April 2017

Aufmerksamkeit

In unserer heutigen Zeit scheinen Zeit und Aufmerksamkeit die wertvollsten Güter zu sein und gleichzeitig sind es die Dinge, die scheinbar nur wenige Menschen haben.

Viele sind ständig abgelenkt, tippen auf dem Handy herum, lesen E-Mails und Nachrichten in Sozialen Netzwerken oder lassen sich vor dem Fernseher berieseln.

Sie vernebeln ihr Bewusstsein und verlieren immer mehr die Fähigkeit, sich aufmerksam auf eine Tätigkeit zu konzentrieren und diese bis zum Ende durchzuziehen.

Voran kommst du nur, wenn du dich über einen längeren Zeitraum auf eine Sache konzentrierst. Ihr all deine Aufmerksamkeit schenkst und sie durchziehst.

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GEZ zahlen oder GEZ nicht zahlen?

Quelle: www.pixabay.de

Wie viele Menschen mag es in Deutschland wohl geben, die sich regelmäßig über den Gebührenbescheid der GEZ ärgern? Dabei heißt die gar nicht mehr GEZ sondern Beitragsservice.

Der Name ist zum Totlachen. Beitragsservice – wer bietet hier wem Service? Die Behörde dem Bürger, wie es eigentlich sein sollte, oder der Bürger der Behörde, wie es Realität ist? Aber zurück zum Thema.

Das Thema Rundfunkgebühren höre ich immer wieder und immer das gleiche Gejammer. Warum muss ich das zahlen, ich schau die öffentlich-rechtlichen Sender gar nicht, oder ich habe keinen Fernseher oder, oder, oder …

Ich verstehe die Aufregung – doch was ändert das Aufregen, Meckern und Rumjammern? Nichts. Ich muss die Zwangsabgabe zahlen, hat der freiheitlich-demokratische Staat in diktatorischer Manier eben so festgelegt. weiterlesen »

Der Priming-Effekt

Ich stöbere so durchs Internet und bleibe beim Priming-Effekt hängen. Noch nie etwas davon gehört. Priming-Effekt – was ist das: Ich lese also folgendes:

    „Der Begriff Priming bzw. Bahnung bezeichnet in der Psychologie die Beeinflussung der Verarbeitung (Kognition) eines Reizes dadurch, dass ein vorangegangener Reiz implizite Gedächtnisinhalte aktiviert hat. Diese Aktivierung spezieller Assoziationen im Gedächtnis aufgrund von Vorerfahrungen mit den betreffenden Informationen geschieht häufig und zum allergrößten Teil unbewusst. weiterlesen »

Antriebslosigkeit – keine Lust zu gar nichts?

Antriebslosigkeit ist das Resultat des Antriebs zu fremden Zielen. (Andreas Tenzer)

Morgens hast du keine Lust zum Aufstehen. Aber man muss doch. Du schleppst dich müde ins Büro. Aber man muss doch. Alles fällt dir schwer, kein Antrieb, kein Sinn. Aber einer muss es ja machen. Abends kommst du nach Hause und fällst nur noch auf die Couch vor den Fernseher. Was soll man auch sonst machen?

In diesem (bedauernswerten) Zustand befinden sich unzählige Menschen. Sie schleppen sich durchs Leben, Tag für Tag. Kein Ziel, kein Sinn, keine Energie. Bis zu dem Tag, an dem der Sensenmann anklopft und sagt: „Na da wollen wir mal“. Und da fällt diesen Menschen wieder ein, sie haben ja gar nicht gelebt. Zu spät.

Wer keinen Antrieb mehr hat, der lebt nicht mehr. Er vegetiert. Antrieb ist der Motor des Lebens. Manchmal stottert der Motor, dann braucht er einen Energieschub, um wieder ins Laufen zu kommen.

Wie du deinen stotternden Motor des Antriebs wieder ins Laufen bringst, zeige ich dir anhand einiger einfacher Tricks. weiterlesen »

Work & Life – wie komme ich in Balance?

Impulsvortrag zum „Tag der Familie 2016“ an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, 02. November 2016

Der Begriff Work-Life-Balance steht für einen Zustand, in dem Arbeitsleben und Privatleben miteinander in Einklang stehen – soweit die Definition. Was genau steckt hinter dem Begriff, der sich seit einigen Jahren inflationär entwickelt und verspricht, Arbeit und Leben ausbalancieren zu können?

Work-Life-Balance ist Quatsch! Work-Life-Balance ist ebensolcher Quatsch wie Zeitmanagement oder Selbstoptimierung.

Allein der Begriff Work-Life-Balance suggeriert, dass es Arbeit und Leben gibt. Wir leben also auf Arbeit nicht, oder wie darf ich mir das vorstellen?

