Februar 2016

Raus aus der depressiven Phase – rein ins Leben

Das Thema Depression beschäftigt mich bereits seit Jahren, vor allem deshalb, weil ich weiß, wovon ich rede. Ich habe viele Bücher gelesen und viel nachgedacht: Wie entsteht eine Depression, wie verläuft sie und wie kommt man aus ihr wieder heraus.

Je länger ich darüber nachdenke, desto kürzer wird meine Antwort: Depressionen sind zum großen Teil hausgemacht und können dementsprechend zum großen Teil auch wieder selbst aufgelöst werden.

Wie? Durch die Art und Weise, wie ich über mein Leben, mich selber und meine Situation denke. Am Ende läuft es immer wieder auf eines hinaus: Wahrnehmung.

Egal wann und egal wo ich ein schlechtes Gefühl habe, es entspringt am Ende immer meinen Gedanken. Meine Gedanken machen meine Gefühle. Wer negativ über sich selber, sein Leben und seine Umwelt denkt, der wird auch vermehrt negative Emotionen erleben. Und wenn dieser Zustand sehr lange und sehr stark anhält, dann nennt man das Depression. weiterlesen »

*nea – Netzwerk erwerbssuchender Akademiker – Termine im Februar und März 2016

Das *nea – Netzwerk erwerbssuchender Akademiker in leipzig bietet im Februar und März wieder zahlreiche interessante Veranstaltungen an. Besonders hinweisen möchte ich auf folgende Termine:

Mittwoch, 24. Februar 2016, 17.00 Uhr: AG „Plan B“ im ArbeitsladenPLUS: Torgauer Platz 2 (Leichtbauhalle), 04315 Leipzig, Schwerpunkt ist die Existenzsicherung bei neben- und hauptberuflich Selbständigen durch die Entwicklung weiterer Geschäftsideen und Geschäftsfelder. Nicht selten haben Selbständige das Gefühl, neben dem aktuellen Business könnte ein zweites Standbein nicht schaden. Aber dann fehlt es an Zeit und Muße oder auch der Idee, dieses Gefühl in Handeln umzuwandeln. Mit unserer AG bieten wir Raum, Zeit und Methode, diesen „Plan B“ konkret anzugehen, aber auch die Möglichkeit, sich mit anderen auszutauschen und Kooperationen oder gemeinsame Projekte auszuprobieren. Die AG trifft sich regelmäßig jeden letzten MIttwoch. Interessierte sind herzlich willkommen. Anmeldung direkt bei Johanna Hofmann, Tel.: 0341-52903043, osten@arbeitsladenplus.de weiterlesen »

Kind oder Karriere?

„Soll ich für meine Karriere alles aufgeben?“ fragte mich eine Frau vor kurzem. „Ich will erfolgreich sein in meinem Beruf, voran kommen, viel Geld verdienen. Andererseits will ich aber auch Kinder. Aber das passt ja gar nicht zusammen. Ich kann ja später noch Kinder bekommen. Ich weiß nicht, was ich machen soll“.

Auf diese Lebensfrage wollte sie nun von mir eine Antwort. Und die sah so aus: „Wer sein Glück nach hinten schiebt, der verliert von vorne herein. Es ist sinnlos, Glück in die Zukunft zu verschieben, wenn man dies oder das erreicht hat. Dieses geschobene und geplante Glück währt oft nur für kurze Zeit und der ganze Weg dorthin war ein Leiden und Zweifeln. Keine gute Idee.“

Soll man alles hinten anstellen für die Karriere? Es Kommt drauf an, was dir wichtig ist. Ist dir deine Karriere so wichtig, dass dir alles andere egal wird, weiterlesen »

Arbeit – Rente – Tod

Kürzlich habe ich mich mit einer Frau unterhalten. Ihr Mann war gestorben, ganz plötzlich und nur wenige Monate, nachdem er das Rentenalter erreicht hatte. „Wir hatten doch noch so viel vor, wollten reisen, die Zeit genießen. Und nun ist er tot. Er war so deprimiert, nachdem er seine Arbeit aufgegeben hatte. Und krank war er auch nie“

Ich horchte auf. Die Arbeit aufgegeben, in Rente gegangen und plötzlich gestorben. Wie kommt das. Vielleicht daher, dass viele Menschen auf einen Schlag ihren kompletten Lebenssinn verlieren, wenn sie in Rente geschickt werden. Die Arbeit war ihr Sinn. Das Einzige, was sie erfüllt und am Leben gehalten hat. Und wenn der Lebenssinn plötzlich nicht mehr da ist, geht es rapide bergab. weiterlesen »

Ich wünsche ein veränderungsreiches Jahr 2016!

Ich habe einige Zeit überlegt, was ich in die Überschrift meiner Grußbotschaft zum Neuen Jahr schreibe, was ich meinen Lesern wünsche. Gesundheit? Ja. Natürlich, denn Gesundheit ist alles und ohne Gesundheit ist alles nichts (in leichter Abwandlung Arthur Schopenhauers).

Glück und Erfolg? Ja, auch das kann wohl jeder Mensch gut gebrauchen. Glück und Erfolg sind Dinge, die dem persönlichen Wertesystem jedes Menschen unterliegen. Ich habe mich für Veränderung entscheiden.

Das Jahr 2015 hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Im Großen wie im Kleinen. Die Welt hat sich verändert nach den Terroranschlägen in Paris und dem Flüchtlingsstrom nach Europa. Menschen sind von uns gegangen – berühmte und unbekannte – und alle haben eine Lücke hinterlassen.

