Dezember 2014

Psychosoziales Coaching in Jobcenter Leipzig mit „großen“ Erfolgen

In einer Pressmitteilung hat die Stiftung Deutsche Depressionshilfe über das Projekt „Psychosoziales Coaching von Langzeitarbeitslosen“ berichtet.
Im Jobcenter Leipzig wurde hat dieses Pilotprojekt gestartet. Untersuchungen zeigten, dass 66% der älteren Langzeitarbeitslosen unter psychischen Erkrankungen leiden, die bisher nicht erkannt oder nicht optimal behandelt wurden. Psychische Erkrankungen sind oft eine Ursache der Arbeitslosigkeit und verhindern die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.

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„Du musst loslassen!“

Freunde haben immer einen guten Ratschlag: „Du musst loslassen“ oder „Lass doch endlich los.“ Und sie haben Recht. Wenn das nur so einfach wäre. Wie soll denn das gehen?

Letztens war ich mit meinem Hund spazieren. Wir waren im Park und ich habe einen Ball geworfen. Der Hund hinterher, bis er ihn gefangen hatte. Und dann wollte er ihn nicht mehr hergeben. Er hat sich darin verbissen. Lange musste ich reden und schließlich ließ mein Hund den Ball widerwillig los.

Es geht uns Menschen nicht anders. Wir verbeißen uns in eine unangenehme Erfahrung, in ein schockierendes Erlebnis. Wir waren verletzt, gekränkt und wir schaffen es nicht, die Gefühle und Gedanken loszulassen.

Was passiert, wenn wir nicht loslassen?

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6. Novemberleuchten in Leipzig

  • Termin: Sonntag, 09. November 2014, 17:00;
  • Ort: UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Straße 12a

Das Leipziger Bündnis gegen Depression lädt zum 6. „Novemberleuchten“ am Sonntag, den 09.11.2014 ab 17:00 Uhr (Einlaß: ab 16.45 Uhr) in das UT Connewitz ein (Nähe Connewitzer Kreuz).

Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ soll in einer Gesprächsrunde über den Nutzen der Selbsthilfe als mögliche Ergänzung zu Therapie und klinischer Behandlung gesprochen werden. Dazu sind Gäste eingeladen, die verschiedene Erfahrungen im Bereich eigener Depressionen oder auch deren Behandlungswege mitbringen. Im Anschluss wird der Film „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ gezeigt.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden zu Gunsten der Arbeit des Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. wird gebeten.

Weitere Informationen zum 6. Novemberleuchten in Leipzig.

Diagnose: mittelgradige Depression – Gefühl: Burnout

Die Diagnose ist nüchtern: mittelgradige Depression. Hinter dem Code F. 32.1 des ICD 10 verbirgt sich die nüchterne Diagnose „einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität. Die Fähigkeit zu Freude, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten.

Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt. Sogar bei der leichten Form kommen Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit vor. Die gedrückte Stimmung verändert sich von Tag zu Tag wenig, reagiert nicht auf Lebensumstände und kann von so genannten „somatischen“ Symptomen begleitet werden, wie Interessenverlust oder Verlust der Freude, Früherwachen, Morgentief, deutliche psychomotorische Hemmung, Agitiertheit, Appetitverlust, Gewichtsverlust und Libidoverlust“.
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Frühlingserwachen im Leipziger Bündnis gegen Depressionen

  • Termin: Sonnabend, 12. April 2014, 14.00 Uhr,
  • Treffpunkt: vor der Russisch-Orthodoxen Kirche, Philipp-Rosenthal-Str. 51a, 04103 Leipzig,

Nachdem sich bereits die ersten bunten Blüten auf den Wiesen und in den Parks zeigen, erwachen auch beim Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. die Frühlingsgefühle. Außerdem feiert in diesen Tagen der Seelen-Kraft-Baum sein 1-jähriges Jubiläum. Deshalb lädt das Bündnis ganz herzlich ein, am Samstag, den 12. April, im Friedenspark das „Frühlingserwachen“ zu feiern.

Der Treffpunkt ist um 14.00 Uhr vor der Russisch-Orthodoxen-Kirche. Im Dritten Jahr der Veranstaltung, wird mit einer Führung durch den Apothekergarten (ab 14.30 Uhr im Botanischen Garten) die Vielfalt von Arzneipflanzen und typischen Heilpflanzen gezeigt. Im Anschluss werden für das bevorstehende Osterfest kleine Überraschungen gebastelt und bei Kaffee, Kuchen und Musik kann der Nachmittag genossen werden. Der Eintritt zur Führung ist frei.

