März 2015

Depression – Was tun? – Tipps für Angehörige

Fast jeder Mensch kennt vermutlich einen anderen Menschen, der an Depressionen leidet. Meist herrscht dann große Unsicherheit, wie man richtig mit dem Betroffenen umgeht. Die nachfolgenden Empfehlungen können helfen.

Schätzungen gehen davon aus, dass ca. vier Millionen Menschen in Deutschland an Depressionen leiden. Die Krankheit ist heilbar, wenn sich Betroffene rechtzeitig behandeln lassen. Doch bis dahin ist es oft ein langer Weg, der von Angehörigen und Freunden begleitet wird.

Vielen Angehörigen, Kollegen und Freunden fällt es schwer, den richtigen Umgang mit Depressiven zu finden. Wie geht man damit um, dass sich ein geliebter Mensch plötzlich zurückzieht? Darf man einen Kollegen ansprechen, wenn der schlecht aussieht? Und wieso verletzt mich ein depressiver Mensch so häufig? weiterlesen »

Konfliktlösung im Alltag – Kurs an der VHS Leipzig

Konflikte erleben wir täglich – auf Arbeit, in der Familie, in der Freizeit. Was oft im Kleinen beginnt, wird schnell zu einem großen Berg, der nicht mehr überschaubar ist. Dann reicht oft nur ein geringer Anlass, und der aufgestaute Ärger bricht aus uns heraus. Streit und Vorwürfe sind die Folge und nicht selten endet ein Konflikt vor Gericht. Der Kurs soll zeigen, wie man aufkommende Konflikte erkennt, wie man mit ihnen umgehen und sie lösen kann. Der Kurs beinhaltet eine Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation und praktische Übungen.

  • Termin: 27. April 2015
  • Zeit: 19.00 bis 21.15 Uhr
  • Ort: Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3-7
  • Kursleiter: Mirko Seidel, Coach & Mediator

Altersdepression – Was unterscheidet sie von der Demenz?

AGRA-Park Markkleeberg

Das Alter ist (oder sollte) kein Stadium des Stillstands sein. Täglich erfordert es viele Neuanpassungen, wie andere Lebensphasen auch. Nicht selten werden diese aber als Abschied und Verlust empfunden, nicht als Anpassungs- und Lösungsprozess.

Ältere Menschen stehen vor der Herausforderung, sich aus jahre- und jahrzehntelang festgelegten sozialen Rollen, aus gewohnten Aufgaben, von geliebten Menschen, von Wünschen und Zielen zu lösen. Das Akzeptieren der eigenen Zugehörigkeit zur Gruppe „älterer Menschen“ und der Endlichkeit des eigenen Lebens fällt vielen schwer.

Die Reaktionen ältere Menschen auf die Umstellungen im Leben – Verbitterung, Schwermut, Verstimmungen – werden oft irrtümlich als verständliche oder unweigerliche Folge des Alters betrachtet. Seelische Störungen werden bei älteren Menschen oft als altersbedingt hingenommen, obwohl sie bei jüngeren Menschen als behandlungs-bedürftig gelten.

Nicht selten wird eine Altersdepression mit Anzeichen von Demenz verwechselt weiterlesen »

Seminar: Losgelöst und Leicht

  • Termin: 4. und 5. Dezember 2015 (Freitag 17-20 Uhr, Samstag 10-16 Uhr) mit Theresa Keidel,
  • Ort: Gesundheitsamt Leipzig, Friedrich-Ebert-Straße 19 a,

In der Gruppe wird versucht, gemeinschaftlich ein Problem oder eine Erkrankung zu bewältigen. Der Gruppenabend beginnt damit, dass jeder Teilnehmer aus einer völlig anderen Alltagssituation ins Treffen kommt, oder zu einer bedrückenden Atmosphäre, wenn persönliche Probleme zum Thema werden.
Durch das Seminar werden Übungen vermittelt, die mehr Leichtigkeit in die Gruppenabende bringen. So lernen die Teilnehmer, über ihren Alltag zu schmunzeln und gewinnen Abstand von ihren Sorgen. Mit einfachen Übungen aus dem Lachyoga wird das Lachen ohne Grund gelernt. Mit Ruheübungen sollen zum Entdecken des inneren Lächelns führen.
(Quelle: Theresa Keidel)

Burnout-Langzeitstudie startet an der TU Dresden

Burnout ist zum allgegenwärtigen Alltagsphänomen geworden. Die Zahl der direkt Betroffenen steigt ständig und mit ihr die Zahl der indirekt Betroffenen – Familien, Freunde, Kollegen. 40 Jahre, nachdem der Begriff Burnout erstmals verwendet wurde und 20 Jahre, nachdem das Burnout-Syndrom in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen ist, startet jetzt an der Technischen Universität in Dresden eine Langzeitstudie zum Thema Burnout.

