November 2016

Körperhaltung und Selbstbewusstsein (Teil 1)

Letztens habe ich diesen Satz gelesen:

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden deine Gefühle.

Achte auf Deine Gefühle,
denn sie werden deine Handlungen.

Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden Dein Schicksal.

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Was ist das Selbstbild und wie entsteht es?

Ich verwende sehr oft in Vorträgen das Wort Selbstbild. Für mich ist klar, was das ist und so bin ich bisher nie tiefer darauf eingegangen. Bis zu dem Tag, als eine Zuhörerin mich fragte, was denn das Selbstbild eigentlich ist und wie es entsteht.

Selbstbild ist nicht das Bild, das wir von uns im Spiegel sehen. Es ist das Bild von uns, das im Inneren entsteht. Es entsteht dort, wo auch das Selbstbewusstsein (oder auch NICHT-Selbstbewusstsein) herkommt. Das Selbstbild sind all die Gedanken, Gefühle und Meinungen, die ein Mensch über sich selbst denkt. Dazu gehört auch das Spiegelbild und wie wir es sehen und bewerten.

Und genau dieses Selbstbild ist es, was am Ende das Leben eines Menschen bestimmt. Menschen verhalten sich im Außen so, wie sie sich in ihrem Selbstbild sehen. Sieht ein Mensch sich als zu dick, hässlich, weiterlesen »

Wie kommt man zu Zufriedenheit?

Letztens sagte jemand zu mir: „Ich will immer genau das, was ich gerade nicht habe? Ich weiß nicht, ob das anderen Menschen auch so geht, ich leide darunter.“

Ich konnte die Person erst einmal beruhigen. Sie ist mit ihrem Problem nicht allein. Wer kennt dieses Gefühl nicht – wahrscheinlich über 90% der Menschheit. Ich denke, das ist erst einmal etwas ganz menschliches. Zum Problem wird es, wenn ich mich ständig damit herumquäle, etwas anderes haben zu wollen – wenn mir nie etwas genug ist oder wenn meine eigene Situation mir immer schlechter vorkommt, als die des Nachbarn.

Allen anderen geht es irgendwie besser, als mir. Die Anderen haben mehr Zeit, mehr Geld, die besseren Freunde, mehr Spaß am Leben, weiterlesen »

10 Monate Theaterprojekt „selbst&los“

Ein (Selbst-)Erfahrungsbericht

Das Theaterprojekt "selbst&los" (Foto: Sven Lehmann)

Das Theaterprojekt „selbst&los“
(Foto: Sven Lehmann)

Viele Menschen spielen in ihrer Freizeit Theater. Aus Spaß, aus Lust, sich zu präsentieren, um mit Gleichgesinnten Zeit zu verbringen. Die Motive sind vielfältig. Theater spielen kann auch ein Mittel sein, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Diese Erfahrung habe ich mit dem Theaterprojekt „selbst&los“ der Leipziger Selbsthilfe gemacht.

Im Juli 2015 erhielt in eine E-Mail mit der Ankündigung, dass für ein Theaterprojekt der Leipziger Selbsthilfe Mitspieler gesucht werden. Das klang interessant und ich ging zum ersten Treffen. Grundlage des Projektes war ein Kurztext, der sich mit dem Thema der Suche nach dem Platz im Leben beschäftigte.

Das erste Treffen drehte sich um organisatorische Fragen und vor allem um die Frage, woher kommt das Geld für das Projekt. Dann passierte einige Wochen nichts und im September 2015 war es dann soweit weiterlesen »

„Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit“ (?)

„Wir müssen alles dafür tun, um unsere Sicherheit zu verteidigen. Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit“, diese Worte sagte der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer nach dem Attentat von München.“

Ich habe einige Zeit über diesen Satz nachgedacht. Stimmt es, was der Ministerpräsident sagt, oder doch nicht? Zunächst sei angemerkt, dass der Satz nicht von Horst Seehofer stammt. Wilhelm von Humboldt hat im Jahre 1792 den Satz geprägt: „Denn ohne Sicherheit ist keine Freiheit.“

Was Humboldt mit seinem Satz meinte, können wir nur annehmen. Möglicherweise wollte er sagen, dass die Freiheit, die gemeinschaftskonform ist, nicht die Freiheit sein kann, in der jeder tun oder lassen kann, was er will, ohne Rücksicht auf andere Menschen zu nehmen. Die Humboldt’sche Freiheit beinhaltet aber auch den Begriff der Sicherheit. Freiheit und Sicherheit werden oft als gegensätzlich bezeichnet, als widersprüchlich, wenn sie gemeinsam genannt werden. Gibt es Freiheit ohne Sicherheit oder gibt es da, wo zu viel Sicherheit ist, keine Freiheit mehr?