Was hat sich im Jahr 2015 bei mir verändert? Einiges. Geschäftlich geht es weiter aufwärts, privat gab es schöne und weniger schöne Ereignisse, die mein Leben beeinflusst und mein Denken und Handeln verändert haben. Wie sieht es bei Ihnen aus? Welche Veränderungen gab es 2015 bei Ihnen? Viele Menschen lassen das alte Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr Revue passieren. Vielleicht legen Sie in diesem Jahr den Fokus ihres persönlichen Jahresrückblicks auf die Veränderungen, die sich in ihrem Leben 2015 ergeben haben. Und was hat sich dadurch in ihrem Leben verändert. Positive Veränderungen nehmen wir schnell und gern wahr. Negative werden oft verdrängt, nächstes Jahr wird alles besser. Doch vor allem in den scheinbar negativen Ereignissen und Erlebnissen liegt schöpferische Kraft, liegt Veränderung. weiterlesen »

Das schöne geregelte Leben

Das Leben ist doch schön. Alles ist geregelt, von der Wiege bis zur Bahre. Die Eltern kümmern sich und regeln alles, dann die Schule, dann der Ausbilder oder Professor und dann der Chef. Die Kirche regelt das Seelenheil und der Staat ist sowieso allgegenwärtig mit seiner Regelungswut. Ist doch bequem. Einfach machen, was die Menschen in der Umgebung wollen und vorsagen, die müssen es ja schließlich wissen. Keine Überraschungen, keine Risiken. Und ab in die Hängematte des geregelten Lebens.

Manche Menschen mögen gern so leben. Doch bei vielen regt sich ein unbestimmtes inneres Unbehagen. Obwohl sie alle Regeln befolgen, fühlen sie sich innerlich nicht gut. Anstatt das Leben entspannt genießen zu können, werden sie immer verspannter und unzufriedener.

Was tun? Noch mehr Regeln? weiterlesen »

Stress – auf Dauer und Häufigkeit kommt es an

Man unterscheidet heute zwischen dem guten Stress (Eustress) und dem schlechte Stress (Disstress). Die Unterscheidung in diese zwei Stressformen ist allerdings nicht eindeutig.

Zu Beginn einer Anspannung ist Stress günstig und aktiviert den Körper zu mehr Leistung bis zu einem Optimum. Nimmt die Anspannung am Höhepunkt der Stresserregung wieder ab, weil sich z.B. ein Glücks- oder Erfolgsgefühl einstellt, ist das positiv.

Nimmt die die Anspannung aber weiter zu, sinkt die Leistung wieder, es kommt zu mehr Fehlern, Erschöpfung bis hin zum Aufgeben. Ob Stress sich positiv oder negativ auf unseren Organismus auswirkt hängt u.a. davon ab, weiterlesen »

nea e.V. – Netzwerk erwerbssuchender Akademiker e.V. in Leipzig

Sie sind hochqualifiziert, Akademiker oder Führungskraft? Sie befinden sich im beruflichen Umbruch oder sind „atypisch“ beschäftigt? Sie haben gerade erst Ihr Studium beendet? Sie sind unbefristet angestellt, aber sehnen sich dennoch nach neuen Herausforderungen? Sie planen, sich selbständig zu machen oder aber Sie müssen sich beruflich verändern?
Sie suchen zur Information und (Neu)Orientierung ein Netzwerk, in dem Sie Ihre Erfahrungen einbringen und sich austauschen möchten?

Dann kann das Netzwerk erwerbssuchender Akademiker der richtige Ansprechpartner für Sie sein. Das Netzwerk erwerbssuchender Akademiker in leipzig erreichen Sie unter leipzig(at)nea-ev.de oder im Internet unter nea-ev

*nea e.V. bietet vielfältige Angebote: weiterlesen »

Veränderung durch Aktion

Veränderung kommt in zwei Schritten:

  1. Aneignen allen notwendigen Wissens, das gebraucht wird.
  2. Dieses Wissen in die Praxis umsetzen, und das mit Vollgas.

Erst, wenn der zweite Schritt vollendet ist, kommt auch die Veränderung.

Alles Wissen allein nützt gar nichts. Wie sagte schon der alte Goethe so schön:

Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.

Recht hat er. Das praktische Umsetzen des Wissens führt nicht nur zu einer Wissenserweiterung, sondern auch zu guten Gefühlen, gesteigertem Selbstbewusstsein und einem mehr an Selbstliebe.

Wer bei Schritt 1 stehen bleibt, bei dem wird sich auch in 10 Jahren noch nichts verändert haben. Und darin liegt der Grund dafür, warum so viele Leute selbst nach unzähligen gelesenen Büchern und ebenso vielen Seminaren und Workshops noch keinen Schritt weiter sind. weiterlesen »

Perspektiven verändern

Arthur Schopenhauer hat mal gesagt: „Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.“ Richtig, und gleichzeitig traurig.

Würden es die Menschen schaffen, sich über das zu freuen, was sie schon alles haben, wären mindestens 99% der negativen Gedanken und schlechten Gefühle sofort verschwunden. Denn genau daher kommen sie, diese negativen Gedanken.

Anstatt das zu sehen, was sie haben und was gut läuft, schauen viele Menschen auf all das, was nicht läuft bzw. was ihnen angeblich noch fehlt. Und nicht selten spielt der Neid eine Rolle, Neid auf das, was andere haben. weiterlesen »

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