Oktober 2015

nea e.V. – Netzwerk erwerbssuchender Akademiker e.V. in Leipzig

Sie sind hochqualifiziert, Akademiker oder Führungskraft? Sie befinden sich im beruflichen Umbruch oder sind „atypisch“ beschäftigt? Sie haben gerade erst Ihr Studium beendet? Sie sind unbefristet angestellt, aber sehnen sich dennoch nach neuen Herausforderungen? Sie planen, sich selbständig zu machen oder aber Sie müssen sich beruflich verändern?
Sie suchen zur Information und (Neu)Orientierung ein Netzwerk, in dem Sie Ihre Erfahrungen einbringen und sich austauschen möchten?

Dann kann das Netzwerk erwerbssuchender Akademiker der richtige Ansprechpartner für Sie sein. Das Netzwerk erwerbssuchender Akademiker in leipzig erreichen Sie unter leipzig(at)nea-ev.de oder im Internet unter nea-ev

*nea e.V. bietet vielfältige Angebote: weiterlesen »

Distanz schaffen

Als Coach habe ich oft und sehr intensiv mit kleinen aber auch großen Problemen anderer Menschen zu tun. Wie geht man am besten damit um, damit diese (fremden) Probleme einen nicht übermäßig belasten und Energie absaugen? Wie halte ich am besten Distanz?

Ich muss zugeben, dass es mir teilweise unglaublich schwer fällt, Dinge nicht an mich rankommen zu lassen. Besonders dann, wenn eine andere Person leidet. Doch es gilt: Ich bin nicht für das Leben und den Schmerz anderer Personen zuständig.
Alles, was ich selber nicht direkt beeinflussen kann, davon versuche ich, emotionalen Abstand zu gewinnen. weiterlesen »

Tagebuch eines Burnout-Falls

Was noch wichtig ist

Ich möchte nicht versäumen zu erwähnen, wie wichtig es für einen Menschen in einer depressiven Episode ist, ein intaktes soziales Umfeld zu haben. Vor dem Tag X hatte ich Freunde, danach nur noch sehr wenige. Viele haben sich verabschiedet, weil sie mit der Situation nicht umgehen konnten, weil sie sich nicht damit beschäftigen wollten. Unverständnis und Intoleranz schlugen mir entgegen. Aber es waren auch andere Menschen da. Meine Familie, die mich mit ihren Mitteln unterstützte, vor allem den Schritt in die Selbstständigkeit. Da war mein Freund und Coach, der mich über Monate nicht nur coachte, sondern auch unterstützte und beriet.

Und da war noch ein Freund, den ich erst wenige Wochen vor dem Tag X kennenlernte. Er fragte jeden Tag, wie es mir geht. Wenn es seine Zeit zuließ, trafen wir uns und ertrug es, wenn ich nicht gut drauf war ohne sich auch nur ein einziges Mal zu beschweren. Er war immer für mich da und ist es bis heute. Erst, wenn ein Mensch an einem Tiefpunkt, wie einer Depression angekommen ist merkt er, wer seine Freunde sind und wichtig Freundschaften im Leben sind. weiterlesen »

Tagebuch eines Burnout-Falls

Die Suche nach Alternativen

Sie erinnern sich noch an meinen Freund, den ich fragte: „Was willst Du hören? Etwas Nettes oder die Wahrheit?“ und der sich für die Wahrheit entscheiden hatte?

Er ist Coach. Er bot mir an, mit mir zu arbeiten. Bis dahin hatte ich von Coaching keine gute Meinung. Scharlatanerie und Leute, die selbst nicht genau wissen, was sie tun. Trotzdem nahm ich das Angebot an. Ich wollte probieren, was Coaching ist und ob es mir helfen kann. Ich war mir aber auch sicher, ich beende das Ganze sofort, wenn ich mich dabei unwohl fühle.

Und so fingen wir im Juli 2012 an, miteinander zu arbeiten. Das Coaching dauerte etwa 10 Monate. In diesen 10 Monaten habe ich mich mehr mit mir auseinander gesetzt, als in den 40 Jahren vorher. Ich habe gelernt, auf meine innere Stimme zu hören. Ich habe gelernt, meine Stärken und Ressourcen zu erkennen und zu nutzen. Ich habe gelernt, Loszulassen und Nein zu sagen. Ich hatte jede Woche einen Menschen, der mir geduldig zugehört hat. Und allein dieses Reden war jedes Mal eine unbeschreibliche Befreiung. weiterlesen »

Ich brauche kein Glück

Am Schloss Delitzsch

Vor einiger Zeit las ich einen Artikel, in dem eine Frau schrieb, sie brauche kein Glück. Dazu die Geschichte: Jemand wünschte dieser Frau Glück und dass es möglichst lange anhalte. Sie hätte danke sagen können, mochte es aber nicht tun.

