August 2016

Was ist das Selbstbild und wie entsteht es?

Ich verwende sehr oft in Vorträgen das Wort Selbstbild. Für mich ist klar, was das ist und so bin ich bisher nie tiefer darauf eingegangen. Bis zu dem Tag, als eine Zuhörerin mich fragte, was denn das Selbstbild eigentlich ist und wie es entsteht.

Selbstbild ist nicht das Bild, das wir von uns im Spiegel sehen. Es ist das Bild von uns, das im Inneren entsteht. Es entsteht dort, wo auch das Selbstbewusstsein (oder auch NICHT-Selbstbewusstsein) herkommt. Das Selbstbild sind all die Gedanken, Gefühle und Meinungen, die ein Mensch über sich selbst denkt. Dazu gehört auch das Spiegelbild und wie wir es sehen und bewerten.

Und genau dieses Selbstbild ist es, was am Ende das Leben eines Menschen bestimmt. Menschen verhalten sich im Außen so, wie sie sich in ihrem Selbstbild sehen. Sieht ein Mensch sich als zu dick, hässlich, weiterlesen »

Wie geht man mit Angst um?

Die Erfahrung zeigt: Der Körperzustand verändert sich, wenn ein Mensch vor etwas Angst hat. Die Schultern spannen sich an, die Atmung wird flach und die Gedanken kreisen ständig um die Angst.

Im Gegensatz dazu, wenn der Körper im Normalzustand ist:

  • Der Körper ist entspannt,
  • Man fühlt sich fest geerdet auf dem Boden,
  • Die Atmung ist tief und im Bauch,
  • Die Gedanken sind im Hier und Jetzt und nicht in der Zukunft,

Was bringen diese Erfahrungswerte?

Sobald ein Mensch in eine Angstsituation kommt sollte er versuchen, bewusst in den Normalzustand zurückzukehren. Er sollte sich bewusst

  • körperlich entspannen und
  • geistig wieder ins Hier und kommen.

Die Angst gedanklich durch Glaubenssätze weiterlesen »

Premiere des Theaterstücks „Hier werden Sie platziert“ der Theatergruppe „Selbst & Los“

Termin: 02.07.2016, 19.00 Uhr, Halle 5 e.V.:

Im Oktober 2015 starteten neun theaterfreudige Laien, eine Theaterpädagogin und eine Assistentin mit einem Theaterprojekt der Leipziger Selbsthilfe, in Kooperation mit dem Leipziger Bündnis gegen Depression e.V.

Seitdem trifft sich die Theatergruppe „Selbst & Los“ jeden Montagvormittag und erarbeitet gemeinsam eine theatralische Collage über die Unbequemlichkeit des Lebens mit viel Spaß, Humor, Konzentration, Ideenreichtum und ganzem Herzen.

In wenigen Wochen stehen wir dann für Sie auf der Bühne. Lassen Sie sich inspirieren von unserem Stück „Hier werden Sie platziert“! Die Premiere findet am 02. Juli 2016 um 19 Uhr im Halle 5 e.V. statt, am 09. und 10. Juli 2016 gibt es jeweils um 19 Uhr im DachTheater im Haus Steinstraße eine weitere Vorstellung.

Klare Ansagen

In Europa kommunizieren Paare im Durchschnitt gerade einmal 2 Minuten am Tag wesentlich miteinander. Zwei Minuten wesentlich bedeutet: über die eigenen Gefühle, was ihnen an der Beziehung/am Partner wichtig ist, was sie sich wünschen etc.

Die restlichen 1438 Minuten sind nur Automatismen, hohle Phrasen und unwesentliches Geplapper oder eben Schweigen. Wenn es hoch kommt, noch Streit. Wen wundert es, dass jede zweite Ehe geschieden wird.

Die Menschen reden zu wenig miteinander. Und das gilt nicht nur für Partnerschaften, auch in Freundschaften und in der Kommunikation am Arbeitsplatz trifft das zu. weiterlesen »

Feedback – Fluch oder Segen?

In der Selbst-Hilfe Literatur wird immer wieder hervorgehoben, wie wichtig es doch sei, sich Feedback von anderen Menschen zu holen. Es sei wichtig, andere um deren Meinung zu fragen und wo sie denken, dass noch Potentiale vorhanden sind und was verbessert werden kann.

Das klingt erst mal gut und richtig. Doch ist es heutzutage nicht so, dass jeder Depp zu jedem Thema eine Meinung zu haben scheint? Muss ich mir das alles anhören und auch noch befolgen? Zumal viele Leute gut darin sind Ratschläge zu geben, an die sie sich selber nicht halten.

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass es nur sehr wenige Menschen gibt die in der Lage sind, mich wirklich richtig einzuschätzen und mir ein hilfreiches Feedback zu geben. Das sind Menschen, weiterlesen »

Es ist vorbei, das Neue beginnt

2015 ist vorbei, willkommen 2016. Ein sehr guter Zeitpunkt, um Inne zu halten und das alte Jahr Revue passieren zu lassen.

Was haben Sie sich Anfang 2015 vorgenommen? Und was davon ist wahr geworden? Haben Sie genau das Leben gelebt, das Sie leben wollten? Oder ist es doch ganz anders gekommen, als geplant und gedacht?

