Oktober 2016

Die Würde des Menschen ist unantastbar …

… oder die Überflüssigkeit eines hohen Gutes

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ heißt es in Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Politiker werden nicht müde, auf das hohe Gut dieses Artikels hinzuweisen, der doch die freiheitliche Grundgesinnung des Staates widerspiegelt.

Was aber ist die Würde? Ist sie unantastbar? Und was genau sagt Artikel 1 des Grundgesetzes aus?

Dass ich mich mit diesen Fragen beschäftige hat einen ganz konkreten Hintergrund. Ich war auf einer Veranstaltung von ehrenamtlich Arbeitenden, bei der es um die Findung eines gemeinsamen Leitbildes ging. In der Diskussion kam der Begriff der Würde auf und die Fragen, was denn die Würde sei und wie man mit ihr umgeht. Ich konnte diese Fragen für mich nicht beantworten und so habe ich mich informiert und mir meine Gedanken gemacht. weiterlesen »

Vorsicht! Laberalarm!

Wer kennt sie nicht, die Menschen, die zu allem ihren Senf abgeben müssen. Meistens ungefragt. Hauptsache labern. Was wünscht sich da nach einer? Es möge sich der Boden auftun und die Labertasche verschlingen.

Bis es soweit ist, dass der Boden ein Einsehen hat und diese menschlichen Quarktaschen verspeist, müssen wir uns wohl immer wieder mit dieser Spezies rumschlagen.

Dazu ein Tipp: Jeder Mensch hat das Recht, seine Meinung zu äußern. Jeder Mensch hat das Recht, sich diese Meinung nicht anzuhören. Darum sollte man sich niemals auf unaufgefordertes Feedback einlassen. Mit drei Ausnahmen: weiterlesen »

Entscheiden Sie sich … JETZT!

Manche Menschen vermeiden sie, solange es geht. Oder sie geben sie gern an andere Personen ab. Nur wenige trauen sich. Sie probieren etwas aus, von dem sie vorher noch nicht genau wissen, ob es funktioniert. Ich rede von der Entscheidung.

Entscheidungen müssen getroffen werden und zwar so schnell wie möglich. Nicht ewig rumeiern und lange hin und her überlegen sondern einfach mal machen. Stellt sich die Entscheidung hinterher als „falsch“ heraus – was solls, wieder etwas dazugelernt im Leben. Neues Wissen, neue Erfahrungen, neues Glück.

Nun gibt es die ewig herumeiernden und „das-muss-ich-mir-aber-noch-einmal-gründlich-überlegen-Typen“. Schließlich könnte man doch so etwas Wichtiges nur entscheiden, wenn man sich zu 100% sicher sei.

Dazu eine Geschichte. weiterlesen »

Psychoseseminar: „Erfahrungen mit Psychopharmaka“

Montag, 05.09.2016, 19.00 – 21.00 Uhr; „Raum der Stille“, Orientierung – Kontaktstelle der katholischen Kirche in Leipzig; Hainstraße 12, Sternpassage, 04109 Leipzig

Viele Menschen sammeln im Laufe des Lebens Erfahrungen mit psychisch wirksamen Substanzen. Was wissen wir über die Wirkungen jenseits von klinischer Forschung und Pharmaindustrie? Wie geht es Menschen, die Psychopharmaka einnehmen wollen oder sollen? Wie empfinden Sie deren unterschiedliche Wirkungen? Was wünschen und erhoffen sich die Angehörigen von der Pharmakotherapie? Wie nehmen sie die Veränderungen ihrer Angehörigen unter der Einnahme von Psychopharmaka wahr? Wie erleben Behandelnde die Situation ihrer Patienten?

Die tägliche Energiefrage

Wie schafft man es, dauerhaft motiviert zu sein? Woher jeden Tag die erforderliche Energie nehmen? Die Fragen sind berechtigt, denn wohl jeder Mensch kennt Motivationstiefs und Energielosigkeit im Leben. Es gibt eine gute Möglichkeit, eine Antwort auf dieses Fragen zu finden.

Das Geheimnis heißt: Gedankenlenkung

Unsere innere Energie wird von unseren Gedanken bestimmt, auf die wir uns gerade konzentrieren. Die nachfolgenden Fragen können dazu beitragen, mehr Freude, Glück und Selbstsicherheit im Leben zu spüren. Wichtig ist, jede Frage ehrlich zu beantworten. weiterlesen »

Vom Kopf in den Bauch

Die Natur hat es so eingerichtet, dass Gelerntes bei uns Menschen erst einmal in den Kopf geht.

Und bei manchen Menschen bleibt es dort auch hängen und sie wundern sich dann, warum sich in ihrem Leben nichts verändert.

Der Trick ist: Das Gelernte muss aus dem Kopf in den Bauch.

Das heißt, es geht nicht nur darum, das Gelernte intellektuell zu verstehen, sondern die Sache dann auch wirklich anzuwenden und auszuführen.

