Februar 2014

Die Formen des modernen Fastens

Die Formen des Fastens sind vielfältig. Längst ist der eigentliche Sinn, der Verzicht auf Nahrung und Genussmittel, ausgeweitet. Und genauso vielfältig, wie die Inhalte des Fastens im 21. Jahrhundert sein können, so vielfältig sind auch die Angebote. Fasten ist aus dem stillen Winkel der Religiosität und des individuellen Rituals längst zu einem profitablen Geschäft geworden. weiterlesen »

Das System Gesundheitssystem

Die Bundesrepublik Deutschland hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Im Prinzip muss sich niemand ernsthaft Gedanken machen, wenn er erkrankt. Man geht zum Arzt, bekommt Medikamente oder Therapien, wird, wenn nötig, ins Krankenhaus eingeliefert, ist krankgeschrieben, erhält eine Lohnfortzahlung oder nach sechs Wochen Krankengeld. Gefährliche Krankheiten, die sich seuchenartig ausbreiten, gibt es hierzulande nicht mehr. So weit, so gut.

Das System dient den Menschen. Oder doch nicht? Es lohnt sich, genauer hinzuschauen und nachzufragen. weiterlesen »

Architektur und Symbol – Arbeitsamt oder Gefängnis

Die Bundesagentur für Arbeit in Leipzig

Seit der Mensch intellektuell und technisch in der Lage ist, Steine übereinander zu schichten und daraus Häuser zu bauen, nutzt er diese Fähigkeit, um Zeichen zu setzen. Schon die frühen Hochkulturen hinterließen uns eindrucksvolle Zeugnisse ihrer Baukunst, angefangen von gigantischen Tempelanlagen, über Paläste bis zu Pyramiden.

Architektur ist Symbol. Sie symbolisiert das, was der Auftraggeber zum Ausdruck bringen möchte und was der Baumeister fähig ist, zu leisten.

Seit Jahrtausenden hinterlassen uns die Menschen die steinernen Zeugnisse ihres Darstellungsbedürfnisses. Bauen hat schon immer etwas mit Geld, Machtanspruch, Geltungsbedürfnis und Wirkung zu tun. weiterlesen »

Politisch korrekte Tomatensoße

Vor einigen Wochen habe ich im Supermarkt eine Flasche Zigeunersoße gekauft. Natürlich mehr über den Inhalt als über den Namen nachdenkend. Nun stand die Flasche auf dem Tisch und vom feurig-roten Etikett sprang mir der Name wieder ins Gesicht: Zigeunersoße. Zigeuner? Das ist doch eine Bezeichnung, die schon vor einigen Jahren von politisch korrekten Gutmenschen aus dem grün-roten Linksbereich von der deutschen Wortschatzbühne verdrängt werden sollte. weiterlesen »

Transparenz durch Glas?

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass heute die meisten öffentlichen Gebäude und Banken großzügige Glasfassaden haben? Ein moderner Baustoff, offen, transparent…

Glas ist transparent. Was hinter den Fassaden passiert auch? Politiker weiterlesen »

Ärger und Stress sind nachwachsende Rohstoffe

Wer hat sie nicht – Ärger und Stress. Morgens der Blick in die Kaffeedose – leer. Ärger. An der Jacke fehlt ein Knopf, schnell annähen, dadurch Straßenbahn verpasst. Wieder Ärger. Auf dem Schreibtisch stapelt sich das Papier, dauernde Anrufe, genervte Kunden, noch mehr Arbeit – Stress. Und der Chef hat heute auch schlechte Laune – Ärger und Stress.

In der Mittagspause schnell am Imbiss was essen und sich vollkleckern, ein Termin jagt den anderen. Zu spät Feierabend, schneller Einkauf, weiterlesen »

11 Irrtümer über Burnout und Depressionen

In der öffentlichen Diskussion werden die Begriffe Depression und Burnout oft vermischt und unrichtig verwendet. Selbst unter Ärzten und Therapeuten erfolgt keine Verwendung oder Definition beider Diagnosen.

Depression und Burnout sind zwei Dinge, die zunächst nichts miteinander zu tun haben. Depressionen können auch ohne Burnout auftreten. Andersherum sind sie in den allermeisten Fällen von Burnout Teil eines umfangreichen Symptombildes.

  1. Menschen mit Depressionen müssen sich nur zusammenreißen,
    sie sollen sich nicht so gehen lassen.
  2. Depressionen können nur schwache Menschen bekommen.
  3. Depressive sind an ihrer Situation selber schuld
  4. Depressive können sich nur selber helfen
  5. Depressive sind Simulanten, die nur keine Lust mehr haben, zu arbeiten
  6. Schlechte Beziehungen fördern eine Depression
  7. Depressionen sind ein normales Zeichen unserer Zeit
  8. Burnoutbetroffene brauchen nur mal richtig Urlaub, dann geht es schon wieder
  9. Depressive bekommen durch Ärzte und Therapeuten umfassende und ausreichende Hilfe
  10. Die schulmedizinische Behandlung von Depressionen und Burnout ist völlig ausreichend, alle anderen Angebote sind nur Geldmacherei
  11. Mit Tabletten lassen sich Burnout und Depressionen gut in den Griff kriegen

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Burnout – Hilfe und Unterstützung

Im Zustand eines akuten Burnouts sind die Betroffenen oft nicht mehr in der Lage, ihren Alltag zu strukturieren und ansonsten alltägliche Dinge zu verrichten. Das Gefühl der Leere, Sinnlosigkeit und Überforderung betrifft alle Bereiche des Lebens.

Hinzu kommen Ängste vor Gängen auf Behörden, zu Ärzten und Therapeuten. Soziale Kontakte werden abgebrochen. Die Wohnung wird nicht mehr verlassen oder nur noch, wenn es unvermeidlich ist. Das erfordert dann oft ein hohes Maß an Überwindung und Energie, die nicht vorhanden ist. Besonders betroffen sind allein lebende Menschen. weiterlesen »

Burnout: 3-Phasen-Modell

Burnout 3-Phasen-Modell

Burnout beschreibt einen Prozess, der sich über mehrere Jahre hinziehen kann. Er ist geprägt von einem allmählichen Abstieg, der schließlich zum Absturz führt. Der Weg vom Tiefpunkt zurück in ein sinnerfülltes Leben ist der letzte und wahrscheinlich entscheidende Teil des Burnoutprozesses.

Der Begriff Burnout taucht in den 1970er Jahren in den USA in der Öffentlichkeit vermehrt im Zusammenhang mit Pflegeberufen auf. Bereits im Jahr 1960 erscheint der Roman von Graham Greene „A Burn-Out Case“, in dem ein desillusionierter Architekt seinen Beruf aufgibt, um im afrikanischen Dschungel zu leben.

Der amerikanische Psychologe Herbert J. Freudenberger schrieb die ersten wissenschaftlichen Artikel zu diesem Thema im Jahr 1974, ihm folgt 1976 die Sozialpsychologin Christina Maslach. Diese grundlegenden Arbeiten beschreiben das Burnout-Syndrom als Reaktion auf chronische Stressoren im Beruf mit drei Dimensionen: weiterlesen »

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