Juli 2015

Einführung in das Thema Angst

Funktion der Angst

Mendebrunnen in LeipzigIn der Evolutionsgeschichte des Menschen hat die Angst eine wichtige Funktion. Sie ist ein die Sinne schärfender Schutzmechanismus, der in tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Gefahrensituationen ein angemessenes Verhalten, wie z.B. Flucht, einleitet. Diese Aufgabe kann die Angst nur erfüllen, wenn sie weder zu stark ausgeprägt ist und damit das Handeln blockiert, noch wenn zu wenig Angst reale Gefahren und Risiken ausblendet. Die Verhaltensbiologen und Ethnologen Robert Yerkes und John D. Drodson formulierten 1908 die gesetzmäßigen Zusammenhänge zwischen einem bestimmten nervösen Erregungsniveau und der Abrufbarkeit der Leistungsfähigkeit, die sie als Aktivationsniveaus kennzeichneten.

Der Energieaufwand für eine Flucht ist gering. Die Bedrohungen aber können folgenschwere Auswirkungen nach sich ziehen. Daher ist die „Alarmanlage“ Angst von der Natur sehr empfindlich eingestellt, was auch zu Fehlalarmen führen kann. weiterlesen »

Kalenderblatt 28. Woche 2015

Angst haben wir alle.
Der Unterschied liegt in der Frage wovor.

Frank Thiess (1890 bis 1977),
deutscher Schriftsteller

Ängste überwinden

Ängste prägen das Leben vieler Menschen. Angst vor Arbeitslosigkeit, vor sozialem Abstieg, vor Krankheiten, vor Einsamkeit …
Doch wie wird man seine Ängste los? Durch Aktion!

Wie kommt man dahin? Wie schafft man es, sich innerlich so weit zu bringen, dass man den ersten Schritt und nicht gleich wieder einen Rückzieher macht?
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Kalenderblatt 27. Woche 2015

Man führt nicht mehr genug Selbstgespräche heutzutage.
Man hat wohl Angst, sich selbst die Meinung zu sagen.

Jean Giraudoux (1882 bis 1944),
französischer Diplomat und Schriftsteller

Kalenderblatt 26. Woche 2015

Den größten Fehler,
den man im Leben machen kann, ist,
immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.

Dietrich Bonhoeffer (1906 bis 1945),
deutscher Theologe

Positive Glaubenssätze und Affirmationen

Radkreuz

Glaubenssätze oder Affirmationen begleiten uns unser ganzes Leben lang. In der Kindheit hören wir von Eltern, Erziehern oder anderen Bezugspersonen Sätze und Begriffe, die wir als richtig anerkennen und die sich in unser Unterbewusstsein und später in unser bewusstes Erleben einprägen. Dieses Annehmen von fremden Glaubenssätzen setzt sich im Schulkindalter fort. Jugendliche beginnen, die übertragenen Glaubenssätze zu hinterfragen und aufgrund ihres Erlebens und Denkens eigene Glaubenssätze zu entwickeln. Übernommenes wird über Bord geworfen. Wirklich?

Wohl eher werden die Glaubenssätze aus der Kindheit aus dem Bewusstsein verdrängt, haften jedoch im Unterbewusstsein weiter fest. Mit zunehmendem Alter kommt es darauf, ob ich selbstbewusst und selbstbestimmt durchs Leben gehe, oder mich an anderen Menschen orientiere. Eigene Glaubenssätze weiterlesen »

Der vererbte Lebenssinn

Löwenkämpfer am Alten Museum Berlin

Alle Menschen wachsen in einer Umgebung auf, in der sie zu Beginn ihres Lebens nicht viel zu sagen haben. Die Eltern sagen, was richtig ist, wie sich die Kleinen benehmen sollen und wie man sich verhalten soll.
Dazu kommt die Gesellschaft, die verschiedene Werte und Vorstellungen vermittelt und deren Ziel es ist, die Menschen zu „braven Mitbürgern“ zu machen.
Das alles führt dazu, dass Kinder schon von vorne herein einen Lebenssinn aufgedrückt bekommen – ob sie es wollen, oder nicht.

