Oktober 2017

Kalenderblatt 42. Woche 2017

Worauf du nur dein Herz hängst
und verlässest,
das ist eigentlich dein Gott.

Martin Luther
(1483 bis 1546),
Deutscher Theologe
und Reformator

Kalenderblatt 34. Woche 2017

Wenn du ein Kind siehst,
hast du Gott auf frischer Tat ertappt.

Martin Luther (1483 bis 1546),
deutscher Theologe und Reformator

Selbstbewusstsein beginnt mit Selbstliebe

Wie kann man einen anderen Menschen lieben, wenn man sich selbst nicht lieb? Gute Frage. Selbstliebe ist der Anfang aller Veränderung.

Was machen manche Menschen? Sie fordern Liebe von ihrem Partner ein, ohne dass sie sich selbst lieben. Und natürlich können sie ihrem Partner auch keine Liebe entgegenbringen. Der andere soll machen, wozu sie selbst nicht in der Lage sind.

Was ist das Ergebnis? Lieblosigkeit, hohle Phrasen, Frustration und das Selbstbewusstsein ist im Keller.

Liebe zu anderen fängt immer bei dir selbst an. Und zwar ganz konkret bei deinem Körper. Wie behandelst du deinen Körper? weiterlesen »

Vom Sinn des Lebens

Letztens habe ich mal wieder den Monty-Python-Film „Der Sinn des Lebens“ gesehen. Da schwimmen sechs Fische gelangweilt in einem Aquarium herum, das in einem Restaurant steht. Die Fische sehen, wie einer ihrer früheren Kumpels gerade serviert wird und sie fragen sich, was der „Sinn des Lebens“ ist.

Und genau diese Frage habe ich mir auch gestellt. Nicht erst beim Anschauen dieses Films, sondern schon sehr oft in meinem Leben. Und ich bin zu einer Antwort gekommen. Das Leben hat keinen Sinn. ABER: es ist auch nicht sinnlos!

Das Leben ist weder Sinn noch sinnlos. Es ist einfach nur. Eine Tulpe, die erblüht, ist auch einfach nur. Weder die Tulpe selbst noch ein Mensch fragt nach dem Sinn ihrer Existenz oder warum sie blüht. Die Tulpe blüht und Ende. weiterlesen »

Die Zehn Gebote – alte Kamellen oder immer noch aktuell?

Die Zehn Gebote empfing Moses laut Bibel auf dem Berg Sinai direkt von Gott. Das ist Jahrtausende her. In dieser Zeit wurden die Gebote von unterschiedlichen Strömungen in der christlichen Kirche verändert.

Was sagen uns die Zehn Gebote heute? Ist ein Leben nach den Zehn Geboten möglich und sinnvoll? Könnten die zehn Gebote – würden sie von allen Menschen streng befolgt – das Strafgesetzbuch ersetzen?

Die zehn Gebote sind nicht allgemein verbindlich und deswegen juristisch nicht durchsetzbar.

Das Erste, Zweite und Dritte Gebot, die sich mit Gott befassen, könnten nicht allgemeinverbindlich gemacht werden. Damit würde man einen Gottesstaat schaffen und in das individuelle Recht auf freien Glauben eingreifen. Diese Gebote können nur für Mitglieder von Religionsgemeinschaften als verbindlich anerkannt werden. weiterlesen »

Das Fünfte Gebot

„Du sollst nicht töten“ (kath., ev.)

Beim Fünften gebot sind sich Katholische und evangelische Kirche einig. Das Fünfte Gebot ist klar formuliert: „Du sollst nicht töten“. Nicht formuliert ist, was in den Begriff töten eingeschlossen ist.

Trifft das Gebot nur auf Menschen zu? Oder ist es auch für Tiere und Pflanzen anwendbar? Im kirchlichen Verständnis – nein. Der Mensch ist das Ebenbild Gottes. Tiere und Pflanzen sind zwar Teil der göttlichen Schöpfung, jedoch wird ihnen eine niedrigere Stellung zugebilligt. Eine strikte Ausweitung des Fünften Gebotes auf Pflanzen und Tiere wäre praktisch auch nicht umsetzbar, wäre doch damit den Menschen die Nahrungsgrundlage entzogen.