Nähere Informationen: Bündnis gegen Depression,

6. Leipziger Selbsthilfe- und Angehörigentag

  • Termin: Mittwoch, 09. April 2014, ab 13.00 Uhr,
  • Ort: Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3-7

Bereits zum sechsten Mal laden das Gesundheitsamt und die Volkshochschule Leipzig Betroffene, Angehörige und Interessierte zum Selbsthilfe- und Angehörigentag ein.

Sie können sich an Infoständen, in Vorträgen und Gesprächen unter anderem zu den Themen Selbsthilfe bei Depression, bei Migräne und chronischen Schmerzen oder bei Internetsucht informieren. Schauen Sie vorbei, um selbst einen Einblick in die reiche Welt der ca. 300 Leipziger Selbsthilfegruppen und -vereine zu bekommen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Die Philipp Melanchthons der Moderne

Das Denkmal für Philipp Melanchthon auf dem Marktplatz in WIttenberg

Unlängst habe ich das Melanchthonhaus in der Lutherstadt Wittenberg besucht. 1497 in Bretten in der Nähe von Karlsruhe geboren, wurde Melanchthon bereits im Alter von 21 Jahren Professor an der Universität in Wittenberg. Melanchthon war das, was wir heute einen Workaholic nennen.

Philipp Melanchthon lehrte griechische Grammatik, hielt Vorlesungen über antike Autoren, erklärte biblische Bücher. Er bildete sich und seine Studenten auf vielen Gebieten. Er hielt Vorlesungen an der theologischen Fakultät, bevorzugte jedoch die philosophische Bildung.

Als Philipp Melanchthon 1560 in Wittenberg starb, weiterlesen »

Checkliste Burnout- und Stress-Prävention

Checkliste Burnout- und Stress-Prävention – wenn es darum geht, die Summe der Belastungen möglichst gering zu halten, dann kann eine Checkliste als Überblick für das Vermeiden übergroßer Stress-Situationen sehr hilfreich sein.

Zu einer guten Unternehmenskultur gehört ein vertrauensvoller Umgang zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Das offene Ansprechen von belastenden Situationen am Arbeitsplatz und die Selbst-Beachtung von Warnzeichen einer beginnenden Depression sind Grundvoraussetzungen für den Erhalt der Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz. Die Unternehmensberatung SL | Marketing & Management hat zu diesem Thema einen Artikel veröffentlicht.

Checkliste Burnout- und Stressprävention

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Burnout – Das unverstandene Empfinden

Menschen, die von Burnout betroffen sind, müssen neben den zahlreichen Symptomen ihrer Krankheit oft auch damit fertig werden, dass Menschen in ihrem sozialen Umfeld sie nicht verstehen und sich von ihnen abwenden.

Unverständnis bei Familienmitgliedern, Freunden, Arbeitskollegen und Vorgesetzten führt zum Abbruch sozialer Kontakte, zum Verlust des Arbeitsplatzes und zur Vereinsamung.

Menschen mit Burnout haben ein großes Problem: es fällt ihnen schwer auszudrücken, was in ihnen vorgeht, was sie bewegt, was sie brauchen, was sie fühlen. Das hängt mit zwei Dingen zusammen: weiterlesen »

11 Irrtümer über Burnout und Depressionen

In der öffentlichen Diskussion werden die Begriffe Depression und Burnout oft vermischt und unrichtig verwendet. Selbst unter Ärzten und Therapeuten erfolgt keine Verwendung oder Definition beider Diagnosen.

Depression und Burnout sind zwei Dinge, die zunächst nichts miteinander zu tun haben. Depressionen können auch ohne Burnout auftreten. Andersherum sind sie in den allermeisten Fällen von Burnout Teil eines umfangreichen Symptombildes.

  1. Menschen mit Depressionen müssen sich nur zusammenreißen,
    sie sollen sich nicht so gehen lassen.
  2. Depressionen können nur schwache Menschen bekommen.
  3. Depressive sind an ihrer Situation selber schuld
  4. Depressive können sich nur selber helfen
  5. Depressive sind Simulanten, die nur keine Lust mehr haben, zu arbeiten
  6. Schlechte Beziehungen fördern eine Depression
  7. Depressionen sind ein normales Zeichen unserer Zeit
  8. Burnoutbetroffene brauchen nur mal richtig Urlaub, dann geht es schon wieder
  9. Depressive bekommen durch Ärzte und Therapeuten umfassende und ausreichende Hilfe
  10. Die schulmedizinische Behandlung von Depressionen und Burnout ist völlig ausreichend, alle anderen Angebote sind nur Geldmacherei
  11. Mit Tabletten lassen sich Burnout und Depressionen gut in den Griff kriegen

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