November 2017

Nichts machen – nicht reden – nicht denken

Heute mal ein Experiment. Tue einfach mal einen ganzen Tag lang nichts (außer die unvermeidlichen Dinge). Einfach nur dasitzen oder liegen und nichts machen. Einfach? Ja, vielen Menschen wird das nicht schwer fallen.

Stufe 2: sprich einen Tag lang nicht. Mit niemandem. Schon schwieriger. Stufe 3: Denke einen Tag lang nichts. Gar nichts. Nur leerer Kopf. Kaum vorstellbar. Den Kopf hält man nicht einfach mal so an, die Gedanken kommen und kreisen. Das Gehirn rattert und rattert, produziert einen Gedanken nach dem anderen und man hat eigentlich gar keine große Kontrolle darüber.

Das kann teilweise sehr frustrierend sein, wenn man sich dieser eigenen Ohnmacht direkt bewusst wird. Das ist auch der Grund dafür, warum sich viele Menschen ständig von sich selber ablenken müssen. Durch ihr Handy, Fernsehen, Bücher lesen, telefonieren … Hauptsache, sie müssen sich nicht mit sich selber auseinandersetzen und nicht weiterlesen »

Der Glaube kann Berge versetzen

Letztens stand ich auf dem Fockeberg in Leipzig. Das ist kein richtiger Berg, das ist der „Scherbelberg“ von Leipzig, hier wurde der Schutt des 2. Weltkrieges abgeladen. Egal. Man hat von dort oben einen wunderbaren Blick über die Stadt.

Und wie ich da so stehe kommt mir der Satz: „Der Glaube kann Berge versetzen“ in den Sinn. Furchtbar! Man stelle sich mal vor, das ginge und eines schönen Tages ist der Berg weg, an den man sich gewöhnt hatte (kleiner Scherz).

Übertragen: Du musst wirklich an dich glauben. Du musst wirklich an deine Ziele und Wünsche und Träume glauben. Da kommt mir eine andere Idee. Auf der Welt sind schon viele sehr grausame und menschenverachtende Dinge passiert, nur weil ein paar Menschen an etwas so fest geglaubt haben, dass sie es nicht mehr hinterfragt haben. Auch nicht gut. weiterlesen »

Angst als Antrieb nutzen

Wer kennt sie nicht? Die Angst. Die Angst, die uns lähmt, uns unsicher macht und die uns letztendlich daran hindert, vorwärts zu gehen und unsere Ziele zu erreichen.

Letztens habe ich diesen Satz gelesen:

Wo die Angst ist,
da ist der Weg.

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Tagebuch eines Burnout-Falls

Odyssee durch die Schulmedizin

Ich war nun auf der Suche nach einem Verhaltenstherapeuten. Und fand auch einem, der mir mit sechs Monaten die kürzeste Wartezeit in Aussicht stellte.

Dann passierte Monate lang nichts. Ich wurde immer weiter krankgeschrieben, wartete auf einen Therapieplatz. Ich fand Anfang 2013 auch einen, wo ich sofort hätte hingehen können. Es gab nur einen Schönheitsfehler: die Therapeutin arbeite mit alternativen Methoden und das sieht das Sozialgesetzbuch nicht vor. Meine Krankenkasse lehnt die Übernahme der Kosten ab und ich wartete weiter.

Im Mai 2013 schloss meine Hausärztin ihre Praxis. Ich brauchte also einen neuen Hausarzt und fand eine Praxis ganz in meiner Nähe, die neben der klassischen Medizin auch Homöopathie anbot. Da ich mit homöopathischen Kügelchen und Schüsslersalzen sehr viel mehr anfangen kann, als mit pharmazeutischen Produkten, ging ich voller Erwartung zu meiner neuen Ärztin. weiterlesen »

Thema des Monats April 2015: ERFOLG UND GLÜCK

Erfolg bezeichnet das Erreichen selbstgesteckter Ziele. Glück ist die Erfüllung menschlichen Wünschens und Strebens. Das sind klare Definitionen. Und doch beschreiben sie die Vielschichtigkeit der beiden Begriffe nur ungenügend. Erfolg strebt nach das Erreichen von Zielen an, Glück setzt die Erfüllung von Wünschen voraus. Fragen Sie Menschen, was für sie Erfolg und Glück bedeuten, werden sie viele verschiedene Antworten bekommen. Im Kern werden die meisten Antworten die Wörter Ziele, Wunsch und Erfüllung beinhalten. Doch im Detail werden die Antworten weit voneinander abweichen.

Was für den einen Menschen erfolgreich scheint, erreicht zu werden, ist für den anderen völlig uninteressant. Das Haus, das Boot und der Sportwagen sind für viele Menschen Gradmesser des Erfolgs. Für andere ist es Gesundheit, eine sinnvolle Beschäftigung und Sicherheit. Noch individueller ist das Glück. Der eine Mensch ist glücklich in einer intakten Familie, der andere in der Natur.

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