März 2015

Depressionen – Was man tun soll und was man tun kann

Die Behandlung einer Depression erfordert die Unterscheidung in das, was man tun soll (oder sollte) und in das, was man tun kann.

  • Verschwenden Sie Ihre Energie nicht mit Dingen oder Vorhaben, auf die Sie keinen Einfluss haben.
  • Wenn Sie einen Fehler machen dann sagen Sie sich: „Keiner ist perfekt und ich versuche den Fehler zu nutzen, um etwas daraus zu lernen und es das nächste Mal besser zu machen“.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Träume und Erwartungen an das Leben realistisch sind. Nur dann wird sich auch Erfolg einstellen.
  • Versuchen Sie immer, die positive Seite einer schwierigen Situation zu sehen.
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Depressionen, Stress und Burnout – Ständiger Druck schürt die Angst

Stress löst im Körper ähnliche Reaktionen aus, wie Angst. Dauernder Stress erzeugt wiederum Ängste, vor allem, wenn er mit negativen Gefühlen und Druck verbunden ist. Dauerhafte Belastungen und hohe Anforderungen können, wenn Phasen der Entspannung fehlen, zu übersteigerten Angstreaktionen führen. Diese zeigen sich in ständig vorhandener ängstlicher Angespanntheit oder können sich auch in Panikattacken äußern. Jede neue Aufgabe kann die Betroffenen in Panik versetzen.

Die Folgen einer Daueranspannung sind häufig eine völlige innere Erschöpfung bis hin zu Depressionen und dem Burnout-Syndrom. Betroffene fühlen sich körperlich und seelisch ausgebrannt, antriebslos und handlungsunfähig. Dazu leiden sie häufig unter Ängsten, Schlaflosigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen und anderen körperlichen Beschwerden. weiterlesen »

Depression – alternative Behandlungsmethoden

In den Industrienationen verbessern sich die Lebensbedingungen ständig und das Lebensalter steigt. Der modernen Medizin fällt es aber immer schwerer zu erklären, warum die chronischen Erkrankungen zunehmen. Dazu gehören auch Depressionen.

Depressionen sind eine psychiatrische Erkrankung, die zu den affektiven Störungen zählt, das heißt, Veränderung in Stimmung und Antrieb. Depression ist das älteste bekannte psychiatrische Syndrom und die häufigste psychiatrische Erkrankung überhaupt. Typisch für eine Depression ist die psychische Niedergeschlagenheit, die phasenhaft oder andauernd auftreten kann.

Depressionen sind ein Komplex von Symptomen, der eine Stimmungseinengung (Emotionslosigkeit), eine Antriebshemmung beinhaltet, begleitet von einer Denkhemmung, innerer Unruhe und Schlafstörungen. Dazu können Gedankenkreisen, Hoffnungslosigkeit, soziale Isolation, Schuldgefühle, Ängstlichkeit oder Reizbarkeit kommen.

Depressionen können auch mit körperlichen Symptomen einhergehen, wie Appetitlosigkeit, Gewichtszu- oder –abnahme, weiterlesen »

Endometriose – Ganzheitliche Betrachtung Endometriose-Betroffener und alternative und ergänzende Therapieansätze

Vortrag auf der „2. EndoMarch“-Tagung in Leipzig, 28. März 2015

Endometriose ist eine Krankheit, die in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist. Betroffene reden ungern über ihre Erkrankung, aus Scham oder aus Angst, auf Ablehnung und Unverständnis zu stoßen. Die Behandlung liegt zumeist in Händen der Schulmedizin, die mit Medikamenten und/oder Operationen versucht, die Krankheit zu heilen oder zumindest zu lindern. Folgen sind neben den schon starken Symptomen der Krankheit die weiteren Nebenwirkungen der Medikamente und Operationen.

Es lohnt sich, die Krankheit Endometriose aus dem Fokus zu nehmen und stattdessen den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, ihn durch komplementäre Heilverfahren in die Behandlung bei Endometriose mit einzubeziehen, Lebens- und Essgewohnheiten zu verändern und am Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu arbeiten.

