August 2015

Gründung Selbsthilfegruppe Leukämie und Lymphome in Leipzig

Die Diagnose Leukämie oder Lymphom ist für viele Mensche ein Schock. Für Angehörige ist sie ist eine starke Belastung. Eine Selbsthilfegruppe kann Antworten auf Fragen im Zusammenhang mit der Krankheit geben und für Betroffene, Angehörige und Hinterbliebene Halt bieten.

In Leipzig soll eine Selbsthilfegruppe Leukämie und Lymphome gegründet werden. Das erste Treffen dient dazu herauszufinden, ob ein ausreichend großes Interesse an einer solchen Selbsthilfegruppe besteht und wie die Gruppe arbeitet.

Alle Interessenten – Betroffene, Angehörige und Hinterbliebene – sind zum ersten Treffen am Mittwoch, den 09. September 2015, um 15.30 Uhr im „Haus Leben“, Friesenstraße 8 in 04177 Leipzig herzlich eingeladen.

Musik & Seele: Offenes Singen mit Liedermacher Matthias Meyer

  • jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 19.00 bis 20.30 Uhr
  • Konferenzraum der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Eingangsbereich, Semmelweisstr. 10, 04103 Leipzig

Jeden zweiten und vierten Dienstag sind Interessenten recht herzlich zu Musik & Seele – Offenes Singen mit Liedermacher Matthias Meyer in die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums eingeladen.
Es ist ein offenes Angebot für Mitarbeiter, (ehemalige) Patienten, Angehörige, Gäste, Freunde und alle Interessierten, die Spaß und Freude am Singen, Zuhören, oder Mitmachen haben.
Matthias Meyer begleitet auf seiner Gitarre einfache, rhythmische Lieder, die zum Mitsingen anregen. Auch kleine eigene Instrumente sind sehr willkommen und können mitgebracht werden. Musik und Rhythmus steckt in Jedem, es gibt kein Richtig und kein Falsch. Das Singen hat eine wesentliche Bedeutung für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Lassen Sie sich anstecken und kommen Sie vorbei!
Für Fragen steht Ihnen sehr gern Frau Pampel (Sekretariat Professor Dr. med. H. Himmerich) unter der Tel.-Nr.: 0341-9724598 zur Verfügung.

Thema des Monats Mai 2015: BURNOUT

Ich kann nicht mehr so weiter machen,
ich habe keine Kraft mehr

Nur wenige Menschen schaffen es, aus einer akuten Phase der Energie- und Antriebs- losigkeit aus eigener Kraft herauszukommen. Sie suchen nach einer Möglichkeit, in ihrem Leben etwas zu verändern, neue Lebensziele zu definieren. Das Gefühl der Sinnleere steht dabei als markantes Zeichen oft am Anfang der persönlichen Veränderung.

Burnout ist keine Krankheit. Es wird gern als Synonym für eine Depression verwendet. Es ist Symbol für Menschen, die viel arbeiten, zu viel, die ihre Arbeit über Freizeit und Familie stellen. Es ist aber auch Modewort.

Hinter einem Burnout steckt immer eine Depression. Dazu kommen Einschränkungen der geistigen Leistungsfähigkeit und körperliche Beschwerden. Burnout ist ein Prozess, der sich über Monate und Jahre hinziehen kann, bis es zum absoluten Tiefpunkt kommt, an dem ein Mensch merkt: ich kann nicht mehr. Der Weg aus einem Burnout heraus dauert mindestens genauso lange, oft auch sehr viel länger. weiterlesen »

„NICHT ALLES SCHLUCKEN – Ein Film über Krisen und Psychopharmaka“, 3. Juni 2015, Leipzig

Am 3. Juni 2015 um 19.30 Uhr lädt die Cinémathèque in die naTo in Leipzig zu einem besonderen Dokumentarfilm ein: „NICHT ALLES SCHLUCKEN – Ein Film über Krisen und Psychopharmaka“ bricht mit dem Tabu psychischer Erkrankungen, die häufig als „Schande“ oder „Makel“ empfunden werden. Psychoseerfahrene Menschen, Angehörige sowie Ärzte und Pflegererzählen in einem eigens für den Film geschaffenen Raum vor der Kamera von ihren Erfahrungen. Sie sprechen aus was bisher verschwiegen wurde: die subjektiven Erfahrungen mit Psychopharmaka, das innere Erleben. Heilsam oder kränkend? Segen oder Fluch?

