Februar 2016

Kalenderblatt 7. Woche 2016

Eine Depression
zu beschreiben
ist der Versuch
eines Stummen,
zu schreien.

Mirko Seidel (*1972),
Coach und Mediator

Zwei Tipps, um schlechte Phasen zu überwinden

Nicht geeignet für andauernde Depression


An der Mulde bei Bad DübenWer kennt sie nicht, diese Tage, an denen einem das Leben total sinnlos erscheint und nichts mehr Spaß macht. Vermutlich jeder. Ich auch. Und das nicht nur einmal, sondern schon öfter. Jedes Tief, das ich durchlebt habe, hat mir neue Erfahrung und Erkenntnisse gebracht, die mir weitergeholfen haben.

Zwei wichtige Erfahrungen möchte ich weitergeben:

Nichts ist für immer …

Wenn mal wieder so ein grauer Tag da ist, erinnere ich mich daran, egal in welchem Zustand ich mich gerade befinde, egal wie mies derzeit auch alles aussehen mag, es geht vorbei. Garantiert!
Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter, weiterlesen »

Die sechs Stufen der Depression

Studie des Rheingold Instituts zur geheimen Logik der Depression

In einer Studie hat das Rheingold Institut untersucht, welcher inneren Logik die Volkskrankheit Depression folgt. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass Betroffene einen Prozess durchlaufen, der sich aus sechs Stufen zusammensetzt.

Menschen mit Depression wird oft das Stigma der Schwäche aufgedrückt, was das Erkennen und Heilen einer Depression erschwert.
Betroffene schweigen aus Scham, Angehörige, Freunde, aber auch Ärzte fühlen sich aus demselben Grund in vielen Fällen unangenehm berührt, wenn sie mit Depression konfrontiert werden.

Geschätzt gibt es ca. 4 Millionen Menschen, die an der „Volkskrankheit Depression“ in Deutschland leiden. In der Studie des Rheingold Instituts wurden 80 Personen jeweils zwei Stunden befragt. 40 von ihnen litten unter depressiven Verstimmungen. Weiterhin wurden 22 Ärzte, zehn Apotheker und acht pharmazeutisch-technische Assistenten interviewt.

Auftraggeber der Studie war der Hersteller von Naturheilmedizin Pascoe. Ziel der Studie war, das Muster herausarbeiten, dem eine Depression folgt. Das Ergebnis: Betroffene durchlaufen einen Prozess, der sich aus sechs Stufen zusammensetzt. weiterlesen »

Kalenderblätter des Jahres 2015

Bilder und Zitate als Begleiter durch jedes Jahr

Ernst Ferstl

Ernst Ferstl

Leonardo da Vinci

Leonardo da Vinci

George Orwell

George Orwell

Max Frisch

Max Frisch

Patrick Stewart

Patrick Stewart

Mirko Seidel

Mirko Seidel

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Mut-Tour Ortsgruppe Leipzig

Die MUT-TOUR ist Deutschlands erstes Aktionsprogramm auf Rädern, das seit 2012 alle zwei Jahre durch das Land rollt und einen Beitrag zur Entstigmatisierung der Depression als Erkrankung leisten will.

Seit 2015 radelt Leipzig mit einer eigenen Ortsgruppe mit, um regelmäßig die Idee der Mut-Tour nach außen zu tragen und ein Bewegungsangebot für Betroffene zu schaffen.

Geplante Termine:

  • 14. und 28. Januar 2016
  • 11. und 25. Februar 2016

Start: 15.00 Uhr am Musikpavillion Clara-Zetkin-Park Leipzig,

Sollte an den genannten Terminen kein „Radwetter“ herrschen, dann wird eine einstündige Wanderung im Clara-Park unternommen.

Thema des Monats November 2015: STRESS

Er ist überall. Er verfolgt uns. Er ist immer schon da, wo wir hinkommen. Er klebt wie ein Kaugummi unter der Schuhsohle. STRESS.

Stress scheint zu unserem Leben zu gehören, wie Essen und Atmen. Kaum ein Tag ohne ihn, kaum jemand, der nicht regelmäßig unter ihm leidet.

Stress kann positiv auf unseren Organismus wirken, er kann aber auch negativ sein und uns krank machen. Gehört Stress untrennbar zu unserem modernen Leben? Oder kann man ihm entfliehen? weiterlesen »

Disstress – negativer Stress

Disstress, der negative Stress, ist von der lateinischen Vorsilbe „dis“ abgeleitet, die „schlecht“ bedeutet.

