April 2016

Das Milton-Modell der Sprache

Hypnotische Sprachmuster erkennen
Einengung – Verallgemeinerung

Anonymisierung
Bei der Anonymisierung werden die Personen, die Aussagen über Werturteile machen, anonymisiert. Dieses Vorgehen erlaubt es, Vorannahmen einzubringen, ohne sich dazu rechtfertigen zu müssen.

Beispiele:

  • „Es tut gut, sich am Ende eines langen Tages zu entspannen.“
  • „Das ist richtig.“
  • „Es ist nicht wichtig, ob Sie die Augen gleich oder später schließen.“

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Das Milton-Modell der Sprache

Hypnotische Sprachmuster erkennen
Löschungen / Tilgungen

Kommunikation ist nicht eindeutig, sondern von Wahrnehmung und Interpretation bestimmt. Nicht nur, was wir wahrnehmen, sondern auch, wie wir es interpretieren, bestimmt unser Handeln.

Gelungene Kommunikation = das Resultat zu erhalten, das man erhalten wollte.

Zum Konflikt kommt es, wenn zwei unterschiedliche Resultate erwartet werden.

Hilfreich sind:

  • Offene Kommunikation und Feedback (Rückmeldung),
  • Klare und verständliche Darstellung der eigenen Ziele,
  • Zuhören können und verstehen der anderen Seite,
  • Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel und dessen Formulierung,
  • Respekt und Toleranz des anderen,
  • Verantwortung für das eigene Handeln,
  • Unterscheidung zwischen der Inhalts- und der Beziehungsebene (Menschen und deren Verhalten voneinander trennen),

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Das Fernsehen sagt …

Vor kurzen habe ich eine Boulevardsendung im Fernsehen angeschaut. Das mache ich nur selten – und das aus gutem Grund. Als erstes kamen die Katastrophenmeldungen. Ein schwere Unfall hier, eine ausgebrannte Wohnung dort, ein Raubüberfall woanders. Dann kamen die neuesten Nachrichten aus den europäischen Königshäusern. Wer wo welches Kleid getragen hat, wer schwanger ist und wer sich wieder einmal royal daneben benommen hat. Zum Schluss gabs die News aus Hollywood. Ein roter Teppich hier, eine Preisverleihung dort und natürlich wurde auch die Kleidungs- und Frisurfrage ausführlich behandelt.

An Ende der Sendung stellte ich mir die Frage: „Muss ich das jetzt alles wissen?“ Nein, muss ich nicht.

  • Muss ich mir Nachrichten von Katastrophen anschauen?
  • Muss ich mich über Kriminelle aufregen?
  • Muss ich wissen, welche Prinzessin oder Hollywood-Diva über den roten Teppich geschlendert ist?

Die Antwort: Das liegt ganz allein bei mir. weiterlesen »

Depression – Betroffene beraten Betroffene in Leipzig

Quelle: www.pixabay.de

Die Selbsthilfekontakt- und –informationsstelle im Gesundheitsamt Leipzig bietet zweimal im Monat eine Beratung von Betroffenen einer Depression an. Angesprochen sind nicht nur direkt Betroffene, sondern auch Angehörige oder Freunde. Die Beratung wird von Personen durchgeführt, die selbst von einer Depression betroffen waren oder sind und Erfahrungen im Umgang mit einer Depression und in der Selbsthilfe haben.

Die Betroffene haben die Möglichkeit, über ihre Probleme und Empfinden zu sprechen und erhalten Hinweise zum Umgang mit einer Depression und Anlaufstellen für weitere Beratung oder für Selbsthilfegruppen. weiterlesen »

Zwei Tipps, um schlechte Phasen zu überwinden

Nicht geeignet für andauernde Depression


An der Mulde bei Bad DübenWer kennt sie nicht, diese Tage, an denen einem das Leben total sinnlos erscheint und nichts mehr Spaß macht. Vermutlich jeder. Ich auch. Und das nicht nur einmal, sondern schon öfter. Jedes Tief, das ich durchlebt habe, hat mir neue Erfahrung und Erkenntnisse gebracht, die mir weitergeholfen haben.