In den letzten Jahren hat der Satz „Nicht dem Leben mehr Jahre, sondern den Jahren mehr Leben“ seine Runde gemacht. Sinnvolle Tätigkeit, auch als Arbeit bezeichnet, die Spaß und Freude bringt, und das Leben gehören untrennbar zusammen, sofern wir ein glückliches und zufriedenes Leben führen.

Der Begriff Work-Life-Balance und alle, die ihn propagieren, gehen davon aus, dass Arbeit etwas anderes sei und abseits des Lebens passiert. weiterlesen »

Die tägliche Gehirnwäsche

Ein Gespenst geht um in deutschen Wohnzimmern. Es ist da, wird sogar gezielt in die Wohnung gelassen. Es ist in unserer Hand, wir können es steuern, an- und ausschalten. Laut oder leise machen. Wir haben es in der Hand – eigentlich.
Doch die Wahrheit ist: dieses Gespenst hat uns in der Hand. Und es heißt: Fernsehgerät.

Der Fernseher – der Gehirnzellenmanipulator Nummer eins. Und das Fernsehgespenst hat es gut bei uns. Alkohol und Drogen machen das Gehirn kaputt und sind gesellschaftlich geächtet. Der Fernseher, respektive das Programm, das er ausstrahlt, macht dasselbe und ist gesellschaftlich akzeptiert. Und das Schlimmste, was ein Fernsehgerät aussendet, sind die Nachrichten.

Früher habe ich auch regelmäßig Nachrichten geguckt, jeden Abend, von der ersten bis zur letzten Sekunde. Man muss sich doch informieren, was in der Welt los ist. Und wenn man von all dem, was einem da allabendlich präsentiert ist, geschockt und reaktionsunfähig ist, gibt es reichlich Ergänzungssendungen, die einem sagen, was man denken soll, von Talkshows bis zu Sondersendungen.

Ich danke der unendlichen Einsicht, die mich eines Tages dazu gebracht mir diesen ganzen Gehirnwäschemüll nicht mehr anzuschauen.

Und der Grund für meine Entscheidung? weiterlesen »

„Das räschd mich uff“

(hochdeutsch = Das regt mich auf)

Letztens saß ich mit einigen Leuten vorm Fernseher und es kamen gerade Nachrichten. Da mich die alltäglichen Katastrophenmeldungen nicht besonders interessieren, habe ich gar nicht richtig hingehört. Bis plötzlich jemand im schönsten Breitsächsisch laut rief: „O nee, isch ganns nich mähr hern. Das Gelaber. Das räschd mich uff.“ (hochdeutsch =: „Oh nein, ich kann es nicht mehr hören. Das Gelaber. Das regt mich auf“).

Aha. Irgendetwas regte diesen Menschen also mächtig auf. Er schimpfte dann noch weiter. Innerlich kam ich zu der Frage: „Und? Was bringt die ganze Aufregung nun? Was ändert sich dadurch?“

Antwort: Nichts.

Da kam mir eine Idee. Ich fragte die Person, ob sie denn an der Situation, die sie so aufregt, etwas ändern möchte. Die Antwort: „Isch? Nee. Was soll isch denne machen. Isch gann das doch nisch ännern. Misch fragn se doch eh nich.“ (hochdeutsch = weiterlesen »

Wichtig in der Fastenzeit – den gesunden Menschenverstand gebrauchen

Quelle: www.pixabay.de

Karneval oder Fasching ist vorbei. Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Die Wochen bis Ostern waren für die Menschen in früheren Zeiten nach der Völlerei der Weihnachtszeit und den närrischen Tagen Wochen der Enthaltsamkeit, vor allem von Fleisch. Die Fastenzeit spielt im Leben vieler Menschen heute kaum noch eine Rolle. Doch die Zahl derer, die die Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern nutzen wollen, um abzunehmen, steigt. Diesen Menschen sei gesagt: nutzen Sie Ihren gesunden Menschverstand.

Seit Anfang Januar wird die Diätindustrie nicht müde, uns die neuesten Diäten, Pillen und Pülverchen anzupreisen. Selbsternannte Fitnessgurus verkaufen uns ihr neuestes Fitnessprogramm, das uns zu einem gestählten, muskulösen Körper verhelfen soll und das mit nur wenigen Minuten Training am Tag. Schauspieler und Sänger rotieren durch das Fernseh-programm und erzählen von ihren ganz persönlichen Diät- und Fitnesserfahrungen, die sich natürlich auch gleich in einem Buch festgehalten haben.

Die bunte Blätterwelt der Boulevardillustrierten weiterlesen »

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