Oktober 2013

Burnout – Hilfe und Unterstützung

Im Zustand eines akuten Burnouts sind die Betroffenen oft nicht mehr in der Lage, ihren Alltag zu strukturieren und ansonsten alltägliche Dinge zu verrichten. Das Gefühl der Leere, Sinnlosigkeit und Überforderung betrifft alle Bereiche des Lebens.

Hinzu kommen Ängste vor Gängen auf Behörden, zu Ärzten und Therapeuten. Soziale Kontakte werden abgebrochen. Die Wohnung wird nicht mehr verlassen oder nur noch, wenn es unvermeidlich ist. Das erfordert dann oft ein hohes Maß an Überwindung und Energie, die nicht vorhanden ist. Besonders betroffen sind allein lebende Menschen. weiterlesen »

Novemberleuchten Leipzig

Novemberleuchten
Sonntag, 10. November 2013 ab 18:30 Uhr im UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Str. 12A, 04277 Leipzig
Depressionsbetroffene, auch Mitglieder der Depressionsselbsthilfegruppen, gestalten einen bunten Abend: „Filmreif – Licht aus. Kamera an. Klappe die Erste“ mit Filmerinnerungen in Form von Aktion, Musik, Quiz und kulinarischen Kostproben.
U.a. mit Leipziger Liedermacher Matthias Meyer, dem Chor „Modern Voices“, Hannes Kurz mit seiner „Singenden Säge“, dem „All Inclusive Improvisationstheater Leipzig“

Termine der Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS) Leipzig

„Quasseltag“ – Austausch und Information für Leipziger Selbsthilfegruppen und -vereine
Donnerstag, 28. November 2013 um 17:00 Uhr im Haus ohne Barrieren/Villa Davignon, Café, Friedrich-Ebert-Str. 77, 04109 Leipzig
Information: SKIS, Ina Klass, Tel.: 0341 123-6755, E-Mail: ina.klass(at)leipzig.de

Burnout: 3-Phasen-Modell

Burnout 3-Phasen-Modell

Burnout beschreibt einen Prozess, der sich über mehrere Jahre hinziehen kann. Er ist geprägt von einem allmählichen Abstieg, der schließlich zum Absturz führt. Der Weg vom Tiefpunkt zurück in ein sinnerfülltes Leben ist der letzte und wahrscheinlich entscheidende Teil des Burnoutprozesses.

Der Begriff Burnout taucht in den 1970er Jahren in den USA in der Öffentlichkeit vermehrt im Zusammenhang mit Pflegeberufen auf. Bereits im Jahr 1960 erscheint der Roman von Graham Greene „A Burn-Out Case“, in dem ein desillusionierter Architekt seinen Beruf aufgibt, um im afrikanischen Dschungel zu leben.

Der amerikanische Psychologe Herbert J. Freudenberger schrieb die ersten wissenschaftlichen Artikel zu diesem Thema im Jahr 1974, ihm folgt 1976 die Sozialpsychologin Christina Maslach. Diese grundlegenden Arbeiten beschreiben das Burnout-Syndrom als Reaktion auf chronische Stressoren im Beruf mit drei Dimensionen: weiterlesen »

Ruediger Dahlke: Seeleninfarkt – Zwischen Burn-out und Bore-out

Wie unserer Seele wieder Flügel wachsen können

„Burn-out und Bore-out sind Symptome eines gravierenden Krankheitsbildes, für das es trotz zahlreicher Publikationen zum Thema bislang nur unbefriedigende Therapieansätze gibt“ heißt es in der Einführung zu diesem Buch. Dahlke als ganzheitlich denkender Mediziner glaubt, „Ein Seeleninfarkt kann nur kuriert werden, wenn er aus einer multidimensionalen Perspektive betrachtet und wirklich zur Wurzel des Problems vorgedrungen wird“. weiterlesen »

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