Oktober 2018

Selbstbewusstsein heißt …

Selbstbewusstsein heißt, sich seiner Fähigkeiten und Stärken bewusst zu sein. Selbstbewusstsein heißt, von sich selbst überzeugt zu sein, ohne sich zu überschätzen. Selbstbewusstsein heißt auch, Mut zu haben Dinge anzupacken, die ich noch nicht kann.

Wer über sich selbst hinauswachsen will, braucht dieses tiefe, unerschütterliche Vertrauen in seine eigenen Stärken und in die Fähigkeit, alles erreichen zu können, was attraktiv und erstrebenswert erscheint.

Was ich mir nicht zutraue, werde ich auch nie anpacken. Chancen werden so vergeben. Nicht alles, was ich anpacke, wird mir auch gelingen. Das ist kein Scheitern, das eröffnet neue Perspektiven und Möglichkeiten.

Wer an sich glaubt, sagt „Ja“ und nutzt alle Möglichkeiten. Und jede neue Möglichkeit bedeutet Wachstum und Entwicklung. „Was ich noch nicht kann, kann ich lernen“ lautet der Leitsatz selbstbewusster Menschen.

Die Wahrheit ist subjektiv

Es gibt sie nicht, DIE eine Wahrheit. Die Wahrheit liegt immer im Auge des Betrachters. Wir nehmen unsere Umwelt wahr, ordnen sie in unser Wertesystem ein und bilden uns unsere eigene Wahrheit.

Menschen neigen auch gern dazu, Wahrheiten zu relativieren. Wenn ich mal unfreundlich zu jemandem bin, habe ich eben mal schlechte Laune. Wenn aber jemand anderes unfreundlich zu mir ist, dann ist er ein Idiot.

Wenn Politiker sich schmieren lassen, sind sie korrupt. Wenn ich bei meiner Steuer ein bisschen schummel, dann ist das doch ok, macht ja schließlich jeder. Nimmt mir jemand die Vorfahrt, ist er ein rücksichtsloses A….l…. Wenn ich, natürlich ganz aus Versehen, jemandem die Vorfahrt nehme, war ich gerade in Gedanken. Außerdem kann der doch auch aufpassen.

Bei uns selbst sehen wir Fehler und Schwächen oft nicht als so schlimm an, wie bei anderen. Wir suchen und finden Entschuldigungen für unser Verhalten. Bei anderen liegt unsere Toleranzgrenze deutlich niedriger. weiterlesen »

Höhenflüge und Rückschläge

Wohl jeder kennt Situationen, in denen man das Gefühl hat dass alles, was man gelernt, all die harte Arbeit an sich selbst für die Katz war. Das geht jedem mal so. Das ist ganz normal, in jeder Entwicklung. Man nennt so etwas auch Rückschläge.

Die Frage ist nicht, wie wir keine Rückschläge mehr haben, sondern wie wir mit ihnen richtig umgehen.

Jede Entwicklung hat Höhen und Tiefen. Es geht mal hoch und es geht mal runter. Und dann sind sie da, diese Momente, wo man an allem zweifelt – am Leben. Und vor allem an sich selber.

Fakt ist: Solche Zustände sind immer nur temporär. weiterlesen »

Nichts machen – nicht reden – nicht denken

Heute mal ein Experiment. Tue einfach mal einen ganzen Tag lang nichts (außer die unvermeidlichen Dinge). Einfach nur dasitzen oder liegen und nichts machen. Einfach? Ja, vielen Menschen wird das nicht schwer fallen.

Stufe 2: sprich einen Tag lang nicht. Mit niemandem. Schon schwieriger. Stufe 3: Denke einen Tag lang nichts. Gar nichts. Nur leerer Kopf. Kaum vorstellbar. Den Kopf hält man nicht einfach mal so an, die Gedanken kommen und kreisen. Das Gehirn rattert und rattert, produziert einen Gedanken nach dem anderen und man hat eigentlich gar keine große Kontrolle darüber.

Das kann teilweise sehr frustrierend sein, wenn man sich dieser eigenen Ohnmacht direkt bewusst wird. Das ist auch der Grund dafür, warum sich viele Menschen ständig von sich selber ablenken müssen. Durch ihr Handy, Fernsehen, Bücher lesen, telefonieren … Hauptsache, sie müssen sich nicht mit sich selber auseinandersetzen und nicht weiterlesen »

Mit dem Träumen ist das wie mit dem Kinder kriegen

Es gibt Menschen, die haben tolle Ideen – sie setzen sie aber nie in die Tat um. Es ist wohl auch ganz gut so, dass es nicht jede Idee als Tat in die Welt schafft. Es ist ja auch anstrengend, alles, wovon man so träumt, auch zu verwirklichen.

