Januar 2015

Info-Telefon Depression sehr gut angelaufen

Im September 2014 startete das bundesweite Info-Telefon Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Wie die Stiftung mitteilte, sei das telefonische Angebot in den ersten Monaten bereits sehr gut angenommen worden. Vielen Anrufern konnte weitergeholfen werden. Neben Betroffenen, die auf der Suche nach Informationen und Hilfsmöglichkeiten sind, werde das Info-Telefon vor allem von Angehörigen genutzt, die in Sorge um Partner, Kinder oder Eltern sind und Hilfsangebote zur eigenen Unterstützung suchen. weiterlesen »

Vortrag für Depressions- und Suchtselbsthilfegruppen in Leipzig

Am Mittwoch, 11. Februar 2014, findet zwischen 17.00 und 19.00 Uhr für Depressions- und Suchtselbsthilfegruppen ein Vortrag mit Diskussion im Rahmen von

„Coach oder Couch – Depressionsselbsthilfegruppen auf der Suche nach Alternativen“ – Coabhängigkeit,

statt.

Ort: der Stadtbilbliothek Leipzg, Raum „Huldreich Groß“, 4. Etage (Nach dem Eingangsbereich rechts orientieren Richtung „Studienbereich“, Fahrstuhl benutzen bis Etage 4 (ein Fahrstuhl fährt nur bis 3. Etage), Wilhelm-Leuschner-Platz 10 – 11, 04107 Leipzig
Referentin: Frau Kosijer-Kappenberg, Psychologische Psychotherapeutin

Psychosoziales Coaching im Jobcenter Leipzig – ein Kommentar

Mirko Seidel, Burnout-Therapeut und Coach in Leipzig

Es ist eine gute Sache, sich um die Widereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt zu kümmern. Und es ist eine gute Sache, Menschen mit psychischen Störungen zu helfen. Beides wurde mit dem Pilotprojekt des Jobcenters Leipzig getan. Und doch hatte ich dem lesen der Pressemitteilung des Stiftung Deutsche Depressionshilfe einen schalen Nachgeschmack.

Da ist zunächst der Name des Projektes: „Psychosoziales Coaching“. Im Rahmen des Projektes werden Angestellte im Jobcenter von Mitarbeitern des Psychosozialen Coachings geschult, Hinweise auf psychische Erkrankungen zu erkennen. Das ist gut. Die Teilnahme an dem Projekt ist freiwillig. Im Erstgespräch mit einem Psychologen werden eine ausführliche Anamnese sowie ein klinisches Diagnostikgespräch durchgeführt. Im Anschluss erhält der Betroffene Informationen zu seiner Erkrankung, eine Beratung zu Behandlungsmöglichkeiten, Kurzinterventionen und die Möglichkeit an Gruppenprogrammen teilzunehmen.

Aha, der Betroffene wird also zum Psychologen geschickt, erhält eine klinische Behandlung. Auch wenn davon nichts in der Pressmitteilung steht, eine Verabreichung von Medikamenten dürfte Bestandteil dieses Programms sein. Das alles ist klassische Schulmedizin und hat mit Coaching nichts zu tun.
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Psychosoziales Coaching in Jobcenter Leipzig mit „großen“ Erfolgen

In einer Pressmitteilung hat die Stiftung Deutsche Depressionshilfe über das Projekt „Psychosoziales Coaching von Langzeitarbeitslosen“ berichtet.
Im Jobcenter Leipzig wurde hat dieses Pilotprojekt gestartet. Untersuchungen zeigten, dass 66% der älteren Langzeitarbeitslosen unter psychischen Erkrankungen leiden, die bisher nicht erkannt oder nicht optimal behandelt wurden. Psychische Erkrankungen sind oft eine Ursache der Arbeitslosigkeit und verhindern die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.

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„Du musst loslassen!“

Freunde haben immer einen guten Ratschlag: „Du musst loslassen“ oder „Lass doch endlich los.“ Und sie haben Recht. Wenn das nur so einfach wäre. Wie soll denn das gehen?

Letztens war ich mit meinem Hund spazieren. Wir waren im Park und ich habe einen Ball geworfen. Der Hund hinterher, bis er ihn gefangen hatte. Und dann wollte er ihn nicht mehr hergeben. Er hat sich darin verbissen. Lange musste ich reden und schließlich ließ mein Hund den Ball widerwillig los.

Es geht uns Menschen nicht anders. Wir verbeißen uns in eine unangenehme Erfahrung, in ein schockierendes Erlebnis. Wir waren verletzt, gekränkt und wir schaffen es nicht, die Gefühle und Gedanken loszulassen.

Was passiert, wenn wir nicht loslassen?

