Mai 2018

Zufriedenheit kommt durch Haben und Wollen

Zufriedenheit braucht zwei Strategien:

  1. Ich habe, was ich will
  2. Ich will, was ich habe

Strategie 1 heißt – ich besorge mir das, was ich haben will. Legal, ich muss es selber tun. Doch Vorsicht. Nicht wenige Menschen wollen Dinge, die ihnen nicht gut tun und die in ihr Leben gar nicht passen. Das teure Auto, die schicke Wohnung, das dicke Bankkonto. Dingen hinterherzuhecheln, die ich nicht erreichen kann oder gar nicht gut für mich sind, führt nicht zu Zufriedenheit, ganz im Gegenteil.

Strategie 2 heißt – ich nehme bewusst wahr, was ich habe im Leben, wertschätze es und genieße das Gute im Leben. Gern übersehen wir alltägliche Gute, weil es selbstverständlich ist. Dankbarkeit wird immer mehr zum Fremdwort.

Es gehört auch dazu, weiterlesen »

Du hast die Wahl

Machen Sie mal einen kleinen Test. Beantworten Sie folgende Fragen:

  • „Was ist Ihnen wichtiger: Glück oder Recht haben?
  • „Was ist Ihnen wichtiger: Erfolg oder Wohlgefühl?
  • „Was ist Ihnen wichtiger: Ihren Willen zu 100% bekommen oder ein harmonisches Miteinander?“
  • „Was ist Ihnen wichtiger: authentisch sein oder geliebt werden?“
  • „Was ist Ihnen wichtiger: Schnelligkeit oder Gründlichkeit?“

Haben Sie alle Fragen beantwortet, Ihre Antwort am besten unterstrichen? Gut. Dann ein zweiter Schritt. Fragen Sie sich zu jeden Punkt oben: „Wenn mir das wichtiger ist, lebe ich das auch wirklich? Wann und in welcher Situation habe ich zum letzten Mal gezeigt, weiterlesen »

Wenn Erfolg auf sich warten lässt …

Wohl jeder Mensch kennt die Situation: Man kann tun und machen was man will, der Erfolg will und will sich einfach nicht einstellen. Was tun in einer solchen Situation?

Stures Festhalten an „ich-will-jetzt-erfolgreich-sein“ hilft nicht weiter. Wichtig ist zuerst die Erkenntnis, dass es einer Veränderung bedarf. Und dann kommt es darauf zu erkennen, was zwischen mir und meinem Erfolg steht.

Tue ich genug von den Dingen, die ich tun könnte?

Oft wissen wir auch, was genau wir nicht genügend tun. Und dann kommt es darauf an, den inneren Schweinehund zu überwinden und loszulegen – und dann wird alles plötzlich ganz einfach.

Tue ich zu viel von den Dingen, die ich lassen sollte?

Oft schaden sich Menschen selbst durch die Dinge, die sie tun. Sobald das erkannt ist, wird es leicht, damit aufzuhören. weiterlesen »

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf

Menschen beherrschen die Kunst der selektiven Wahrnehmung. Dieses psychologische Phänomen führt dazu, dass wir Menschen nur die Informationen an uns heranlassen, die unser Weltbild zementieren. Alles andere, was nicht in unser Weltbild passt, blenden wir aus.

Wir können oder wollen die Wirklichkeit oft nicht sehen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Selektive Wahrnehmung passiert in vielen Bereichen, z.B. in der Politik. Wenn sich zwei Politiker unterschiedlicher Parteien unterhalten tun sie das nicht mit der Absicht, etwas Neues dazuzulernen. Sie sind nicht auf der Suche nach der Erweiterung ihres Horizonts, nach neuen Einsichten oder Erkenntnissen. Nein, sie wollen lediglich weiterlesen »

Depression – muss der Leidensdruck erst unerträglich werden?

Ich kenne einige Leute, die in einer Depression stecken. Sie wissen auch darum, schaffen es aber nicht, mit irgendetwas in Aktion zu kommen, um ihr Situation zu verbessern. Eigentlich unverständlich, warum tun sie nichts, wenn sie merken, dass es ihnen nicht gut geht?

Es scheint so zu sein, dass bei der Leidensdruck bei einigen Menschen erst so groß werden muss, dass er absolut nicht mehr auszuhalten ist. Erst dann sind einige Menschen bereit, Hilfe zu suchen. Allerdings sind sie dann meistens auch so am Boden, dass sie alles annehmen, was ihnen als Hilfe vorgesetzt wird.