Doch wie geht das? Ich hab über diese Frage einige Zeit nachgedacht und bin dabei auf zwei wichtige Punkte gekommen: weiterlesen »

Wir kommunizieren immer

Menschen kommunizieren immer, in allem, was sie tun (und auch nicht tun). Auch Schweigen ist Kommunikation.

Wir kommunizieren über

  • Sprache,
  • Mimik,
  • Gestik,
  • Tonfall,
  • Blickkontakt.

All das ist Kommunikation. Nur etwa 20 % unserer gesamten Kommunikation erfolgt über unsere Stimme. Der überwiegende Teil unserer Kommunikation erfolgt nonverbal über unsere Körpersprache und wird – in der Regel – völlig unbewusst gesendet.

Es ist ein Unterschied, ob ich eine ruhige und entspannte Körperhaltung habe oder meine Bewegungen unruhig und hektisch sind. weiterlesen »

Wie geht man mit Angst um?

Die Erfahrung zeigt: Der Körperzustand verändert sich, wenn ein Mensch vor etwas Angst hat. Die Schultern spannen sich an, die Atmung wird flach und die Gedanken kreisen ständig um die Angst.

Im Gegensatz dazu, wenn der Körper im Normalzustand ist:

  • Der Körper ist entspannt,
  • Man fühlt sich fest geerdet auf dem Boden,
  • Die Atmung ist tief und im Bauch,
  • Die Gedanken sind im Hier und Jetzt und nicht in der Zukunft,

Was bringen diese Erfahrungswerte?

Sobald ein Mensch in eine Angstsituation kommt sollte er versuchen, bewusst in den Normalzustand zurückzukehren. Er sollte sich bewusst

  • körperlich entspannen und
  • geistig wieder ins Hier und kommen.

Die Angst gedanklich durch Glaubenssätze weiterlesen »

Die Macht der Gedanken

Vor kurzen habe ich ein Interview mit Harald Glööckler gesehen. Man kann ihn mögen oder auch nicht, aber darum geht es nicht. Harald Glööckler erzählte aus seinem Leben, von den schlimmen Erlebnissen aus seiner Kindheit – ein alkoholkranker Vater und der Verlust der Mutter, hervorgerufen durch die Alkoholkrankheit des Vaters.

Und er erzählte, dass er sich nach dem Tod der Mutter in seine eigene Welt der Bilder und Gedanken zurückgezogen hat. Schon als Kind hat sich Harald Glööckler das Leben ausgemalt, das er heute lebt – exzentrisch, schrill, bunt und vor allem erfolgreich. weiterlesen »

Vorsicht Falle!

Manipulation durch hypnotische Sprachmuster erkennen
Löschungen / Tilgungen

Bei Löschungen und Tilgungen werden wesentliche inhaltliche Satzteile durch den Sprecher weggelassen. Der Zuhörer ergänzt diese fehlenden Teile aus seinen Erfahrungen heraus.

Der Satz des Chefs: „Sie müssen besser arbeiten“ enthält eine solche Tilgung, lässt der Chef doch seine Vorstellung weg, was für ihn „besser arbeiten“ bedeutet. Besser arbeiten kann bedeuten:

  • schneller arbeiten,
  • konzentrierter arbeiten,
  • effizienter arbeiten,
  • im Team arbeiten, usw.

Der der Satz: „Auch Du wirst eines Tages glücklich sein“ enthält eine Tilgung. Glück definiert jeder Mensch anders. Jeder Mensch hat seine individuelle Vorstellung von einem glücklichen Leben. Für den einen bedeutet Glück ein volles Bankkonto, für den anderen eine erfüllte Beziehung, für den dritten ist es beides. Besser wäre der Satz: „Auch Du wirst eines Tages so glücklich leben, wie Du es Dir für Dein Leben wünschst.“

Sätze, wie: „Du musst Dich ändern“, „Du musst loslassen“, „Du wirst schon etwas spüren“ usw. enthalten ebenfalls Tilgungen, weil sich ändern, loslassen und spüren vage sind und ebenfalls von jedem Menschen anders interpretiert werden.

Zu den Tilgungen gehören auch Sätze mit unbestimmtem Inhaltsbezug, wie: „In der Sauna kann man sich entspannen“, „Das lernt jeder Mensch ganz schnell“ oder „Man spürt das ganz schnell“. Stellt sich beim Empfänger diese Empfindung nicht ein, kann er sich also z.B. in der Sauna nicht entspannen, kann das zu einem unguten Gefühl führen, weil es ja jeder kann, nur er nicht.

Von Verkäufern und in der Werbung wird gern die Vergleichstilgung benutzt. „Unser Produkt ist das beste auf dem Markt“. Es fehlt der Hinweis, welche anderen Produkte es auf dem Markt gibt, die ich vergleichen kann.

Richtig reagieren

Auf Löschungen und Tilgungen reagiert man am besten durch Nachfragen, um den gelöschten Satzteil in Erfahrung zu bringen.

Lesen Sie weitere Beiträge zum Thema: Manipulation durch hypnotische Sprachmuster erkennen.

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