Oktober 2017

Optimismus vs. Pessimismus

Es scheint einen Kampf auf der Welt zu geben zwischen den Optimisten und den Pessimisten. Optimisten wollen die Welt so positiv wie möglich sehen und erwarten den bestmöglichen Ausgang. Deshalb fühlen sie sich wohl auch so oft wie möglich gut. Optimisten maximieren also ihr Glücksgefühl.

Pessimisten hingegen wollen so gut wie möglich vorbereitet sein auf das was kommt (oder kommen könnte). Sie schauen eher auf Fehler und Probleme und sie erwarten, dass es schief geht, denn so können sie sich rechtzeitig darauf vorbereiten. Pessimisten maximieren also das Gefühl von Sicherheit.

Ich denke, Pessimisten leben länger, weil sie besser in der Vorsorge sind. Optimisten haben dafür eine bessere Zeit, bis sie sterben. Man sieht mal wieder – alles hat seine Vor- und Nachteile. weiterlesen »

Das Gefühl ist entscheidend …

… nicht das Ergebnis

Kennst du das? Du machst etwas im Leben, hast Erfolg, aber ein ungutes Gefühl? Oder anders herum, du scheiterst und hast trotzdem ein gutes Gefühl? Ist doch komisch, eigentlich sollten Erfolg und ein gutes Gefühl untrennbar zusammengehören und wer scheitert kann sich doch gar nicht gut fühlen.

Bei allem, was du tust, brauchst du eine positive Grundeinstellung, ein klares Ziel und eine Vision vom Ergebnis. Das allein ist noch keine Garantie für Erfolg, aber die drei Dinge schaffen in dir ein gutes Gefühl. Und wenn es dann nicht klappt? Okay, dann hat etwas nicht gestimmt, das Ziel war nicht klar, die Vision nicht ausgereift. Aber das Gefühl bleibt. Du wirst enttäuscht sein, aber du hast einen Ansporn, weiter zu machen, um zu dem guten Gefühl auch noch ein gutes Ergebnis hinzuzufügen.

Beispiel: Du machst eine Weiterbildung und stehst vor der Prüfung. Dein Ziel ist, die Prüfung mit maximalem Ergebnis zu bestehen, weiterlesen »

Entziehe dich der Meinung anderer

Wie kommt man von den Meinungen anderer Leute los? Dafür gibt’s leider keinen Schalter und ich kann nervige Mitmenschen auch nicht wegbeamen. Es geht nur langsam. Kern der Veränderung ist: Du musst dein Selbstbild stärken!

Warum machen sich so viele Menschen Gedanken darum, was andere über sie denken? Weil diese Menschen nicht wissen wer sie sind, was sie sind und ob sie gut genug sind für andere Menschen. weiterlesen »

Liebestöter Nummer 1

Preisfrage: Was steht für die meisten Menschen zwischen ihnen und der Liebe? Da mag es einige Dinge geben, aber die mächtigste Sache ist die Angst.

Die Liebe ist eine mächtige Kraft – die Angst ist es auch. Und diese beiden Pole kämpfen in uns. Wer gewinnt bestimmst du.

Es ist wichtig, seine Angst zu kennen, mit Namen. Es ist wichtig, zu verstehen, woher sie kommt. Es ist wichtig, die Angst in den Griff zu bekommen.

Es gibt auch ein Mittel gegen die Angst: Der Angst den Schrecken nehmen, indem du die Angst zulässt. Erlaube dir, Angst zu haben. Das Problem ist oft nicht die Angst, sondern die Angst vor der Angst – eine teuflische Potenzierung der Angst. Die Angstspirale dreht sich. weiterlesen »

Liebenswert

Liebenswert. Ein oft benutztes Wort. Doch was steckt dahinter? Was ist es wert, wertvoll genug, um geliebt zu werden?

Menschen, Freundschaften, Beziehungen, Tiere, Rituale, Privilegien, Gegenstände, Hobbies, Tätigkeiten, Orte …

Nehmen Sie sich mal die Zeit und schreiben Sie alles auf, was ihnen liebens-wert ist. Aufschreiben ist gut, denn durch das Schreiben durchdenken wir die Dinge gründlicher, als nur durch Reden.

