Februar 2018

Werde zum Egoisten – jetzt!

Egoismus ist weitgehend verpönt. Warum eigentlich? Weil er gleichgesetzt wird mit Eigensinn, ausgefahrenen Ellenbogen und einer „alles- gehört- mir-Mentalität“. Mit all dem hat Egoismus absolut nichts zu tun.

Egoismus ist – in seiner ursprünglichen Form – die eigene Haltung, das eigene Ich, die eigenen Wünsche in den Mittelpunkt zu stellen. Eigenliebe, Eigennutz, Ichbezogenheit. Wahre Egoisten sind Menschen, die zu ihrem eigenen Zweck handeln, dies jedoch in einer symbiotischen Lebenshaltung zugleich auch zum Vorteil anderer. Diejenigen Egoisten, die den zweiten Teil vergessen, werden als Raffgier-Egoisten bezeichnet.

Doch um die geht es ja nicht. Und weil Egoismus in unserem Land auf die Gruppe der weiterlesen »

Ich mache es allein

Ich gehöre zu den Menschen, die alles alleine schaffen wollen. Das hat sicher etwas mit Kontrolle bzw. Kontrollverlust zu tun. Ich möchte die Kontrolle über mein Leben behalten. Ich will mich nicht abhängig machen. Ich will, dass die Dinge auf meine Art erledigt werden. Ich will anderen Menschen ungern zur Last fallen.

Deswegen bin ich Anhänger der Idee, alles alleine schaffen zu wollen. Das ist riesengroßer Quatsch. Kein Mensch kann alles alleine schaffen. Jeder Mensch braucht mal Hilfe, Zuspruch oder ein offenes Ohr. Bis ich das begriffen hatte, ist eine Menge Zeit vergangen. Heute bin ich soweit, weiterlesen »

Depression – muss der Leidensdruck erst unerträglich werden?

Ich kenne einige Leute, die in einer Depression stecken. Sie wissen auch darum, schaffen es aber nicht, mit irgendetwas in Aktion zu kommen, um ihr Situation zu verbessern. Eigentlich unverständlich, warum tun sie nichts, wenn sie merken, dass es ihnen nicht gut geht?

Es scheint so zu sein, dass bei der Leidensdruck bei einigen Menschen erst so groß werden muss, dass er absolut nicht mehr auszuhalten ist. Erst dann sind einige Menschen bereit, Hilfe zu suchen. Allerdings sind sie dann meistens auch so am Boden, dass sie alles annehmen, was ihnen als Hilfe vorgesetzt wird.

Ist es wirklich so, dass der Leidensdruck erst ein Maximum erreicht haben muss, weiterlesen »

Erfolg erfordert Bereitschaft

„Was bin ich bereit zu tun, um ein gutes, erfülltes Leben zu haben?“ Stellen Sie sich mal diese Frage. Es ist eine harte Frage, gewiss. Denn allzu oft zeigt die Antwort, dass die Bereitschaft zu klein ist, um etwas zum Positiven zu verändern.

Ein erfülltes Leben ist meist das Ergebnis von Aktivität, von Veränderungsbereitschaft, von Entschlossenheit, von Ehrlichkeit.

Wer in seinem Leben etwas erfolgreich und nachhaltig verändern will, muss sich folgende Fragen stellen:
Bin ich bereit … weiterlesen »

Die Karawane zieht weiter …

… die Schlauen bleiben stehen

Schon wieder ein neues Buch auf dem Markt. Dort ein neuer Vortrag und ein neuer Workshop. Und letzte Woche standen in der Zeitung wieder ganz neue Erkenntnisse.

Es gibt Menschen, die nehmen alles mit, was sich ihnen in den Weg stellt. Jeder Workshop, jeder Vortrag besucht, jedes Buch gelesen, jedem Guru Glauben geschenkt. Die müssen es ja wissen, sind ja die Experten. Und irgendwann wird schon das Richtige für mich dabei sein.

Irgendwann? Das Angebot an Lebens-Veränderungs- und Lebens-Verbesserungs-Hilfen ist schier endlos. Klar, damit lässt sich auch viel Geld verdienen. Und so manch ein lebensgeplagter Mitbürger saugt alles in sich auf – und wundert sich, warum sich in seinem Leben nichts verändert. weiterlesen »

*nea – Netzwerk erwerbssuchender Akademiker

Arbeitsgemeinschaft Leipzig – Aktuelle Termine Oktober/November 2016

Das *nea – Netzwerk erwerbssuchener Akademiker bietet in den Monaten Oktober und November 2016 interessante Veranstaltungen für erwerbssuchende Akademiker an. Besonders hingewiesen sei an dieser Stelel auf die Neue Arbeitsgemeinschaft für für engagierte Neuleipziger.