Waren auch im Jahr 2015 wieder einige Sachen dabei, die so nicht unbedingt hätten sein müssen? Na, wie auch immer. Es ist vorbei. Die eigentlich viel wichtigeren Fragen sind:

  • Was will ich 2016 erreichen?
  • Wer will ich am Ende des Jahres 2016 sein?
  • Und wie will ich am Ende des Jahres 2016 auf das Jahr zurückblicken?

Denken Sie mal drüber nach. Und noch viel besser: Schreiben Sie all Ihre Gedanken und Ziele auf. Schriftform verpflichtet! Und wer seine Ziele schriftlich festhält und sich immer wieder in Erinnerung holt, erreicht sie mit sehr viel höherer Wahrscheinlichkeit. Wichtig dabei ist, dass die Ziele von Herzen kommen. Denn sonst ist spätestens am 15. Januar wieder alles vergessen.

Das schöne geregelte Leben

Das Leben ist doch schön. Alles ist geregelt, von der Wiege bis zur Bahre. Die Eltern kümmern sich und regeln alles, dann die Schule, dann der Ausbilder oder Professor und dann der Chef. Die Kirche regelt das Seelenheil und der Staat ist sowieso allgegenwärtig mit seiner Regelungswut. Ist doch bequem. Einfach machen, was die Menschen in der Umgebung wollen und vorsagen, die müssen es ja schließlich wissen. Keine Überraschungen, keine Risiken. Und ab in die Hängematte des geregelten Lebens.

Manche Menschen mögen gern so leben. Doch bei vielen regt sich ein unbestimmtes inneres Unbehagen. Obwohl sie alle Regeln befolgen, fühlen sie sich innerlich nicht gut. Anstatt das Leben entspannt genießen zu können, werden sie immer verspannter und unzufriedener.

Was tun? Noch mehr Regeln? weiterlesen »

Umgang mit Angst und Panik

Leiden Sie unter Ängsten und Panikattacken und wollen Sie endlich raus aus diesem Hamsterrad?

Wenn Sie diesen Artikel lesen, sind Sie bereits auf dem richtigen Weg. Das Thema Angst hat in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. Inzwischen gibt es zahlreiche Selbsthilfebücher zum Thema Angst und Panik. Sinnvoll sind Bücher, die weniger die medizinischen und psychologischen Aspekte der Angst beleuchten und mehr Wert auf konkrete Übungsprogramme legen.

Nachfolgend einige Tipps, wie Sie mit Angst und Panik besser umgehen und sie überwinden können.

Angst akzeptieren

Ängste gehören zum Leben. Sie sind Ausdruck der menschlichen Evolution und treten regelmäßig auf, z.B. wenn man sich auf etwas Neues, Unbekanntes einlässt. Sie stimulieren das Nervensystem, um es zu Höchstleistungen zu befähigen (z.B. durch vermehrte Wachsamkeit, Konzentration und Handlungsbereitschaft). Erst wenn die Ängste außer Kontrolle geraten und zu einer Überreaktion führen, werden sie zum Stress und rufen weitere Symptome hervor. Krankhafte Angst bezieht sich auf Situationen, die in Wirklichkeit gar nicht gefährlich sind und nur als so empfunden oder vermutet werden. Angst ist damit eine richtige Reaktion, nur zur falschen Zeit bzw. am falschen Ort. weiterlesen »

Der größte Fehler im Leben

Im Friedenspark Leipzig

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welcher der größte Fehler in ihrem Leben war? Ich hab mir die Zeit einmal genommen und bin – nach einiger Zeit des Nachdenkens und Abwägens – zu einem Schluss gekommen.

Ich hab viel zu lange und viel zu stark auf das gehört, was andere für mich als richtig empfanden und was andere von mir erwartet haben, anstatt das zu tun, was mein Herz mir sagte.

Der einzige Mensch, der jemals wirklich wissen kann, was ihm liegt und was ihm Spaß macht, ist dieser Mensch selber. Und sonst niemand! weiterlesen »

Bunt ist gesund – Essen nach Farben

Vortrag im „Begegnungszentrum im Grünen“, Leipzig-Grünau, 16.05.2014

Grapefruit und Zitronen - Vitamin-C-Bomben

Grapefruit und Zitronen – Vitamin-C-Bomben

Wie viel Obst und Gemüse essen Sie pro Tag? Wonach suchen Sie ihr Obst und Gemüse aus?

Wenn es um Farben bei Lebensmitteln geht, dann stehen Obst und Gemüse an erster Stelle. Sie enthalten wenig Energie, liefern dafür eine Menge an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen. Mit Obst und Gemüse wird eine Mahlzeit nicht nur bunt, sie wird auch gesund.

Es vergeht kaum eine Woche, in dem nicht ein Lebensmittelskandal den nächsten durch die Medienwelt jagt. Und sicherlich haben Sie sich auch schon einmal oder öfter die Frage gestellt: Was kann ich überhaupt noch essen?

Auf diese Frage gibt es eine Antwort: Essen Sie bunt. Essen Sie die Farben der Natur, dann haben Sie einen wunderbaren Schutz für Ihren Körper.

Unsere Pflanzen waren nicht immer bunt. In der Urzeit war die dominierende Farbe Grün. Erst mit der Evolution der Bedecktsamer vor etwa 110 Millionen Jahren wurde die Pflanzenwelt bunt. Bedecktsamer sind praktisch alle Pflanzen, die wir heute essen. Die Bedecktsamer schützen ihre Samen im Gegensatz zu den Nacktsamern, wie Nadelbäumen und Farnen. weiterlesen »

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