Dezember 2015

Thema des Monats Dezember 2015: WERTE

Werte bezeichnen im Sprachgebrauch Eigenschaften und Qualitäten, die als erstrebenswert oder moralisch gut betrachtet werden. Objekten, Ideen und Idealen, Sachverhalten oder Handlungsmustern werden Charaktereigenschaften beigelegt.

Das aus unterschiedlichen Wertvorstellungen bzw. Werten einer Gesellschaft geformte Gesamtgebilde aus den Werten, mit den meisten Übereinstimmungen und meisten Befürwortern wird als Wertesystem oder Wertordnung bezeichnet. Eine Wertehierarchie entsteht unterschiedlich gewichtete Werte miteinander verknüpft werden. Wird eine Werteordnung mit einem alleinigen Anspruch auf Wahrheit belegt, ist sie das Kennzeichen einer Ideologie.

Es gibt auf der Erde so viele Wertesysteme, wie es Menschen gibt. Jeder Mensch hat sein persönliches Wertesystem. Menschen mit ähnlichen Wertevorstellungen finden sich zusammen und gründen Parteien, Vereinigungen oder Religionsgemeinschaften. In einer solchen Gemeinschaft gibt es ein übergeordnetes Wertesystem, weiterlesen »

Die Zehn Gebote – alte Kamellen oder immer noch aktuell?

Die Zehn Gebote empfing Moses laut Bibel auf dem Berg Sinai direkt von Gott. Das ist Jahrtausende her. In dieser Zeit wurden die Gebote von unterschiedlichen Strömungen in der christlichen Kirche verändert.

Was sagen uns die Zehn Gebote heute? Ist ein Leben nach den Zehn Geboten möglich und sinnvoll? Könnten die zehn Gebote – würden sie von allen Menschen streng befolgt – das Strafgesetzbuch ersetzen?

Die zehn Gebote sind nicht allgemein verbindlich und deswegen juristisch nicht durchsetzbar.

Das Erste, Zweite und Dritte Gebot, die sich mit Gott befassen, könnten nicht allgemeinverbindlich gemacht werden. Damit würde man einen Gottesstaat schaffen und in das individuelle Recht auf freien Glauben eingreifen. Diese Gebote können nur für Mitglieder von Religionsgemeinschaften als verbindlich anerkannt werden. weiterlesen »

Das Dritte Gebot

„Du sollst den Tag des Herrn heiligen“ (kath),
„Du sollst den Feiertag heiligen“ (ev.)

„Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun, aber des siebenten Tages sollst du feiern, auf dass dein Ochse und Esel ruhen und deiner Magd Sohn und Fremdling sich erquicken“ (Moses, 23,12). Die Bibel gibt den Tag vor, den die Christen als Feiertag bzw. als Tag des Herrn in ihrem Dritten Gebot bezeichnen – den Sonntag. Von allen weiteren christlichen Feiertagen, die es heute gibt, ist dort nicht die Rede. Sechs Tage Arbeit, ein Tag heilige Ruhe. Alles anderen Feiertage sind menschliche Erfindungen, keine göttliche Vorgabe.

Wie steht es nun mit der Heiligen Ruhe? Trete ich auf meinen Balkon, schaue ich auf eine Neuapostolische Kirche. Sonntagvormittag und Mittwochabend treffen sich die Mitglieder zum Gottesdienst. Die Neuapostolische Kirche verwendet die Lutherbibel, wie sie auch in der Evangelischen Kirche Verwendung findet.
Diese Religionsgemeinschaft hat also für sich beschlossen, den Sonntag als Tag der Heiligung Gottes zu nutzen und zusätzlich noch den Mittwochabend. Vielleicht hält doppelt besser? weiterlesen »

Die Zehn Gebote

Die Zehn Gebote sind eine Aufzählung von verbindlichen Anweisungen (Geboten) des Gottes Israels in der Bibel. Die als direkte Rede des Gottes an sein Volk verstandenen Regeln fassen seinen Willen für das Verhalten ihm und den Mitmenschen gegenüber zusammen.

Die Zehn Gebote haben im Judentum wie im Christentum eine zentrale Bedeutung für die theologische Ethik und haben die Kirchengeschichte und die Kulturgeschichte Europas und der christlichen Welt mitgeprägt.

Bei der Zählung der Gebote gibt es im Judentum und in den christlichen Kirchen unterschiedliche Traditionen. Dort, wo das Bilderverbot – „Du sollst dir kein Bildnis machen“ – als zweites Gebot aufgeführt wird, wie in der anglikanischen, reformierten und orthodoxen Tradition, ergibt sich eine andere Zählung. Neuntes und Zehntes Gebot werden dort als ein Gebot verstanden.

Unterschiede gibt es auch zwischen dem katholischen und dem evangelischen Katechismus. weiterlesen »

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