März 2015

Depressiv – sprich darüber

Betroffene beraten Betroffene, deren Angehörige und Freunde

blumen-veraenderung-entfaltungEin Angebot der Leipziger Selbsthilfe

Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat können sich von Depressionen Betroffene, Angehörige und Freunde in Leipzig kostenlos beraten lassen.
In der Zeit von 16.00 bis 18.00 Uhr stehen Berater und Beraterinnen, die selbst von Depressionen betroffen waren (und sind), Hilfesuchenden zur Verfügung.

Die Beratung findet im Gesundheitsamt Leipzig statt, Friedrich-Ebert-Straße 19 a, Zimmer 5.

Um vorherige Anmeldung wird gebeten: Telefon 0341 – 123 6755, Frau Klass

Auch mich finden Sie an diesen Beratungsterminen. Möchten Sie von mir beraten werden? Dann teilen Sie das bei Ihrem Anruf bitte mit oder wenden Sie sich direkt an mich (Telefon 0341 – 4686 6873, E-Mail: info@blicklicht-leben.de)

Lesen Sie den Leitartikel und weitere Beiträge und Zitate zum Thema DEPRESSIONEN.

Depression – Hilfe für Betroffene und Angehörige

Lesen Sie den Leitartikel und weitere Beiträge und Zitate zum Thema DEPRESSIONEN.

Kalenderblatt 10. Woche 2015

Jede Impression
ohne Expression
bedeutet Depression.

(unbekannt)

Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen – Thesen zum Thema

Wer bin ich?

Auf den ersten Blick betrachtet, scheinen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen dasselbe zu meinen. Doch schaut man sich die beiden Wörter genauer an, werden die verschiedenen Bedeutungen deutlich. Selbstbewusstsein heißt: Sich-seines-selbst-bewusst-sein. Oder anders gesagt: sich selbst kennen. Zu wissen, wer man ist, beinhaltet mehr, als zu wissen, dass man Fritz oder Erna heißt oder wo man wohnt, welche Schuhgröße man hat und wie viele Freunde bei Facebook. Menschen verändern sich im Laufe ihres Lebens – ob sie wollen oder nicht. Sich selbst immer wieder ein bisschen neu kennenzulernen im Laufe eines Lebens gehört zu einem gesunden Selbstbewusstsein.

Vertrauen – Sicherheit und Wertigkeit

Selbstvertrauen bedeutet nicht, dass ich mir selbst über den Weg traue. Vielmehr bedeutet es, auf seine Fähigkeiten und sein Wissen zu vertrauen. Und auch, seiner Eingebung oder Intuition zu vertrauen. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen – das Eine kann es nicht ohne das Andere geben.
Wer der eigenen Kraft und den eigenen Fähigkeiten vertraut, tut das mit Zuversicht. Ich traue mir etwas zu und dafür muss ich mich selbst gut kennen. Welchen Wert das Gefühl in die eigene Person hat, drückt das Wort Selbstwert aus. Selbst-Wert-Schätzung und Selbst-Liebe sind Grundlagen für ein gesundes Leben.

Sicherheit im Innen finden

Ein selbstsicherer Mensch findet Sicherheit und Stabilität in sich selbst. Er benötigt keine Bestätigung durch andere. Ein selbstsicherer Mensch muss anderen auch nicht überlegen sein. Er kennt seinen Selbstwert und das Verhalten anderer kann an diesem Wert nichts ändern. Selbstsicherheit zieht Selbstbehauptung nach sich. Selbstbehaupten bedeutet stark sein – innerlich stark. Klare Aussagen, klare Grenzen: „Ja, ich will“ und „Nein“, ich will nicht“. weiterlesen »

Vorankündigung: 3. Deutscher Patientenkongress Depression 2015 in Leipzig

Der 3. Deutsche Patientenkongress Depression für Betroffene und Angehörige findet am Samstag und Sonntag, 12. und 13. September 2015 im Gewandhaus in Leipzig statt. Moderator ist ist auch in diesem Jahr Harald Schmidt.

