November 2017

Nichts machen – nicht reden – nicht denken

Heute mal ein Experiment. Tue einfach mal einen ganzen Tag lang nichts (außer die unvermeidlichen Dinge). Einfach nur dasitzen oder liegen und nichts machen. Einfach? Ja, vielen Menschen wird das nicht schwer fallen.

Stufe 2: sprich einen Tag lang nicht. Mit niemandem. Schon schwieriger. Stufe 3: Denke einen Tag lang nichts. Gar nichts. Nur leerer Kopf. Kaum vorstellbar. Den Kopf hält man nicht einfach mal so an, die Gedanken kommen und kreisen. Das Gehirn rattert und rattert, produziert einen Gedanken nach dem anderen und man hat eigentlich gar keine große Kontrolle darüber.

Das kann teilweise sehr frustrierend sein, wenn man sich dieser eigenen Ohnmacht direkt bewusst wird. Das ist auch der Grund dafür, warum sich viele Menschen ständig von sich selber ablenken müssen. Durch ihr Handy, Fernsehen, Bücher lesen, telefonieren … Hauptsache, sie müssen sich nicht mit sich selber auseinandersetzen und nicht weiterlesen »

Was die Tiere den Menschen voraus haben

Vom Sinn des Lebens

Menschen sind irgendwie in einer komischen Situation. Wir sind hier auf der Erde und viele haben keine richtige Idee, warum sie eigentlich hier sind und was das alles soll mit dem leben und seinen Irrungen und Wirrungen. Da geht es den Tieren besser. Sie sind einfach da, fressen, schlafen, fortpflanzen – fertig.

Die Natur hat es so gewollt und uns mit einem hochkomplizierten Denkapparat ausgestattet – dem Gehirn. Und das macht es uns manchmal ganz schön schwer. Wir wollen überleben – Urtrieb. Wir reagieren deswegen unentspannt, wenn unser Leben bedroht wird. Das haben wir mit den Tieren gemeinsam.

Offensichtlich sind wir aber nicht nur auf der Welt, um zu überleben. Viele von uns haben den Drang, sich fortzupflanzen weiterlesen »

Kommunikation – mehr Verstehen als Sagen

Mit der Kommunikation ist das so eine kniffelige Geschichte. Ich sage etwas. Mein Gegenüber versteht aber nicht etwa das, was ich gemeint habe. Wie auch, mein gegenüber weiß ja nicht, was ich gemeint habe und mein gegenüber interpretiert nun das Gesagte.

Ich sage: „Hier sieht es aber sehr sauber aus.“
Mein Gegenüber versteht vielleicht: „Der denkt wohl, ich wäre ein Pedant“
Oder „Das sagt er doch nur aus Höflichkeit, da drüben ist ja noch Staub auf dem Regal“.

Ich sage: „Das Gemälde gefällt mir sehr gut „. Mein Gegenüber hört vielleicht: „Der denkt wohl, er muss mich aufmuntern, sonst würde er mein schlechtes Bild nicht loben“.
Oder: „Was maßt er sich an, sich ein Urteil über meine Kunst zu erlauben, der hält sich wohl für etwas Besseres“.

Nun könnte man meinen, zwischenmenschliche Kommunikation wäre unmöglich. Es gibt unendlich viele Missverständnisse, weil Menschen etwas in die Worte des anderen hineininterpretieren, was gar nicht gemeint war. weiterlesen »

„Na du verdienst dein Geld ja leicht“

Diesen Satz hat kürzlich jemand zu mir gesagt. Der Hintergrund: Ich habe der Person erzählt, was ich mache und womit ich mein Geld verdiene. Dieser Mensch schuftet tagein, tagaus auf Baustellen, muss schwer schleppen, ist Lärm und Dreck ausgesetzt.

„Ich muss noch richtig arbeiten für mein Geld“, sagte er zu mir, „so leicht wie Du möchte ich mein Geld auch mal verdienen.“

Ich antwortete: „Und warum machst du es nicht?“. Er schaute mich an. „Wie soll das denn gehen. Ich arbeite auf dem Bau, da ist es nicht so leicht.“ Ich fragte weiter: „Zwingt dich jemand, auf dem Bau zu arbeiten und hart für dein Geld zu schuften?“ Antwort: „Nein.“ „Warum tust du es dann?“ fragte ich. Keine Reaktion.

Geld muss hart verdient werden – diesen Glaubenssatz hämmern unzählige Eltern ihren Kindern ins Gehirn ein. weiterlesen »

Brich aus der Herde aus

Menschen lernen in zwei Modellen: durch Gruppendenken und durch eigenes Denken.

Gruppendenken bedeutet: Wir schauen auf andere Menschen und gucken, wie die eine Sache gemacht oder ein Problem gelöst haben.

Dadurch partizipieren wir von deren Erfahrungen ohne selbst groß nachdenken bzw. ausprobieren zu müssen. Das Konzept ist super denn man lernt dadurch sehr viel mehr und schneller.

Das Konzept hat aber auch einen großen Nachteil. Man übernimmt auch oft Denkweisen, die gar nicht besonders dienlich sind und oft mehr hindern, als dass sie helfen.

