September 2016

12 Phasen zum Burnout

nach Herbert J. Freudenberger

Der Psychologe Herbert J. Freudenberger (1926 bis 1999) war einer der Ersten, der sich mit Burnout wissenschaftlich befasst hat.

Freudenberger hat den Verlauf eines Burnouts in 12 möglichen Phasen definiert, wobei die Reihenfolge nicht zwingend ist:

  1. sich selbst und anderen stets etwas beweisen wollen,
  2. extremer Ehrgeiz, hohe Erwartungen an sich selbst,
  3. stets überarbeitet, soziale Kontakte und persönliche Bedürfnisse werden vernachlässigt,
  4. das Ignorieren von inneren Problemen und Konflikten,
  5. Zweifel am bisherigen persönlichen Wertesystem („Brauche ich überhaupt mein Hobby, das mir immer so wichtig war?“, „Sind das wirklich meine Freunde?“),
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Die tägliche Gehirnwäsche

Ein Gespenst geht um in deutschen Wohnzimmern. Es ist da, wird sogar gezielt in die Wohnung gelassen. Es ist in unserer Hand, wir können es steuern, an- und ausschalten. Laut oder leise machen. Wir haben es in der Hand – eigentlich.
Doch die Wahrheit ist: dieses Gespenst hat uns in der Hand. Und es heißt: Fernsehgerät.

Der Fernseher – der Gehirnzellenmanipulator Nummer eins. Und das Fernsehgespenst hat es gut bei uns. Alkohol und Drogen machen das Gehirn kaputt und sind gesellschaftlich geächtet. Der Fernseher, respektive das Programm, das er ausstrahlt, macht dasselbe und ist gesellschaftlich akzeptiert. Und das Schlimmste, was ein Fernsehgerät aussendet, sind die Nachrichten.

Früher habe ich auch regelmäßig Nachrichten geguckt, jeden Abend, von der ersten bis zur letzten Sekunde. Man muss sich doch informieren, was in der Welt los ist. Und wenn man von all dem, was einem da allabendlich präsentiert ist, geschockt und reaktionsunfähig ist, gibt es reichlich Ergänzungssendungen, die einem sagen, was man denken soll, von Talkshows bis zu Sondersendungen.

Ich danke der unendlichen Einsicht, die mich eines Tages dazu gebracht mir diesen ganzen Gehirnwäschemüll nicht mehr anzuschauen.

Und der Grund für meine Entscheidung? weiterlesen »

Quellen unserer Lebensenergie

Der Mensch ist eine untrennbare Einheit von Körper, Seele und Geist.

Der Mensch benötigt Energie zum Leben. Jeder Teil des menschlichen Systems benötigt seine spezielle Energie. Und doch wirken sich unterschiedliche Energiequellen auf alle Teile des Systems aus.

Neben den offensichtlichen Energiequellen kann es noch individuelle Energiequellen, aus denen ein Mensch für sich Lebensenergie ziehen kann. Dazu können Alkohol, Drogen oder auch Sex gehören in Maßen, die als Sucht bezeichnet werden.

Eine weitere Energiequelle, die auf den ersten Blick wohl nur von den wenigsten Menschen erkannt wird, ist die universelle Energie. Das ist die unendliche Energie des Universums, die uns umgibt und aus der wir – bewusst oder unbewusst – jeden Tag schöpfen.

Die Begriffe Ruhe, Freude, Entspannung, Bewegung und Kultur sind abstrakt. Jeder Mensch muss für sich selbst herausfinden, welche Art z.B. der Bewegung ihm Lebensenergie verleiht – für den einen weiterlesen »

Was ist Lebensenergie?

In zahlreichen Kulturen auf der ganzen Welt finden wir Vorstellungen von einer universellen, alles durchdringenden Kraft. Diese Kraft ist praktisch überall vorhanden und umfasst alles Leben und alle Materie.

Energie ist unbegrenzt vorhanden. Jeder Organismus nimmt Lebensenergie auf, stellt sie selbst her, speichert sie und setzt sie für sich ein.

Lebensenergie ist das Fundament unseres Lebens.

Ohne Energie geht nichts. weiterlesen »

Depression bei Kindern und Jugendlichen

Die Zahl von Kindern und Jugendlichen mit Anzeichen depressiver Erkrankungen steigt. Die Ursachen können vielfältig sein. Bereits Kleinkinder zeigen unter bestimmten Bedingungen deutliche Symptome, die allerdings nicht immer erkannt werden.

Erstes Lebensjahr

Der Verlust der Bezugsperson oder ein genereller Mangel an Geborgenheit und Zuwendung kann zu depressiven Symptomen führen.

  • Apathie,
  • Entwicklungsverzögerungen,

Kleinkinder, erstes bis drittes Lebensjahr

Kleinkinder reagieren sehr stark auf den Verlust einer Bezugsperson oder auf das Fehlen von Zuwendung, Geborgenheit und Nähe mit depressiven Symptomen.

  • Entwicklungsverzögerungen (sie lernen spät laufen oder sprechen, werden später sauber und trocken, sie zeigen weniger feinmotorische Geschicklichkeit, unsicheres laufen, schlechte Kletterfähigkeit),
  • Sprachvermögen entwickelt sich langsamer,
  • Schlaf- und Essstörungen,
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Checkliste Depression – Brauche ich Hilfe?

Eine niedergedrückte Stimmung, fehlende Motivation, schlechter Schlaf – das kennt wohl jeder. Wenn diese und ähnliche Symptome nur selten auftreten, droht keine Gefahr. Doch was ist, wenn es öfters zu solchen Anzeichen kommt? Wo endet eine depressive Verstimmung, wo beginnt eine echte Depression?
Eine eindeutige Grenze zwischen einer depressiven Verstimmung und einer Depression kann nicht gezogen werden. Stellen Sie bei sich seelische Tiefphasen mit körperlichen Symptomen jedoch immer häufiger und über immer längere Zeiträume fest, ist es ratsam, sich Hilfe zu holen.

Die nachfolgende und nicht vollständige Liste soll helfen, behandlungsbedürftige psychische Störungen frühzeitig zu erkennen.

Gemüt

  • Ist Ihre Stimmung sehr oft oder ständig gedrückt?
  • Haben Sie das Interesse an Dingen verloren, die Ihnen früher Spaß machten?
  • Finden Sie Ihr Leben sinnlos?
  • Fühlen Sie sich oft unfähig, hilflos oder wertlos?

Trauma

  • Haben Sie ein traumatisches Erlebnis gehabt und leiden nun an Angstzuständen, Unruhe, Alpträumen und/oder blitzartigen belastenden Erinnerungen?

Sucht

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