Oktober 2016

Nachdenken über Klobrillen, Korrekturbrillen und 3D-Brillen

Brille: www.pixabay.de

Letztens war ich im Kino in einem 3D-Film. Und was hab ich gemacht? Klar, die Brille ab und zu mal abgesetzt um zu sehen, wie der Film ohne Brille aussieht. Unscharf wurde der Film, also Brille schnell wieder aufsetzen.

Und nun sinnierte ich also über Brillen. Da haben wir erst einmal die Klobrille. Die hat sich in unserem Kulturkreis durchgesetzt. Man sitzt recht bequem auf ihr, es gibt inzwischen sogar beleuchtete Exemplare. Es soll Menschen geben (bevorzugt Männer) die sich auf dem Örtchen und damit auf der Klobrille so wohl fühlen, dass sie Stunden auf ihr zubringen können. Die Klobrille als Wohlfühlzone. Na gut, warum nicht. Doch es kommt der Moment, das wird auch die kuscheligste Wohlfühlzone zur Unwohlzone. Das kann auf dem Örtchen an den olfaktorischen Einflüssen liegen, oder weil der Magen knurrt oder was auch immer. weiterlesen »

Kalenderblatt 36. Woche 2016

Du kannst deine Augen schließen,
wenn du etwas nicht sehen willst,
aber du kannst nicht dein Herz verschließen,
wenn du etwas nicht fühlen willst.

Johnny Depp (*1963),
US-amerikanischer Schauspieler

Kalenderblatt 32. Woche 2016

Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht noch immer geschwinder, als jener, der ohne Ziel umherirrt.

Gotthold Ephraim Lessing (1729 bis 1781),
deutscher Dichter

Positives Denken (allein) bringt nichts

Ich habe im Internet einen Beitrag gelesen, in dem die Autorin schrieb, dass sie Nach jahrelanger Forschungsarbeit zum Thema positives Denken zu dem Schluss kommt, dass alleiniges Tagträumen und positives Denken nicht nur nicht besonders hilfreich ist, sondern sich sogar hinderlich auf das Erreichen der Ziele auswirken kann.

Glückwunsch für dieses brandneue Ergebnis jahrelanger Forschungsarbeit. Hätte sie mich mal angerufen, das hätte ich ihr in zehn Sekunden sagen können. weiterlesen »

Wir kommunizieren immer

Menschen kommunizieren immer, in allem, was sie tun (und auch nicht tun). Auch Schweigen ist Kommunikation.

Wir kommunizieren über

  • Sprache,
  • Mimik,
  • Gestik,
  • Tonfall,
  • Blickkontakt.

All das ist Kommunikation. Nur etwa 20 % unserer gesamten Kommunikation erfolgt über unsere Stimme. Der überwiegende Teil unserer Kommunikation erfolgt nonverbal über unsere Körpersprache und wird – in der Regel – völlig unbewusst gesendet.

Es ist ein Unterschied, ob ich eine ruhige und entspannte Körperhaltung habe oder meine Bewegungen unruhig und hektisch sind. weiterlesen »

Erfolglos oder erfolgreich?!

Ich habe verschiedene Phasen in meinem Leben durchgemacht. Kindheit und Jugend verliefen relativ unproblematisch. Das Meiste fiel mir leicht und vieles flog mir zu. Anders fügte sich. Ich habe es so hingenommen ohne darüber nachzudenken, woher es kommt.

Dann kamen Phasen, in denen es nicht so gut lief. Die Dinge fielen mir schwer, Misserfolge, Rückschläge. Ich habe sie hingenommen ohne darüber nachzudenken, was die Ursache sein könnte.

Eine Sache habe ich dabei lange nicht erkannt: Ich habe lange nicht erkannt, dass es Menschen gibt, die vor Energie nur so strotzen während andere (phasenweise auch ich), irgendwie bei allem, was sie taten, die größte Mühe hatten.

Was ist der Grund? weiterlesen »

Erfolg und Talent

Eines der größten Geheimnisse ist die Frage, woher kommt Erfolg wirklich? Warum sind manche Menschen erfolgreicher, als andere?

Steckt dahinter Talent? Ist es Veranlagung? Oder einfach nur Glück? Helfen eine gute Vorbereitung, Cleverness oder harte Arbeit, erfolgreich zu sein? All diese Dinge sind zwar sehr gut, aber am Ende zählt eine ganz andere Sache viel mehr. Und das ist:

Die Frage, wie stark Du eine Sache wirklich willst! Wie groß ist das Verlangen danach? Wie groß ist die Sehnsucht? Und auch noch wichtig: Was bist Du am Ende bereit, dafür aufzugeben? weiterlesen »

Das Milton-Modell der Sprache

Hypnotische Sprachmuster erkennen
Vorannahmen (Präsuppositionen)

Vorannahmen sind wirkungsvolle Sprachmuster, mit denen man Dinge behaupten kann, die man nicht in Frage gestellt haben möchte. In der Regel bietet man hier mehrere Alternativen an, wobei jedoch die beabsichtigte Reaktion erhalten bleibt.

Verben der Wahrnehmung
Hierzu gehören Verben wie

  • wissen,
  • erkennen,
  • wahrnehmen,
  • bemerken,
  • merken,
  • gewahr werden.

Beispiele:

  • „Merkst Du, wie Dein Unterbewusstsein schon zu lernen beginnt?“
  • „Hast Du gewusst, wie oft Du schon in Trance gegangen bist?“
  • „Vielleicht hast Du gerade bemerkt, wie sich der kleine Finger der rechten Hand bewegt hat.“

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Kalenderblatt 15. Woche 2016

Man darf nicht vergessen,
die Welt mit den Augen
eines Kindes zu sehen.

Henri Matisse (1869 bis 1954),
französischer Maler

Das Milton-Modell der Sprache

Hypnotische Sprachmuster erkennen
Einengung – Verallgemeinerung

Anonymisierung
Bei der Anonymisierung werden die Personen, die Aussagen über Werturteile machen, anonymisiert. Dieses Vorgehen erlaubt es, Vorannahmen einzubringen, ohne sich dazu rechtfertigen zu müssen.

Beispiele:

  • „Es tut gut, sich am Ende eines langen Tages zu entspannen.“
  • „Das ist richtig.“
  • „Es ist nicht wichtig, ob Sie die Augen gleich oder später schließen.“

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