April 2015

Was zählt, ist der Moment

Wie schafft man es, ohne Motivation, ohne Geld, ohne Glaube, ohne Freunde, ohne Gesundheit und mit viel Pessimismus die Hoffnung wieder zu finden? Wie schafft man es, sich zu motivieren?

Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es im Sprichwort. Doch was ist Hoffnung? Im Wort Hoffnung steckt das Verb hoffen. Hoffen – worauf? Dass morgen etwas besser wird? Dass Morgen die Welt freundlicher zu mir ist? Dass es mir morgen besser geht? Morgen, morgen, morgen …

Warum soll immer morgen erst alles besser werden? Warum nicht heute, jetzt? Was genau ist im Hier und Jetzt verkehrt, dass es nicht jetzt besser werden kann?

  • Keine Motivation – Was genau ist HIER und JETZT, in DIESEM Moment, das Problem?
  • Kein Geld – Was genau ist HIER und JETZT, in DIESEM Moment, das Problem?
  • Pessimistisch – Was genau ist HIER und JETZT das Problem?

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Wie wird man erfolgreich?

Kurze Antwort: Erfolgreich ist man, wen man glücklich ist. Und glücklich ist man meistens dann, wen man tut, was einem Spaß macht.

So einfach ist das. Artikel beendet.

„Mach einfach das, was dir Spaß macht, und der Erfolg kommt wie von alleine“

Oder doch nicht?
Es gibt da ein Problem: Die meisten Leute wissen gar nicht, was ihnen überhaupt Spaß macht. Es fragt sie auch kaum jemand, was ihnen Spaß macht. Oder haben sie auf dem Arbeitsamt schon einmal die Frage gehört: „Was macht Ihnen Spaß, womit möchten Sie gern Ihr Geld verdienen?“ Sicher nicht.

Die meisten Leute stellen sich diese Frage auch nicht, weil es ihnen nie beigebracht wurde, darauf zu achten, was ihnen Spaß macht.

Zuerst kommen die Pflichten, dann die Vorsorge, dann die Reputation und wenn dann noch Platz im Leben ist, vielleicht auch ein bisschen Spaß.

Wer nicht weiß, was er will, kann auch niemals gut in dem sein, was er tut und schon gar nicht erfolgreich.

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Die Hürde auf dem Weg zum Erfolg

Baumente

Vor Kurzem fragte mich ein Bekannter, wie es denn so sein als Selbstständiger. Ich antwortete: „Das ist super, sein eigener Chef zu sein und einfach tun und lassen zu können, was mir Spaß macht und wozu ich Lust habe“
„Ja aber ist das nicht auch schwierig? Immer neue Aufträge suchen und wenn mal keine Aufträge kommen, dann kommt auch kein Geld.“
„Ja klar muss ich mich bewegen“ sagte ich, „vom Rumsitzen auf der Couch wird nichts.

„Also für mich wäre das nichts“ sagte mein Bekannter. „Keine Sicherheit und man weiß ja auch nicht, was man machen soll und wenn man eine Idee hat, dann weiß man nicht, ob sie jemand haben will.“ weiterlesen »

Wie sieht Erfolg aus?

Vor einigen Wochen war ich mit dem Auto auf der Autobahn unterwegs. Auf einem Parkplatz hielt ich an, um einem menschlichen Bedürfnis nachzugeben. Da kam eine Frau auf mich zu, lächelte mich an und übergab mir eine Zeitung – „Erwachet“.

Ich bedankte mich und wir verabschiedeten uns.

Zugegeben, „Erwache“ gehört nicht zu meiner Vorzugslektüre, aber der Titel klang interessant: „Wie sieht Erfolg aus?“

Vier Menschen werden vorgestellt: ein Geschäftsmann mit gutem Einkommen, eine Schülerin mit guten Noten, ein weiterer Geschäftsmann, für den Geld und Konkurrenzkampf an oberster Stelle stehen und eine andere Schülerin, die für ihren Lernerfolg nicht immer ehrlich ist.

Alle vier sind erfolgreiche Menschen, in ihrem Selbstverständnis weiterlesen »

Die Lebensziele …

… und wie man sie am allerbesten verfehlt

Das Leben könnte so toll sein: ein attraktives Ziel setzen und voller Elan darauf hinsteuern. Wenn da nicht zwei Dinge wären, die uns von unseren Lebenszielen abhalten: Schuld und Pflicht.

Schuld und Pflicht sind äußerst beliebte Mittel die eingesetzt werden, um Menschen zu manipulieren, sie von ihren Zielen abzubringen und sie auszunutzen. Religionsgemeinschaften, staatliche Organisationen, Familien, Freunde, Kollegen und Chefs setzen Schuld und Pflicht nur allzu gern für ihre Zwecke ein.

Kindern wird die Schuld von ihren Eltern eingeredet. „Wir haben alles für Dich getan, jetzt musst Du uns im Alter auch versorgen.“
„Alle Deine Vorfahren waren Ärzte, jetzt musst Du auch Medizin studieren, dass bist Du der Familie schuldig“.

