Dezember 2015

Das Dritte Gebot

„Du sollst den Tag des Herrn heiligen“ (kath),
„Du sollst den Feiertag heiligen“ (ev.)

„Sechs Tage sollst du deine Arbeit tun, aber des siebenten Tages sollst du feiern, auf dass dein Ochse und Esel ruhen und deiner Magd Sohn und Fremdling sich erquicken“ (Moses, 23,12). Die Bibel gibt den Tag vor, den die Christen als Feiertag bzw. als Tag des Herrn in ihrem Dritten Gebot bezeichnen – den Sonntag. Von allen weiteren christlichen Feiertagen, die es heute gibt, ist dort nicht die Rede. Sechs Tage Arbeit, ein Tag heilige Ruhe. Alles anderen Feiertage sind menschliche Erfindungen, keine göttliche Vorgabe.

Wie steht es nun mit der Heiligen Ruhe? Trete ich auf meinen Balkon, schaue ich auf eine Neuapostolische Kirche. Sonntagvormittag und Mittwochabend treffen sich die Mitglieder zum Gottesdienst. Die Neuapostolische Kirche verwendet die Lutherbibel, wie sie auch in der Evangelischen Kirche Verwendung findet.
Diese Religionsgemeinschaft hat also für sich beschlossen, den Sonntag als Tag der Heiligung Gottes zu nutzen und zusätzlich noch den Mittwochabend. Vielleicht hält doppelt besser? weiterlesen »

Die Zehn Gebote

Die Zehn Gebote sind eine Aufzählung von verbindlichen Anweisungen (Geboten) des Gottes Israels in der Bibel. Die als direkte Rede des Gottes an sein Volk verstandenen Regeln fassen seinen Willen für das Verhalten ihm und den Mitmenschen gegenüber zusammen.

Die Zehn Gebote haben im Judentum wie im Christentum eine zentrale Bedeutung für die theologische Ethik und haben die Kirchengeschichte und die Kulturgeschichte Europas und der christlichen Welt mitgeprägt.

Bei der Zählung der Gebote gibt es im Judentum und in den christlichen Kirchen unterschiedliche Traditionen. Dort, wo das Bilderverbot – „Du sollst dir kein Bildnis machen“ – als zweites Gebot aufgeführt wird, wie in der anglikanischen, reformierten und orthodoxen Tradition, ergibt sich eine andere Zählung. Neuntes und Zehntes Gebot werden dort als ein Gebot verstanden.

Unterschiede gibt es auch zwischen dem katholischen und dem evangelischen Katechismus. weiterlesen »

Gedanken zum Buß- und Bettag

Am 18. November 2015 begehen die Christen in Deutschland den Buß- und Bettag. Der Tag, der auf Notzeiten zurückgeht, wurde im Laufe der Zeit immer wieder aus aktuellem Anlass angesetzt. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird ein allgemeiner Buß- und Bettag am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag begangen. Bis 1994 war der Buß- und Bettag gesetzlicher Feiertag in Deutschland. Zur Finanzierung der Pflegeversicherung wurde er ab 1995 abgeschafft. Nur im Freistaat Sachsen ist er bis heute gesetzlicher Feiertag.

Der Buß- und Bettag soll zur Reue für begangene Sünden aufrufen und eine Umkehr und Gesinnungsänderung zu Gott hin bewirken. Ist das in der heutigen Zeit noch aktuell? weiterlesen »

Das zeitlose Zeitalter

Zeit und Rhythmus

Der Mensch scheint seit alters her nicht ohne einen Zeitrhythmus leben zu können. Bei unseren Urahnen war das Erkennen des besten Zeitpunktes für Aussaat und Ernte überlebenswichtig.

Die Religion gab der Zeit eine weitere Bedeutung. Sie teilte das Jahr nach ihren hohen Festtagen in Zeiten der Freude, der Trauer, der Umkehr, der Liebe. Das evangelische Kirchenjahr kennt drei Zeiten: den Osterfestkreis, die Trinitatiszeit und den Weihnachtsfestkreis. Jede Zeit hat wiederum ihre Phasen des Innehaltens, der Hoffnung und des Feierns. Das Leben der Menschen war noch bis vor wenigen Jahrzehnten durch den kirchlichen Jahreskalender geprägt.

Doch der christliche Glaube und mit ihm der kirchliche Jahresrhythmus sind vielen Menschen verloren gegangen. Die christlichen Feiertage sind geblieben, doch ihre Bedeutung ist eine andere. weiterlesen »

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