Juni 2018

Der Sinn einer Reise …

… ist nicht das Erreichen des Ziels, sondern die Reise. Den Satz habe ich letztens gelesen. Das gilt auch für das Leben.

Manchen Menschen haben große Ziele und fokussieren sich auf genau diese. Sie vergessen aber, darüber nachzudenken wie sie am besten und leichtesten an ihr Traumziel kommen und rackern sich ein Leben lang ab. Am Ende sind sie unglücklich, weil sie ihr Ziel nicht erreicht und ihr Leben nicht gelebt haben.

Eine Reise ist entspannt, wenn sie fließend passiert. Locker und leicht, ohne Stress und Hektik, mit Pausen. Für das Leben gilt, wer in Fluss kommen will, kann das nicht erzwingen. Anstrengungen funktionieren hier nicht. Wer verbissen an eine Sache herangeht, wird das Ziel nicht erreichen.

Bei Reisen geht es heute meistens darum, irgendwohin zu kommen. Mit Auto, Zug oder Flugzeug heute kein Problem. Doch im Leben haben wir keinen ICE, weiterlesen »

Zufriedenheit kommt durch Haben und Wollen

Zufriedenheit braucht zwei Strategien:

  1. Ich habe, was ich will
  2. Ich will, was ich habe

Strategie 1 heißt – ich besorge mir das, was ich haben will. Legal, ich muss es selber tun. Doch Vorsicht. Nicht wenige Menschen wollen Dinge, die ihnen nicht gut tun und die in ihr Leben gar nicht passen. Das teure Auto, die schicke Wohnung, das dicke Bankkonto. Dingen hinterherzuhecheln, die ich nicht erreichen kann oder gar nicht gut für mich sind, führt nicht zu Zufriedenheit, ganz im Gegenteil.

Strategie 2 heißt – ich nehme bewusst wahr, was ich habe im Leben, wertschätze es und genieße das Gute im Leben. Gern übersehen wir alltägliche Gute, weil es selbstverständlich ist. Dankbarkeit wird immer mehr zum Fremdwort.

Es gehört auch dazu, weiterlesen »

„Überholen ohne einzuholen“

Dieser Satz stammt von Walter Ulbricht, Staatsratsvorsitzender der DDR. Man muss sich Walter Ulbricht nicht zum Vorbild wählen, doch der Satz ist gut.

Wer immer nur versucht, die anderen einzuholen, um auch mal vorn zu sein, muss viel Energie aufwenden und er wird immer auf einen anderen Menschen treffen, der schneller ist. Ein ewiges Gehetze.
Viel bequemer ist es, die anderen voran hetzen zu lassen und sich zu überlegen: Was kann ich anders machen umso auf leichtem Weg nach vorn zu kommen.

Beispiel: Ich will Autos bauen. Ich kann genau die gleichen Autos bauen, wie die anderen. Da muss ich mich sehr anstrengen, um der erste in der Kette der Autobauer zu werden. Oder ich überlege mir, was ich ganz anders machen kann, welches ganz neue Auto ich bauen kann, um so automatisch der erste zu sein. weiterlesen »

Was die Tiere den Menschen voraus haben

Vom Sinn des Lebens

Menschen sind irgendwie in einer komischen Situation. Wir sind hier auf der Erde und viele haben keine richtige Idee, warum sie eigentlich hier sind und was das alles soll mit dem leben und seinen Irrungen und Wirrungen. Da geht es den Tieren besser. Sie sind einfach da, fressen, schlafen, fortpflanzen – fertig.

Die Natur hat es so gewollt und uns mit einem hochkomplizierten Denkapparat ausgestattet – dem Gehirn. Und das macht es uns manchmal ganz schön schwer. Wir wollen überleben – Urtrieb. Wir reagieren deswegen unentspannt, wenn unser Leben bedroht wird. Das haben wir mit den Tieren gemeinsam.

Offensichtlich sind wir aber nicht nur auf der Welt, um zu überleben. Viele von uns haben den Drang, sich fortzupflanzen weiterlesen »

Antriebslosigkeit – keine Lust zu gar nichts?

Antriebslosigkeit ist das Resultat des Antriebs zu fremden Zielen. (Andreas Tenzer)

Morgens hast du keine Lust zum Aufstehen. Aber man muss doch. Du schleppst dich müde ins Büro. Aber man muss doch. Alles fällt dir schwer, kein Antrieb, kein Sinn. Aber einer muss es ja machen. Abends kommst du nach Hause und fällst nur noch auf die Couch vor den Fernseher. Was soll man auch sonst machen?

In diesem (bedauernswerten) Zustand befinden sich unzählige Menschen. Sie schleppen sich durchs Leben, Tag für Tag. Kein Ziel, kein Sinn, keine Energie. Bis zu dem Tag, an dem der Sensenmann anklopft und sagt: „Na da wollen wir mal“. Und da fällt diesen Menschen wieder ein, sie haben ja gar nicht gelebt. Zu spät.