Die Sache hat einen Haken: Die Kinder werden erwachsen und leben dann auch noch viel später, wenn sie eigentlich schon längst selbst über ihr Leben entscheiden könnten und sollten, nach dem übernommenen Lebenssinn der Eltern und der Gesellschaft. Und viele leiden auch darunter – bewusst oder unbewusst.
Denn das, was andere für richtig erachten, mag für sie richtig sein, es ist aber in den aller seltensten Fällen auch wirklich das, was das wirklich Richtige für andere Menschen ist.

Das ist der vererbte Lebenssinn. weiterlesen »

Glaubenssätze und wie man sie de-konditioniert

Glaubenssätze begleiten uns durch unser ganzes Leben. Sie kommen von anderen Menschen, die eine wichtige Bezugs- oder Vorbildfunktion für uns haben, und werden oft unreflektiert übernommen.

Sie werden von uns selbst aufgrund von Erfahrungen und Erlebnissen, aber auch Vorurteilen und Unkenntnis gebildet. Manche Glaubenssätze wandeln sich mit wachsender Erfahrungen, manche lösen sich auf, andere kommen hinzu.

Und dann gibt es die Glaubenssätze, die scheinbar wie Pech an unseren Schuhsohlen kleben, und ein Leben lang begleiten und bei Lebens-Lauf behindern.

Kann man diesem Schrecken ein Ende bereiten? Ja, man kann. Das Zauberwort heißt: De-Konditionierung.

  1. Nehmen Sie Ihren Glaubenssatz ganz genau unter die Lupe und fragen sie sich, welche realen Indizien es für den Glaubenssatz gibt, was für und was gegen Ihren Glaubenssatz spricht.
  2. Ist es ein eigener Glaubenssatz oder ein übernommener Glaubenssatz?
  3. weiterlesen »

Egoismus ist gut!

Egoismus ist in unserem Land verpönt. Er wird gleichgesetzt mit Eigensinn, ausgefahrenen Ellenbogen und einer „alles-gehört-mir-„Mentalität. Dabei hat Egoismus mit all dem nichts zu tun. Gemeint ist ein gesunder Egoismus. Egoismus heißt in seiner ursprünglichen Form einfach nur: Eigenliebe, Eigennutz, Ichbezogenheit. Und es wäre sehr gut, wenn mehr Menschen genau das Leben würden, als eine von der Gesellschaft eingetrichterte Aufopferungsmentalität.

Was machen die meisten Menschen?

Sie schauen ständig auf andere und stellen sich selber hinten an. „Tu nichts für dich, sei erst einmal für die Anderen da. Wer bin ich denn schon, dass ich etwas für mich selber rausnehme?“

Und wehe dem, der erst mal auf sich selber achtet, dem wird es schon gezeigt, dem Egoisten.

Was viele Menschen nicht verstehen ist, dass es erst mal mit selber gut gehen muss, bevor ich anderen helfen kann. Wie will ich für andere da sein, wenn es mir selber nicht gut geht? weiterlesen »

Hedi Schneider steckt fest – eine Kinoankündigung

„Ich wollte einen Film machen,
in dem man über das Leben
auch in seinen miesen Momenten lacht,
weil das Leben manchmal einfach zu absurd ist,
um es noch ernst nehmen zu können.“
Sonja Heiss (Regie)

Sonja Heiss weiß aus eigener Erfahrung, wovon Sie in ihrem neuen Film spricht – sie selbst hat lange unter Angst- und Panikattacken gelitten. Wie ihre Filmfigur Hedi, die wie aus heiterem Himmel von einer Panikattacke überfallen wird, und die das Leben von Hedi, Uli und ihrem Sohn Finn durcheinander bringt. Bis dahin hat die kleine Familie alles eher leicht genommen – den Alltag so, wie er kommt, mit Träumen von dem, was sein könnte. weiterlesen »

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