Darüber hinaus sollten die Selbstheilungskräfte der betroffenen Frauen weiterlesen »

Lethargie nutzen für neue Energie

Immer wieder wird mir die Frage gestellt, was man machen kann, wenn man keine Energie hat. Jeder Mensch kennt das wohl: man kann sich zu nichts aufraffen und hat auch auf nichts Lust. Man verschanzt sich nach einer Niederlage und weiß nicht, was man jetzt tun soll. Allein der Gedanke, irgendeine Entscheidung treffen zu müssen, lähmt.

Aus eigener Erfahrung weiß ich sehr genau, wie sich das anfühlt, antriebslos und unmotiviert zu sein. Ich habe in dieser Zeit eines gemacht – ich habe diese Phase der Lethargie und Motivationslosigkeit angenommen und mich ihr hingegeben.

Ich war so schwach, wie ich nur konnte. Ich habe so wenig gemacht, wie es nur ging und manchmal noch weniger. Ja, ich war energielos und unmotiviert und habe das genossen.
Und nach einigen Wochen kam der Punkt, wo ich auf dieses Nichtstun keine Lust mehr hatte. Ich wollte nicht mehr nichts tun. Ich wollte nicht weiterlesen »

Was Du tust, Du tust es für Dich

Rebellion – eine Lieblings-beschäftigung von Jugendlichen. Verweigerung von allem, was von Lehrern, Eltern und überhaupt allen Erwachsenen kommt. Manche Menschen erhalten sich ihre Trotzmechanismen über das Jugendalter hinaus. Sie sehen nicht ein, warum man Sachen lernen oder machen muss und stellen um auf stur.

Egal, was ein Mensch tut, er tut es nur für sich. Ob ich etwas lerne oder nicht, ob ich etwas erledige, oder nicht, niemand außer diesem Menschen selbst leidet unter der Entscheidung oder profitiert von ihr.

Also ist jede Rebellion ganz für umsonst? Im Prinzip ja. Die Kunst ist nicht, sich gegen alles zu stellen, sondern aus jeder Situation immer das Beste heraus zu holen. Alles Andere ist nur Verschwendung von Zeit und Lebensenergie.

Lesen Sie zu diesem Artikel auch weitere Beiträge zu den Themen Selbstbewusstsein und (Lebens-)Energie.

Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen – Thesen zum Thema

Wer bin ich?

Auf den ersten Blick betrachtet, scheinen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen dasselbe zu meinen. Doch schaut man sich die beiden Wörter genauer an, werden die verschiedenen Bedeutungen deutlich. Selbstbewusstsein heißt: Sich-seines-selbst-bewusst-sein. Oder anders gesagt: sich selbst kennen. Zu wissen, wer man ist, beinhaltet mehr, als zu wissen, dass man Fritz oder Erna heißt oder wo man wohnt, welche Schuhgröße man hat und wie viele Freunde bei Facebook. Menschen verändern sich im Laufe ihres Lebens – ob sie wollen oder nicht. Sich selbst immer wieder ein bisschen neu kennenzulernen im Laufe eines Lebens gehört zu einem gesunden Selbstbewusstsein.

Vertrauen – Sicherheit und Wertigkeit

Selbstvertrauen bedeutet nicht, dass ich mir selbst über den Weg traue. Vielmehr bedeutet es, auf seine Fähigkeiten und sein Wissen zu vertrauen. Und auch, seiner Eingebung oder Intuition zu vertrauen. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen – das Eine kann es nicht ohne das Andere geben.
Wer der eigenen Kraft und den eigenen Fähigkeiten vertraut, tut das mit Zuversicht. Ich traue mir etwas zu und dafür muss ich mich selbst gut kennen. Welchen Wert das Gefühl in die eigene Person hat, drückt das Wort Selbstwert aus. Selbst-Wert-Schätzung und Selbst-Liebe sind Grundlagen für ein gesundes Leben.

