Juli 2016

„Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit“ (?)

„Wir müssen alles dafür tun, um unsere Sicherheit zu verteidigen. Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit“, diese Worte sagte der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer nach dem Attentat von München.“

Ich habe einige Zeit über diesen Satz nachgedacht. Stimmt es, was der Ministerpräsident sagt, oder doch nicht? Zunächst sei angemerkt, dass der Satz nicht von Horst Seehofer stammt. Wilhelm von Humboldt hat im Jahre 1792 den Satz geprägt: „Denn ohne Sicherheit ist keine Freiheit.“

Was Humboldt mit seinem Satz meinte, können wir nur annehmen. Möglicherweise wollte er sagen, dass die Freiheit, die gemeinschaftskonform ist, nicht die Freiheit sein kann, in der jeder tun oder lassen kann, was er will, ohne Rücksicht auf andere Menschen zu nehmen. Die Humboldt’sche Freiheit beinhaltet aber auch den Begriff der Sicherheit. Freiheit und Sicherheit werden oft als gegensätzlich bezeichnet, als widersprüchlich, wenn sie gemeinsam genannt werden. Gibt es Freiheit ohne Sicherheit oder gibt es da, wo zu viel Sicherheit ist, keine Freiheit mehr?

Freiheit und Sicherheit sind keine Gegensätze. Humboldt sagte, weiterlesen »

Schuld sind immer die Anderen

Aus der Statistik:“Immer mehr Erwerbstätige können laut Statistischem Bundesamt kaum mehr von ihrem Einkommen leben. Ende 2013 bezogen rund 3,1 Millionen von ihnen ein Einkommen, das unterhalb der Schwelle liegt, bei der offiziell die Armutsgefährdung beginnt.“

„Ein Skandal“, möchte man laut ausrufen, „Wie kann so etwas sein? Und das in Deutschland!“ Und dann kommt die Frage nach der Schuld. „Die unfähigen Manager sind schuld. Oder die gierigen Banken. Oder die unfähigen Politiker. Oder gleich alle zusammen!“

So kann man denken. Ich denke anders: Jeder bekommt das, was er sich selbst ausgesucht hat. Was viele Menschen aus ihrer Sichtweise heraus oft vergessen, ist die Person, die sich den ganzen Schlamassel eingebrockt hat: sie selber. weiterlesen »

Thema des Monats Februar 2016: BURNOUT UND DEPRESSION

Die Depression hat sich in den letzten Jahren zu einer der größten Volkskrankheiten entwickelt – weltweit. Dabei steht in den entwickelten Ländern die unipolare Depression an erster Stelle mit weitem Abstand vor allen anderen körperlichen und psychiatrischen Krankheiten. Hochrechnungen für die nächsten Jahre zeichnen ein düsteres Bild.

In Deutschland sind ca. 5% der Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 65 Jahren an einer behandlungsbedürftigen Depression erkrankt, das sind mehr als 3 Millionen Menschen. Hinzu kommen die Menschen, die von depressiven Störungen betroffen sind. Insgesamt gibt es damit wohl mehr als 4 Millionen Menschen in Deutschland, die an einer depressiven Episode leiden.

Volkskrankheit Depression – ein Phänomen unserer Zeit oder Massenhype durch Fokussierung auf einen Sachverhalt, der so alt ist, wie die Menschheit? weiterlesen »

„Wir schaffen das“

Von der Bedeutungslosigkeit eines bedeutenden Satzes

Der Satz von Bundeskanzlerin Angela Merkel „Wir schaffen das“ ist wohl einer der bedeutendsten Sätze des Jahres 2015. Er ist in aller Munde, fast schon ein geflügeltes Wort. Ein genialer Satz der Kanzlerin, oder doch nicht?

Es war im August 2015, als Angela Merkel auf einer Presskonferenz zur Flüchtlingsproblematik vor Journalisten ihren berühmten Satz sagte. Frau Merkel ging damals von vermutlich 800.000 Flüchtlingen im Jahr 2015 aus und beschrieb die Situation als „eine große nationale Aufgabe“. Selbstbewusst und bestimmt sagt sie: „Wir schaffen das, und wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden.“ weiterlesen »

Das Siebente Gebot

„Du sollst nicht stehlen“ (kath., ev.)

Beim Siebenten Gebot sind sich Katholische und evangelische Kirche einig. Das klar formulieret Gebot schließt jegliches Aneignen des Besitzes eines anderen Menschen aus. Würde man eine Umfrage starten und Menschen fragen, ob sie dieses Gebot gut oder schlecht finden, würde die Zustimmung vermutlich bei über 90% liegen.

