September 2017

Frei oder konditioniert?

Letztens habe ich eine Dokumentation über verschiedene Kulturen auf der Welt gesehen.

Erstaunlich, wie viele unterschiedliche Menschen es auf dieser Welt gibt. Jeder ist anders, jeder denkt anders, jeder verhält sich anders.

Und doch ist alles nur Konditionierung.

  • Religion? Konditionierung.
  • Werte? Konditionierung.
  • Denkweisen? Konditionierung (die meisten jedenfalls).

Der Mensch ist nur eine konditionierte Maschine, ob er das nun will, oder nicht. Der Mensch ist zum größten Teil das Produkt seiner Umgebung und seiner Erziehung.

Wer in Indien aufwächst, ist ein Hindu und Kühe sind heilig. Wer in Afghanistan weiterlesen »

Kalenderblatt 13. Woche 2017

Die Erziehung streut keinen Samen
in die Kinder hinein,
sondern lässt den Samen in ihnen aufgehen.

Khalil Gibran (1883 bis 1931),
libanesisch-amerikanischer Dichter, Maler und Philosoph

Kalenderblatt 12. Woche 2017

Versuche niemals, jemanden zu erziehen
oder zu verändern.
Wenn das deine Absicht ist,
erzeugst du Widerstand.

Marshall B. Rosenberg (1934 bis 2015),
US-amerikanischer Psychologe

Kalenderblatt 10. Woche 2017

Wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen,
sie machen uns sowieso alles nach.

Karl Valentin (1882 bis 1948), deutscher Komiker, Sänger und Autor

Das Milton-Modell der Sprache

Hypnotische Sprachmuster erkennen
Löschungen / Tilgungen

Kommunikation ist nicht eindeutig, sondern von Wahrnehmung und Interpretation bestimmt. Nicht nur, was wir wahrnehmen, sondern auch, wie wir es interpretieren, bestimmt unser Handeln.

Gelungene Kommunikation = das Resultat zu erhalten, das man erhalten wollte.

Zum Konflikt kommt es, wenn zwei unterschiedliche Resultate erwartet werden.

Hilfreich sind:

  • Offene Kommunikation und Feedback (Rückmeldung),
  • Klare und verständliche Darstellung der eigenen Ziele,
  • Zuhören können und verstehen der anderen Seite,
  • Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel und dessen Formulierung,
  • Respekt und Toleranz des anderen,
  • Verantwortung für das eigene Handeln,
  • Unterscheidung zwischen der Inhalts- und der Beziehungsebene (Menschen und deren Verhalten voneinander trennen),

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Positive Glaubenssätze und Affirmationen

Radkreuz

Glaubenssätze oder Affirmationen begleiten uns unser ganzes Leben lang. In der Kindheit hören wir von Eltern, Erziehern oder anderen Bezugspersonen Sätze und Begriffe, die wir als richtig anerkennen und die sich in unser Unterbewusstsein und später in unser bewusstes Erleben einprägen. Dieses Annehmen von fremden Glaubenssätzen setzt sich im Schulkindalter fort. Jugendliche beginnen, die übertragenen Glaubenssätze zu hinterfragen und aufgrund ihres Erlebens und Denkens eigene Glaubenssätze zu entwickeln. Übernommenes wird über Bord geworfen. Wirklich?

Wohl eher werden die Glaubenssätze aus der Kindheit aus dem Bewusstsein verdrängt, haften jedoch im Unterbewusstsein weiter fest. Mit zunehmendem Alter kommt es darauf, ob ich selbstbewusst und selbstbestimmt durchs Leben gehe, oder mich an anderen Menschen orientiere. Eigene Glaubenssätze weiterlesen »

Konditionierungsmaschinen

Goitzschewächter

Letztens saß ich im Café am Markt und habe mir die Menschen angeschaut, die vorbei liefen. Und wie ich so sitze und schaue, denke ich bei mir: „So viele unterschiedliche Menschen auf dieser Welt gibt. Und jeder ist anders. Und jeder denkt anders. Und jeder handelt anders.“ Und da kam mir gleich der nächste Gedanke: „Wobei, am Ende ist eh alles (oder vieles) nur Konditionierung.“

  • Religion? Reine Konditionierung.
  • Werte? Reine Konditionierung.
  • Denkweisen? Das meiste… reine Konditionierung.

Der Mensch ist letztendlich nur eine konditionierte Maschine, ob er will, oder nicht. Jeder Mensch ist (zum größten Teil jedenfalls) nichts mehr und weiterlesen »

Depressionen, Stress und Burnout – Ständiger Druck schürt die Angst

Stress löst im Körper ähnliche Reaktionen aus, wie Angst. Dauernder Stress erzeugt wiederum Ängste, vor allem, wenn er mit negativen Gefühlen und Druck verbunden ist. Dauerhafte Belastungen und hohe Anforderungen können, wenn Phasen der Entspannung fehlen, zu übersteigerten Angstreaktionen führen. Diese zeigen sich in ständig vorhandener ängstlicher Angespanntheit oder können sich auch in Panikattacken äußern. Jede neue Aufgabe kann die Betroffenen in Panik versetzen.

Die Folgen einer Daueranspannung sind häufig eine völlige innere Erschöpfung bis hin zu Depressionen und dem Burnout-Syndrom. Betroffene fühlen sich körperlich und seelisch ausgebrannt, antriebslos und handlungsunfähig. Dazu leiden sie häufig unter Ängsten, Schlaflosigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen und anderen körperlichen Beschwerden. weiterlesen »

Mythen um das Selbstbewusstsein

Um das Selbstbewusstsein ranken sich zahlreiche Mythen und es wird Zeit, mit ihnen aufzuräumen oder zu bestätigen.

Mythos 1: Selbstbewusstsein ist angeboren

Ja, ist es, auch wenn einige meiner Kollegen gern etwas anderes behaupten. Ein Mensch kommt mit einem voll ausgeprägten Selbstbewusstsein auf die Welt – behaupte ich jetzt einmal. Doch dann passiert etwas, was ihm sein Selbstbewusstsein raubt – er kommt in den Genuss der Erziehung. Und dort wird ihm dann gesagt, wie er zu sein hat, was er darf und was nicht, was er kann und wofür er zu dumm ist, was er einmal werden soll, was er studieren soll, welches Auto er zufahren hat, wie sein Kontostand im Idealfall aussehen soll, welchen Partner sich zu suchen hat uns so weiter und so fort.

Bei all dem, was die Erziehung einem Menschen glaubt, vorschreiben zu müssen vergisst sie eines – die Entwicklung des Selbstbewusstseins. Denn das angeborene Selbstbewusstsein ist kein sich selbstentwickelndes Phänomen. Das wäre schön, denn dann gäbe es – außer Naturkatastrophen – keine Probleme mehr auf der Welt.

Selbstbewusstsein braucht Nahrung und Training. weiterlesen »

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