September 2017

Was nicht Teil deines Systems ist, bekommt keine Energie

Unser Alltag besteht aus Routinen und Gewohnheiten. Oft Verpflichtungen oder Dinge, die wir uns im Laufe unseres Lebens angewöhnt haben. Das meiste ist nicht geplant, es hat sich irgendwie ergeben. Stell Dir Dein Leben vor wie ein großes Uhrwerk. Komplex, viele Zahnräder, große und kleine, die ineinander greifen. Angetrieben wird das Ganze von einer großen Batterie – der Lebensantrieb.

All das, was du nicht in das große Räderwerk deines Lebens integriert hast, wird auch nicht von der Batterie mit Energie versorgt.

Was fehlt dir im Leben? Liebe, Lebendigkeit, Freunde, eine Beziehung, Arbeit? Und du kannst machen was du willst, du bekommst es nicht in dein Leben hinein? weiterlesen »

Wie stark willst du es?

Woher Erfolg kommt und was es dazu braucht, darüber habe ich nun schon oft geschrieben. Eine Sache scheint mir wichtig zu sein, näher darauf einzugehen.

Es ist nicht Talent, es ist nicht die Vorbereitung, es ist nicht die harte Arbeit – all diese Komponenten sind zwar sehr gut, aber am Ende zählt eine ganz andere Sache viel, viel mehr:

WIE STARK willst du es wirklich?

  • Wie groß ist dein Verlangen danach?
  • Wie groß ist deine Sehnsucht?
  • Und was bist du bereit, dafür aufzugeben?

Nur was du wirklich, wirklich, willst, mit ganzem Herzen – wirst du auch bekommen.

Es ist alles eine Frage des WOLLENS. weiterlesen »

Liebestöter Nummer 2

Wenn die Angst Liebestöter Nummer 1 ist, muss es noch mindestens einen Liebestöter geben: Liebestöter Nummer 2 ist der Alltag, die Gewohnheit, die Bequemlichkeit, die Komfortzone, das Sicherheitsstreben, die tägliche Routine.

Man könnte es auch zusammenfassen – die fehlende Achtsamkeit.

Es ist doch alles so schön im Alltag, so schön sicher und bequem. Der Alltag macht uns zu Robotern, jeden Tag der gleiche Weg zur Arbeit, immer das Gleiche einkaufen, immer die gleiche Kneipe, immer die gleichen Verpflichtungen. Die Liebe zu den Dingen geht verloren, der Mechanismus schleicht sich ein. weiterlesen »

Liebe und Erfolg

Was hat Erfolg mit Liebe zu tun? Eine ganze Menge. Vielleicht muss ich zum Anfang erste einmal definieren, was ich unter Liebe verstehe.

Liebe bedeutet für mich:

  • etwas oder jemand ist mir sehr, sehr wichtig,
  • für etwas oder jemanden habe ich sehr große positive Emotionen,
  • zu jemandem oder zu etwas fühle ich mich hingezogen,
  • ich kann meine eigenen Bedürfnisse auch mal zurückstellen, zugunsten von jemand anderen,
  • ich möchte etwas oder jemanden beschützen, weil mir das Wohl eines Menschen oder einer Sache wichtig ist,
  • mein Herz geht auf, wenn ich etwas oder jemanden sehe,
  • ich vermisse etwas oder jemanden sehr, wenn der Mensch oder die Sache nicht mehr da ist.

So definiere ich Liebe. Was hat das nun mit Erfolg zu tun? weiterlesen »

Vergiss deine Ausreden

Letztens mal wieder ein Gespräch gehabt: Ein Arbeitssuchender fragte mich, was er denn machen könne, um endlich wieder Arbeit zu finden. Meine Frage: „Was haben Sie denn bisher dafür getan?“ Seine Antwort: „Na ja, Bewerbungen geschrieben, Bewerbungstraining gemacht, Vorstellungsgespräche besucht.“

„Und aus welchem Grund hat es bisher nicht geklappt?“ fragte ich. „Antwort: „Tja, wenn ich das nur wüsste. Ich will ja arbeiten, aber irgendwie passt es immer nicht. Ich bin nicht ganz gesund und kann manche Dinge nicht machen, dann war das Unternehmen außerhalb und das war für mich ungünstig. In Schichten will ich auch nicht arbeiten und manchmal passte auch das Gehalt nicht …“ Ich unterbrach ihn mit der Frage: „Wollen Sie wirklich ernsthaft arbeiten?“ Er schaute mich an: „Aber natürlich“ antwortetet er schon fast beleidigt, „ich will schon, aber …“

Und dann kamen wieder die Wenns und Abers und warum es denn nicht ginge …

Wer im Kopf schon nicht alles gibt, weiterlesen »

Was uns fehlt und was wir haben

Selten denken Menschen an das, was sie haben, aber ständig an das, was ihnen fehlt. Traurig. Würden es viele Menschen es nur ab und an mal schaffen, sich über das zu freuen, was sie schon haben, dann wären die meisten negativen Gedanken und schlechten Gefühle sofort verschwunden.
Anstatt das zu sehen, was sie alles haben und was alles gut läuft, schauen sie auf all das, was nicht läuft bzw. was angeblich noch fehlt.