Stehlen gilt als generell unerwünscht. Gebe es da nicht die berühmten Ausnahmen von der Regel. Neben dem Diebstahl kannte das Strafrecht auch den Mundraub, also das Entwenden oder die Unterschlagung von Nahrungs- oder Genussmitteln oder von anderen Gegenständen des hauswirtschaftlichen Gebrauchs in geringer Menge oder von unbedeutendem Wert zum alsbaldigen Verbrauch. weiterlesen »

Zucker – Die Süße des Lebens

Vortrag im „Begegnungszentrum im Grünen“ in Leipzig-Grünau am 12. November 2014

Zucker ist Sammelbegriff für alle süß schmeckenden Saccharide (Einfach- und Zweifachzucker). Die Handelsbezeichnung für den Zweifachzucker heißt Saccharose, Zucker ist sowohl Nahrungsmittel, als auch Genussmittel, Er ist eines der Nahrungsmittel, welche kein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) tragen.

Zucker stammt ursprünglich aus dem Sanskritwort śarkarā für „süß“, das als sukkar‎, ins Arabische entlehnt wurde und von dort in den europäischen Sprachraum gelangte. Der Brennwert von Haushaltszucker beträgt 16,8 kJ oder 4,0 kcal pro Gramm (zum Vergleich: Alkohol liefert 29,8 kJ pro Gramm, Fette etwa 39 kJ pro Gramm.

Erzeugung der Rohstoffe
Hauptquellen sind das Zuckerrohr (Anbau in den Tropen) und die Zuckerrübe (Anbau in gemäßigten Breiten, z. B. Mitteleuropa). 2012 wurden weltweit knapp 270 Mio. Tonnen Zuckerrüben und 1,7 Mrd. Tonnen Zuckerrohr produziert.
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Konditionierungsmaschinen

Goitzschewächter

Letztens saß ich im Café am Markt und habe mir die Menschen angeschaut, die vorbei liefen. Und wie ich so sitze und schaue, denke ich bei mir: „So viele unterschiedliche Menschen auf dieser Welt gibt. Und jeder ist anders. Und jeder denkt anders. Und jeder handelt anders.“ Und da kam mir gleich der nächste Gedanke: „Wobei, am Ende ist eh alles (oder vieles) nur Konditionierung.“

  • Religion? Reine Konditionierung.
  • Werte? Reine Konditionierung.
  • Denkweisen? Das meiste… reine Konditionierung.

Der Mensch ist letztendlich nur eine konditionierte Maschine, ob er will, oder nicht. Jeder Mensch ist (zum größten Teil jedenfalls) nichts mehr und weiterlesen »

Abnehmen mit Essen – Teil I

Warum bin ich dick?

Zu dick?

Zu dick?

Geht es Ihnen auch so? Sie können essen, was sie wollen, Sie nehmen nicht ab.

Bejamin Franklin sagte einmal: Seit der Erfindung er Kochkunst essen die Menschen doppelt so viel, wie es die Natur verlangt.

Die Probleme unserer Zeit sind:

  • Nahrung steht uns praktisch rund um die Uhr zur Verfügung.
  • Wir müssen kaum noch Energie aufwenden, um an Nahrung zu gelangen.
  • Wir verbrauchen dank moderner Technik immer weniger Energie für Arbeit, Fortbewegung.
  • Die Industrie nimmt uns die Nahrungszubereitung weitgehend ab.
  • Wir wissen wenig über die Verdauungsfunktionen unseres Körpers.
  • Wir essen zu viel, zu oft, zu gedankenlos.
  • Wir verlassen uns auf die Industrie, den Handel, Fernsehexperten.

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Der Meeresspiegel steigt, die Sintflut naht – die Rettung auch

Das Finale – Im Schlauchboot in Seenot

Die Wochen vergehen. Das Wasser hat Garmisch-Partenkirchen erreicht. Deutschland ist überschwemmt.

Auf der Zugspitze steht Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und schimpft mit Gott. Er droht dem Allmächtigen mit einem Parteiausschlussverfahren aus der CSU.

Die CIA wertet die Bilder der Aufklärungssatelliten der NASA aus und berichtet:
Über Baden-Württemberg habe man nur wenige Leichen treiben sehen. Dafür stünden in der nahen Schweiz tausende Menschen auf den Berggipfeln und schauen sehnsüchtig nach Norden. Ansonsten sei die See ruhig.

Anders in Bayern. Dort brodelt das Meer, weiterlesen »

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