Februar 2016

Raus aus der depressiven Phase – rein ins Leben

Das Thema Depression beschäftigt mich bereits seit Jahren, vor allem deshalb, weil ich weiß, wovon ich rede. Ich habe viele Bücher gelesen und viel nachgedacht: Wie entsteht eine Depression, wie verläuft sie und wie kommt man aus ihr wieder heraus.

Je länger ich darüber nachdenke, desto kürzer wird meine Antwort: Depressionen sind zum großen Teil hausgemacht und können dementsprechend zum großen Teil auch wieder selbst aufgelöst werden.

Wie? Durch die Art und Weise, wie ich über mein Leben, mich selber und meine Situation denke. Am Ende läuft es immer wieder auf eines hinaus: Wahrnehmung.

Egal wann und egal wo ich ein schlechtes Gefühl habe, es entspringt am Ende immer meinen Gedanken. Meine Gedanken machen meine Gefühle. Wer negativ über sich selber, sein Leben und seine Umwelt denkt, der wird auch vermehrt negative Emotionen erleben. Und wenn dieser Zustand sehr lange und sehr stark anhält, dann nennt man das Depression. weiterlesen »

Depression – Betroffene beraten Betroffene

Resümee nach einem Jahr Beratung

Seit einem Jahr berate ich ehren-amtlich Menschen mit Depressionen, deren Angehörige und Freunde im Gesundheitsamt der Stadt Leipzig.

„Betroffene beraten Betroffene“ – zweimal im Monat gibt es dieses Angebot der Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS).

Nach einem Jahr ziehe ich mein ganz persönliches Resümee. In den vergangenen zwölf Monaten habe ich ca. 15 Beratungsgespräche geführt. Knapp die Hälfte der Gespräche habe ich mit direkt Betroffenen geführt, knapp die Hälfte mit Angehörigen, ein geringer Anteil der Personen kam aus dem persönlichen Umfeld von Menschen mit Depression. weiterlesen »

Depression – Betroffene beraten Betroffene in Leipzig

Quelle: www.pixabay.de

Die Selbsthilfekontakt- und –informationsstelle im Gesundheitsamt Leipzig bietet zweimal im Monat eine Beratung von Betroffenen einer Depression an. Angesprochen sind nicht nur direkt Betroffene, sondern auch Angehörige oder Freunde. Die Beratung wird von Personen durchgeführt, die selbst von einer Depression betroffen waren oder sind und Erfahrungen im Umgang mit einer Depression und in der Selbsthilfe haben.

Die Betroffene haben die Möglichkeit, über ihre Probleme und Empfinden zu sprechen und erhalten Hinweise zum Umgang mit einer Depression und Anlaufstellen für weitere Beratung oder für Selbsthilfegruppen. weiterlesen »

Die sechs Stufen der Depression

Studie des Rheingold Instituts zur geheimen Logik der Depression

In einer Studie hat das Rheingold Institut untersucht, welcher inneren Logik die Volkskrankheit Depression folgt. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass Betroffene einen Prozess durchlaufen, der sich aus sechs Stufen zusammensetzt.

Menschen mit Depression wird oft das Stigma der Schwäche aufgedrückt, was das Erkennen und Heilen einer Depression erschwert.
Betroffene schweigen aus Scham, Angehörige, Freunde, aber auch Ärzte fühlen sich aus demselben Grund in vielen Fällen unangenehm berührt, wenn sie mit Depression konfrontiert werden.

Geschätzt gibt es ca. 4 Millionen Menschen, die an der „Volkskrankheit Depression“ in Deutschland leiden. In der Studie des Rheingold Instituts wurden 80 Personen jeweils zwei Stunden befragt. 40 von ihnen litten unter depressiven Verstimmungen. Weiterhin wurden 22 Ärzte, zehn Apotheker und acht pharmazeutisch-technische Assistenten interviewt.

Auftraggeber der Studie war der Hersteller von Naturheilmedizin Pascoe. Ziel der Studie war, das Muster herausarbeiten, dem eine Depression folgt. Das Ergebnis: Betroffene durchlaufen einen Prozess, der sich aus sechs Stufen zusammensetzt. weiterlesen »

Kind oder Karriere?

„Soll ich für meine Karriere alles aufgeben?“ fragte mich eine Frau vor kurzem. „Ich will erfolgreich sein in meinem Beruf, voran kommen, viel Geld verdienen. Andererseits will ich aber auch Kinder. Aber das passt ja gar nicht zusammen. Ich kann ja später noch Kinder bekommen. Ich weiß nicht, was ich machen soll“.

Auf diese Lebensfrage wollte sie nun von mir eine Antwort. Und die sah so aus: „Wer sein Glück nach hinten schiebt, der verliert von vorne herein. Es ist sinnlos, Glück in die Zukunft zu verschieben, wenn man dies oder das erreicht hat. Dieses geschobene und geplante Glück währt oft nur für kurze Zeit und der ganze Weg dorthin war ein Leiden und Zweifeln. Keine gute Idee.“

Soll man alles hinten anstellen für die Karriere? Es Kommt drauf an, was dir wichtig ist. Ist dir deine Karriere so wichtig, dass dir alles andere egal wird, weiterlesen »

Veränderung als systemischer Prozess

Schlecht bezahlter Halbtagsjob, Aufstocker vom Amt. Keine Freunde, kein Partner. Ein einsames Leben in einer viel zu kleinen Wohnung und die Waage zeigt starkes Übergewicht. Kurz – eine Leben ohne Freude und Sinn. Zeit für Veränderung. Doch womit beginnen?