Wenn das ganze Leben voll Liebe wäre, hätten wir das Paradies auf Erden. Es gibt aber diese Zeiten, wo es nicht so gut läuft. Und in diesen Zeiten fällt es oft schwer, Menschen oder Dinge zu lieben. weiterlesen »

2 Tipps, um schlechten Phasen zu überwinden

Wer kennt sie nicht, diese Tage, an denen das Leben einem total sinnlos vorkommt und nichts mehr Spaß macht. Schlechte Tage hat jeder mal. Mir helfen heute diese Erfahrungen:

WISSEN: Egal, welcher Zustand, er geht vorbei. Die Sonne scheint, und sie scheint nicht. Gefühle kommen, Gefühle gehen. Alles geht vorbei. Alles.

AKTION: die größte Geheimwaffe gegen egal welch Art von schlechten Gefühlen. Mach etwas, irgendetwas. Wohnung putzen, Wäsche waschen, Müll wegbringen, spazieren gehen. Egal was. Hauptsache du kommst in Aktion und raus aus dem ständigen Nachdenken, was oft der Grund für die schlechten Gefühle ist.

Karotten kauen macht nicht glücklich

Es ist schon lustig, welche Menschen mir so über den Weg laufen. Letztens eine Frau, um die 60, klapperdürr, eingefallen, verhärmt. Sie fing an mit mir über Ernährung zu diskutieren. Ihr Standpunkt: nur Rohkost ist gesund, deshalb ist sie nur Rohkost.

Na gut, kann sie ja machen. Es ging aber noch weiter. Sie könne gar nicht verstehen, was die Menschen alles so in sich hineinstopfen, die wären ja alle so dumm und von der Industrie und den Parteien manipuliert usw., bla, bla, bla. Das ging noch zwei, drei Minuten, dann hatte ich die Nase voll. Ich unterbrach ihren Redeschwall mit der Frage: „Sind sie glücklich?“.

Sie schaute mich verdutzt an. „Wie? Glücklich?“. „Na einfach glücklich“ sagte ich, „haben sie das Gefühl, ein glücklicher Mensch zu sein?“. weiterlesen »

Beleidigt werden oder beleidigt sein

Letztens fragte mich eine Frau was sie tun kann, wenn sie von anderen Menschen beleidigt wird.

Meine Antwort: „Viele Menschen machen hier einen entscheidenden Fehler. Sie denken, der andere würde sie beleidigen. Es ist aber so, dass der Empfänger, diese Beleidigung erst als solche interpretiert. Das heißt, erst du verleihst der Beleidigung eines anderen Bedeutung, dadurch, dass du sie persönlich nimmst und an dich herankommen lässt.

Beleidigungen sind nur möglich, wenn ein Mensch unsicher ist in dem was er tut, wie er aussieht oder was er sagt. Ist ein Mensch überzeugt von dem was er sagt, tut oder wie er aussieht, tangiert ihn die Beleidigung eines anderen gar nicht. Weil er der Meinung des anderen keine Bedeutung schenkt. weiterlesen »

Sage Nein und steh zu dir

Früher habe ich einen großen Fehler gemacht: Ich hab mich viel zu oft von anderen Menschen beeinflussen lassen, anstatt auf mich zu vertrauen und meine Meinung zu sagen.

Die Anderen waren immer irgendwie besser, hatten die besseren Argumente. Oder sie waren viel stärker von ihrer Sicht auf die Dinge überzeugt und am Ende habe ich immer nur still und leise eingelenkt.

Meistens hatte ich hinterher ein mieses Gefühl. Innerlich wusste ich, dass ich eigentlich ganz anderer Meinung war, nur nach außen konnte ich es nicht vertreten.

Und mir gingen Sätze durch den Kopf, wie: weiterlesen »

Was uns fehlt und was wir haben

Selten denken Menschen an das, was sie haben, aber ständig an das, was ihnen fehlt. Traurig. Würden es viele Menschen es nur ab und an mal schaffen, sich über das zu freuen, was sie schon haben, dann wären die meisten negativen Gedanken und schlechten Gefühle sofort verschwunden.
Anstatt das zu sehen, was sie alles haben und was alles gut läuft, schauen sie auf all das, was nicht läuft bzw. was angeblich noch fehlt.

Diese Perspektive erfordert massiv viel Energie. Energie, die an wichtigeren Stellen fehlt. Genau das ist auch der Grund, warum ein Mensch mit wenig Geld glücklicher sein kann, als ein Milliardär im Palast. Die Perspektive machts.

Es geht nicht darum, wie viel ein Mensch hat, sondern darum, wie er darauf schaut. Das Leben ist nicht immer perfekt, es läuft auch mal schief. Und genau in diesen Situationen ist es wichtig, die Perspektive zu ändern – weiterlesen »

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