August 2016

Wie kommt man zu Zufriedenheit?

Letztens sagte jemand zu mir: „Ich will immer genau das, was ich gerade nicht habe? Ich weiß nicht, ob das anderen Menschen auch so geht, ich leide darunter.“

Ich konnte die Person erst einmal beruhigen. Sie ist mit ihrem Problem nicht allein. Wer kennt dieses Gefühl nicht – wahrscheinlich über 90% der Menschheit. Ich denke, das ist erst einmal etwas ganz menschliches. Zum Problem wird es, wenn ich mich ständig damit herumquäle, etwas anderes haben zu wollen – wenn mir nie etwas genug ist oder wenn meine eigene Situation mir immer schlechter vorkommt, als die des Nachbarn.

Allen anderen geht es irgendwie besser, als mir. Die Anderen haben mehr Zeit, mehr Geld, die besseren Freunde, mehr Spaß am Leben, weiterlesen »

Aufschieberitis

Letztens habe ich irgendwo gelesen, dass etwa 70 Prozent der Studierenden dazu neigen, das Lernen auf morgen zu vertagen, und dann auf übermorgen usw. usf. Unangenehme Dinge werden gerne vor sich her geschoben.

Hm, ist es schlimm, wenn ich das, was ich gerade nicht erledigen will, verschiebe? Ich denke nicht, dass das zwangsläufig schlimm ist. Wenn ich zum Beispiel für eine Prüfung lerne, keine Lust mehr habe und stattdessen meine Fenster putze, was ich sonst auch nicht gern tue, dann habe ich auf diese Weise etwas erledigt, dass ich sonst als lästig empfinde. weiterlesen »

Leipzig ist BUNT – 16.07.2016 auf dem Marktplatz in Leipzig

Termin: 16.07.2016, 11.00 bis 18.00 Uhr am Marktplatz
Der Christopher-Street-Day ist nicht nur mit einem großen Umzug in der Innenstadt zugegen, sondern der Leipziger Marktplatz bietet auch die Bühne für Informationen und Gespräche.
Das Leipziger Bündnis gegen Depression wird einen Informationsstand zum Thema Depression betreuen und Betroffenen und
interessierten Bürgern Antworten auf Fragen zum Thema geben. Depressionen treffen nicht nur die Erkrankten selbst, auch deren Angehörige und Freunde werden mit in den Sog der Erkrankung gezogen und finden manchmal selbst keine Antwort.

10 Gebote für ein gutes Leben

Ich habe in den letzten Jahren einen Wandel durchlebt.

Weg von:
Ich bin für alle da, ich mache allen alles recht und ich kümmere mich um alles.

Hin zu:
Ich sorge für mich.

Daraus habe ich für mich zehn Gebote entwickelt, die Grundlage meines selbstbestimmten Lebens sind:

  1. Ich bin die Nummer 1 in meinem Leben. Nicht meine Eltern, Familie, Freunde, Partner.
  2. Ich helfe, wenn ich helfen will und nicht, weil ich glaube, es für andere tun zu müssen auf Grund von irgendwelchen Konventionen oder Druck.
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Glück ist keine Glückssache

Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)

Glück ist keine Glückssache. Glück hat nichts mit materiellen Dingen zu tun. Wer wirklich glücklich sein will, muss auf andere Dinge achten.

Ergebnisse aus der Glücksforschung zeigen, es gibt nur ein paar wenige Faktoren, die für ein glückliches Leben ausschlaggebend sind. In einem Punkt sind sich die meisten Glücksforscher einig: folgende fünf Faktoren sind für ein glückliches Leben notwendig:

Gute Gesundheit

Das wichtigste im Leben ist Gesundheit. Körperlich wie geistig. Gesundheit wirkt sich sofort spürbar positiv auf das empfundene Glücksgefühl aus. Gesund sein bedeutet: Acht geben auf den Körper, viel Bewegung, gute Ernährung und vor allem auch die geistige Gesundheit aktiv zu stärken. weiterlesen »

Raus aus der depressiven Phase – rein ins Leben

Das Thema Depression beschäftigt mich bereits seit Jahren, vor allem deshalb, weil ich weiß, wovon ich rede. Ich habe viele Bücher gelesen und viel nachgedacht: Wie entsteht eine Depression, wie verläuft sie und wie kommt man aus ihr wieder heraus.

Je länger ich darüber nachdenke, desto kürzer wird meine Antwort: Depressionen sind zum großen Teil hausgemacht und können dementsprechend zum großen Teil auch wieder selbst aufgelöst werden.