Veränderung beginnt mit der Einsicht in die Notwendigkeit. Diese kann sich einstellen, wenn der Leidensdruck stark ansteigt. Auch Impulse von außen können die Einsicht zu einer Veränderung auslösen.

Was war zuerst da? Habe ich keinen Partner, weil ich zu dick bin oder hat die Einsamkeit das Frustfressen befördert? Nutze ich meine Freizeit nicht, weil ich kein Geld für gemeinsame Unternehmungen oder habe ich kein Geld, weil ich mich nicht ausreichend um einen guten Job bemüht habe? Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei? weiterlesen »

Veränderung findet im Innen statt

Es geht mal wieder alles schief. Die Partnerschaft ist gescheitert, die Hälfte der Freunde ist mit dem alten Partner gleich mit weg, im Job klappt nichts mehr. Zeit für einen Ortswechsel. Neue Stadt, neue Liebe, neue Freunde, neue Bars, neues Glück. Das klingt attraktiv und die Probleme scheinen gelöst.

Neue Wohnung suchen, umziehen, Wohnung einrichten und dann ab ins neue Leben. Klappt gut, ein paar Wochen, ein paar Monate. Dann zeigt sich Ernüchterung. Ein neuer Partner ist nicht gefunden. Sicher, hier und da ein paar Bekanntschaften, nichts dauerhaftes. Ein paar Freunde zum Weggehen, nichts tiefgründiges. Ein neuer Job mit mehr Geld, nichts erfüllendes. Das so schön ausgemalte neue Leben am neuen Ort wird zur Einbahnstraße in die alten Probleme. weiterlesen »

Energieräuber – Menschen, die uns Kraft kosten

Wir treffen im Alltag auf Menschen, die uns inspirieren, die uns gut tun und uns bereichern. Und wir treffen auf Menschen, die uns Kraft und uns unsere Lebens-Energie stehlen. Zeit, für eine klare Ansage.

Ob es die Freunde sind, die andauernd von ihrem tollen neuen Job erzählen und uns dabei nie nach unserer Arbeit fragen. Ob es die Eltern sind, die sich immer wieder ungefragt in unser Beziehungsleben einmischen. Eine Kollegin, die ständig über alles und jeden beklagt, meckert, ohne jedoch an einer Lösung zu arbeiten. Auch der Partner, der uns immer wieder das Gefühl gibt, etwas Falsches zu tun. Sie sind überall, diese Energieräuber.

Nach jeder Begegnung mit solchen Menschen fühlen wir uns unwohl, ausgelaugt und erschöpft oder sind gereizt und niedergeschlagen. Diese Stimmungswechsel sind Anzeichen dafür, dass in unserem Leben Energieräuber ihr Werk verrichten.

Besonders empathische Frauen und Männer, die sich gut in andere hineinversetzen können, werden oft Opfer von Energieräubern. Doch auch wer sich und den anderen schlecht Grenzen setzen kann, es immer allen recht machen möchte oder weiterlesen »

Wirkung von Glaubenssätzen

Alle persönlichen Durchbrüche beginnen mit einer Änderung unserer Glaubensmuster. (Anthony Robbins)

Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen über die Welt oder über uns selbst. Somit sind alle Glaubenssätze Aussagen, die jemandem oder etwas eine Bedeutung, Wertung oder Ursache bzw. Wirkung zuschreiben. Das menschliche Denken und Handeln sowie die Wahrnehmung der Realität werden von ihnen sehr stark beeinflusst. Möchte ein Mensch sein Leben positiv verändern so ist es hilfreich und wichtig sich seine Glaubenssätze bewusst zu machen.

Glaubenssätze lassen sich unterscheiden in offensichtliche Glaubenssätze, die man jeden Tag teilweise ausspricht oder laut denkt und nicht so offensichtliche Glaubenssätze, also unbewusste Überzeugungen, deren Entstehung bis in frühe Kindheit zurückreichen kann.

Beispiele für Glaubenssätze sind: weiterlesen »

Musik & Seele: Offenes Singen mit Liedermacher Matthias Meyer

  • jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 19.00 bis 20.30 Uhr
  • Konferenzraum der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Eingangsbereich, Semmelweisstr. 10, 04103 Leipzig

Jeden zweiten und vierten Dienstag sind Interessenten recht herzlich zu Musik & Seele – Offenes Singen mit Liedermacher Matthias Meyer in die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums eingeladen.
Es ist ein offenes Angebot für Mitarbeiter, (ehemalige) Patienten, Angehörige, Gäste, Freunde und alle Interessierten, die Spaß und Freude am Singen, Zuhören, oder Mitmachen haben.
Matthias Meyer begleitet auf seiner Gitarre einfache, rhythmische Lieder, die zum Mitsingen anregen. Auch kleine eigene Instrumente sind sehr willkommen und können mitgebracht werden. Musik und Rhythmus steckt in Jedem, es gibt kein Richtig und kein Falsch. Das Singen hat eine wesentliche Bedeutung für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Lassen Sie sich anstecken und kommen Sie vorbei!
Für Fragen steht Ihnen sehr gern Frau Pampel (Sekretariat Professor Dr. med. H. Himmerich) unter der Tel.-Nr.: 0341-9724598 zur Verfügung.

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