  • Termin: 3. Juni 2015
  • Ort: naTo, Südplatz in Leipzig

Psychoseseminar Leipzig – das Sommersemester hat begonnen

  • 1. Montag im Monat,
  • 19.00 – 21.00 Uhr,
  • „Raum der Stille“,
  • Orientierung – Kontaktstelle der katholischen Kirche in Leipzig; Hainstraße 12, Sternpassage, 04109 Leipzig

Das Psychoseseminar ist in das Sommersemester gestartet. Der nächste Termin ist am 04.05.2015. Das Thema wird noch bekannt gegeben.
Sie sind herzlich eingeladen, sich im Rahmen des Psychoseseminars am Trialog zwischen psychiatrieerfahrenen Menschen, Angehörigen und professionellen Helfern zu beteiligen.
Auskünfte geben die Seminarleiter Herr Seyde, Psychiatriekoordination (0341-1236806) und Frau Haase, Durchblick e.V. (0341-1406140).

Weitere Termine:
Sommersemester 2015 04.05.32015, 01.06.2015, 07.09.2015
Wintersemester 2015/16 12.10.2015, 02.11.2015, 07.12.2015, 11.01.2016

3. Deutscher Patientenkongress Depression in Leipzig

Gewandhaus zu Leipzig

Gewandhaus zu Leipzig

Ab sofort können sich Interessenten für den 3. Deutschen Patientenkongress Depression für Betroffene und Angehörige anmelden. Der Kongress bietet Vorträge, Workshops und viele Informationsmöglichkeiten zu Depression. Erstmalig findet der Kongress 2015 an zwei Tagen statt. Am 12. und 13. September 2015 laden das Bündnis gegen Depression und die Deutsche DepressionLiga in das Gewandhaus nach Leipzig ein. Die Moderation übernimmt der Schirmherr der Stiftung, Herr Harald Schmidt.

Zur Anmeldung gelangen Sie auf der Seite der Deutschen Depressionshilfe, wo auch weitere Informationen zum Programm und den Workshops zu finden sind. Bis 31. Mai 2015 ist das Kongressticket zum vergünstigten Frühbuchertarif buchbar. weiterlesen »

Thema des Monats März 2015: DEPRESSIONEN

Depressionen betreffen längst nicht mehr nur einzelne Menschen. Es sind inzwischen Zehntausende, hunderttausende, vielleicht sogar Millionen Menschen, die in ihrem Leben schon einmal eine depressive Phase erlebt haben oder chronisch an Depressionen leiden.

Alter, Geschlecht oder soziale Stellung spielen dabei keine Rolle. Depressionen sind in allen Schichten und Altersgruppen der Bevölkerung angekommen. Schätzungen gehen davon aus, dass 50 % der Bundesbürger direkt selbst erkrankt oder als Angehöriger oder Freund schon einmal mit Depressionen in Kontakt gekommen sind. Circa 20 % davon waren oder sind selbst von einer Depression betroffen.

Depressionen treten gerade in hoch entwickelten Gesellschaften, wie der deutschen, immer häufiger auf. Ist das nicht ein Widerspruch? Es geht uns gut, wir leben in Wohlstand und Sicherheit, haben eine gute medizinische und soziale Versorgung. geht. Gerade in den ärmeren Ländern der Welt sind Depressionen nicht so oft vorzufinden, wie bei uns. Es müssen also andere Ursachen, als das relativ gute und gesunde Leben, für diese Krankheit zuständig sein.