Aus Gruppendenken können hinderliche Glaubenssätze entstehen, wie: weiterlesen »

Schnell entscheiden oder ausreichend nachdenken?

Ja was soll man denn nun machen? Entscheidungen schnell treffen oder gründlich nachdenken, bevor man entscheidet?

Beides ist gut … jedes zu seiner Zeit.

Ich kann noch so lange nachdenken, ich werde niemals durch nachdenken die Zukunft voraussehen können.

Ich kann eine Entscheidung sofort treffen, ich kann sie jedoch nie wieder rückgängig machen.

Genau das ist das Spannungsfeld, in dem man sich mit der Frage: „Schnell entscheiden oder gründlich nachdenken?“ bewegt.

Stehe ich z.B. im Supermarkt, ist es sinnlos, eine Stunde darüber nachzudenken, ob ich nun die Butter im roten Papier kaufe oder die Butter im blauen Papier. Was brauche ich zum Butterkauf? Informationen. Was unterscheidet die rote von der blauen Butter und welche kommt meinen Erwartungen oder Wünschen an nähesten. Fertig gedacht – und kaufen.

Wenn ich mir ein Haus kaufen oder bauen will, ist es sehr sinnvoll, weiterlesen »

Die tägliche Energiefrage

Wie schafft man es, dauerhaft motiviert zu sein? Woher jeden Tag die erforderliche Energie nehmen? Die Fragen sind berechtigt, denn wohl jeder Mensch kennt Motivationstiefs und Energielosigkeit im Leben. Es gibt eine gute Möglichkeit, eine Antwort auf dieses Fragen zu finden.

Das Geheimnis heißt: Gedankenlenkung

Unsere innere Energie wird von unseren Gedanken bestimmt, auf die wir uns gerade konzentrieren. Die nachfolgenden Fragen können dazu beitragen, mehr Freude, Glück und Selbstsicherheit im Leben zu spüren. Wichtig ist, jede Frage ehrlich zu beantworten. weiterlesen »

Die tägliche Gehirnwäsche

Ein Gespenst geht um in deutschen Wohnzimmern. Es ist da, wird sogar gezielt in die Wohnung gelassen. Es ist in unserer Hand, wir können es steuern, an- und ausschalten. Laut oder leise machen. Wir haben es in der Hand – eigentlich.
Doch die Wahrheit ist: dieses Gespenst hat uns in der Hand. Und es heißt: Fernsehgerät.

Der Fernseher – der Gehirnzellenmanipulator Nummer eins. Und das Fernsehgespenst hat es gut bei uns. Alkohol und Drogen machen das Gehirn kaputt und sind gesellschaftlich geächtet. Der Fernseher, respektive das Programm, das er ausstrahlt, macht dasselbe und ist gesellschaftlich akzeptiert. Und das Schlimmste, was ein Fernsehgerät aussendet, sind die Nachrichten.

Früher habe ich auch regelmäßig Nachrichten geguckt, jeden Abend, von der ersten bis zur letzten Sekunde. Man muss sich doch informieren, was in der Welt los ist. Und wenn man von all dem, was einem da allabendlich präsentiert ist, geschockt und reaktionsunfähig ist, gibt es reichlich Ergänzungssendungen, die einem sagen, was man denken soll, von Talkshows bis zu Sondersendungen.

Ich danke der unendlichen Einsicht, die mich eines Tages dazu gebracht mir diesen ganzen Gehirnwäschemüll nicht mehr anzuschauen.

Und der Grund für meine Entscheidung? weiterlesen »

Wie kommt man zu Zufriedenheit?

Letztens sagte jemand zu mir: „Ich will immer genau das, was ich gerade nicht habe? Ich weiß nicht, ob das anderen Menschen auch so geht, ich leide darunter.“

Ich konnte die Person erst einmal beruhigen. Sie ist mit ihrem Problem nicht allein. Wer kennt dieses Gefühl nicht – wahrscheinlich über 90% der Menschheit. Ich denke, das ist erst einmal etwas ganz menschliches. Zum Problem wird es, wenn ich mich ständig damit herumquäle, etwas anderes haben zu wollen – wenn mir nie etwas genug ist oder wenn meine eigene Situation mir immer schlechter vorkommt, als die des Nachbarn.

Allen anderen geht es irgendwie besser, als mir. Die Anderen haben mehr Zeit, mehr Geld, die besseren Freunde, mehr Spaß am Leben, weiterlesen »

Wir kommunizieren immer

Menschen kommunizieren immer, in allem, was sie tun (und auch nicht tun). Auch Schweigen ist Kommunikation.

Wir kommunizieren über

  • Sprache,
  • Mimik,
  • Gestik,
  • Tonfall,
  • Blickkontakt.

All das ist Kommunikation. Nur etwa 20 % unserer gesamten Kommunikation erfolgt über unsere Stimme. Der überwiegende Teil unserer Kommunikation erfolgt nonverbal über unsere Körpersprache und wird – in der Regel – völlig unbewusst gesendet.

Es ist ein Unterschied, ob ich eine ruhige und entspannte Körperhaltung habe oder meine Bewegungen unruhig und hektisch sind. weiterlesen »

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