Noch perfider wird das Schuldprinzip in christlichen Religionsgemeinschaften praktiziert. Der Mensch kommt praktisch schon schuldig auf die Welt, noch bevor er den ersten Atemzug gemacht hat. Jeden Sonntag wird gebetet: „ … und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“. weiterlesen »

Zeit ist Geld – eine Gleichung, die nicht aufgeht

Zeit ist Geld – dieser Satz begegnet uns fast täglich. Gehetzte Manager benutzen ihn gern, Firmenchefs, die von einem Termin zum nächsten hetzen oder ihre Angestellten zu noch mehr Leistung treiben wollen.

Zeit ist Geld, oder vollständig gesagt: Zeit ist gleich Geld. Stimmt das?

In der ersten Klasse lernen die Schüler, dass eine Gleichung umkehrbar ist. 1 + 1 = 2 und 2 = 1 + 1. Stimmt. Doch was ist mit der Gleichung Zeit = Geld. Ist sie auch umkehrbar? weiterlesen »

Gleich und Gleich gesellt sich gern

Fassadendetail in Leipzig

Gleich und Gleich gesellt sich gern. Ein erfolgreicher Unternehmer gesellt sich zu erfolgreichen Unternehmern. Ein Punk gesellt sich zu anderen Punks. Hundebesitzer gehen oft mit anderen Hundebesitzern spazieren.

Jeder Mensch umgibt sich genau mit den Menschen, die seinen Typus widerspiegeln. Das tun wir freiwillig oder unbewusst. Suchen wir uns die Menschen in unserem Umfeld aus, so haben wir es in der Hand, mit wem wir unsere Zeit verbringen. Nehmen wir unreflektiert die Menschen an, die auf uns zukommen kann es passieren, dass wir uns unwohl fühlen oder unsere Ziele nicht erreichen ohne zu wissen, warum. weiterlesen »

Smalltalk – aber wie?

Die Kunst des unverbindlichen Redens

Kennen Sie diese Situation? Sie treffen fremde Menschen, z.B. auf einer langen Reise im Zug, und wissen nicht, ob und wie Sie sich mit Ihnen unterhalten sollen. Das Gespräch sollte zunächst nur kurz und unverbindlich sein. Je länger das Schweigen dauert, desto unerträglicher wird die Situation. Soll ich anfangen? Aber wie? Was soll ich sagen oder fragen? Am einfachsten ist es dann wohl, sich hinter einen Buch oder der Zeitung zu verstecken oder aus dem Fenster zu schauen. Kommunikativ ist das nicht. Und wer weiß: vielleicht entgeht Ihnen ja ein interessantes Gespräch.

Die Situationen, in denen Smalltalk angebracht ist, können sehr unterschiedlich sein. Die kurze Fahrt im Aufzug, ein zufälliges Treffen auf der Straße sind noch am einfachsten zu meistern. Denn schnell bin ich mein Gegenüber wieder los. Anders ist bei längeren Zusammentreffen, wie z.B. im Zug. weiterlesen »

Literaturtipp: Marco von Münchhausen: Die sieben Lügenmärchen von der Arbeit …

… und was Sie im Job wirklich erfolgreich macht

Arbeit gehört zu den existenziellen Grundbedürfnissen des Menschen. Arbeit dienst der Sinnerfüllung, dem Lebensunterhalt, stärkt das Selbstbewusstsein, bindet uns in soziale Netze ein. Die moderne Arbeitswelt wird immer anspruchsvoller, stressiger. Immer mehr Menschen flüchten sich daher in Ausreden, warum sie an ihrem Job festhalten „müssen“ und doch nichts verändern können.

Marco von Münchhausen erzählt in seinem Buch „Die sieben Lügenmärchen von der Arbeit und was Sie im Job wirklich erfolgreich macht“ sieben „Lügengeschichten“ von der Arbeit. Angelehnt an die Geschichten seines Urahns, dem Lügenbaron von Münchhausen geht er den Fragen auf den Grund:

  • „Je mehr Geld ich verdiene, desto glücklicher bin ich“,
  • „Nur ein sicherer Job ist ein guter Job“,
  • „Je leichter der Job, desto besser das Leben“,
  • „Ob mein Job einen Sinn hat, ist doch egal“,
  • „Ohne mich läuft hier gar nichts“,
  • „Lob? Brauche ich nicht“,
  • „Ich habe doch längst ausgelernt“,

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Abnehmen mit Kapseln, Pülverchen und Abnehmclubs

Kommen wir noch einmal zur Industrie. Sie wird nicht müde, uns mit immer neuen Kapseln, Pülverchen und Tabletten das Abnehmen einfach machen zu wollen. Die Wirkung von Abnehmprodukten ist fraglich. Wenn man Glück hat, passiert gar nichts. Hat man Pech, stellen sich erhebliche Risiken und Nebenwirkungen ein.

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