Dezember 2016

Antriebslosigkeit – keine Lust zu gar nichts?

Antriebslosigkeit ist das Resultat des Antriebs zu fremden Zielen. (Andreas Tenzer)

Morgens hast du keine Lust zum Aufstehen. Aber man muss doch. Du schleppst dich müde ins Büro. Aber man muss doch. Alles fällt dir schwer, kein Antrieb, kein Sinn. Aber einer muss es ja machen. Abends kommst du nach Hause und fällst nur noch auf die Couch vor den Fernseher. Was soll man auch sonst machen?

In diesem (bedauernswerten) Zustand befinden sich unzählige Menschen. Sie schleppen sich durchs Leben, Tag für Tag. Kein Ziel, kein Sinn, keine Energie. Bis zu dem Tag, an dem der Sensenmann anklopft und sagt: „Na da wollen wir mal“. Und da fällt diesen Menschen wieder ein, sie haben ja gar nicht gelebt. Zu spät.

Wer keinen Antrieb mehr hat, der lebt nicht mehr. Er vegetiert. Antrieb ist der Motor des Lebens. Manchmal stottert der Motor, dann braucht er einen Energieschub, um wieder ins Laufen zu kommen.

Wie du deinen stotternden Motor des Antriebs wieder ins Laufen bringst, zeige ich dir anhand einiger einfacher Tricks. weiterlesen »

Was Schlangen und Menschen gemeinsam haben

Schlangen haben kein Skelett. Die Haut hält das Tier zusammen. Das bedeutet, eine Schlange kann nur bis zu einer gewissen Größe in ihrer Haut wachsen und muss sich dann häuten, um wieder mehr Platz zu haben.

Das erinnerte mich an uns Menschen. Denn uns Menschen geht es ziemlich ähnlich – im übertragenen Sinn.

Auch wir Menschen müssen uns immer wieder mal von unseren alten Häuten befreien, um wachsen zu können. Ich meine nicht das körperliche Wachstum, das macht unsere Haut auch ohne Häutung mit. Ich meine das innere Wachstum. Alte Glaubenssätze engen uns ein, ebenso Beziehungen. Manchmal ist es notwendig, weiterlesen »

Wie geht man mit Angst um?

Die Erfahrung zeigt: Der Körperzustand verändert sich, wenn ein Mensch vor etwas Angst hat. Die Schultern spannen sich an, die Atmung wird flach und die Gedanken kreisen ständig um die Angst.

Im Gegensatz dazu, wenn der Körper im Normalzustand ist:

  • Der Körper ist entspannt,
  • Man fühlt sich fest geerdet auf dem Boden,
  • Die Atmung ist tief und im Bauch,
  • Die Gedanken sind im Hier und Jetzt und nicht in der Zukunft,

Was bringen diese Erfahrungswerte?

Sobald ein Mensch in eine Angstsituation kommt sollte er versuchen, bewusst in den Normalzustand zurückzukehren. Er sollte sich bewusst

  • körperlich entspannen und
  • geistig wieder ins Hier und kommen.

Die Angst gedanklich durch Glaubenssätze weiterlesen »

Thema des Monats Juli 2015: ANGST

Angst beschreibt ein Grundgefühl der Menschen, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser der Angst können erwartete Bedrohungen etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein.

Der Begriff Angst hat sich seit dem 8. Jahrhundert aus dem indogermanischen Wort anghu für „beengend“ entwickelt. Verwandt ist er mit dem lateinischen angustus bzw. angustia für „Enge, Beengung, Bedrängnis“

Angst ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl von Gefühlsregungen, deren Gemeinsamkeit auf einer Verunsicherung des Gefühlslebens beruht. In der Psychologie werden die Grundängste des Menschen als „Angst vor Veränderung“, „Angst vor der Endgültigkeit“, „Angst vor Nähe“ und „Angst vor Selbstwerdung“ beschrieben. weiterlesen »

Thema des Monats Juni 2015: GLAUBENSSÄTZE

Haben Sie Glaubenssätze? Nein? Denken Sie mal genau nach. Wie sieht es aus mit Sätzen, wie:

  • Ich muss immer …
  • Ich darf nicht …
  • Das ist eben so.
  • Das macht man nicht.
  • Die Welt ist …
  • Die Menschen sind …
  • Alle machen das so.


Viele Menschen tragen Glaubenssätze mit sich herum, die sie in ihrer Kindheit von anderen gehört haben – ihr Leben lang, ohne es zu merken. Und vor allem merken sie nicht, wie diese Glaubensätze sie in ihrem Leben behindern.

  • Das darfst Du nicht.
  • Dafür bist Du zu klein.
  • Das kannst Du nicht.
  • Aus Dir wird nie etwas werden.

Solche, ähnlich und noch viel schlimmere Sätze hören Kinder Tag für Tag. Sie nehmen sie auf. Und weil diese Sätze von Erwachsenen Bezugs- und Vorbildpersonen kommen, nehmen die Kinder diese Sätze als wahr an. weiterlesen »

Wirkung von Glaubenssätzen

Alle persönlichen Durchbrüche beginnen mit einer Änderung unserer Glaubensmuster. (Anthony Robbins)

Glaubenssätze sind tief verankerte Überzeugungen über die Welt oder über uns selbst. Somit sind alle Glaubenssätze Aussagen, die jemandem oder etwas eine Bedeutung, Wertung oder Ursache bzw. Wirkung zuschreiben. Das menschliche Denken und Handeln sowie die Wahrnehmung der Realität werden von ihnen sehr stark beeinflusst. Möchte ein Mensch sein Leben positiv verändern so ist es hilfreich und wichtig sich seine Glaubenssätze bewusst zu machen.

