November 2018

Erwartungen an das Leben

„Erwarte das Beste von dir und dem Leben, und du wirst genau das bekommen. Erwarte wenig und Mittelmäßigkeit, und genauso sieht dein Leben dann auch aus.“

Diesen Satz habe ich im Internet gelesen. Dein Leben gibt dir das, was du von ihm erwartest. Wie ist deine Einstellung zu deinem Leben? Was erwartest du von deinem Leben? Nach welchen Grundsätzen und Glaubenssätzen lebst du? Wie willst du leben?

Denk darüber nach und dann handel danach.

Erwartungen und Enttäuschungen

Letztens habe ich diesen Satz gelesen: Wer glücklich sein will, schraube seine Erwartungen herunter und lebe in der Realität. Oder anders gesagt: Je höher unsere Erwartungen an andere und an das Leben sind und um so weniger diese Erwartungen der Realität entsprechen, desto weniger glücklich sind wir.

Oder andersrum: Je besser wir in der Realität leben, je weniger Erwartungen wir an das Leben und andere Menschen haben, desto glücklicher sind wir.

Radikal gesagt: lass die Erwartungen weg und gib voll und ganz der Realität hin. Erwartungen sind Kopfkino. Man er-wartet etwas vom Leben oder weiterlesen »

Weihnachten – der liebe Familienfrieden

Bald ist wieder Weihnachten. Die Erwartungen sind hoch, das Konfliktpotential ist vorprogrammiert. Und dann kommt es oft zum Unvermeidlichen – der Familienfrieden gerät in Gefahr und der Streit bricht los. Soll man um des lieben Familienfriedens Willen nachgeben?

Das ist eine Abwägungssache. Wenn es dir wichtig ist, zu deiner Position zu stehen, dann mach das. Wenn es dir aber mehr Stress verursacht, als es dir Freude bereitet, dann spiel einfach „der Klügere gibt nach“.

Schluck nicht alles, aber spring auch nicht auf alles auf. Schaff dir Freiraum. Und nicht vergessen: Auch Weihnachten geht vorbei.

Veränderung ist kein Intercity

Quelle: www.pixabay.de

Wer sich entschlossen hat, Veränderungen an sich und in seinem Leben vorzunehmen, der erwartet nicht selten schnelle Erfolge. Was jahrelang versäumt wurde, soll sich nun ändern, und zwar schnell.

Dem Wunsch folgt oft die Ernüchterung und folgend das Aufgeben, wenn der Erfolg der Veränderung auf sich warten lässt.

Zu hohe Erwartungen führen für viele Vorhaben zum schnellen Ende. Veränderung ist kein Intercity, sie kann eher einer Bimmelbahn gleichen.

Veränderung braucht Zeit. Der Wunsch zu einer Veränderung und schließlich der Beschluss, den Wunsch in die Tat umzusetzen erfordert, neben einem klaren Ziel, einer Motivation und dem Wissen um den Weg, weiterlesen »

Schnell entscheiden oder ausreichend nachdenken?

Ja was soll man denn nun machen? Entscheidungen schnell treffen oder gründlich nachdenken, bevor man entscheidet?

Beides ist gut … jedes zu seiner Zeit.

Ich kann noch so lange nachdenken, ich werde niemals durch nachdenken die Zukunft voraussehen können.

Ich kann eine Entscheidung sofort treffen, ich kann sie jedoch nie wieder rückgängig machen.

Genau das ist das Spannungsfeld, in dem man sich mit der Frage: „Schnell entscheiden oder gründlich nachdenken?“ bewegt.

Stehe ich z.B. im Supermarkt, ist es sinnlos, eine Stunde darüber nachzudenken, ob ich nun die Butter im roten Papier kaufe oder die Butter im blauen Papier. Was brauche ich zum Butterkauf? Informationen. Was unterscheidet die rote von der blauen Butter und welche kommt meinen Erwartungen oder Wünschen an nähesten. Fertig gedacht – und kaufen.

Wenn ich mir ein Haus kaufen oder bauen will, ist es sehr sinnvoll, weiterlesen »

Unter Druck wird vieles schwerer

Erwartungen und wie stark diese beeinflussen können

Manche Menschen fühlen sich genötigt, Erwartungshaltungen ihrer Mitmenschen gerecht zu werden und zeigen zu müssen, was sie drauf haben. Und das kann fatale Folgen haben.

