August 2016

Fragen und Antworten zum Thema Burnout

Burnout ist zum Massenphänomen geworden. Was vor etwa 20 Jahren zunächst als Managerkrankheit bekannt wurde, hat längst alle Bevölkerungsgruppen erreicht. Stress – Burnout – Depression, diese drei Begriffe werden oft im Zusammenhang genannt und oft auch verwischt. Die nachfolgenden Fragen und Antworten sollen dazu beitragen, mehr Klarheit in die Burnout-Diskussion zu bringen.

Was ist Stress? Was ist Burnout?

Burnout bezeichnet ein vegetatives Überlastungssyndrom. Dauerhafter Stress kann zu einem Burnout führen. Der Begriff Stress ist jedoch sehr allgemein. Die Faktoren, die Stress auslösen und zu einem Burnout führen können, heißen Stressoren. Stressoren können sowohl von außen auf den menschlichen Organismus einwirken, als auch aus dem Menschen selbst kommen.

Eine eindeutige Definition des Begriffes Burnout gibt es nicht. weiterlesen »

Depressionen, Stress und Burnout – Ständiger Druck schürt die Angst

Stress löst im Körper ähnliche Reaktionen aus, wie Angst. Dauernder Stress erzeugt wiederum Ängste, vor allem, wenn er mit negativen Gefühlen und Druck verbunden ist. Dauerhafte Belastungen und hohe Anforderungen können, wenn Phasen der Entspannung fehlen, zu übersteigerten Angstreaktionen führen. Diese zeigen sich in ständig vorhandener ängstlicher Angespanntheit oder können sich auch in Panikattacken äußern. Jede neue Aufgabe kann die Betroffenen in Panik versetzen.

Die Folgen einer Daueranspannung sind häufig eine völlige innere Erschöpfung bis hin zu Depressionen und dem Burnout-Syndrom. Betroffene fühlen sich körperlich und seelisch ausgebrannt, antriebslos und handlungsunfähig. Dazu leiden sie häufig unter Ängsten, Schlaflosigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen und anderen körperlichen Beschwerden. weiterlesen »

Burnout-Langzeitstudie startet an der TU Dresden

Burnout ist zum allgegenwärtigen Alltagsphänomen geworden. Die Zahl der direkt Betroffenen steigt ständig und mit ihr die Zahl der indirekt Betroffenen – Familien, Freunde, Kollegen. 40 Jahre, nachdem der Begriff Burnout erstmals verwendet wurde und 20 Jahre, nachdem das Burnout-Syndrom in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen ist, startet jetzt an der Technischen Universität in Dresden eine Langzeitstudie zum Thema Burnout.

Obwohl kaum noch eine Woche vergeht, in der das Thema Burnout nicht in den Medien auftaucht, wissen Betroffene und Forscher noch erschreckend wenig über Ursprung und Entstehung von Burnout. Welcher Personenkreis ist besonders gefährdet? Gibt es Menschen, die vor Burnout geschützt sind? Gibt es psychische und biologische Frühwarnsignale? weiterlesen »

Die Geschichte des Wortes Coach

Coach kommt aus dem Englischen und heißt Trainer. So die weitläufige Meinung. Doch so einfach ist es nicht.

Coach hat in der englischen Sprach viele Bedeutungen: Bus, Kutsche, Karosse, Eisenbahnwaggon, Nachhilfelehrer. To coach bedeutet, jemanden trainieren, kann aber auch mit to practice übersetzt werden. Jemandem Nachhilfe geben heißt auch to coach. Eine reno coach ist ein Renovierungsfachmann.

Trainer heißt im Englischen track-suit oder coach. Coaching bedeutet Training oder Nachhilfe.

Coach und Coaching haben also etwas mit trainieren, mit Hilfe, Nachhilfe aber auch mit Fortbewegung zu tun. weiterlesen »

Burnout – Die erzwungene Entschleunigung

Er kommt auch an sein Ziel.

Burnout ist ein Prozess, der im Kleinen beginnt und seinen Höhepunkt erreicht hat, wenn Menschen von einem Tag auf den anderen von einem Zustand höchstem Energieaufwandes und Dauerstress plötzlich in eine Phase des Nichts-mehr-tun-Könnens fallen.

Der Mensch, der eben noch deutlich mehr als 100% in Beruf und Familie gegeben hat, ist nun durch seine körperlichen und seelischen Befindlichkeiten gezwungen, fast alle alltäglichen Aktivitäten auf ein unvermeidliches Minimum herunterfahren zu müssen.

Und das nicht, weil er es so will, sondern weil er nicht mehr anders kann.

Antriebslosigkeit, Unlust, Sinnentleerung, Schmerzen, Unwohlsein weiterlesen »

Burnout – Hilfe und Unterstützung

Im Zustand eines akuten Burnouts sind die Betroffenen oft nicht mehr in der Lage, ihren Alltag zu strukturieren und ansonsten alltägliche Dinge zu verrichten. Das Gefühl der Leere, Sinnlosigkeit und Überforderung betrifft alle Bereiche des Lebens.

Hinzu kommen Ängste vor Gängen auf Behörden, zu Ärzten und Therapeuten. Soziale Kontakte werden abgebrochen. Die Wohnung wird nicht mehr verlassen oder nur noch, wenn es unvermeidlich ist. Das erfordert dann oft ein hohes Maß an Überwindung und Energie, die nicht vorhanden ist. Besonders betroffen sind allein lebende Menschen. weiterlesen »

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