Februar 2016

Zwei Tipps, um schlechte Phasen zu überwinden

Nicht geeignet für andauernde Depression


An der Mulde bei Bad DübenWer kennt sie nicht, diese Tage, an denen einem das Leben total sinnlos erscheint und nichts mehr Spaß macht. Vermutlich jeder. Ich auch. Und das nicht nur einmal, sondern schon öfter. Jedes Tief, das ich durchlebt habe, hat mir neue Erfahrung und Erkenntnisse gebracht, die mir weitergeholfen haben.

Zwei wichtige Erfahrungen möchte ich weitergeben:

Nichts ist für immer …

Wenn mal wieder so ein grauer Tag da ist, erinnere ich mich daran, egal in welchem Zustand ich mich gerade befinde, egal wie mies derzeit auch alles aussehen mag, es geht vorbei. Garantiert!
Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter, weiterlesen »

Die sechs Stufen der Depression

Studie des Rheingold Instituts zur geheimen Logik der Depression

In einer Studie hat das Rheingold Institut untersucht, welcher inneren Logik die Volkskrankheit Depression folgt. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass Betroffene einen Prozess durchlaufen, der sich aus sechs Stufen zusammensetzt.

Menschen mit Depression wird oft das Stigma der Schwäche aufgedrückt, was das Erkennen und Heilen einer Depression erschwert.
Betroffene schweigen aus Scham, Angehörige, Freunde, aber auch Ärzte fühlen sich aus demselben Grund in vielen Fällen unangenehm berührt, wenn sie mit Depression konfrontiert werden.

Geschätzt gibt es ca. 4 Millionen Menschen, die an der „Volkskrankheit Depression“ in Deutschland leiden. In der Studie des Rheingold Instituts wurden 80 Personen jeweils zwei Stunden befragt. 40 von ihnen litten unter depressiven Verstimmungen. Weiterhin wurden 22 Ärzte, zehn Apotheker und acht pharmazeutisch-technische Assistenten interviewt.

Auftraggeber der Studie war der Hersteller von Naturheilmedizin Pascoe. Ziel der Studie war, das Muster herausarbeiten, dem eine Depression folgt. Das Ergebnis: Betroffene durchlaufen einen Prozess, der sich aus sechs Stufen zusammensetzt. weiterlesen »

Veränderung als systemischer Prozess

Schlecht bezahlter Halbtagsjob, Aufstocker vom Amt. Keine Freunde, kein Partner. Ein einsames Leben in einer viel zu kleinen Wohnung und die Waage zeigt starkes Übergewicht. Kurz – eine Leben ohne Freude und Sinn. Zeit für Veränderung. Doch womit beginnen?

Veränderung beginnt mit der Einsicht in die Notwendigkeit. Diese kann sich einstellen, wenn der Leidensdruck stark ansteigt. Auch Impulse von außen können die Einsicht zu einer Veränderung auslösen.

Was war zuerst da? Habe ich keinen Partner, weil ich zu dick bin oder hat die Einsamkeit das Frustfressen befördert? Nutze ich meine Freizeit nicht, weil ich kein Geld für gemeinsame Unternehmungen oder habe ich kein Geld, weil ich mich nicht ausreichend um einen guten Job bemüht habe? Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei? weiterlesen »

„Du musst loslassen!“

Freunde haben immer einen guten Ratschlag: „Du musst loslassen“ oder „Lass doch endlich los.“ Und sie haben Recht. Wenn das nur so einfach wäre. Wie soll denn das gehen?

Letztens war ich mit meinem Hund spazieren. Wir waren im Park und ich habe einen Ball geworfen. Der Hund hinterher, bis er ihn gefangen hatte. Und dann wollte er ihn nicht mehr hergeben. Er hat sich darin verbissen. Lange musste ich reden und schließlich ließ mein Hund den Ball widerwillig los.

Es geht uns Menschen nicht anders. Wir verbeißen uns in eine unangenehme Erfahrung, in ein schockierendes Erlebnis. Wir waren verletzt, gekränkt und wir schaffen es nicht, die Gefühle und Gedanken loszulassen.

Was passiert, wenn wir nicht loslassen?

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