August 2015

Lass die Leute denken …

… was sie über dich denken wollen

Eines der größten Probleme vieler Menschen ist, dass sie sich ständig Gedanken darüber machen, was andere wohl über sie denken.

„Was denken die anderen nur über mich?“
„Bin ich gut genug für sie?“
„Wie sehen die mich?“
usw.

Das ist anstrengend und kostet viel Energie. Unsicherheit macht sich breit und Angst, von Mitmenschen entlarvt, bloßgestellt oder verletzt zu werden.

Auflösen lässt sich dieses „Was andere über mich denken“, wenn man sich selbst im Einklang ist und ein starkes Selbstbewusstsein entwickelt. Authentizität heißt das Zauberwort. Sein, wie man ist und dazu stehen. Egal, was andere dazu sagen. Und irgendwann kommt der Zeitpunkt, da wird es völlig egal, was die Anderen sagen. Und dann passiert etwas: Sobald sich ein Mensch selber gern hat und die Anerkennung der Anderen gar nicht mehr braucht, bekommst er die Anerkennung der Anderen im Überfluss.

Kalenderblatt 31. Woche 2015

Gott ist ein Komödiant,
der vor einem Publikum spielt,
das zu ängstlich zum Lachen ist.

Voltaire (1694 bis 1778),
französischer Philosoph

Thema des Monats Juli 2015: ANGST

Angst beschreibt ein Grundgefühl der Menschen, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser der Angst können erwartete Bedrohungen etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein.

Der Begriff Angst hat sich seit dem 8. Jahrhundert aus dem indogermanischen Wort anghu für „beengend“ entwickelt. Verwandt ist er mit dem lateinischen angustus bzw. angustia für „Enge, Beengung, Bedrängnis“

Angst ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Gefühlsregungen, deren Gemeinsamkeit auf einer Verunsicherung des Gefühlslebens beruht. In der Psychologie werden die Grundängste des Menschen als „Angst vor Veränderung“, „Angst vor der Endgültigkeit“, „Angst vor Nähe“ und „Angst vor Selbstwerdung“ beschrieben. weiterlesen »

Umgang mit Angst und Panik

Leiden Sie unter Ängsten und Panikattacken und wollen Sie endlich raus aus diesem Hamsterrad?

Wenn Sie diesen Artikel lesen, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Das Thema Angst hat in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. Inzwischen gibt es zahlreiche Selbsthilfebücher zum Thema Angst und Panik. Sinnvoll sind Bücher, die weniger die medizinischen und psychologischen Aspekte der Angst beleuchten und mehr Wert auf konkrete Übungsprogramme legen.

Nachfolgend einige Tipps, wie Sie mit Angst und Panik besser umgehen und sie überwinden können.

Angst akzeptieren

Ängste gehören zum Leben. Sie sind Ausdruck der menschlichen Evolution und treten regelmäßig auf, z.B. wenn man sich auf etwas Neues, Unbekanntes einlässt. Sie stimulieren das Nervensystem, um es zu Höchstleistungen zu befähigen (z.B. durch vermehrte Wachsamkeit, Konzentration und Handlungsbereitschaft). Erst wenn die Ängste außer Kontrolle geraten und zu einer Überreaktion führen, werden sie zum Stress und rufen weitere Symptome hervor. Krankhafte Angst bezieht sich auf Situationen, die in Wirklichkeit gar nicht gefährlich sind und nur als so empfunden oder vermutet werden. Angst ist damit eine richtige Reaktion, nur zur falschen Zeit bzw. am falschen Ort. weiterlesen »

Strategien, mit akuter Angst umzugehen

Mittelberg bei Nebra

Akute Angstanfälle können nicht nur starke körperliche Reaktionen mit sich bringen, sie lähmen auch und machen handlungsunfähig. In einer konkreten oder erwarteten Gefahrensituation kann ein Mensch mit einer Panikattacke nicht mehr oder nicht mehr angemessen reagieren Schlimmstenfalls kann es dazu kommen, dass die Situation eskaliert (z.B. eine Auseinandersetzung) oder die körperlichen Beschwerden so stark werden, dass Lebensgefahr besteht.