Diese Perspektive erfordert massiv viel Energie. Energie, die an wichtigeren Stellen fehlt. Genau das ist auch der Grund, warum ein Mensch mit wenig Geld glücklicher sein kann, als ein Milliardär im Palast. Die Perspektive machts.

Es geht nicht darum, wie viel ein Mensch hat, sondern darum, wie er darauf schaut. Das Leben ist nicht immer perfekt, es läuft auch mal schief. Und genau in diesen Situationen ist es wichtig, die Perspektive zu ändern – weiterlesen »

Schuld und Pflicht

Letztens habe ich diesen Satz gelesen: „Die effektivsten Werkzeuge, um dich zu kontrollieren und dich von deinen Lebenszielen abzuhalten, sind Schuld und Pflicht.“

Yo, so isses. Diese Werkzeuge werden häufig eingesetzt von Religionsgemeinschaften, Familienmitgliedern, Freunden und Mitarbeitern, Parteien und Organisationen, um Menschen zu manipulieren, sie von ihren eigenen Zielen abzubringen und sie stattdessen für aufgezwungene Ziele auszunutzen.

Und darum folgender Tipp: Tue niemals etwas, nur weil du denkst, du müsstest es tun. Kein Mensch muss irgendetwas müssen.

Und eines musst du schon mal gar nicht – weiterlesen »

Wie Niederlage zum Sieg wird

Quelle: www.pixabay.de

Letztens habe ich eine Reportage über Fußball gesehen. Und da fiel mir etwas auf. Wenn eine Mannschaft gewonnen hat, hieß es:“WIR haben gewonnen!“ Hatte eine Mannschaft verloren, hieß es: „DIE haben verloren!“

Was ist daran auffällig? Siegt eine Mannschaft, so bezieht man den Erfolg auf sich selber. Verliert sie aber, gibt streift man die Verantwortung schnell ab und projiziert die Niederlage auf andere.

Im ersten Moment erscheint das sogar sinnvoll, denn schließlich wollen wir ja immer schön positiv bleiben und uns so wenig wie möglich mit negativen Dingen beschäftigen.

Es gibt da aber ein Problem. Wer nicht die volle Verantwortung für eigene Niederlagen übernimmt, wird niemals nie über sie hinaus wachsen. weiterlesen »

Was hat ein selbstbewusster Mensch?

Das Thema Selbstbewusstsein treibt mich immer wieder um. Ich halte Vorträge, gebe Kurse an der Volkshochschule. Immer wieder wird mir die Frage gestellt, was die wichtigsten Eigenschaften selbstbewusster Menschen sind.

Ich habe lange darüber nachgedacht und bin auf vieles gestoßen. Aber drei Dinge sind mir immer wieder in den Sinn gekommen:

  • Körperhaltung
  • Stimme
  • Ausstrahlung

Starke Körperhaltung

Ich kenne niemanden, der auf mich selbstbewusst wirkt, ohne eine starke Körperhaltung zu haben. Stark meint hier aufrecht, fest. Wer keine aufrechte Körperhaltung hat, hat keine Ausstrahlung und damit signalisiert er, kein Selbstbewusstsein zu haben.

Starke Stimme

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Was machen Sie eigentlich?

Das kennen Sie bestimmt. Man ist im Gespräch und irgendwann kommt die Frage: „Was machen Sie eigentlich?“

Und meistens dreht sich die Antwort um die Arbeit. Viele Menschen verbinden die Frage nach dem Was automatisch mit der Arbeit. ´War das wirklich die Frage?

Zugegeben, die Frage ist nicht sehr konkret formuliert. Doch genau so könnte auch die Antwort ausfallen. Unkonkret, auf das Leben allgemein bezogen, auf die Freizeit. Aber nein, die meisten Menschen beantworten dieses Frage mit ihrer Arbeit.

So unkonkret ist die Frage allerdings gar nicht. Man kann sie auch anders formulieren: „Wofür stehen Sie?“. weiterlesen »

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