Ist es wirklich so, dass der Leidensdruck erst ein Maximum erreicht haben muss, weiterlesen »

Die Erkenntnis des Tages

Vor kurzem habe ich mich mit jemandem unterhalten. Er fragte mich, wie es denn so sei als Selbstständiger, das wäre doch schwierig, weil man doch nicht wüsste, ob immer genug Aufträge da sind … Und dann kamen sintflutartig Argumente, warum es denn besser sei, nicht selbstständig zu sein.

Ich habe mir den Redeschwall angehört und gesagt: „Ich kann jeden Tag entscheiden, was und wie viel ich arbeiten will. Ich kann mir meinen Tag frei einteilen. Wenn die Sonne scheint, kann ich rausgehen und wenn es regnet kann ich arbeiten. Jeder Euro, den ich verdiene, bleibt bei mir.“
Er überlegte eine Weile und sagte: „Hm, klingt eigentlich ganz gut, aber es ist nicht jeder zum Unternehmer geboren.“ weiterlesen »

Die Karawane zieht weiter …

… die Schlauen bleiben stehen

Schon wieder ein neues Buch auf dem Markt. Dort ein neuer Vortrag und ein neuer Workshop. Und letzte Woche standen in der Zeitung wieder ganz neue Erkenntnisse.

Es gibt Menschen, die nehmen alles mit, was sich ihnen in den Weg stellt. Jeder Workshop, jeder Vortrag besucht, jedes Buch gelesen, jedem Guru Glauben geschenkt. Die müssen es ja wissen, sind ja die Experten. Und irgendwann wird schon das Richtige für mich dabei sein.

Irgendwann? Das Angebot an Lebens-Veränderungs- und Lebens-Verbesserungs-Hilfen ist schier endlos. Klar, damit lässt sich auch viel Geld verdienen. Und so manch ein lebensgeplagter Mitbürger saugt alles in sich auf – und wundert sich, warum sich in seinem Leben nichts verändert. weiterlesen »

Lass den Mist bei den anderen

Das ist mir doch was passiert. Ich geht so durch die Stadt, schaue mir eine Fassade an und remple unabsichtig einen älteren Mann an. Passiert, ich schaue erschrocken und entschuldige mich bei ihm. Und dann gings los …

Ob ich denn nicht aufpassen könne und was mir eigentlich einfallen würde und was das denn für ein benehmen sei … und so weiter und so fort bla, bla, bla …

Ich hab mir seinen Wutausbruch eine Weile angehört und dabei weiter die Fassade genossen. Doch der Mann hörte nicht auf. Also habe ich beschlossen: ich gehe. Nochmal entschuldigt – er meckert weiter – ihm einen schönen Tag gewünscht – und gegangen.

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Lebensenergie … vier Dinge für mehr Energie

Es gibt diese Tage, an denen strotz man nur so vor Energie. Und dann gibt es die anderen Tage, die zäh sind, wie Teer und einfach nicht Vorbeigehen wollen. So ist es im Leben.

Die Tage voller Energie sind die effektivsten, die erfülltesten. Was braucht es, um mehr solcher Tage zu erleben?

Denk mal nach, was in diesen energiegeladenen Tagen anders war? Waren es diese vier Dinge?

Morgens mit Schwung

Bist du an diesen Tagen früh aufgestanden? Hast du dich schon morgens auf die eine oder andere Weise in Schwung gebracht? weiterlesen »

Was wäre gewesen, wenn … ?

Die Frage wird oft gestellt. Zu oft, für meinen Geschmack. Nicht wenige Menschen sinnieren darüber, was denn passiert wäre, wenn in der Vergangenheit Dinge anders gelaufen wären bzw. sie in Situationen andere Entscheidungen getroffen hätten.

Was bringt das Nachdenken darüber, was passiert wäre und doch nicht passiert ist?

Was geschehen ist, ist geschehen. Es lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Ich kann das, was ich in der Vergangenheit entschieden habe, nicht mehr ändern. Ich kann im Heute Korrekturen vornehmen, doch diese wirken sich nicht rückwirkend aus. Vorbei ist vorbei, vergangen ist vergangen.

Wozu also darüber nachdenken, was passiert wäre, wenn … ? weiterlesen »

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