Januar 2015

Lyrik-Nachmittag in Leipzig

Der Behindertenverband und die Selbsthilfegruppe Depressionen-Ängste-Schlafstörungen veranstalten einen Lyrik-Nachmittag am

  • Mittwoch, 04. Februar 2015,
  • 15:00 Uhr im Café im Haus der Demokratie, 04277 Leipzig, Bernhard-Göring-Str. 152

Es liest die bekannte junge Leipziger Lyrikerin Sabine Wunderlich. Mit Liedern zur Gitarre begleitet von Thomas Ranft. Eintritt frei!
Voranmeldung wird erbeten unter Tel./Fax: 0341/306 51 20

Kalenderblätter des Jahres 2014

Bilder und Zitate als Begleiter durch jedes Jahr

Ernst Ferstl

Ernst Ferstl

Das Leben ist wie eine Kamera ...

Das Leben ist wie eine Kamera …

Das Schlimmste ist die Angst ...

Das Schlimmste ist die Angst …

Anton Bruckner

Anton Bruckner

Wilhelm Raabe

Wilhelm Raabe

William Shakespeare

William Shakespeare


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„Du musst loslassen!“

Freunde haben immer einen guten Ratschlag: „Du musst loslassen“ oder „Lass doch endlich los.“ Und sie haben Recht. Wenn das nur so einfach wäre. Wie soll denn das gehen?

Letztens war ich mit meinem Hund spazieren. Wir waren im Park und ich habe einen Ball geworfen. Der Hund hinterher, bis er ihn gefangen hatte. Und dann wollte er ihn nicht mehr hergeben. Er hat sich darin verbissen. Lange musste ich reden und schließlich ließ mein Hund den Ball widerwillig los.

Es geht uns Menschen nicht anders. Wir verbeißen uns in eine unangenehme Erfahrung, in ein schockierendes Erlebnis. Wir waren verletzt, gekränkt und wir schaffen es nicht, die Gefühle und Gedanken loszulassen.

Was passiert, wenn wir nicht loslassen?

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Loslassen lernen

Praktische Tipps

Im Lauf des Lebens sammeln sich viele Erlebnisse und Erfahrungen an – schöne und nicht so schöne. Alles wird in unserem Gedächtnis gespeichert. Manches ist nach kurzer Zeit vergessen. Anderes tragen wir Jahre und Jahrzehnte mit uns herum. Schönes in Erinnerung zu behalten und abzurufen, wenn es uns einmal nicht so gut geht, kann hilfreich sein. Aber immer wieder kommt auch das an die Oberfläche, was und belastet, geärgert hat. Und es zieht uns runter, lähm uns, macht Angst.

Loslassen heißt das Zauberwort. Doch das ist oft gar nicht so einfach. Die vier folgenden Tipps zum Loslassen können helfen alte, belastende Erlebnisse und Erfahrungen loszulassen. weiterlesen »

Altes abschneiden und ruhen lassen, damit Neues entsteht

Es ist Herbst. Die Zeit, in der Garten und Balkon winterfest gemacht werden. Die letzten Sommerblumen werden abgeschnitten, einjährige Pflanzen entfernt. Mehrjährige Gewächse werden zurückgeschnitten. Das wird gemacht, damit Garten und Balkon im nächsten Jahr wieder in voller Pracht erblühen können.
Und wie ist es im Leben? Lässt sich Altes so einfach abschneiden? Kann man es ruhen lassen? Und kann daraus Neues entstehen?

Über diese Frage habe ich nachgedacht, als ich vor einigen Tagen auf meinem Balkon die Geranien zurückgeschnitten und in den Keller zum Überwintern gebracht habe. Im Prinzip ist es im Leben wie im Garten oder auf dem Balkon. Wird Altes nicht gestutzt, bleibt es immer sichtbar. Neues kann zwar wachsen, wird jedoch immer durch das Alte behindert. Das Alte bleibt sichtbar. Warum treibt eine Pflanze nicht sofort wieder aus, wenn sie zurückgeschnitten wird? Weil sie Ruhe braucht. Sie muss neue Kraft sammeln, bevor sie wieder Blätter und Blüten treiben kann.
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Kalenderblatt 46. Woche 2014

Es gibt keine Grenzen.
Weder für Gedanken,
noch für Gefühle.
Es ist die Angst,
die immer Grenzen setzt.