Wer keinen Antrieb mehr hat, der lebt nicht mehr. Er vegetiert. Antrieb ist der Motor des Lebens. Manchmal stottert der Motor, dann braucht er einen Energieschub, um wieder ins Laufen zu kommen.

Wie du deinen stotternden Motor des Antriebs wieder ins Laufen bringst, zeige ich dir anhand einiger einfacher Tricks. weiterlesen »

Wie kommt man zu Zufriedenheit?

Letztens sagte jemand zu mir: „Ich will immer genau das, was ich gerade nicht habe? Ich weiß nicht, ob das anderen Menschen auch so geht, ich leide darunter.“

Ich konnte die Person erst einmal beruhigen. Sie ist mit ihrem Problem nicht allein. Wer kennt dieses Gefühl nicht – wahrscheinlich über 90% der Menschheit. Ich denke, das ist erst einmal etwas ganz menschliches. Zum Problem wird es, wenn ich mich ständig damit herumquäle, etwas anderes haben zu wollen – wenn mir nie etwas genug ist oder wenn meine eigene Situation mir immer schlechter vorkommt, als die des Nachbarn.

Allen anderen geht es irgendwie besser, als mir. Die Anderen haben mehr Zeit, mehr Geld, die besseren Freunde, mehr Spaß am Leben, weiterlesen »

Was haben eine Ölpest und das Leben gemeinsam?

(Quelle: www.pixabay.de)

Vor kurzen habe ich im Fernsehen Bilder einer Ölpest in den 1990er Jahren gesehen. Es waren schlimme Bilder, wie Tiere in dem Ölteppich feststeckten und qualvoll verendeten. Und da kam mir der Gedanke, dass sich Menschen ähnlich verhalten.

Anstatt auf die kleinen „Öllecks“ im Leben sofort zu reagieren und das weitere Ausbreiten des giftigen Teppichs zu vermeiden bzw. davon zu schwimmen, bleiben sie passiv stehen und machen – nichts.

Ich habe dabei vor allem an die vielen kleinen Dinge im Alltag gedacht: Probleme nicht ansprechen, Kleinigkeiten runterschlucken, Ja-Sagen, obwohl man doch lieber Nein sagen möchte usw. weiterlesen »

Das Gesetz der Anziehung – ein Gesetz der Verarschung?

Das „Gesetz der Anziehung“ ist gut und doch auch wieder nicht. Genauer gesagt, Die Art und Weise, wie das Gesetz der Anziehung von manchen „Coaches“ gelehrt wird, ist Mist.

Das „Gesetz der Anziehung“ besagt, dass die innere Gedankenwelt die äußere Welt beeinflusst. Soweit, so gut.

Da fehlt etwas ganz wichtiges. Wenn ich Ergebnisse im Außen sehen will, muss ich ganz massiv in Aktion kommen. Und genau diesen Punkt verheimlicht so mancher Personality-Heini und Wohlfühl-Coach gerne. Mach Dir ein paar schöne Gedanken, der Rest regelt sich schon irgendwie von alleine.

Ok, vor 20 Jahren habe ich mir vorgestellt, das ich in einem schönen Haus mit großem Garten lebe, die Kohlen kichern auf der Bank und vor dem Tor steht ein tolles, teures Auto. weiterlesen »

Veränderung als systemischer Prozess

Schlecht bezahlter Halbtagsjob, Aufstocker vom Amt. Keine Freunde, kein Partner. Ein einsames Leben in einer viel zu kleinen Wohnung und die Waage zeigt starkes Übergewicht. Kurz – eine Leben ohne Freude und Sinn. Zeit für Veränderung. Doch womit beginnen?

Veränderung beginnt mit der Einsicht in die Notwendigkeit. Diese kann sich einstellen, wenn der Leidensdruck stark ansteigt. Auch Impulse von außen können die Einsicht zu einer Veränderung auslösen.

Was war zuerst da? Habe ich keinen Partner, weil ich zu dick bin oder hat die Einsamkeit das Frustfressen befördert? Nutze ich meine Freizeit nicht, weil ich kein Geld für gemeinsame Unternehmungen oder habe ich kein Geld, weil ich mich nicht ausreichend um einen guten Job bemüht habe? Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei? weiterlesen »

Was ist Lebensenergie?

In zahlreichen Kulturen auf der ganzen Welt finden wir Vorstellungen von einer universellen, alles durchdringenden Kraft. Diese Kraft ist praktisch überall vorhanden und umfasst alles Leben und alle Materie.

Energie ist unbegrenzt vorhanden. Jeder Organismus nimmt Lebensenergie auf, stellt sie selbst her, speichert sie und setzt sie für sich ein.

Lebensenergie ist das Fundament unseres Lebens.

Ohne Energie geht nichts. weiterlesen »

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