Träume – ein szenisch-musikalisches Projekt

  • Donnerstag und Freitag, 05. und 06. Februar 2015,
  • jeweils 19:30 Uhr,
  • HORNS ERBEN, Arndtstraße 33, 04275 Leipzig

Träume – ein szenisch-musikalisches Projekt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Leipzig in Kooperation mit der Musikschule Leipzig „J.S. Bach“.

Von Träumenden für Träumer und solche, die es schon immer werden wollten. Der Carlson Wedemeyer-Förderpreis der Stiftung Deutsche Depressionshilfe half bei der Umsetzung. Der Eintritt ist frei.

Lyrik-Nachmittag in Leipzig

Der Behindertenverband und die Selbsthilfegruppe Depressionen-Ängste-Schlafstörungen veranstalten einen Lyrik-Nachmittag am

  • Mittwoch, 04. Februar 2015,
  • 15:00 Uhr im Café im Haus der Demokratie, 04277 Leipzig, Bernhard-Göring-Str. 152

Es liest die bekannte junge Leipziger Lyrikerin Sabine Wunderlich. Mit Liedern zur Gitarre begleitet von Thomas Ranft. Eintritt frei!
Voranmeldung wird erbeten unter Tel./Fax: 0341/306 51 20

Körperlich aktiv gegen die Depression: Walken und Fitness für Ältere

  • mittwochs,
  • 18.00 – 19.00 Uhr,
  • Sportwissenschaftliche Fakultät, Jahnallee 59, 04190 Leipzig

Der Kurs „Walken und Fitness für Ältere“ wird auch in den kommenden Monaten wie gewohnt angeboten. Die Kursleitung übernimmt ein Sportwissenschaftler. Alle Interessenten sind herzlich willkommen. Treffpunkt ist die Sportwissenschaftliche Fakultät, Jahnallee 59 (vor der Fechthalle). Der Einstieg ist fortlaufend möglich.

Die Kosten werden nach den Vereinsregeln des Rehasport Leipzig e.V. berechnet (monatlicher Beitrag von 5 € mit Rehasportverordnung und 10 € ohne).

Anmeldung und Fragen bitte an Lars Kreher (Tel.: 0176 21129326, E-Mail: l.kreher@gmx.de).

Für Aktive aus der Selbsthilfe: Coach oder Couch

  • Mittwoch, 11. Februar 2015, 19:00 Uhr;
  • Stadtbibliothek Leipzig, Raum „Huldreich Groß“,
  • Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11, 04107 Leipzig


Das Leipziger Bündnis gegen Depressions lädt in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe-Informations-und Kontaktstelle Leipzig im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Coach oder Couch – Depressionsselbsthilfegruppen auf der Suche nach Alternativen“ zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema Co-Abhängigkeit ein.

Die Referentin ist Frau Kosijer-Kappenberg, Psychologische Psychotherapeutin in Leipzig.

Eingeladen sind Mitglieder von Depressions- und Suchtselbsthilfegruppen sowie Interessenten zum Thema. Der Eintritt ist frei.

„Guten Tag, hier ist der automatische Anrufbeantworter …

… ihrer örtlichen Depressions-beratungsstelle. Leider rufen Sie außerhalb unserer Sprechzeiten an. Wir sind für sie immer mittwochs, außer an Feiertagen, in der Zeit von 16 bis 17 Uhr erreichbar. Bitte passen sie ihre Depression unseren Sprechzeiten an. Vielen Dank!“

Nein, diesen Satz gibt es (hoffentlich) auf keinem Anrufbeantworter einer Depressionsberatungsstelle. Doch als ich mich über bundesweite und örtliche Telefonangebote für Betroffene und Angehörige informiert habe, kam mir dieser Satz in den Sinn. Tageweise Sprechzeiten, auf wenige Stunden begrenzt, das ist die Regel.

Wer legt so etwas fest? Ein Betroffener, der sich noch im Arbeitsprozess befindet, wird kaum tagsüber dort anrufen. Depressive Phasen sind dann am schlimmsten, wenn Menschen allein mit sich und ihrem Problem sind. Das ist am Abend, am Wochenende, an Feiertagen. Und genau dann sind viele Beratungstelefone nicht besetzt. weiterlesen »

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