Dezember 2015

Die Zehn Gebote – alte Kamellen oder immer noch aktuell?

Die Zehn Gebote empfing Moses laut Bibel auf dem Berg Sinai direkt von Gott. Das ist Jahrtausende her. In dieser Zeit wurden die Gebote von unterschiedlichen Strömungen in der christlichen Kirche verändert.

Was sagen uns die Zehn Gebote heute? Ist ein Leben nach den Zehn Geboten möglich und sinnvoll? Könnten die zehn Gebote – würden sie von allen Menschen streng befolgt – das Strafgesetzbuch ersetzen?

Die zehn Gebote sind nicht allgemein verbindlich und deswegen juristisch nicht durchsetzbar.

Das Erste, Zweite und Dritte Gebot, die sich mit Gott befassen, könnten nicht allgemeinverbindlich gemacht werden. Damit würde man einen Gottesstaat schaffen und in das individuelle Recht auf freien Glauben eingreifen. Diese Gebote können nur für Mitglieder von Religionsgemeinschaften als verbindlich anerkannt werden. weiterlesen »

Das Sechste Gebot

„Du sollst nicht Unkeuschheit treiben“ (kath.),
„Du sollst nicht ehebrechen“ (ev.)

Auf den ersten Blick scheint das Sechste Gebot im katholischen und im evangelischen Katechismus ähnlich zu sein. Auf den zweiten Blick aber nicht. Unter Keuschheit wird oft nur die sexuelle Abstinenz oder Enthaltsamkeit verstanden. Das Idealbild der bewussten Keuschheit ist allerdings weitreichender.

Keuschheit bezeichnet das Verhalten einer Person, sich auf Grund eines erworbenen Schamgefühls oder kraft eines bewussten Grundsatzes schamhaft zu verhalten und das Unschamhafte und Verstöße gegen die Sittlichkeit zu meiden.
Das religiöse, katholische Verständnis von Keuschheit, wird als allgemeine Mäßigung verstanden, die nicht auf sexuelles Verhalten weiterlesen »

Die Zehn Gebote

Die Zehn Gebote sind eine Aufzählung von verbindlichen Anweisungen (Geboten) des Gottes Israels in der Bibel. Die als direkte Rede des Gottes an sein Volk verstandenen Regeln fassen seinen Willen für das Verhalten ihm und den Mitmenschen gegenüber zusammen.

Die Zehn Gebote haben im Judentum wie im Christentum eine zentrale Bedeutung für die theologische Ethik und haben die Kirchengeschichte und die Kulturgeschichte Europas und der christlichen Welt mitgeprägt.

Bei der Zählung der Gebote gibt es im Judentum und in den christlichen Kirchen unterschiedliche Traditionen. Dort, wo das Bilderverbot – „Du sollst dir kein Bildnis machen“ – als zweites Gebot aufgeführt wird, wie in der anglikanischen, reformierten und orthodoxen Tradition, ergibt sich eine andere Zählung. Neuntes und Zehntes Gebot werden dort als ein Gebot verstanden.

Unterschiede gibt es auch zwischen dem katholischen und dem evangelischen Katechismus. weiterlesen »

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