Depression kommt von deprimere, das heißt: herabdrücken. Was drückt einen Menschen so herab, das er handlungsunfähig und antriebslos wird, dass er sich wertlos und überflüssig fühlt und im schlimmsten Fall den Tod vorzieht? weiterlesen »

Endometriose – Ganzheitliche Betrachtung Endometriose-Betroffener und alternative und ergänzende Therapieansätze

Vortrag auf der „2. EndoMarch“-Tagung in Leipzig, 28. März 2015

Endometriose ist eine Krankheit, die in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist. Betroffene reden ungern über ihre Erkrankung, aus Scham oder aus Angst, auf Ablehnung und Unverständnis zu stoßen. Die Behandlung liegt zumeist in Händen der Schulmedizin, die mit Medikamenten und/oder Operationen versucht, die Krankheit zu heilen oder zumindest zu lindern. Folgen sind neben den schon starken Symptomen der Krankheit die weiteren Nebenwirkungen der Medikamente und Operationen.

Es lohnt sich, die Krankheit Endometriose aus dem Fokus zu nehmen und stattdessen den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, ihn durch komplementäre Heilverfahren in die Behandlung bei Endometriose mit einzubeziehen, Lebens- und Essgewohnheiten zu verändern und am Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu arbeiten.

Darüber hinaus sollten die Selbstheilungskräfte der betroffenen Frauen weiterlesen »

Depression – Was tun? – Tipps für Angehörige

Fast jeder Mensch kennt vermutlich einen anderen Menschen, der an Depressionen leidet. Meist herrscht dann große Unsicherheit, wie man richtig mit dem Betroffenen umgeht. Die nachfolgenden Empfehlungen können helfen.

Schätzungen gehen davon aus, dass ca. vier Millionen Menschen in Deutschland an Depressionen leiden. Die Krankheit ist heilbar, wenn sich Betroffene rechtzeitig behandeln lassen. Doch bis dahin ist es oft ein langer Weg, der von Angehörigen und Freunden begleitet wird.

Vielen Angehörigen, Kollegen und Freunden fällt es schwer, den richtigen Umgang mit Depressiven zu finden. Wie geht man damit um, dass sich ein geliebter Mensch plötzlich zurückzieht? Darf man einen Kollegen ansprechen, wenn der schlecht aussieht? Und wieso verletzt mich ein depressiver Mensch so häufig? weiterlesen »

Depression und Alter

Schlosspark Machern bei Leipzig

Depression gehört neben dementiellen Erkrankungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter. Das Suizidrisiko steigt mit zunehmendem Alter, insbesondere bei Männern, an. Grundsätzlich unterscheidet sich die Altersdepression nicht von einer Depression bei jüngeren Menschen. Und doch gibt es einige Besonderheiten, die zu einer Altersdepression führen können und dass diese oft nicht oder spät erkannt wird.

Schwere Depressionen sind im Alter nicht unbedingt häufiger anzutreffen. Laut der aktuellen Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland des Robert-Koch-Instituts (DEGS) erkranken 8,1% aller Personen im Alter von 18 – 79 Jahren im Laufe eines Jahres an einer Depression. Betrachtet man nur die über 70 Jährigen, so sind es 6,1%. Leichtere Depressionen oder Depressionen, bei denen nicht alle Symptome vorliegen sind zwei bis drei Mal häufiger bei älteren Menschen zu finden. Diese Störungen gehen mit einer deutlichen Beeinträchtigung der Gesundheit und Lebensqualität einher.

Die Frage, inwieweit körperliche Erkrankungen, die im Alter häufiger auftreten, zu Depressionen führen, ist nicht so einfach zu beantworten. Typische Symptome einer Depression, wie zum Beispiel Schlaf- oder Antriebsstörungen, können auch im Zusammenhang mit einer körperlichen Krankheit auftreten, ohne dass eine eigenständige depressive Erkrankung vorliegt. weiterlesen »

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