August 2017

Sei empathisch und halte Distanz

Mich fragte eine Frau: „Wie soll ich damit umgehen, dass mich Probleme anderer Menschen nicht übermäßig belasten und mir Energie absaugen?“

Antwort: sei emphatisch und halte Distanz!

Auch ich habe lernen müssen, dass die Probleme anderer Menschen nicht meine Probleme sind und ich keine Lösung finden muss für diese Probleme. Ich bin nicht für das Leben und das Leiden anderer Menschen verantwortlich.

Ich versuche, alles, was ich selber nicht direkt beeinflussen kann, mit emotionalem Abstand zu betrachten. Würde ich das nicht schaffen, würde es mich ständig nach unten ziehen. Ich mache mir klar, dass ich NICHT für die Situation und das Leben einer anderen Person verantwortlich bin. Ich entspanne mich, um übermäßigen Stress abzubauen.

Egal, was andere von dir denken

Früher hatte ich ein großes Problem. Ich habe mir ständig Gedanken darüber gemacht, was andere über mich denken.

„Was denken die anderen nur über mich?“, „Bin ich gut genug für sie?“, „Wie sehen die mich?“, „Hab ich was falsch gemacht?“

Das Problem war:
Das war sehr anstrengend und hat mich viel Energie gekostet und ich war extrem unsicher und hatte ständig Angst, von meinen Mitmenschen enttarnt zu werden als derjenige, der eigentlich gar nicht so ist, wie er nach außen tut.

Das war eine extrem anstrengende Zeit. weiterlesen »

Dein Umfeld bestimmt dein Handeln

Letztens sagte jemand zu mir: Du kannst noch so viele Techniken erlernen, und Übungen zur persönlichen Entwicklung machen. Du kannst aber alles vergessen, wenn dein Umfeld nicht stimmt.“

Ja, dachte ich bei mir, recht hat er. Alle Bemühungen zur Veränderung bringen dich nicht weit, wenn dein Umfeld nicht stimmt.

Dein Umfeld ist wie ein Gravitationsfeld. Es zieht dich immer wieder dahin zurück, wo du schon warst, mit allen alten Verhaltensmustern und Glaubenssätzen. Ein Alkoholiker weiterlesen »

Was tun, wenn der „Saft“ weg ist?

Quelle: www.pixabay.de

Saft meint hier: die Lebensenergie. Es gibt so Tage, da hänge ich voll durch. Warum, weiß ich nicht. Es ist nichts weiter passiert. Aber es fehlt an allem, vor allem an Energie.

Mitten am Tag bin ich müde geworden, kein Antrieb mehr. Und wie nun weiter?

Solche Tage gibt es eben. Das Beste, was man dann tun kann ist – mit dem Fluss des Lebens mitzugehen und den Durchhänger zuzulassen.

Umso mehr ich mich dich gegen das Tief gesträubt hätte, desto langanhaltender und nerviger wäre es geworden. Deshalb: nicht gegen den Durchhänger kämpfen, besser mit ihm mitgehen. So kommt man viel schneller wieder heraus. Es wird schon einen Grund für den Stromausfall geben – ich muss ihn nicht wissen. Ich kann ihn annehmen und als notwendig sehen.

C´est la vie – morgen wird’s besser.

Was uns fehlt und was wir haben

Selten denken Menschen an das, was sie haben, aber ständig an das, was ihnen fehlt. Traurig. Würden es viele Menschen es nur ab und an mal schaffen, sich über das zu freuen, was sie schon haben, dann wären die meisten negativen Gedanken und schlechten Gefühle sofort verschwunden.
Anstatt das zu sehen, was sie alles haben und was alles gut läuft, schauen sie auf all das, was nicht läuft bzw. was angeblich noch fehlt.

Diese Perspektive erfordert massiv viel Energie. Energie, die an wichtigeren Stellen fehlt. Genau das ist auch der Grund, warum ein Mensch mit wenig Geld glücklicher sein kann, als ein Milliardär im Palast. Die Perspektive machts.

Es geht nicht darum, wie viel ein Mensch hat, sondern darum, wie er darauf schaut. Das Leben ist nicht immer perfekt, es läuft auch mal schief. Und genau in diesen Situationen ist es wichtig, die Perspektive zu ändern – weiterlesen »

Hör auf mit dem Vergleichen

Großes Problem einiger Menschen: Sie vergleichen sich mit anderen Menschen. Den ganzen Tag. Das Dumme daran ist:

Vergleichen bringt dich nicht weiter. Vergleichen zieht viel, viel Energie ab.