Ist ein Organismus über einem längeren Zeitraum dem negativen Stress ausgesetzt, kann es zu negativen körperlichen, geistigen und seelischen Auswirkungen kommen. Unlust, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, inneres Kündigen bis hin zu Depressionen und Burnout können die Folgen von Disstress sein. weiterlesen »

Umgang mit Angst und Panik

Leiden Sie unter Ängsten und Panikattacken und wollen Sie endlich raus aus diesem Hamsterrad?

Wenn Sie diesen Artikel lesen, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Das Thema Angst hat in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. Inzwischen gibt es zahlreiche Selbsthilfebücher zum Thema Angst und Panik. Sinnvoll sind Bücher, die weniger die medizinischen und psychologischen Aspekte der Angst beleuchten und mehr Wert auf konkrete Übungsprogramme legen.

Nachfolgend einige Tipps, wie Sie mit Angst und Panik besser umgehen und sie überwinden können.

Angst akzeptieren

Ängste gehören zum Leben. Sie sind Ausdruck der menschlichen Evolution und treten regelmäßig auf, z.B. wenn man sich auf etwas Neues, Unbekanntes einlässt. Sie stimulieren das Nervensystem, um es zu Höchstleistungen zu befähigen (z.B. durch vermehrte Wachsamkeit, Konzentration und Handlungsbereitschaft). Erst wenn die Ängste außer Kontrolle geraten und zu einer Überreaktion führen, werden sie zum Stress und rufen weitere Symptome hervor. Krankhafte Angst bezieht sich auf Situationen, die in Wirklichkeit gar nicht gefährlich sind und nur als so empfunden oder vermutet werden. Angst ist damit eine richtige Reaktion, nur zur falschen Zeit bzw. am falschen Ort. weiterlesen »

Ängste überwinden – die Komfortzone verlassen

Vor Kurzem habe ich mir mal überlegt, wann ich die größten Sprünge in meiner Entwicklung gemacht habe. Und da kamen mir sofort zwei Ereignisse in den Kopf.

  • Erstens: Als ich eine Zeit großer finanzieller Probleme durchlebt habe,
  • Zweitens: Als ich durch eine Depression/Burnout alles in meinem Leben geändert hat.

Beide Ereignisse haben mich grundlegend verändert. Innen wie außen. Beide Male bin ich in einer Art und Weise gewachsen, die ich in Worten gar nicht ausdrücken kann. Und beide Situationen haben eines gemeinsam: Ich musste mich meinen Ängsten stellen. Die ganze Zeit. Immer wieder. Ich musste jedes Mal Dinge tun, die deutlich außerhalb meiner Komfortzone lagen.

In der Zeit, finanzieller Schwierigkeiten hieß das, Liebgewonnenes, Alltägliches zu überprüfen und Loszulassen. In der Burnout-Zeit es so aus, dass ich ernsthaft über mich, mein Leben und meine Zukunft nachgedacht habe.

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Kräuter – die Würze des Lebens

Vortrag im „Begegnungszentrum im Grünen“, Leipzig-Grünau, 19.04.2015

Der Begriff „Kräuter“ steht für:

  • unspezifisch pharmazeutische Pflanzen, Heilpflanzen,
  • unspezifisch pflanzliche Genussmittel, Küchenkräuter,

Küchenkräuter oder kurz Kräuter sind küchensprachlich Pflanzen, deren Blätter und Blüten frisch oder getrocknet als Gewürze Verwendung finden. Es muss sich dabei nicht im botanischen Sinne um krautige Pflanzen handeln. Auch wenn Küchenkräuter zu den Gewürzen zählen, wird häufig von „Kräutern und Gewürzen“ gesprochen – zur Unterscheidung von Gewürzen, die aus Samen, Früchten, Rinde, Wurzeln usw. hergestellt werden.

Der Begriff Gewürze umfasst Salz, Raucharomen, Pflanzen oder Pflanzenteile (Blätter, Blüten, Rinde, Wurzeln, Früchte, Saft), die wiederum frisch, getrocknet oder bearbeitet vorkommen und die wegen ihres natürlichen Gehaltes an Geschmacks- und Geruchsstoffen als würzende oder geschmacksgebende Zutaten bei der Zubereitung von Speisen und Getränken aller Art eingesetzt werden.

Darüber hinaus werden je nach Definition auch sämtliche Stoffe, die der Geschmacksverbesserung dienen oder die Bekömmlichkeit verbessern, als Gewürz bezeichnet. Gewürze weiterlesen »

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