Mai 2016

Das Glück dieser Erde …

… liegt in den Gedanken

Ich habe beobachtet und bin zu einer Erkenntnis gelangt: egal wer, egal in welchem Alter, egal in welcher Situation – die Menschen, die wirklich glücklich sind, sind viel mehr in ihrem Körper, als in ihrem Kopf. Fazit: Der Kopf kann einen Menschen nicht glücklich machen.

Da kann man machen, was man will und noch so viele Kurse besuchen oder Glücksbücher lesen. Ein Kopf voller Gedanken bedeutet Stress und Anspannung. Und genau darum kann es im Kopf keine Entspannung geben. Außer, man macht den Kopf frei von Gedanken. Dann stellt sich auch dort Entspannung ein. Seit ich zu dieser Erkenntnis gekommen bin wundert es mich nicht mehr, dass sich Psychiater doppelt so häufig umbringen, wie ihre Patienten. Sie haben aber auch den schwersten Job der Welt – ständig befassen sie sich mit dem Kopf anderer Leute. Das kann einen schon in den Suizid treiben. weiterlesen »

Vorsicht Falle!

Manipulation durch hypnotische Sprachmuster erkennen
Löschungen / Tilgungen

Bei Löschungen und Tilgungen werden wesentliche inhaltliche Satzteile durch den Sprecher weggelassen. Der Zuhörer ergänzt diese fehlenden Teile aus seinen Erfahrungen heraus.

Der Satz des Chefs: „Sie müssen besser arbeiten“ enthält eine solche Tilgung, lässt der Chef doch seine Vorstellung weg, was für ihn „besser arbeiten“ bedeutet. Besser arbeiten kann bedeuten:

  • schneller arbeiten,
  • konzentrierter arbeiten,
  • effizienter arbeiten,
  • im Team arbeiten, usw.

Der der Satz: „Auch Du wirst eines Tages glücklich sein“ enthält eine Tilgung. Glück definiert jeder Mensch anders. Jeder Mensch hat seine individuelle Vorstellung von einem glücklichen Leben. Für den einen bedeutet Glück ein volles Bankkonto, für den anderen eine erfüllte Beziehung, für den dritten ist es beides. Besser wäre der Satz: „Auch Du wirst eines Tages so glücklich leben, wie Du es Dir für Dein Leben wünschst.“

Sätze, wie: „Du musst Dich ändern“, „Du musst loslassen“, „Du wirst schon etwas spüren“ usw. enthalten ebenfalls Tilgungen, weil sich ändern, loslassen und spüren vage sind und ebenfalls von jedem Menschen anders interpretiert werden.

Zu den Tilgungen gehören auch Sätze mit unbestimmtem Inhaltsbezug, wie: „In der Sauna kann man sich entspannen“, „Das lernt jeder Mensch ganz schnell“ oder „Man spürt das ganz schnell“. Stellt sich beim Empfänger diese Empfindung nicht ein, kann er sich also z.B. in der Sauna nicht entspannen, kann das zu einem unguten Gefühl führen, weil es ja jeder kann, nur er nicht.

Von Verkäufern und in der Werbung wird gern die Vergleichstilgung benutzt. „Unser Produkt ist das beste auf dem Markt“. Es fehlt der Hinweis, welche anderen Produkte es auf dem Markt gibt, die ich vergleichen kann.

Richtig reagieren

Auf Löschungen und Tilgungen reagiert man am besten durch Nachfragen, um den gelöschten Satzteil in Erfahrung zu bringen.

Lesen Sie weitere Beiträge zum Thema: Manipulation durch hypnotische Sprachmuster erkennen.

Das Milton-Modell der Sprache

Hypnotische Sprachmuster erkennen
Löschungen / Tilgungen

Kommunikation ist nicht eindeutig, sondern von Wahrnehmung und Interpretation bestimmt. Nicht nur, was wir wahrnehmen, sondern auch, wie wir es interpretieren, bestimmt unser Handeln.

Gelungene Kommunikation = das Resultat zu erhalten, das man erhalten wollte.

Zum Konflikt kommt es, wenn zwei unterschiedliche Resultate erwartet werden.