Träumen ist sehr sicher, denn man erlebt nie, wenn sich eine Idee als Blödsinn herausstellt. Träumen ist bequem, man braucht sich dafür nicht vom Sofa runterzubewegen. Träumen ist angenehm, denn man stellt sich immer nur die guten Seiten des Traums vor.

Nur zu träumen hat nur einen Nachteil – weiterlesen »

Überwinde deine Ängste

Vor Kurzem habe ich mal darüber nachgedacht, wann ich die größten Sprünge in meiner Entwicklung gemacht habe. Das war immer dann, als ich im Reinen mit mir war – im Innen wie im Außen völlig eins mit mir selbst.

Jedes Mal bin ich in einer innerlich stärker geworden und gewachsen. Jede Situation hatte immer den gleichen Kern: Ich musste mich meinen Ängsten stellen. Ich musste jedes Mal Dinge tun, die deutlich außerhalb meiner Komfortzone lagen.
Und mit jedem Mal, wo ich meine Komfortzone verließ, gewann ich ein weiteres Stück persönliche Freiheit und innere Stärke.

Und darum sage ich heute aus voller Überzeugung: machen, die Dinge einfach machen.

Nur so findet Entwicklung statt.

Dein Umfeld bestimmt dein Handeln

Letztens sagte jemand zu mir: Du kannst noch so viele Techniken erlernen, und Übungen zur persönlichen Entwicklung machen. Du kannst aber alles vergessen, wenn dein Umfeld nicht stimmt.“

Ja, dachte ich bei mir, recht hat er. Alle Bemühungen zur Veränderung bringen dich nicht weit, wenn dein Umfeld nicht stimmt.

Dein Umfeld ist wie ein Gravitationsfeld. Es zieht dich immer wieder dahin zurück, wo du schon warst, mit allen alten Verhaltensmustern und Glaubenssätzen. Ein Alkoholiker weiterlesen »

Wer andere schuldig macht …

… ist eine arme Sau

Da bekomm ich doch eine E-Mail in der sich eine Dame aufregt, wie ich denn schreiben könne, jeder Mensch sei für sich selbst verantwortlich und jeder müsse sich selbst um sein Leben kümmern. Das wäre ja totaler Blödsinn, egoistisch. Ich solle doch mal drüber nachdenken welche Verantwortung ich mit meinen Texten hätte.

Ich habe diese Mail nicht beantwortet – ist mir zu blöd. Wer meine Seite nicht lesen will – bitte, ich zwinge ja keinen.

Die Antwort folgt hier – öffentlich:

  1. Ich trage keine Verantwortung. Für niemanden, außer für mich selber (und für meinen Hund).
  2. Ich bin nicht verantwortlich dafür, was andere Menschen meine Texte interpretieren und was sie mit ihnen anfangen.

Wer begreift, dass nur er oder sie für sich und sein Leben verantwortlich ist, der weiterlesen »

Finde deinen Weg in deinem Tempo

Letztens habe ich eine Reportage über Bergsteiger gesehen. Und das ist mir etwas aufgefallen: Beim Klettern ist es, wie im Leben.

Wer nach oben will, muss einen Schritt nach dem anderen machen. Ganz in seinem individuellen Tempo.

Und ganz auf seine eigene Art und Weise.

Im Leben wie am Berg. Du kannst nicht einfach vom Boden direkt nach oben auf den Gipfel springen.

Das ist einfach und wird oft doch vergessen. Manche Menschen möchten gern weiterlesen »

25. Geburtstag … und dann geht’s bergab?

Quelle: www.pixabay.de

Vor kurzem habe ich einen Artikel gelesen in dem stand, dass der menschliche Körper mit 25 Jahren am leistungsfähigsten ist in seiner ganzen Entwicklung.

Aha. So ist das also. Na dann wundert es mich doch, dass wir 80 Jahre und älter werden, wenn mit 25 schon der Höhepunkt erreicht sein soll.

Was sag ich dazu aus eigener Erfahrung? SCHWACHSINN!

Und was sag ich noch aus eigener Erfahrung? Meine bisher höchste Leistungsfähigkeit hatte ich mit um die 40. Und wer weiß, was noch kommt. weiterlesen »

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