Angesichts eines steigenden Fleischkonsums, angesichts unhaltbarer Zustände in Tierzuchtbetrieben und Schlachthäusern weiterlesen »

Das zweite Gebot

„Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren“ (kath.)
„Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen“ (ev.)

Erstes und Zweites Gebot hängen eng zusammen. Den Namen des einen Gottes, an den ich glauben soll, soll ich nicht verunehren bzw. missbrauchen.

Das Zweite Gebot sollte ein alltägliches Gebot im Umgang von Menschen miteinander sein. Tauscht man das Wort „Gott“ aus und ersetzt es durch „Menschen“, entsteht ein Gebot, das lautet: „Du sollst Menschen nicht verunehren“ bzw. „Du sollst Menschen nicht missbrauchen“.

Anmaßung, „Gott“ durch „Menschen“ zu ersetzen? Das kann man sehen, wie man will. Für mich beginnt jede Entwicklung und Veränderung im Kleinem, bei mir selbst, in meiner Umgebung, bei meinen Mitmenschen. Ist es überhaupt möglich, seine Mitmenschen zu verunehren und sie zu missbrauchen (körperlich, seelisch und materiell) und sich gleichzeitig an das Zweite Gebot zu halten? Glaubt man der Bibel, weiterlesen »

Das Erste Gebot

„Du sollst an einen Gott glauben“ (kath.),
„Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ (ev.)

Beim Ersten Gebot sind die beiden großen christlichen Kirchen nah beeinander. „Es gibt nur einen Gott“, lautet die klare Botschaft. „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben“.

Wie weit lässt sich das Gebot auslegen? Schauen wir ins Fernsehen, so begegnen uns jeden Tag viele Götter. Da ist von Sportgöttern und Musikgöttern die Rede, Schauspieler werden als göttlich bezeichnet. Haben wir uns köstlich amüsiert, finden das viele Menschen „einfach göttlich“. So viele Götter, dabei soll es doch nur einen geben. Und dann ist da noch das Geld, einst als Mammon verschmäht ist es heute zum Fundament des unerschütterlichen Glaubens an immer währendes Wachstum, Konsum und Materialismus geworden. Wie soll Gott im Himmel (oder wo auch immer) da mit seinen weichen Botschaften von Liebe und Mitmenschlichkeit mithalten können? weiterlesen »

Die Zehn Gebote

Die Zehn Gebote sind eine Aufzählung von verbindlichen Anweisungen (Geboten) des Gottes Israels in der Bibel. Die als direkte Rede des Gottes an sein Volk verstandenen Regeln fassen seinen Willen für das Verhalten ihm und den Mitmenschen gegenüber zusammen.

Die Zehn Gebote haben im Judentum wie im Christentum eine zentrale Bedeutung für die theologische Ethik und haben die Kirchengeschichte und die Kulturgeschichte Europas und der christlichen Welt mitgeprägt.

Bei der Zählung der Gebote gibt es im Judentum und in den christlichen Kirchen unterschiedliche Traditionen. Dort, wo das Bilderverbot – „Du sollst dir kein Bildnis machen“ – als zweites Gebot aufgeführt wird, wie in der anglikanischen, reformierten und orthodoxen Tradition, ergibt sich eine andere Zählung. Neuntes und Zehntes Gebot werden dort als ein Gebot verstanden.

Unterschiede gibt es auch zwischen dem katholischen und dem evangelischen Katechismus. weiterlesen »

Gedanken zum Buß- und Bettag

Am 18. November 2015 begehen die Christen in Deutschland den Buß- und Bettag. Der Tag, der auf Notzeiten zurückgeht, wurde im Laufe der Zeit immer wieder aus aktuellem Anlass angesetzt. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird ein allgemeiner Buß- und Bettag am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag begangen. Bis 1994 war der Buß- und Bettag gesetzlicher Feiertag in Deutschland. Zur Finanzierung der Pflegeversicherung wurde er ab 1995 abgeschafft. Nur im Freistaat Sachsen ist er bis heute gesetzlicher Feiertag.

Der Buß- und Bettag soll zur Reue für begangene Sünden aufrufen und eine Umkehr und Gesinnungsänderung zu Gott hin bewirken. Ist das in der heutigen Zeit noch aktuell? weiterlesen »

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