Freiheit und Sicherheit sind keine Gegensätze. Humboldt sagte, weiterlesen »

Meine 10 Regeln für ein unglückliches Leben

Heute ist Jahrestag – vier Jahre Tag „X“ (was Tag X ist, können Sie hier nachlesen).

Ich habe anlässlich dieses großartigen Jubiläums gründlich nachgedacht und meine ganz persönlichen 10 Regeln für ein unglückliches Leben erstellt (Befolgen auf eigene Gefahr):

  1. Mach immer nur das, was andere von dir erwarten und stell dich und deine Bedürfnisse hinten an.
  2. Halt deinen Mund und versuch immer, es allen recht zu machen und ja niemandem auf die Füße zu treten.
  3. Probier nie etwas Neues aus, denn dadurch könntest du ja Fehler machen und hinfallen.
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Erfolgreich Visualisieren

Wahrscheinlich alle Menschen haben eine Vorstellung von ihrem idealen Leben.

Doch nicht selten fühlen sich diese Visualisierungen für viele Menschen nicht gut an. Sie denken, ihre Vorstellungen wären nicht gut genug und wahrscheinlich auch nicht zu erreichen.

Erfolgreich Visualisieren heißt:

  1. Vorstellungen sollten sich immer gut anfühlen. Wer seine Vorstellungen selber nicht gut findet, dem werden sie nicht viel bringen.
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Glück ist keine Glückssache

Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)

Glück ist keine Glückssache. Glück hat nichts mit materiellen Dingen zu tun. Wer wirklich glücklich sein will, muss auf andere Dinge achten.

Ergebnisse aus der Glücksforschung zeigen, es gibt nur ein paar wenige Faktoren, die für ein glückliches Leben ausschlaggebend sind. In einem Punkt sind sich die meisten Glücksforscher einig: folgende fünf Faktoren sind für ein glückliches Leben notwendig:

Gute Gesundheit

Das wichtigste im Leben ist Gesundheit. Körperlich wie geistig. Gesundheit wirkt sich sofort spürbar positiv auf das empfundene Glücksgefühl aus. Gesund sein bedeutet: Acht geben auf den Körper, viel Bewegung, gute Ernährung und vor allem auch die geistige Gesundheit aktiv zu stärken. weiterlesen »

Der Schlüssel zum Glück

Was bedeutet Glück für Sie? Erfolgreich sein? Gut. Was bedeutet Erfolg für Sie? Ich habe mal gelesen, Erfolg sei, morgens mit einem Lächeln aufzustehen abends genauso glücklich wieder ins Bett zu gehen. Erfolg bedeutet also, glücklich zu sein.

Mir ist noch eine Sache dazu eingefallen: Selbstzufriedenheit. Zufrieden mit sich selbst zu sein. So, wie man ist. Viele Menschen machen sich das Leben selbst schwer. Sie denken ständig darüber nach, was andere wohl über sie denken, überlegen, was klug oder richtig wäre, zerbrechen sich den Kopf ob sie gut genug sind für die anderen Personen in ihrem Umkreis.

Das alles sind blockierende Gedanken. weiterlesen »

Vorsicht Falle!

Manipulation durch hypnotische Sprachmuster erkennen
Einengung – Verallgemeinerung

Anonymisierung
Bei der Anonymisierung machen Personen anonymisierte Aussagen die Werturteile beinhalten. Dieses Vorgehen erlaubt es, Vorannahmen einzubringen, ohne sich dazu rechtfertigen zu müssen.

Beispiele:
„Es scheint so, als würden manche Angestellte nicht konzentriert arbeiten.“
„Das ist richtig.“
„Es ist nicht wichtig, wer es tut, Hauptsache, es wird getan.“

Universelle Quantifizierungen
Wörter wie alle, jeder, nie, keiner, niemand signalisieren Verallgemeinerungen, die eigentlich unzulässig sind.

Beispiele:
„Jeder macht das so.“
„Alle gehen dahin.“
„Das haben wir noch nie so gemacht.“ weiterlesen »

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