Wie? Durch die Art und Weise, wie ich über mein Leben, mich selber und meine Situation denke. Am Ende läuft es immer wieder auf eines hinaus: Wahrnehmung.

Egal wann und egal wo ich ein schlechtes Gefühl habe, es entspringt am Ende immer meinen Gedanken. Meine Gedanken machen meine Gefühle. Wer negativ über sich selber, sein Leben und seine Umwelt denkt, der wird auch vermehrt negative Emotionen erleben. Und wenn dieser Zustand sehr lange und sehr stark anhält, dann nennt man das Depression. weiterlesen »

Depression – Betroffene beraten Betroffene

Resümee nach einem Jahr Beratung

Seit einem Jahr berate ich ehren-amtlich Menschen mit Depressionen, deren Angehörige und Freunde im Gesundheitsamt der Stadt Leipzig.

„Betroffene beraten Betroffene“ – zweimal im Monat gibt es dieses Angebot der Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS).

Nach einem Jahr ziehe ich mein ganz persönliches Resümee. In den vergangenen zwölf Monaten habe ich ca. 15 Beratungsgespräche geführt. Knapp die Hälfte der Gespräche habe ich mit direkt Betroffenen geführt, knapp die Hälfte mit Angehörigen, ein geringer Anteil der Personen kam aus dem persönlichen Umfeld von Menschen mit Depression. weiterlesen »

Depression – Betroffene beraten Betroffene in Leipzig

Quelle: www.pixabay.de

Die Selbsthilfekontakt- und –informationsstelle im Gesundheitsamt Leipzig bietet zweimal im Monat eine Beratung von Betroffenen einer Depression an. Angesprochen sind nicht nur direkt Betroffene, sondern auch Angehörige oder Freunde. Die Beratung wird von Personen durchgeführt, die selbst von einer Depression betroffen waren oder sind und Erfahrungen im Umgang mit einer Depression und in der Selbsthilfe haben.

Die Betroffene haben die Möglichkeit, über ihre Probleme und Empfinden zu sprechen und erhalten Hinweise zum Umgang mit einer Depression und Anlaufstellen für weitere Beratung oder für Selbsthilfegruppen. weiterlesen »

Die sechs Stufen der Depression

Studie des Rheingold Instituts zur geheimen Logik der Depression

In einer Studie hat das Rheingold Institut untersucht, welcher inneren Logik die Volkskrankheit Depression folgt. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass Betroffene einen Prozess durchlaufen, der sich aus sechs Stufen zusammensetzt.

Menschen mit Depression wird oft das Stigma der Schwäche aufgedrückt, was das Erkennen und Heilen einer Depression erschwert.
Betroffene schweigen aus Scham, Angehörige, Freunde, aber auch Ärzte fühlen sich aus demselben Grund in vielen Fällen unangenehm berührt, wenn sie mit Depression konfrontiert werden.

Geschätzt gibt es ca. 4 Millionen Menschen, die an der „Volkskrankheit Depression“ in Deutschland leiden. In der Studie des Rheingold Instituts wurden 80 Personen jeweils zwei Stunden befragt. 40 von ihnen litten unter depressiven Verstimmungen. Weiterhin wurden 22 Ärzte, zehn Apotheker und acht pharmazeutisch-technische Assistenten interviewt.

Auftraggeber der Studie war der Hersteller von Naturheilmedizin Pascoe. Ziel der Studie war, das Muster herausarbeiten, dem eine Depression folgt. Das Ergebnis: Betroffene durchlaufen einen Prozess, der sich aus sechs Stufen zusammensetzt. weiterlesen »

Kind oder Karriere?

„Soll ich für meine Karriere alles aufgeben?“ fragte mich eine Frau vor kurzem. „Ich will erfolgreich sein in meinem Beruf, voran kommen, viel Geld verdienen. Andererseits will ich aber auch Kinder. Aber das passt ja gar nicht zusammen. Ich kann ja später noch Kinder bekommen. Ich weiß nicht, was ich machen soll“.

Auf diese Lebensfrage wollte sie nun von mir eine Antwort. Und die sah so aus: „Wer sein Glück nach hinten schiebt, der verliert von vorne herein. Es ist sinnlos, Glück in die Zukunft zu verschieben, wenn man dies oder das erreicht hat. Dieses geschobene und geplante Glück währt oft nur für kurze Zeit und der ganze Weg dorthin war ein Leiden und Zweifeln. Keine gute Idee.“

Soll man alles hinten anstellen für die Karriere? Es Kommt drauf an, was dir wichtig ist. Ist dir deine Karriere so wichtig, dass dir alles andere egal wird, weiterlesen »

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