Das Problem dabei ist, umso mehr man sich darauf einlässt, desto größer ist der Druck, den man sich selber macht. Und umso größer der Druck ist, desto weniger bekommt man auf die Reihe.

Dinge, die eigentlich einfach sind, werden plötzlich schwer.

Umso mehr Druck aufgebaut wird, weiterlesen »

12 Phasen zum Burnout

nach Herbert J. Freudenberger

Der Psychologe Herbert J. Freudenberger (1926 bis 1999) war einer der Ersten, der sich mit Burnout wissenschaftlich befasst hat.

Freudenberger hat den Verlauf eines Burnouts in 12 möglichen Phasen definiert, wobei die Reihenfolge nicht zwingend ist:

  1. sich selbst und anderen stets etwas beweisen wollen,
  2. extremer Ehrgeiz, hohe Erwartungen an sich selbst,
  3. stets überarbeitet, soziale Kontakte und persönliche Bedürfnisse werden vernachlässigt,
  4. das Ignorieren von inneren Problemen und Konflikten,
  5. Zweifel am bisherigen persönlichen Wertesystem („Brauche ich überhaupt mein Hobby, das mir immer so wichtig war?“, „Sind das wirklich meine Freunde?“),
  6. weiterlesen »

10 Monate Theaterprojekt „selbst&los“

Ein (Selbst-)Erfahrungsbericht

Das Theaterprojekt "selbst&los" (Foto: Sven Lehmann)

Das Theaterprojekt „selbst&los“
(Foto: Sven Lehmann)

Viele Menschen spielen in ihrer Freizeit Theater. Aus Spaß, aus Lust, sich zu präsentieren, um mit Gleichgesinnten Zeit zu verbringen. Die Motive sind vielfältig. Theater spielen kann auch ein Mittel sein, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Diese Erfahrung habe ich mit dem Theaterprojekt „selbst&los“ der Leipziger Selbsthilfe gemacht.

Im Juli 2015 erhielt in eine E-Mail mit der Ankündigung, dass für ein Theaterprojekt der Leipziger Selbsthilfe Mitspieler gesucht werden. Das klang interessant und ich ging zum ersten Treffen. Grundlage des Projektes war ein Kurztext, der sich mit dem Thema der Suche nach dem Platz im Leben beschäftigte.

Das erste Treffen drehte sich um organisatorische Fragen und vor allem um die Frage, woher kommt das Geld für das Projekt. Dann passierte einige Wochen nichts und im September 2015 war es dann soweit weiterlesen »

Das unmöglichste Wort in der deutschen Sprache

Wissen Sie, welches das unmöglichste Wort in der deutschen Sprache ist? SOLLEN.
Du sollst mal dies, du sollst mal das, du sollst mal jenes …

„Mein Arzt hat gesagt ich sollte besser aufhören zu rauchen.“, „Ich sollte mal wieder Urlaub machen“, „Nächstes Jahr sollte ich wohl mal besser etwas kürzer treten.“ Bla, bla bla. Immer, wenn ich Menschen so reden höre weiß ich, sie werden nie da ankommen, wo sie hinwollen. Sollen drückt nichts anderes aus als die Erwartung eines anderen an mich. Die Erwartung des Arztes, des Chefs, des Partners, aber nie das, was mir wirklich wichtig ist.

Und zwischen all diesen „Ich sollte mal…“ passiert absolut gar nichts. weiterlesen »

Die Zehn Gebote

Die Zehn Gebote sind eine Aufzählung von verbindlichen Anweisungen (Geboten) des Gottes Israels in der Bibel. Die als direkte Rede des Gottes an sein Volk verstandenen Regeln fassen seinen Willen für das Verhalten ihm und den Mitmenschen gegenüber zusammen.

Die Zehn Gebote haben im Judentum wie im Christentum eine zentrale Bedeutung für die theologische Ethik und haben die Kirchengeschichte und die Kulturgeschichte Europas und der christlichen Welt mitgeprägt.

Bei der Zählung der Gebote gibt es im Judentum und in den christlichen Kirchen unterschiedliche Traditionen. Dort, wo das Bilderverbot – „Du sollst dir kein Bildnis machen“ – als zweites Gebot aufgeführt wird, wie in der anglikanischen, reformierten und orthodoxen Tradition, ergibt sich eine andere Zählung. Neuntes und Zehntes Gebot werden dort als ein Gebot verstanden.

Unterschiede gibt es auch zwischen dem katholischen und dem evangelischen Katechismus. weiterlesen »

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