Hilfreich sind:

  • Offene Kommunikation und Feedback (Rückmeldung),
  • Klare und verständliche Darstellung der eigenen Ziele,
  • Zuhören können und verstehen der anderen Seite,
  • Ausrichtung auf ein gemeinsames Ziel und dessen Formulierung,
  • Respekt und Toleranz des anderen,
  • Verantwortung für das eigene Handeln,
  • Unterscheidung zwischen der Inhalts- und der Beziehungsebene (Menschen und deren Verhalten voneinander trennen),

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Raus aus der depressiven Phase – rein ins Leben

Das Thema Depression beschäftigt mich bereits seit Jahren, vor allem deshalb, weil ich weiß, wovon ich rede. Ich habe viele Bücher gelesen und viel nachgedacht: Wie entsteht eine Depression, wie verläuft sie und wie kommt man aus ihr wieder heraus.

Je länger ich darüber nachdenke, desto kürzer wird meine Antwort: Depressionen sind zum großen Teil hausgemacht und können dementsprechend zum großen Teil auch wieder selbst aufgelöst werden.

Wie? Durch die Art und Weise, wie ich über mein Leben, mich selber und meine Situation denke. Am Ende läuft es immer wieder auf eines hinaus: Wahrnehmung.

Egal wann und egal wo ich ein schlechtes Gefühl habe, es entspringt am Ende immer meinen Gedanken. Meine Gedanken machen meine Gefühle. Wer negativ über sich selber, sein Leben und seine Umwelt denkt, der wird auch vermehrt negative Emotionen erleben. Und wenn dieser Zustand sehr lange und sehr stark anhält, dann nennt man das Depression. weiterlesen »

*nea – Netzwerk erwerbssuchender Akademiker – Termine im Februar und März 2016

Das *nea – Netzwerk erwerbssuchender Akademiker in leipzig bietet im Februar und März wieder zahlreiche interessante Veranstaltungen an. Besonders hinweisen möchte ich auf folgende Termine:

Mittwoch, 24. Februar 2016, 17.00 Uhr: AG „Plan B“ im ArbeitsladenPLUS: Torgauer Platz 2 (Leichtbauhalle), 04315 Leipzig, Schwerpunkt ist die Existenzsicherung bei neben- und hauptberuflich Selbständigen durch die Entwicklung weiterer Geschäftsideen und Geschäftsfelder. Nicht selten haben Selbständige das Gefühl, neben dem aktuellen Business könnte ein zweites Standbein nicht schaden. Aber dann fehlt es an Zeit und Muße oder auch der Idee, dieses Gefühl in Handeln umzuwandeln. Mit unserer AG bieten wir Raum, Zeit und Methode, diesen „Plan B“ konkret anzugehen, aber auch die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und Kooperationen oder gemeinsame Projekte auszuprobieren. Die AG trifft sich regelmäßig jeden letzten MIttwoch. Interessierte sind herzlich willkommen. Anmeldung direkt bei Johanna Hofmann, Tel.: 0341-52903043, osten@arbeitsladenplus.de weiterlesen »

Kind oder Karriere?

„Soll ich für meine Karriere alles aufgeben?“ fragte mich eine Frau vor kurzem. „Ich will erfolgreich sein in meinem Beruf, voran kommen, viel Geld verdienen. Andererseits will ich aber auch Kinder. Aber das passt ja gar nicht zusammen. Ich kann ja später noch Kinder bekommen. Ich weiß nicht, was ich machen soll“.

Auf diese Lebensfrage wollte sie nun von mir eine Antwort. Und die sah so aus: „Wer sein Glück nach hinten schiebt, der verliert von vorne herein. Es ist sinnlos, Glück in die Zukunft zu verschieben, wenn man dies oder das erreicht hat. Dieses geschobene und geplante Glück währt oft nur für kurze Zeit und der ganze Weg dorthin war ein Leiden und Zweifeln. Keine gute Idee.“

Soll man alles hinten anstellen für die Karriere? Es Kommt drauf an, was dir wichtig ist. Ist dir deine Karriere so wichtig, dass dir alles andere egal wird, weiterlesen »

Arbeit – Rente – Tod

Kürzlich habe ich mich mit einer Frau unterhalten. Ihr Mann war gestorben, ganz plötzlich und nur wenige Monate, nachdem er das Rentenalter erreicht hatte. „Wir hatten doch noch so viel vor, wollten reisen, die Zeit genießen. Und nun ist er tot. Er war so deprimiert, nachdem er seine Arbeit aufgegeben hatte. Und krank war er auch nie“

Ich horchte auf. Die Arbeit aufgegeben, in Rente gegangen und plötzlich gestorben. Wie kommt das. Vielleicht daher, dass viele Menschen auf einen Schlag ihren kompletten Lebenssinn verlieren, wenn sie in Rente geschickt werden. Die Arbeit war ihr Sinn. Das Einzige, was sie erfüllt und am Leben gehalten hat. Und wenn der Lebenssinn plötzlich nicht mehr da ist, geht es rapide bergab. weiterlesen »

Ich wünsche ein veränderungsreiches Jahr 2016!