Ingmar Bergman, 1917 bis 2007,
schwedischer Regisseur und Schauspieler

Es war einmal … Ein Tag im Leben einer Königin (6)

Die geschaffte Königin

„Ich bin da“ schreit der böse Zauberer Barack aus dem Fenster seines Kampfjets.
„Das sehe ich“ schreit Königin Angela zurück.
„Ich weiß alles“ brüllt der Zauberer.
„Ich wüsste gern alles“ schreit die Königin zurück und ärgert sich sofort über sich selbst. Barack lacht. „Na, teuerste Königin meines Vasallenreiches, wie war Eure letzte Nacht? Und zugelegt habt Ihr auch wieder“

„Na und“ stammelt Königin Angela, „ich bin die Königin, ich muss schließlich etwas darstellen. Und außerdem hört der Lauscher an der Wand immer seine eigene Schand.“ Sie streckt dem Zauberer Barack die Zunge raus. „Wir gehen erst mal essen“.
„Toll“ antwortet Barack, „ich hab eine Schweinkeule für Euren Gemahl mitgebacht, der hat doch immer Hunger, besonders heute, am Veggie-Day.“ Der Zauberer grinst. „Wo ist Euer Gemahl eigentlich?“ weiterlesen »

Es war einmal … Ein Tag im Leben einer Königin (5)

Besuch kündigt sich an

„Tritratrallala, der Onkel Barack ist bald da“ kräht es durch den Palast. Königin Angela, die auf ihrem Thron eingenickt war, schreckt hoch.
„Wie? Was? Wer?“ plappert sie verschlafen. Die Tür springt auf und herein tippelt der Palastclown Gregor.
„Der böse Zauberer Barack hat die Grenzen des Landes überschritten“ schreit der Clown die Königin an.
„Und woher wissen wir das?“ fragt diese verdutzt. „Na das hat unser öffentlich kontrollierter Geheimdienst soeben gemeldet. Der Adler ist eingeflogen.“
„Welcher Adler?“ Königin Angela kapiert nichts. „Ich dachte, der Barack kommt mit dem Flugzeug.“
Clown Gregor biegt sich vor Lachen. „Ihr seid so göttlich naiv, teuerste Gebieterin. Der Zauberer Barack kommt mit einem ganzen Geschwader Kampfflugzeuge umringt von Drohnen und macht alles platt, was sich bewegt.“
„Was?“ schreit die Königin, „ist der doof?“
„Ja“, brüllt der Palastclown, „und es kommt noch besser.“
„Was denn noch“, der Königin wird Angst und Bange.
„Am Heck des Flugzeuges hängt eine riesige Schweinkeule für den neuen König, weil der doch so einen Hunger hat“ kräht der Clown. weiterlesen »

Abnehmen mit Essen – Ein Kommentar zur Düsseldorfer Obesity-Mortality-Studie (OMS)

Ziel der Studie war die Beantwortung der Frage, ob übergewichtige Personen eine erhöhte Sterblichkeit gegenüber normalgewichtigen Personen haben. Der Einfluss von Adipositas, also starkem Übergewicht, auf die Sterblichkeit (Mortalität) wird seit langem gegensätzlich diskutiert. In der Studie wurden über 6000 adipöse Patienten bezüglich ihrer Sterblichkeit über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten untersucht.
In der Studie konnte u.a. gezeigt werden, dass die mit dem Übergewicht in Verbindung gebrachte höhere Sterblichkeit mit dem Alter bei beiden Geschlechtern sinkt. Eine Auswertung der Blutdruck-Daten unterstützt die Hypothese, dass das steigende Sterberisiko durch hohen Blutdruck bei Personen mit einem hohen Body-Mass-Index (BMI) weniger stark ausgeprägt ist als bei Personen mit einem niedrigeren BMI.

Zugegeben: über das Ergebnis dieser Studie habe ich lange nachgedacht. Eigentlich liegt es doch auf der Hand. Wer extrem übergewichtig ist, belastet seinen Körper mehr, als ein normalgewichtiger Mensch. Wirbelsäule und Gelenke werden stärker beansprucht, das Herz muss mehr leisten, der Blutdruck steigt, die Organe drohen Schaden zu nehmen. Fazit – stark übergewichtige Menschen sterben früher. Die Düsseldorfer OMS zeigt ein anderes Bild.
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Literaturtipp: Marco von Münchhausen: Die sieben Lügenmärchen von der Arbeit …

… und was Sie im Job wirklich erfolgreich macht

Arbeit gehört zu den existenziellen Grundbedürfnissen des Menschen. Arbeit dienst der Sinnerfüllung, dem Lebensunterhalt, stärkt das Selbstbewusstsein, bindet uns in soziale Netze ein. Die moderne Arbeitswelt wird immer anspruchsvoller, stressiger. Immer mehr Menschen flüchten sich daher in Ausreden, warum sie an ihrem Job festhalten „müssen“ und doch nichts verändern können.

Marco von Münchhausen erzählt in seinem Buch „Die sieben Lügenmärchen von der Arbeit und was Sie im Job wirklich erfolgreich macht“ sieben „Lügengeschichten“ von der Arbeit. Angelehnt an die Geschichten seines Urahns, dem Lügenbaron von Münchhausen geht er den Fragen auf den Grund:

  • „Je mehr Geld ich verdiene, desto glücklicher bin ich“,
  • „Nur ein sicherer Job ist ein guter Job“,
  • „Je leichter der Job, desto besser das Leben“,
  • „Ob mein Job einen Sinn hat, ist doch egal“,
  • „Ohne mich läuft hier gar nichts“,
  • „Lob? Brauche ich nicht“,
  • „Ich habe doch längst ausgelernt“,

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