*nea Leipzig richtet sich an erwerbssuchende Akademikerinnen und Akademiker und möchte Alternativen zum bereits bestehenden Angebot öffentlicher Einrichtungen und Träger schaffen. Aufgrund der verstärkten Zuwanderung von akademisch vorgebildeten Menschen nach Leipzig mit ausländischen Wurzeln entstand die Idee, in Leipzig eine AG für diese Zielgruppe zu initiieren. *nea möchte ein Netzwerk aufbauen, weiterlesen »

Mach es allen recht …

… oder besser nicht!

Nein sagen, das geht doch nicht. Ganz besonders nicht, wenn gute Freunde, der Chef oder jemand aus der Familie um etwas bittet. Das kann man doch nicht abwiegeln. Geht doch nicht. Oder doch?

Diese Situation kennen sicherlich viele Menschen. Ein nahe stehender Mensch bitte um etwas. Eigentlich will man nein sagen, doch dann meldet sich das schlechte Gewissen.

Fakt ist: Wer etwas tut, das er gar nicht tun will, dann gehst dieser Mensch gegen sich selber vor. Er stellt sich und seine Bedürfnisse hinten an und stellt eine andere Person vor sich an erste Stelle. Dabei sollte es im Leben eines jeden Menschen nur eine Nummer 1 geben – dieser Mensch selbst. Niemand anderes. Es spielt keine Rolle, wer der Mensch ist, der um etwas bittet.

Wer etwas tut, das sich gegen sich selber richtet, weiterlesen »

Wie komme ich aus einem Motivationstief?

Immer mal wieder erzählen mir Leute, dass sie auf gar nichts Lust hätten. Sie nehmen sich zwar was vor, aber lassen es dann auch gleich wieder.

Und dann kommt die Frage an mich, was sie dagegen tun können?

Meistens empfehle ich dann folgendes: Loslegen. Mit irgendwas. Mit was spielt keine Rolle. Hauptsache in Aktion kommen. Das reicht für den Anfang schon aus. Aktion – egal in welche Richtung – ist der Killer für jedes Motivationstief.

Passive Phasen – Phasen ohne Motivation – können nur so lange bestehen, weiterlesen »

Erste Bürgerpflicht: Sorge Dich um Dich selbst!

Ich berate ehrenamtlich Menschen, die depressive Phasen haben, deren Angehörige und Freunde. Das macht Spaß und ist interessant, weil es meine beruflichen Aktivitäten ergänzt und mich die Problematik Depression aus einem anderen Blickwinkel betrachten lässt.

Vor einiger Zeit war eine junge Frau zur Beratung gekommen. Sie selbst war nicht von einer Depression betroffen, jedoch ihre Freundin. Studentin und im Prüfungsstress. Die Symptome waren eindeutig und die Freundin hatte sich bereits in therapeutische Behandlung begeben.

Worum ging es in dem Gespräch. Es ging natürlich nicht in erster Linie um die Person (also die Freundin mit Depression), die nicht anwesend war. Es ging um die Freundin (ohne Depression), die zur Beratung gekommen war.

Was war ihr Problem? weiterlesen »

12 Phasen zum Burnout

nach Herbert J. Freudenberger

Der Psychologe Herbert J. Freudenberger (1926 bis 1999) war einer der Ersten, der sich mit Burnout wissenschaftlich befasst hat.

Freudenberger hat den Verlauf eines Burnouts in 12 möglichen Phasen definiert, wobei die Reihenfolge nicht zwingend ist:

  1. sich selbst und anderen stets etwas beweisen wollen,
  2. extremer Ehrgeiz, hohe Erwartungen an sich selbst,
  3. stets überarbeitet, soziale Kontakte und persönliche Bedürfnisse werden vernachlässigt,
  4. das Ignorieren von inneren Problemen und Konflikten,
  5. Zweifel am bisherigen persönlichen Wertesystem („Brauche ich überhaupt mein Hobby, das mir immer so wichtig war?“, „Sind das wirklich meine Freunde?“),
  6. weiterlesen »

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