Mai 2014

Die Geschichte des Wortes Coach

Coach kommt aus dem Englischen und heißt Trainer. So die weitläufige Meinung. Doch so einfach ist es nicht.

Coach hat in der englischen Sprach viele Bedeutungen: Bus, Kutsche, Karosse, Eisenbahnwaggon, Nachhilfelehrer. To coach bedeutet, jemanden trainieren, kann aber auch mit to practice übersetzt werden. Jemandem Nachhilfe geben heißt auch to coach. Eine reno coach ist ein Renovierungsfachmann.

Trainer heißt im Englischen track-suit oder coach. Coaching bedeutet Training oder Nachhilfe.

Coach und Coaching haben also etwas mit trainieren, mit Hilfe, Nachhilfe aber auch mit Fortbewegung zu tun. weiterlesen »

Die Philipp Melanchthons der Moderne

Das Denkmal für Philipp Melanchthon auf dem Marktplatz in WIttenberg

Unlängst habe ich das Melanchthonhaus in der Lutherstadt Wittenberg besucht. 1497 in Bretten in der Nähe von Karlsruhe geboren, wurde Melanchthon bereits im Alter von 21 Jahren Professor an der Universität in Wittenberg. Melanchthon war das, was wir heute einen Workaholic nennen.

Philipp Melanchthon lehrte griechische Grammatik, hielt Vorlesungen über antike Autoren, erklärte biblische Bücher. Er bildete sich und seine Studenten auf vielen Gebieten. Er hielt Vorlesungen an der theologischen Fakultät, bevorzugte jedoch die philosophische Bildung.

Als Philipp Melanchthon 1560 in Wittenberg starb, weiterlesen »

Burnout – Die erzwungene Entschleunigung

Er kommt auch an sein Ziel.

Burnout ist ein Prozess, der im Kleinen beginnt und seinen Höhepunkt erreicht hat, wenn Menschen von einem Tag auf den anderen von einem Zustand höchstem Energieaufwandes und Dauerstress plötzlich in eine Phase des Nichts-mehr-tun-Könnens fallen.

Der Mensch, der eben noch deutlich mehr als 100% in Beruf und Familie gegeben hat, ist nun durch seine körperlichen und seelischen Befindlichkeiten gezwungen, fast alle alltäglichen Aktivitäten auf ein unvermeidliches Minimum herunterfahren zu müssen.

Und das nicht, weil er es so will, sondern weil er nicht mehr anders kann.

Antriebslosigkeit, Unlust, Sinnentleerung, Schmerzen, Unwohlsein weiterlesen »

Checkliste Burnout- und Stress-Prävention

Checkliste Burnout- und Stress-Prävention – wenn es darum geht, die Summe der Belastungen möglichst gering zu halten, dann kann eine Checkliste als Überblick für das Vermeiden übergroßer Stress-Situationen sehr hilfreich sein.

Zu einer guten Unternehmenskultur gehört ein vertrauensvoller Umgang zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Das offene Ansprechen von belastenden Situationen am Arbeitsplatz und die Selbst-Beachtung von Warnzeichen einer beginnenden Depression sind Grundvoraussetzungen für den Erhalt der Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz. Die Unternehmensberatung SL | Marketing & Management hat zu diesem Thema einen Artikel veröffentlicht.

Checkliste Burnout- und Stressprävention

Lesen Sie zu diesem Beitrag auch weitere Artikel zu den Themen:

Burnout – Das unverstandene Empfinden

Menschen, die von Burnout betroffen sind, müssen neben den zahlreichen Symptomen ihrer Krankheit oft auch damit fertig werden, dass Menschen in ihrem sozialen Umfeld sie nicht verstehen und sich von ihnen abwenden.

Unverständnis bei Familienmitgliedern, Freunden, Arbeitskollegen und Vorgesetzten führt zum Abbruch sozialer Kontakte, zum Verlust des Arbeitsplatzes und zur Vereinsamung.