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6. Novemberleuchten in Leipzig

  • Termin: Sonntag, 09. November 2014, 17:00;
  • Ort: UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Straße 12a

Das Leipziger Bündnis gegen Depression lädt zum 6. „Novemberleuchten“ am Sonntag, den 09.11.2014 ab 17:00 Uhr (Einlaß: ab 16.45 Uhr) in das UT Connewitz ein (Nähe Connewitzer Kreuz).

Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ soll in einer Gesprächsrunde über den Nutzen der Selbsthilfe als mögliche Ergänzung zu Therapie und klinischer Behandlung gesprochen werden. Dazu sind Gäste eingeladen, die verschiedene Erfahrungen im Bereich eigener Depressionen oder auch deren Behandlungswege mitbringen. Im Anschluss wird der Film „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ gezeigt.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden zu Gunsten der Arbeit des Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. wird gebeten.

Diagnose: mittelgradige Depression – Gefühl: Burnout

Die Diagnose ist nüchtern: mittelgradige Depression. Hinter dem Code F. 32.1 des ICD 10 verbirgt sich die nüchterne Diagnose „einer gedrückten Stimmung und einer Verminderung von Antrieb und Aktivität. Die Fähigkeit zu Freude, das Interesse und die Konzentration sind vermindert. Ausgeprägte Müdigkeit kann nach jeder kleinsten Anstrengung auftreten.

Der Schlaf ist meist gestört, der Appetit vermindert. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen sind fast immer beeinträchtigt. Sogar bei der leichten Form kommen Schuldgefühle oder Gedanken über eigene Wertlosigkeit vor. Die gedrückte Stimmung verändert sich von Tag zu Tag wenig, reagiert nicht auf Lebensumstände und kann von so genannten „somatischen“ Symptomen begleitet werden, wie Interessenverlust oder Verlust der Freude, Früherwachen, Morgentief, deutliche psychomotorische Hemmung, Agitiertheit, Appetitverlust, Gewichtsverlust und Libidoverlust“.
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Frühlingserwachen im Leipziger Bündnis gegen Depressionen

  • Termin: Sonnabend, 12. April 2014, 14.00 Uhr,
  • Treffpunkt: vor der Russisch-Orthodoxen Kirche, Philipp-Rosenthal-Str. 51a, 04103 Leipzig,

Nachdem sich bereits die ersten bunten Blüten auf den Wiesen und in den Parks zeigen, erwachen auch beim Leipziger Bündnis gegen Depression e.V. die Frühlingsgefühle. Außerdem feiert in diesen Tagen der Seelen-Kraft-Baum sein 1-jähriges Jubiläum. Deshalb lädt das Bündnis ganz herzlich ein, am Samstag, den 12. April, im Friedenspark das „Frühlingserwachen“ zu feiern.

Der Treffpunkt ist um 14.00 Uhr vor der Russisch-Orthodoxen-Kirche. Im Dritten Jahr der Veranstaltung, wird mit einer Führung durch den Apothekergarten (ab 14.30 Uhr im Botanischen Garten) die Vielfalt von Arzneipflanzen und typischen Heilpflanzen gezeigt. Im Anschluss werden für das bevorstehende Osterfest kleine Überraschungen gebastelt und bei Kaffee, Kuchen und Musik kann der Nachmittag genossen werden. Der Eintritt zur Führung ist frei.

6. Leipziger Selbsthilfe- und Angehörigentag

  • Termin: Mittwoch, 09. April 2014, ab 13.00 Uhr,
  • Ort: Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße 3-7

Bereits zum sechsten Mal laden das Gesundheitsamt und die Volkshochschule Leipzig Betroffene, Angehörige und Interessierte zum Selbsthilfe- und Angehörigentag ein.

Sie können sich an Infoständen, in Vorträgen und Gesprächen unter anderem zu den Themen Selbsthilfe bei Depression, bei Migräne und chronischen Schmerzen oder bei Internetsucht informieren. Schauen Sie vorbei, um selbst einen Einblick in die reiche Welt der ca. 300 Leipziger Selbsthilfegruppen und -vereine zu bekommen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Die Philipp Melanchthons der Moderne

Das Denkmal für Philipp Melanchthon auf dem Marktplatz in WIttenberg

Unlängst habe ich das Melanchthonhaus in der Lutherstadt Wittenberg besucht. 1497 in Bretten in der Nähe von Karlsruhe geboren, wurde Melanchthon bereits im Alter von 21 Jahren Professor an der Universität in Wittenberg. Melanchthon war das, was wir heute einen Workaholic nennen.

Philipp Melanchthon lehrte griechische Grammatik, hielt Vorlesungen über antike Autoren, erklärte biblische Bücher. Er bildete sich und seine Studenten auf vielen Gebieten. Er hielt Vorlesungen an der theologischen Fakultät, bevorzugte jedoch die philosophische Bildung.

Als Philipp Melanchthon 1560 in Wittenberg starb, weiterlesen »

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