Zwei wichtige Erfahrungen möchte ich weitergeben:

Nichts ist für immer …

Wenn mal wieder so ein grauer Tag da ist, erinnere ich mich daran, egal in welchem Zustand ich mich gerade befinde, egal wie mies derzeit auch alles aussehen mag, es geht vorbei. Garantiert!
Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter, weiterlesen »

Die sechs Stufen der Depression

Studie des Rheingold Instituts zur geheimen Logik der Depression

In einer Studie hat das Rheingold Institut untersucht, welcher inneren Logik die Volkskrankheit Depression folgt. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass Betroffene einen Prozess durchlaufen, der sich aus sechs Stufen zusammensetzt.

Menschen mit Depression wird oft das Stigma der Schwäche aufgedrückt, was das Erkennen und Heilen einer Depression erschwert.
Betroffene schweigen aus Scham, Angehörige, Freunde, aber auch Ärzte fühlen sich aus demselben Grund in vielen Fällen unangenehm berührt, wenn sie mit Depression konfrontiert werden.

Geschätzt gibt es ca. 4 Millionen Menschen, die an der „Volkskrankheit Depression“ in Deutschland leiden. In der Studie des Rheingold Instituts wurden 80 Personen jeweils zwei Stunden befragt. 40 von ihnen litten unter depressiven Verstimmungen. Weiterhin wurden 22 Ärzte, zehn Apotheker und acht pharmazeutisch-technische Assistenten interviewt.

Auftraggeber der Studie war der Hersteller von Naturheilmedizin Pascoe. Ziel der Studie war, das Muster herausarbeiten, dem eine Depression folgt. Das Ergebnis: Betroffene durchlaufen einen Prozess, der sich aus sechs Stufen zusammensetzt. weiterlesen »

Feedback – Fluch oder Segen?

In der Selbst-Hilfe Literatur wird immer wieder hervorgehoben, wie wichtig es doch sei, sich Feedback von anderen Menschen zu holen. Es sei wichtig, andere um deren Meinung zu fragen und wo sie denken, dass noch Potentiale vorhanden sind und was verbessert werden kann.

Das klingt erst mal gut und richtig. Doch ist es heutzutage nicht so, dass jeder Depp zu jedem Thema eine Meinung zu haben scheint? Muss ich mir das alles anhören und auch noch befolgen? Zumal viele Leute gut darin sind Ratschläge zu geben, an die sie sich selber nicht halten.

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass es nur sehr wenige Menschen gibt die in der Lage sind, mich wirklich richtig einzuschätzen und mir ein hilfreiches Feedback zu geben. Das sind Menschen, weiterlesen »

Authentizität …

… oder den Ärger auch mal raus lassen

Nach einem Kurs, den ich an der Volkshochschule gehalten habe, stellte eine Teilnehmerin die Frage: „Sollte man seinem Ärger nicht raus lassen? Oder besser den Frust runterschlucken, wenn man wütend ist?“

Meine Antwort: „Rauslassen, was raus will! Authentizität ist wichtig, gegenüber mir selbst und meinen Gefühlen. Wenn du wütend bist, sei wütend. Wenn du verärgert bist, sei verärgert. Und dann zeig es auch!“

Sich über eine Sache zu beklagen und seine Wut offen zu zeigen sind zwei unterschiedliche Dinge. Meckern und Klagen weiterlesen »

Kalenderblatt 52. Woche 2016

Wer etwas wert ist, den machen Erfahrungen und Unglück besser.
Johann Heinrich Pestalozzi (1746 bis 1827),
Schweizer Pädagoge

Ich entscheide, wie Stress auf mich wirkt

Wie für alles in meinem Leben, bin ich auch verantwortlich für meine Stressreaktion. Immer, wenn wichtige Ziele von mir in Gefahr sind, eine Gefahrensituation auftaucht, ich mich überfordert fühle, gibt das Gehirn Alarm. STRESS.

Meine Einschätzung ist es,

  • was diese Ziele sind und was sie gefährdet,
  • was eine Gefahr darstellt und wie gefährlich die Situation ist,
  • was mich überfordert.

Daraus erklärt sich, warum die Reaktion auf dieselbe Belastung bei verschiedenen Menschen unterschiedlich sein kann. Aber auch mein eigener Organismus kann auf ähnliche Stresssituationen unterschiedlich reagieren, abhängig von meiner Tagesform und von meinen Erfahrungen. weiterlesen »

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