August 2015

Energieräuber – Menschen, die uns Kraft kosten

Wir treffen im Alltag auf Menschen, die uns inspirieren, die uns gut tun und uns bereichern. Und wir treffen auf Menschen, die uns Kraft und uns unsere Lebens-Energie stehlen. Zeit, für eine klare Ansage.

Ob es die Freunde sind, die andauernd von ihrem tollen neuen Job erzählen und uns dabei nie nach unserer Arbeit fragen. Ob es die Eltern sind, die sich immer wieder ungefragt in unser Beziehungsleben einmischen. Eine Kollegin, die ständig über alles und jeden beklagt, meckert, ohne jedoch an einer Lösung zu arbeiten. Auch der Partner, der uns immer wieder das Gefühl gibt, etwas Falsches zu tun. Sie sind überall, diese Energieräuber.

Nach jeder Begegnung mit solchen Menschen fühlen wir uns unwohl, ausgelaugt und erschöpft oder sind gereizt und niedergeschlagen. Diese Stimmungswechsel sind Anzeichen dafür, dass in unserem Leben Energieräuber ihr Werk verrichten.

Besonders empathische Frauen und Männer, die sich gut in andere hineinversetzen können, werden oft Opfer von Energieräubern. Doch auch wer sich und den anderen schlecht Grenzen setzen kann, es immer allen recht machen möchte oder weiterlesen »

Tagebuch eines Burnout-Falls

Was noch wichtig ist

Ich möchte nicht versäumen zu erwähnen, wie wichtig es für einen Menschen in einer depressiven Episode ist, ein intaktes soziales Umfeld zu haben. Vor dem Tag X hatte ich Freunde, danach nur noch sehr wenige. Viele haben sich verabschiedet, weil sie mit der Situation nicht umgehen konnten, weil sie sich nicht damit beschäftigen wollten. Unverständnis und Intoleranz schlugen mir entgegen. Aber es waren auch andere Menschen da. Meine Familie, die mich mit ihren Mitteln unterstützte, vor allem den Schritt in die Selbstständigkeit. Da war mein Freund und Coach, der mich über Monate nicht nur coachte, sondern auch unterstützte und beriet.

Und da war noch ein Freund, den ich erst wenige Wochen vor dem Tag X kennenlernte. Er fragte jeden Tag, wie es mir geht. Wenn es seine Zeit zuließ, trafen wir uns und ertrug es, wenn ich nicht gut drauf war ohne sich auch nur ein einziges Mal zu beschweren. Er war immer für mich da und ist es bis heute. Erst, wenn ein Mensch an einem Tiefpunkt, wie einer Depression angekommen ist merkt er, wer seine Freunde sind und wichtig Freundschaften im Leben sind. weiterlesen »

Tagebuch eines Burnout-Falls

Nachdenken über den Tag X

Was an diesem Donnerstag passierte, nenne ich heute den Tag X. Es war die Zäsur meines bisherigen Lebens und der Beginn von etwas ganz Neuem, auch wenn ich damals noch nicht die Spur einer Ahnung hatte, wie das Neue aussieht.

Wie kam es zu diesem Tag X?

Das zu analysieren und hier zu erzählen, dauert Stunden. Und auch heute, fast drei Jahre danach, kann ich darauf keine abschließende Antwort geben.

Nüchtern gesagt, Burnout kann entstehen, wenn Menschen sich für andere einsetzen und aufopfern und dabei ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche in den Hintergrund stellen. Es verwundert daher nicht, dass besonders in solchen Berufen, in denen die Hilfe für andere im Vordergrund steht, besonders viele Burnoutfälle auftreten, z.B. in Pflegeberufen.

Burnout kann aber auch auftreten, wenn ich meine Arbeit über alles andere stelle, keinen Ausgleich und keine Erholung mehr in der Freizeit finde oder gar keine Freizeit mehr habe. weiterlesen »

Die Geschichte des Wortes Coach

Coach kommt aus dem Englischen und heißt Trainer. So die weitläufige Meinung. Doch so einfach ist es nicht.

Coach hat in der englischen Sprach viele Bedeutungen: Bus, Kutsche, Karosse, Eisenbahnwaggon, Nachhilfelehrer. To coach bedeutet, jemanden trainieren, kann aber auch mit to practice übersetzt werden. Jemandem Nachhilfe geben heißt auch to coach. Eine reno coach ist ein Renovierungsfachmann.

Trainer heißt im Englischen track-suit oder coach. Coaching bedeutet Training oder Nachhilfe.

Coach und Coaching haben also etwas mit trainieren, mit Hilfe, Nachhilfe aber auch mit Fortbewegung zu tun. weiterlesen »

Aus Burnout in die Selbständigkeit – Eigene Erfahrungen

Bereits während meiner akuten Burnout-Phase habe ich mich mit der Frage beschäftigt: Wie geht es weiter? Ich habe Burnout nicht als das Ende gesehen, sondern als die Chance zu einem Neuanfang, auch wenn ich lange Zeit nicht wusste, wie dieser Neuanfang aussehen wird.

In den ersten Wochen nach meinem Zusammenbruch habe ich mir öfter die Frage gestellt weiterlesen »

Aus Burnout in die Selbstständigkeit – Checkliste

Aus einer Burnoutphase in die Selbstständigkeit zu gehen, ist ein großer und bedeutender Schritt. Er will wohl überlegt und gründlich durchdacht sein.

Fehler passieren immer und Erfahrungen muss jeder selbst sammeln. Aber mit einem guten Plan und professioneller Hilfe ist Selbständigkeit aus Burnout möglich.

Was gilt es zu beachten?

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Aus Burnout in die Selbstständigkeit

Ist die akute Phase eines Burnouts erst einmal überstanden stehen viele Betroffene vor der Frage: Und wie geht es weiter? Möglichkeiten gibt es mehrere: zurück an den alten Arbeitsplatz, eine neue Arbeitsstelle suchen, weiter Sozialleistungen beziehen oder sich selbstständig machen. Jeder muss für sich entscheiden, was für ihn das Beste ist. Den Weg in die Selbstständigkeit scheuen aber viele. Warum? Angst vor dem Neuen, Unbekannten? Zu viele Hürden? Angst vor erneutem Versagen? weiterlesen »

Burnout – Hilfe und Unterstützung

Im Zustand eines akuten Burnouts sind die Betroffenen oft nicht mehr in der Lage, ihren Alltag zu strukturieren und ansonsten alltägliche Dinge zu verrichten. Das Gefühl der Leere, Sinnlosigkeit und Überforderung betrifft alle Bereiche des Lebens.

Hinzu kommen Ängste vor Gängen auf Behörden, zu Ärzten und Therapeuten. Soziale Kontakte werden abgebrochen. Die Wohnung wird nicht mehr verlassen oder nur noch, wenn es unvermeidlich ist. Das erfordert dann oft ein hohes Maß an Überwindung und Energie, die nicht vorhanden ist. Besonders betroffen sind allein lebende Menschen. weiterlesen »

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