Was der andere hat, wie er aussieht, was er macht, wie viel er verdient usw. – was passiert, wenn du das nicht hast? Genau, du fühlst dich schlecht und minderwertig.

Und das ist ungünstig für deine Gedanken und deinen Fokus, der dadurch natürlich in die komplett falsche Richtung gezogen wird – weg von dir selbst, hin zu anderen.

Die Lösung dafür: Miss dich ab heute nur noch an einer einzigen Person – an dir selbst. Geh deinen Weg, hin zu dir und dem, was du bist. Korrigiere das, was dir an dir selbst nicht gefällt, folge deinem Weg zu deinem Ziel. weiterlesen »

Aufregen – ja oder nein?

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel geschrieben und gesagt, das Aufregen nichts bringt. Einige Leser fragten mich, ob man sich dann über gar nichts mehr aufregen soll? Alles nur noch über sich ergehen lassen? Sich für gar nichts mehr einsetzen?“

Meine Antwort: Mach was Du denkst. Es steht jedem Menschen frei sich individuell zu entscheiden, wie er Leben will.

Wer glaubt, dass es etwas bringt, sich aufzuregen, dann soll er es tun. Wer glaubt, dass es etwas bringt, auf die Straße zu gehen und zu protestieren, dann soll er es tun. Meine Erfahrung sagt mir: es bringt gar nichts. Weder mir noch dem Rest der Welt.
Ganz im Gegenteil. Umso mehr ich mich mit negativen Dingen beschäftige, desto negativer wird mein Weltbild und desto negativer werde ich. Will ich das?

Wenn ich negativ eingestellt bin, trage ich überhaupt nichts zu meiner Umgebung bei. Das Ziel sollte doch sein, so positiv wie möglich weiterlesen »

Das Leben beschenkt uns jeden Tag

Letztens ging ich bei herrlichstem Sonnenschein im Park spazieren. Wow, es grünte und blühte, die Bäume trieben aus, die Vögel zwitscherten. Und ich mittendrinn in dieser Fülle des erwachenden Lebens im Frühling.

Und ich dachte so bei mir: Was für ein Geschenk. Ich kann heute bei Sonnenschein im Park spazieren gehen, die Natur genießen, den Vögeln zuhören. Was für ein Glück. Und was für eine Freiheit. Ich stehe nicht in einer stickigen Werkhalle, sitze nicht im Büro vor einer Flut von Papier. Nein, ich stehe im Sonnenschein im Park. Herrlich. weiterlesen »

Atem – der Schlüssel des Lebens

Kommt ein Mensch auf die Welt, macht er als erstes einen Atemzug. Stirbt ein Mensch, macht er als letztes einen Atemzug. Und dazwischen? Sichert uns das Atmen das Überleben.

Kein anderer Vorgang im menschlichen Körper ist näher mit dem (Über)-Leben verbunden, als die Atmung. Ohne Wasser kann der Mensch einige Tage überleben, ohne Nahrung noch länger. Ohne Atmung? Nur wenige Minuten.

Dennoch haben viele Menschen keine Ahnung, wie wichtig die richtige Atmung ist bzw. wie stark sich diese auf ihren emotionalen Zustand, auf ihre Leistungsfähigkeit und letztendlich auch auf ihre Erfolge und Zufriedenheit auswirken. weiterlesen »

Wie Niederlage zum Sieg wird

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Letztens habe ich eine Reportage über Fußball gesehen. Und da fiel mir etwas auf. Wenn eine Mannschaft gewonnen hat, hieß es:“WIR haben gewonnen!“ Hatte eine Mannschaft verloren, hieß es: „DIE haben verloren!“

Was ist daran auffällig? Siegt eine Mannschaft, so bezieht man den Erfolg auf sich selber. Verliert sie aber, gibt streift man die Verantwortung schnell ab und projiziert die Niederlage auf andere.

Im ersten Moment erscheint das sogar sinnvoll, denn schließlich wollen wir ja immer schön positiv bleiben und uns so wenig wie möglich mit negativen Dingen beschäftigen.

Es gibt da aber ein Problem. Wer nicht die volle Verantwortung für eigene Niederlagen übernimmt, wird niemals nie über sie hinaus wachsen. weiterlesen »

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