Sie gab zu bedenken, dass sie bereits über 40 Jahre alt ist, multiple und aktuell ausgebildet sei, unzählig erfahren, erfolgreich und mit Rückschlägen bis hin zum totalen Scheitern. Sie beschrieb sich als „reif“ und vom Leben fein aber zäh gegerbt.
Glück sei für sie daher einzig der Umstand, dass ein ihr unbekannter Anderer den Schettino macht (der Kapitän der untergegangenen Costa Concordia) und mal so sein Boot verlässt und einfach von der Brücke geht. Alles andere sei Können. weiterlesen »

Depression – alternative Behandlungsmethoden

In den Industrienationen verbessern sich die Lebensbedingungen ständig und das Lebensalter steigt. Der modernen Medizin fällt es aber immer schwerer zu erklären, warum die chronischen Erkrankungen zunehmen. Dazu gehören auch Depressionen.

Depressionen sind eine psychiatrische Erkrankung, die zu den affektiven Störungen zählt, das heißt, Veränderung in Stimmung und Antrieb. Depression ist das älteste bekannte psychiatrische Syndrom und die häufigste psychiatrische Erkrankung überhaupt. Typisch für eine Depression ist die psychische Niedergeschlagenheit, die phasenhaft oder andauernd auftreten kann.

Depressionen sind ein Komplex von Symptomen, der eine Stimmungseinengung (Emotionslosigkeit), eine Antriebshemmung beinhaltet, begleitet von einer Denkhemmung, innerer Unruhe und Schlafstörungen. Dazu können Gedankenkreisen, Hoffnungslosigkeit, soziale Isolation, Schuldgefühle, Ängstlichkeit oder Reizbarkeit kommen.

Depressionen können auch mit körperlichen Symptomen einhergehen, wie Appetitlosigkeit, Gewichtszu- oder –abnahme, weiterlesen »

Altersdepression – von 100 auf 0

Geschafft! Die Rente ist erreicht. Endlich! Kein Stress mehr, kein schlecht gelaunter Chef, keine nervigen Kollegen. Ruhe! Endlich Ruhe! Und Zeit … viel Zeit. Zeit für die Kinder, die Enkel, für Reisen, Sport, Hobbys und endlich mal Zeit für sich selbst.

Herrlich, so ein Rentnerdasein. Oder doch nicht? Millionen von Arbeitnehmern sehnen sich nach dem Tag, an dem sie ihr Renteneintrittsalter erreicht haben. Dann wollen sie all das nachholen, Was sie Jahrzehntelang nicht geschafft haben. Und dann ist er da, der so lang ersehnte Tag. Der Tag, an dem es für viele von 100 auf 0 geht – mit fatalen Folgen.

20% der älteren Menschen leiden an einer Altersdepression, in Pflegeheimen steigt dieser Anteil auf 30 bis 40%. Warum fallen viele ältere Menschen bei Erreichen der Rente in ein Loch aus Niedergeschlagenheit, Unlust, Sinnlosigkeit und Trauer?

Abgesehen von organischen Ursachen, die eine Depression auslösen können, ist es vor allem der plötzliche Wandel des gewohnten Lebensrhytmusses, der viele ältere Menschen in eine Depression gleiten lässt.
Es ist unausweichlich – weiterlesen »

Kalenderblatt 6. Woche 2015

Wer nicht „Nein“ sagt,
wird ausgenutzt.

Wer es allen recht machen will,
der macht es am Ende keinem recht.

Wer sich um alles kümmert,
der kümmert sich um nichts richtig.

Mirko Seidel (*1972),
Coch & Mediator

Für Aktive aus der Selbsthilfe: Coach oder Couch

  • Mittwoch, 11. Februar 2015, 19:00 Uhr;
  • Stadtbibliothek Leipzig, Raum „Huldreich Groß“,
  • Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11, 04107 Leipzig


Das Leipziger Bündnis gegen Depressions lädt in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe-Informations-und Kontaktstelle Leipzig im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Coach oder Couch – Depressionsselbsthilfegruppen auf der Suche nach Alternativen“ zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema Co-Abhängigkeit ein.

Die Referentin ist Frau Kosijer-Kappenberg, Psychologische Psychotherapeutin in Leipzig.

Eingeladen sind Mitglieder von Depressions- und Suchtselbsthilfegruppen sowie Interessenten zum Thema. Der Eintritt ist frei.

Vortrag für Depressions- und Suchtselbsthilfegruppen in Leipzig

Am Mittwoch, 11. Februar 2014, findet zwischen 17.00 und 19.00 Uhr für Depressions- und Suchtselbsthilfegruppen ein Vortrag mit Diskussion im Rahmen von

„Coach oder Couch – Depressionsselbsthilfegruppen auf der Suche nach Alternativen“ – Coabhängigkeit,

statt.

Ort: der Stadtbilbliothek Leipzg, Raum „Huldreich Groß“, 4. Etage (Nach dem Eingangsbereich rechts orientieren Richtung „Studienbereich“, Fahrstuhl benutzen bis Etage 4 (ein Fahrstuhl fährt nur bis 3. Etage), Wilhelm-Leuschner-Platz 10 – 11, 04107 Leipzig
Referentin: Frau Kosijer-Kappenberg, Psychologische Psychotherapeutin

©2017 – blicklicht-leben.de – Burnout-Therapeut & Burnout-Coach Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig, Telefon: 0341 46 86 68 73
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