Glaubenssätze lassen sich unterscheiden in offensichtliche Glaubenssätze, die man jeden Tag teilweise ausspricht oder laut denkt und nicht so offensichtliche Glaubenssätze, also unbewusste Überzeugungen, deren Entstehung bis in frühe Kindheit zurückreichen kann.

Beispiele für Glaubenssätze sind: weiterlesen »

Heinrich, wie hältst Du´s mit der Religion?

Taufengel in der Kirche in Pahnitzsch bei Leipzig

Das ist die berühmte Gretchenfrage aus Goethes Faust. Wie halte ich es mit der Religion? Was ist Religion? Religion kommt aus dem Lateinischen und heißt ursprünglich gewissenhafte Berücksichtigung, Sorgfalt, bedenken‚ achtgeben. Gemeint war die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften. Heute ist das Religion ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte Kräfte und damit verbundene heilige Objekte ist.

Religionsgemeinschaften haben die Religion für sich vereinnahmt. Ob christliche, muslimisch oder jüdische Glaubensgemeinschaften – jede behauptet von sich, die einzig wahre Religion zu predigen und bezeichnet alle Menschen, die nicht an ihre Religion glauben, als Ungläubige. Und auch immer mehr Menschen bezeichnen sich als nicht gläubig, also als Atheisten. Atheisten sind Leute, die an gar nichts glauben. Moment mal, ich kenne keinen Menschen, der nicht an irgendetwas glaubt: an Gott, an Geld, an den Kommunismus, an die soziale Marktwirtschaft, an Außerirdische oder einfach nur an sich selbst. Glaube scheint ein Grundbedürfnis des Menschen zu sein.

weiterlesen »

Positive Glaubenssätze

Zwei Engel

Es gibt ihn nicht, DEN ultimativen positiven Glaubenssatz. Der Glaube ist wahrscheinlich das persönlichste und individuellste, was ein Mensch besitzt. Denn im Wort Glaubenssatz steckt das Wort Glaube: Ein Glaubenssatz ist keine Realität, er ist der Glaube an etwas, an jemanden. Glaubenssätze kann man also auch als persönliche Religion bezeichnen. Jeder Mensch schafft sich seine Realität und erklärt und begründet diese mit seinen individuellen Glaubenssätzen.

Die persönliche Glaubenssatz-Religion ist nicht starr. Zumindest sollte sie es nicht sein. Meine Glaubenssätze kann ich jederzeit ändern. Genau dann, wenn ich merke, dass ein Glaubenssatz

  • mit der Realität nichts zu tun hat,
  • mich in meiner persönlichen Entwicklung hemmt,
  • nicht von mir stammt,
  • mit meiner Lebensrealität nichts (mehr) zu tun hat.

weiterlesen »

Positive Glaubenssätze und Affirmationen

Radkreuz

Glaubenssätze oder Affirmationen begleiten uns unser ganzes Leben lang. In der Kindheit hören wir von Eltern, Erziehern oder anderen Bezugspersonen Sätze und Begriffe, die wir als richtig anerkennen und die sich in unser Unterbewusstsein und später in unser bewusstes Erleben einprägen. Dieses Annehmen von fremden Glaubenssätzen setzt sich im Schulkindalter fort. Jugendliche beginnen, die übertragenen Glaubenssätze zu hinterfragen und aufgrund ihres Erlebens und Denkens eigene Glaubenssätze zu entwickeln. Übernommenes wird über Bord geworfen. Wirklich?

Wohl eher werden die Glaubenssätze aus der Kindheit aus dem Bewusstsein verdrängt, haften jedoch im Unterbewusstsein weiter fest. Mit zunehmendem Alter kommt es darauf, ob ich selbstbewusst und selbstbestimmt durchs Leben gehe, oder mich an anderen Menschen orientiere. Eigene Glaubenssätze weiterlesen »

Konditionierungsmaschinen

Goitzschewächter

Letztens saß ich im Café am Markt und habe mir die Menschen angeschaut, die vorbei liefen. Und wie ich so sitze und schaue, denke ich bei mir: „So viele unterschiedliche Menschen auf dieser Welt gibt. Und jeder ist anders. Und jeder denkt anders. Und jeder handelt anders.“ Und da kam mir gleich der nächste Gedanke: „Wobei, am Ende ist eh alles (oder vieles) nur Konditionierung.“

  • Religion? Reine Konditionierung.
  • Werte? Reine Konditionierung.
  • Denkweisen? Das meiste… reine Konditionierung.

Der Mensch ist letztendlich nur eine konditionierte Maschine, ob er will, oder nicht. Jeder Mensch ist (zum größten Teil jedenfalls) nichts mehr und weiterlesen »

©2018 – blicklicht-leben.de – Burnout-Therapeut & Burnout-Coach Mirko Seidel, Sigismundstraße 3, 04317 Leipzig, Telefon: 0341 46 86 68 73
Burnout & Depressionen - Beratung, Coaching, Hilfe, Prävention, Perspektiven, Unterstützung  -  Kontakt   -   Impressum