Sicherheit im Innen finden

Ein selbstsicherer Mensch findet Sicherheit und Stabilität in sich selbst. Er benötigt keine Bestätigung durch andere. Ein selbstsicherer Mensch muss anderen auch nicht überlegen sein. Er kennt seinen Selbstwert und das Verhalten anderer kann an diesem Wert nichts ändern. Selbstsicherheit zieht Selbstbehauptung nach sich. Selbstbehaupten bedeutet stark sein – innerlich stark. Klare Aussagen, klare Grenzen: „Ja, ich will“ und „Nein“, ich will nicht“. weiterlesen »

Selbstbewusstsein und Gefühle

Gefühle und Ängste passen nicht in unsere Zeit. Wer Gefühle zeigt, gilt als schwach, sensibel, nicht belastbar. Wer Angst hat, gilt als Verlierer. Immer vorwärts, immer stark sein und immer mutig – so lautet die Devise der Zeit. Und das wird dann als Selbstbewusstsein bezeichnet.
Dabei ist es alles andere, als selbstbewusst, seine Gefühle und Ängste zu verstecken. Gefühle und Ängste gehören zum eigenen Ich, ja sie sind der Kern des eigenen Ichs. Wer selbstbewusst durchs Leben geht – und ich meine damit: wer sich seiner selbst bewusst ist – für den ist es selbstverständlich, Gefühle und Ängste zu zeigen.

Gefühle zu zeigen heißt, sein innerstes Selbst nach außen zu kehren. Ängste zu zeigen heißt, sich mit ihnen auseinanderzusetzen und sie damit aufzulösen oder mindestens besser beherrschen zu lernen. Ängste verlieren ihre Kraft, Gefühle bestärken uns auf unserem Weg. weiterlesen »

Vom Fließen und Stehen – der Fluss des Lebens

Das Leben ist ein großer Fluss. Mal fließt er langsam und still, mal schnell und geräuschvoll. Das Wasser brandet an die Ufer, spült sie aus.

Mal hat der Fluss Hochwasser, trägt seine Ufer ab, bildet ein neues Ufer und verändert seinen Lauf. Dann ist er wieder sanft, fast stillstehend. Steine liegen auch manchmal im Fluss des Lebens, groß und schwer, unverrückbar scheinend. Das Wasser bricht sich an ihnen, schlägt Wellen, um nach dem Hindernis wieder ruhig zu fließen.

Der Fluss des Lebens macht es dem Wasser gleich. Fließt er gemütlich und ruhig, fühlen wir uns wohl, sind entspannt und zufrieden. Fließt es schneller, wächst die Anspannung und stellen sich dem Fluss des Lebens Steine in den Weg, so drohen wir an ihnen zu zerschellen. Doch auch der härteste und größte Stein löst sich im Wasser auf. Langsam, fast unmerklich. Doch wenn das Wasser im Fluss des Lebens beharrlich immer wieder gegen den Stein spült, wird er sich auflösen. Er ist nicht weg, er ist in unzählige kleine Teile zerfallen, die den Grund des Flusses bilden, immer noch da sind, aber nicht mehr behindern. weiterlesen »

Lass die Leute reden

Katholische Hofkirche Dresden

Ein Schwatz unter Kollegen, ein kleiner Scherz und kurzes Geläster über eine Person, die gerade nicht anwesend ist. Abends in der Kneipe mit Freunden, Smalltalk und Gerede über diejenigen, die nicht gekommen sind. Alltag. Viele Menschen ergötzen sich darin, über andere herzuziehen, sie schlecht zu machen, über sie zu reden.

Gehören Sie dazu? Nein? Gut. Und wenn doch, dann stellen Sie sich doch einmal die Frage, wie sich fühlen, wenn sie wüssten, dass jemand hinter Ihrem Rücken schlecht über sie redet.

Nicht gut? Dachte ich mir. Warum reden Sie dann über andere Personen hinter ihrem Rücken? weiterlesen »

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