Menschen mit Burnout haben ein großes Problem: es fällt ihnen schwer auszudrücken, was in ihnen vorgeht, was sie bewegt, was sie brauchen, was sie fühlen. Das hängt mit zwei Dingen zusammen: weiterlesen »

Aus Burnout in die Selbständigkeit – Eigene Erfahrungen

Bereits während meiner akuten Burnout-Phase habe ich mich mit der Frage beschäftigt: Wie geht es weiter? Ich habe Burnout nicht als das Ende gesehen, sondern als die Chance zu einem Neuanfang, auch wenn ich lange Zeit nicht wusste, wie dieser Neuanfang aussehen wird.

In den ersten Wochen nach meinem Zusammenbruch habe ich mir öfter die Frage gestellt weiterlesen »

Aus Burnout in die Selbstständigkeit – Checkliste

Aus einer Burnoutphase in die Selbstständigkeit zu gehen, ist ein großer und bedeutender Schritt. Er will wohl überlegt und gründlich durchdacht sein.

Fehler passieren immer und Erfahrungen muss jeder selbst sammeln. Aber mit einem guten Plan und professioneller Hilfe ist Selbständigkeit aus Burnout möglich.

Was gilt es zu beachten?

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Aus Burnout in die Selbstständigkeit

Ist die akute Phase eines Burnouts erst einmal überstanden stehen viele Betroffene vor der Frage: Und wie geht es weiter? Möglichkeiten gibt es mehrere: zurück an den alten Arbeitsplatz, eine neue Arbeitsstelle suchen, weiter Sozialleistungen beziehen oder sich selbstständig machen. Jeder muss für sich entscheiden, was für ihn das Beste ist. Den Weg in die Selbstständigkeit scheuen aber viele. Warum? Angst vor dem Neuen, Unbekannten? Zu viele Hürden? Angst vor erneutem Versagen? weiterlesen »

Essen hält Leib und Seele zusammen – und hilft trotzdem nicht bei Burnout?

Essen ist etwas Schönes. Deshalb tun wir es auch so oft und gern. Und weil es Spaß macht, essen wir auch gern zu viel, zu fett, zu kohlehydratreich, zu süß – zusammengefasst: zu ungesund. Das wissen die Meisten auch und tun es trotzdem.

Essen hält Leib und Seele zusammen – 1690 schrieb Hinrich Hinsch „Weil Speis und Trank in dieser Welt doch Leib weiterlesen »

11 Irrtümer über Burnout und Depressionen

In der öffentlichen Diskussion werden die Begriffe Depression und Burnout oft vermischt und unrichtig verwendet. Selbst unter Ärzten und Therapeuten erfolgt keine Verwendung oder Definition beider Diagnosen.

Depression und Burnout sind zwei Dinge, die zunächst nichts miteinander zu tun haben. Depressionen können auch ohne Burnout auftreten. Andersherum sind sie in den allermeisten Fällen von Burnout Teil eines umfangreichen Symptombildes.

  1. Menschen mit Depressionen müssen sich nur zusammenreißen,
    sie sollen sich nicht so gehen lassen.
  2. Depressionen können nur schwache Menschen bekommen.
  3. Depressive sind an ihrer Situation selber schuld
  4. Depressive können sich nur selber helfen
  5. Depressive sind Simulanten, die nur keine Lust mehr haben, zu arbeiten
  6. Schlechte Beziehungen fördern eine Depression
  7. Depressionen sind ein normales Zeichen unserer Zeit
  8. Burnoutbetroffene brauchen nur mal richtig Urlaub, dann geht es schon wieder
  9. Depressive bekommen durch Ärzte und Therapeuten umfassende und ausreichende Hilfe
  10. Die schulmedizinische Behandlung von Depressionen und Burnout ist völlig ausreichend, alle anderen Angebote sind nur Geldmacherei
  11. Mit Tabletten lassen sich Burnout und Depressionen gut in den Griff kriegen

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