Für die Überwindung (oder zumindest Linderung) einer akuten Panikattacke hier folgende Tipps:

Tipp 1: Atemübung

  • tiefer als gewöhnlich einatmen und in einer Bewegung (also ohne d en Atem anzuhalten) wieder ausatmen,
  • Atem dann 6 bis 10 Sekunden anhalten,
  • dann wieder tief einatmen und in einer Bewegung ausatmen,
  • die Übung 2 bis 3 Minuten wiederholen, bis eine Entspannung spürbar ist,

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Kalenderblatt 30. Woche 2015

Politik machen:
den Leuten so viel Angst einjagen,
das ihnen jede Lösung recht ist.

Wolfram Weidner (* 1925),
deutscher Journalist

Ängste überwinden – die Komfortzone verlassen

Vor Kurzem habe ich mir mal überlegt, wann ich die größten Sprünge in meiner Entwicklung gemacht habe. Und da kamen mir sofort zwei Ereignisse in den Kopf.

  • Erstens: Als ich eine Zeit großer finanzieller Probleme durchlebt habe,
  • Zweitens: Als ich durch eine Depression/Burnout alles in meinem Leben geändert hat.

Beide Ereignisse haben mich grundlegend verändert. Innen wie außen. Beide Male bin ich in einer Art und Weise gewachsen, die ich in Worten gar nicht ausdrücken kann. Und beide Situationen haben eines gemeinsam: Ich musste mich meinen Ängsten stellen. Die ganze Zeit. Immer wieder. Ich musste jedes Mal Dinge tun, die deutlich außerhalb meiner Komfortzone lagen.

In der Zeit, finanzieller Schwierigkeiten hieß das, Liebgewonnenes, Alltägliches zu überprüfen und Loszulassen. In der Burnout-Zeit es so aus, dass ich ernsthaft über mich, mein Leben und meine Zukunft nachgedacht habe.

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Einführung in das Thema Angst

Funktion der Angst

Mendebrunnen in LeipzigIn der Evolutionsgeschichte des Menschen hat die Angst eine wichtige Funktion. Sie ist ein die Sinne schärfender Schutzmechanismus, der in tatsächlichen oder auch nur vermeintlichen Gefahrensituationen ein angemessenes Verhalten, wie z.B. Flucht, einleitet. Diese Aufgabe kann die Angst nur erfüllen, wenn sie weder zu stark ausgeprägt ist und damit das Handeln blockiert, noch wenn zu wenig Angst reale Gefahren und Risiken ausblendet. Die Verhaltensbiologen und Ethnologen Robert Yerkes und John D. Drodson formulierten 1908 die gesetzmäßigen Zusammenhänge zwischen einem bestimmten nervösen Erregungsniveau und der Abrufbarkeit der Leistungsfähigkeit, die sie als Aktivationsniveaus kennzeichneten.

Der Energieaufwand für eine Flucht ist gering. Die Bedrohungen aber können folgenschwere Auswirkungen nach sich ziehen. Daher ist die „Alarmanlage“ Angst von der Natur sehr empfindlich eingestellt, was auch zu Fehlalarmen führen kann. weiterlesen »

Kalenderblatt 28. Woche 2015

Angst haben wir alle.
Der Unterschied liegt in der Frage wovor.

Frank Thiess (1890 bis 1977),
deutscher Schriftsteller

Ängste überwinden

Ängste prägen das Leben vieler Menschen. Angst vor Arbeitslosigkeit, vor sozialem Abstieg, vor Krankheiten, vor Einsamkeit …
Doch wie wird man seine Ängste los? Durch Aktion!

Wie kommt man dahin? Wie schafft man es, sich innerlich so weit zu bringen, dass man den ersten Schritt und nicht gleich wieder einen Rückzieher macht?
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