Juni 2017

Die Karawane zieht weiter …

… die Schlauen bleiben stehen

Schon wieder ein neues Buch auf dem Markt. Dort ein neuer Vortrag und ein neuer Workshop. Und letzte Woche standen in der Zeitung wieder ganz neue Erkenntnisse.

Es gibt Menschen, die nehmen alles mit, was sich ihnen in den Weg stellt. Jeder Workshop, jeder Vortrag besucht, jedes Buch gelesen, jedem Guru Glauben geschenkt. Die müssen es ja wissen, sind ja die Experten. Und irgendwann wird schon das Richtige für mich dabei sein.

Irgendwann? Das Angebot an Lebens-Veränderungs- und Lebens-Verbesserungs-Hilfen ist schier endlos. Klar, damit lässt sich auch viel Geld verdienen. Und so manch ein lebensgeplagter Mitbürger saugt alles in sich auf – und wundert sich, warum sich in seinem Leben nichts verändert. weiterlesen »

Was uns fehlt und was wir haben

Selten denken Menschen an das, was sie haben, aber ständig an das, was ihnen fehlt. Traurig. Würden es viele Menschen es nur ab und an mal schaffen, sich über das zu freuen, was sie schon haben, dann wären die meisten negativen Gedanken und schlechten Gefühle sofort verschwunden.
Anstatt das zu sehen, was sie alles haben und was alles gut läuft, schauen sie auf all das, was nicht läuft bzw. was angeblich noch fehlt.

Diese Perspektive erfordert massiv viel Energie. Energie, die an wichtigeren Stellen fehlt. Genau das ist auch der Grund, warum ein Mensch mit wenig Geld glücklicher sein kann, als ein Milliardär im Palast. Die Perspektive machts.

Es geht nicht darum, wie viel ein Mensch hat, sondern darum, wie er darauf schaut. Das Leben ist nicht immer perfekt, es läuft auch mal schief. Und genau in diesen Situationen ist es wichtig, die Perspektive zu ändern – weiterlesen »

Putzfrauen aus dem Ruhrgebiet …

… und ihr größter Denkfehler

Quelle: www.pixabay.deWer erinnert sich nicht an den legendären Auftritt der Putzfrau Susanne Neumann aus Gelsenkirchen auf dem SPD-Parteitag im Mai 2016. Da kommt doch eine kleine, unbedeutende Frau und stutzt den großen SPD-Chef zurecht. Klasse! Möchte man meinen …

Vor einiger Zeit schaute ich Fernsehen und da saß wieder eine Putzfrau aus dem Ruhrpott. Sie erzählte aus ihrem Leben und wie viel (oder besser wenig) sie verdient und das es für eine auskömmliche Rente kaum reicht und ihr Altersarmut droht undsoweiterundsofort. Laber, mecker, jammer …

Und dann fragt der minderbemittelte Reporter, wie sich das Dilemma denn ändern lasse und wer es ändern soll. Und nun kommt die Antwort der Putzfrau: Die Politik soll etwas verändern. weiterlesen »

Diskussionen – Achtung! Laberalarm!

Wenn ich das Wort Diskussion höre, ergreife ich die Flucht. Diskussionen sind sinnlos, denn in 99% der Fälle gehen alle Beteiligten mit genau der gleichen Meinung wieder nach Hause, wie sie gekommen sind.

Ein Beispiel gefällig? Der Deutsche Bundestag:

Eigentlich sollte dort diskutiert werden, also Dinge untersucht, erörtert, abgewogen werden. Sollte. Was aber passiert im Bundestag tatsächlich?

Jeder Hinterbänkler darf mal nach vorne ans Rednerpult treten, irgendetwas ins Mikrofon labern und sich dabei auch noch so richtig wichtig fühlen.

Was macht der Rest des „Hohen Hauses“ unterdessen? weiterlesen »

Ich bin das Problem

Wenn ich einkaufen gehe kommt es vor, dass eine lange Schlange an der Kasse steht und natürlich ist nur eine Kasse geöffnet.

Dann macht eine zweite auf und egal, ob ich an Kasse 1 stehen bleibe oder mich an Kasse 2 anstelle – an der anderen Kasse geht es immer schneller. Und dann steht da jemand vor mir, der anfängt, seine Kupfermünzen aus dem Portemonnaie zu suchen und kurz vor dem Ende doch noch den 50-Euro-Schein rausholt oder jemand, der erst einmal ein Schwätzchen mit dem Personal machen muss.

Da kocht es in mir hoch und ich erreiche die Sprengkraft einer Handgranate.

Ich könnte explodieren – doch was würde das nützen? Nichts. Denn, wenn mich Dinge im Äußeren stören, dann liegt der Grund dafür immer in meinem Inneren. weiterlesen »

Geld ist geil!

Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld ließe sich alles erreichen, darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.
Aristoteles Onassis

Geld ist geil!

Geld ist geil!

Es gab Zeiten da hatte ich keine gute Meinung von Geld. Da hab ich Geld innerlich tief verabscheut. Ich sagte Dinge wie:

  • Jeder, der viel Geld hat, muss es sich irgendwie auf unehrliche Weise erstohlen und erlogen haben.
  • Geld macht nicht glücklich.
  • Äußere Dinge sind eh nicht wichtig und das Einzige, was zählt, ist der innere Reichtum.
  • Geld ist nicht wichtig. und so weiter…

Es mag an diesen Glaubenssätzen auch etwas Wahres dran sein, jedoch haben sie mich mehr blockiert, als das sie mir geholfen haben. weiterlesen »

Die drei Grundpfeiler für ein glückliches Leben

Was sind die Dinge, die uns im Leben glücklich machen? Schwierige Frage. Jeder Mensch definiert das für sich anders, möchte man sagen. Und sicher ist es auch so. Es gibt jedoch drei Dinge, die sind die Basis für ein erfülltes und glückliches Leben:

  • Gesundheit
  • Beziehungen
  • Wohlstand

Diese drei Dinge sind es und genau in dieser Reihenfolge. Gesundheit ist das Wichtigste. Ohne Gesundheit sind Beziehungen und Wohlstand weiterlesen »

Work & Life – wie komme ich in Balance?

Impulsvortrag zum „Tag der Familie 2016“ an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, 02. November 2016

Der Begriff Work-Life-Balance steht für einen Zustand, in dem Arbeitsleben und Privatleben miteinander in Einklang stehen – soweit die Definition. Was genau steckt hinter dem Begriff, der sich seit einigen Jahren inflationär entwickelt und verspricht, Arbeit und Leben ausbalancieren zu können?

Work-Life-Balance ist Quatsch! Work-Life-Balance ist ebensolcher Quatsch wie Zeitmanagement oder Selbstoptimierung.

Allein der Begriff Work-Life-Balance suggeriert, dass es Arbeit und Leben gibt. Wir leben also auf Arbeit nicht, oder wie darf ich mir das vorstellen?

In den letzten Jahren hat der Satz „Nicht dem Leben mehr Jahre, sondern den Jahren mehr Leben“ seine Runde gemacht. Sinnvolle Tätigkeit, auch als Arbeit bezeichnet, die Spaß und Freude bringt, und das Leben gehören untrennbar zusammen, sofern wir ein glückliches und zufriedenes Leben führen.

Der Begriff Work-Life-Balance und alle, die ihn propagieren, gehen davon aus, dass Arbeit etwas anderes sei und abseits des Lebens passiert. weiterlesen »

Die Würde des Menschen ist unantastbar …

… oder die Überflüssigkeit eines hohen Gutes

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ heißt es in Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Politiker werden nicht müde, auf das hohe Gut dieses Artikels hinzuweisen, der doch die freiheitliche Grundgesinnung des Staates widerspiegelt.

Was aber ist die Würde? Ist sie unantastbar? Und was genau sagt Artikel 1 des Grundgesetzes aus?

Dass ich mich mit diesen Fragen beschäftige hat einen ganz konkreten Hintergrund. Ich war auf einer Veranstaltung von ehrenamtlich Arbeitenden, bei der es um die Findung eines gemeinsamen Leitbildes ging. In der Diskussion kam der Begriff der Würde auf und die Fragen, was denn die Würde sei und wie man mit ihr umgeht. Ich konnte diese Fragen für mich nicht beantworten und so habe ich mich informiert und mir meine Gedanken gemacht. weiterlesen »

Von Wunderpillen und Glauben

Ab und zu schaue ich mal Werbung im Fernsehen an. Und da fiel mir doch auf, dass immer wieder wundersame Pillen angeboten werden. Die sollen Fett absorbieren und uns so zu einem schlankeren Körper verhelfen (wir dürfen natürlich lustig weiter essen).

Und dann gibt es allerlei weitere Wunderpillen, die mich über Nacht von all meinen Schmerzen befreien.

Aha, echt interessant. Die Werbung ist teilweise so flach, dass ich mich wirklich frage ob es Menschen gibt, die das alles glauben? Ja, es muss solche Menschen geben, die das glauben und auch noch kaufen, sonst würde es ja keine Werbung dafür geben.

Und da bin ich beim Punkt. Manche Menschen glauben einfach alles, was sie in der Werbung vorgesetzt bekommen. Das kann dann noch so unglaubwürdig klingen. Die Hoffnung, weiterlesen »

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