Ich habe einige Zeit überlegt, was ich in die Überschrift meiner Grußbotschaft zum Neuen Jahr schreibe, was ich meinen Lesern wünsche. Gesundheit? Ja. Natürlich, denn Gesundheit ist alles und ohne Gesundheit ist alles nichts (in leichter Abwandlung Arthur Schopenhauers).

Glück und Erfolg? Ja, auch das kann wohl jeder Mensch gut gebrauchen. Glück und Erfolg sind Dinge, die dem persönlichen Wertesystem jedes Menschen unterliegen. Ich habe mich für Veränderung entscheiden.

Das Jahr 2015 hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Im Großen wie im Kleinen. Die Welt hat sich verändert nach den Terroranschlägen in Paris und dem Flüchtlingsstrom nach Europa. Menschen sind von uns gegangen – berühmte und unbekannte – und alle haben eine Lücke hinterlassen.

Was hat sich im Jahr 2015 bei mir verändert? Einiges. Geschäftlich geht es weiter aufwärts, privat gab es schöne und weniger schöne Ereignisse, die mein Leben beeinflusst und mein Denken und Handeln verändert haben. Wie sieht es bei Ihnen aus? Welche Veränderungen gab es 2015 bei Ihnen? Viele Menschen lassen das alte Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr Revue passieren. Vielleicht legen Sie in diesem Jahr den Fokus ihres persönlichen Jahresrückblicks auf die Veränderungen, die sich in ihrem Leben 2015 ergeben haben. Und was hat sich dadurch in ihrem Leben verändert. Positive Veränderungen nehmen wir schnell und gern wahr. Negative werden oft verdrängt, nächstes Jahr wird alles besser. Doch vor allem in den scheinbar negativen Ereignissen und Erlebnissen liegt schöpferische Kraft, liegt Veränderung. weiterlesen »

Das schöne geregelte Leben

Das Leben ist doch schön. Alles ist geregelt, von der Wiege bis zur Bahre. Die Eltern kümmern sich und regeln alles, dann die Schule, dann der Ausbilder oder Professor und dann der Chef. Die Kirche regelt das Seelenheil und der Staat ist sowieso allgegenwärtig mit seiner Regelungswut. Ist doch bequem. Einfach machen, was die Menschen in der Umgebung wollen und vorsagen, die müssen es ja schließlich wissen. Keine Überraschungen, keine Risiken. Und ab in die Hängematte des geregelten Lebens.

Manche Menschen mögen gern so leben. Doch bei vielen regt sich ein unbestimmtes inneres Unbehagen. Obwohl sie alle Regeln befolgen, fühlen sie sich innerlich nicht gut. Anstatt das Leben entspannt genießen zu können, werden sie immer verspannter und unzufriedener.

Was tun? Noch mehr Regeln? weiterlesen »

Stress – auf Dauer und Häufigkeit kommt es an

Man unterscheidet heute zwischen dem guten Stress (Eustress) und dem schlechte Stress (Disstress). Die Unterscheidung in diese zwei Stressformen ist allerdings nicht eindeutig.

Zu Beginn einer Anspannung ist Stress günstig und aktiviert den Körper zu mehr Leistung bis zu einem Optimum. Nimmt die Anspannung am Höhepunkt der Stresserregung wieder ab, weil sich z.B. ein Glücks- oder Erfolgsgefühl einstellt, ist das positiv.

Nimmt die die Anspannung aber weiter zu, sinkt die Leistung wieder, es kommt zu mehr Fehlern, Erschöpfung bis hin zum Aufgeben. Ob Stress sich positiv oder negativ auf unseren Organismus auswirkt hängt u.a. davon ab, weiterlesen »

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