Obwohl kaum noch eine Woche vergeht, in der das Thema Burnout nicht in den Medien auftaucht, wissen Betroffene und Forscher noch erschreckend wenig über Ursprung und Entstehung von Burnout. Welcher Personenkreis ist besonders gefährdet? Gibt es Menschen, die vor Burnout geschützt sind? Gibt es psychische und biologische Frühwarnsignale? weiterlesen »

Das zeitlose Zeitalter

Zeit und Rhythmus

Der Mensch scheint seit alters her nicht ohne einen Zeitrhythmus leben zu können. Bei unseren Urahnen war das Erkennen des besten Zeitpunktes für Aussaat und Ernte überlebenswichtig.

Die Religion gab der Zeit eine weitere Bedeutung. Sie teilte das Jahr nach ihren hohen Festtagen in Zeiten der Freude, der Trauer, der Umkehr, der Liebe. Das evangelische Kirchenjahr kennt drei Zeiten: den Osterfestkreis, die Trinitatiszeit und den Weihnachtsfestkreis. Jede Zeit hat wiederum ihre Phasen des Innehaltens, der Hoffnung und des Feierns. Das Leben der Menschen war noch bis vor wenigen Jahrzehnten durch den kirchlichen Jahreskalender geprägt.

Doch der christliche Glaube und mit ihm der kirchliche Jahresrhythmus sind vielen Menschen verloren gegangen. Die christlichen Feiertage sind geblieben, doch ihre Bedeutung ist eine andere. weiterlesen »

Die Zeit und wie sie gemessen wird

Eine kurze Reise durch die Kulturgeschichte der Zeitmessung

zeit-uhrwerk-raederwerk.kirche.unterfarnstaedtDie Zeit ist eine physikalische Größe. Zeit beschreibt die Abfolge von Ereignissen und hat damit im Gegensatz zu anderen physikalischen Größen eine eindeutige, unumkehrbare Richtung.

Aus der philosophischen Perspektive beschreibt die Zeit das Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend hin zur Zukunft hin.

Die Relativitätstheorie von Albert Einstein beschreibt Raum und Zeit als untrennbar zusammengehöriges, gekrümmtes Gebilde. Je mehr Masse ein Objekt besitzt, desto mehr krümmt es den umgebenden Raum und verlangsamt gleichzeitig den Zeitfluss. Dies gilt auch für bewegte Objekte: schneller bewegte Objekte unterliegen einem langsameren Zeitfluss als weniger schnell bewegte, jeweils aus Sicht eines externen Beobachters.

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„Zwei Caipis ohne, bitte“

Über die Verstümmelung der deutschen Sprache

Die Seuche des deutschen Aküfi grasiert und fordert immer mehr Opfer – Worte der deutschen Sprache. Kaum ein Brief, eine E-Mail, ein Fax ohne Abkürzungen. Vom SMS ganz zu schweigen, dort hat der Aküfi längst die Oberhand gewonnen.

Wird aus der Sprache der Dichter und Denker die Sprache der sinnlosen Buchstabenreihungen?

Vor kurzem saß ich in einer Bar. Eine junge Frau neben mir bestellte „zwei Caipis ohne, bitte“. Ich überlegte. Caipis? Ohne was? Ohne Rum, ohne Eis, ohne Glas?
Der Kellner stellte zwei Gläser Caipirinha ohne Eis auf den Tresen. Aha, dachte ich, ohne Eis also. Aber warum konnte die junge Frau neben mir das nicht auch so bestellen?
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Lass die Leute reden

Katholische Hofkirche Dresden

Ein Schwatz unter Kollegen, ein kleiner Scherz und kurzes Geläster über eine Person, die gerade nicht anwesend ist. Abends in der Kneipe mit Freunden, Smalltalk und Gerede über diejenigen, die nicht gekommen sind. Alltag. Viele Menschen ergötzen sich darin, über andere herzuziehen, sie schlecht zu machen, über sie zu reden.

Gehören Sie dazu? Nein? Gut. Und wenn doch, dann stellen Sie sich doch einmal die Frage, wie sich fühlen, wenn sie wüssten, dass jemand hinter Ihrem Rücken schlecht über sie redet.

Nicht gut? Dachte ich mir. Warum reden Sie dann über andere Personen hinter ihrem Rücken? weiterlesen »

Einen guten Start hinlegen

In der Formel 1 hängt vieles vom Start ab. Wer auf der Pol-Position steht, hat die besten Chancen, ein gutes Rennen bis zum Sieg zu fahren. Genau wie im Leben.

Einen ordentlichen Start in den Tag hinzulegen oder morgens gestresst, genervt und demotiviert in den Tag zu starten hat großen Einfluss, wie ich durch den Tag komme und ob ich mein Tagesziel erreiche. Ein Morgenstart voller Elan, mit einem freien Kopf und einem entspannten Gesamtzustand, ist die beste Voraussetzung für einen entspannten Tag.

Auch der beste Fahrer in der Formel 1 muss zwischendurch in die Boxengasse. Tanken, neue Reifen aufziehen. Pausen, ein gutes Frühstück, ein ausgewogenes Mittagessen, eine Kaffeepause mit Gesprächen unter Freunden oder Kollegen, das sind die Boxenstopps im Alltag. Auftanken und mit neuem Schwung zurück auf die Piste.

Und deshalb: Achten wir auf unseren Start in den Tag und nutzen wir die Boxenstopps.

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