Oktober 2018

Kritik und Respekt

Sagte jemand zu mir: „Ich nehme nur Kritik an von Menschen, vor denen ich Respekt habe“.

Ich fragte: „Welche Menschen sind das, vor denen du Respekt hast“?

Antwort: „Das sind Menschen, die in ihrem Leben etwas erreicht haben“.

Meine Antwort: „Woran machst du fest, dass ein Mensch in seinem Leben etwas erreicht hat“?

Seine Antwort: „Na, wenn eben etwas da ist, guter Beruf, gutes Einkommen, Besitz“.

Meine Reaktion: „Also hast du vor allen Menschen, die nach deiner Auffassung weiterlesen »

Aufklärung über Burnout

Das Burnout-Syndrom belastet immer mehr Menschen. Berufstätige sind überfordert und gestresst in ihrem Job. Symptome, wie sinkende Leistungsfähigkeit, fehlende Motivation oder Schlafstörungen sind nur einige wenige Anzeichen für Burnout. Die Alarmsignale des Körpers sollten nicht ignoriert werden. Die ERGO direkt hat zu diesem Thema einen umfangreichen Artikel auf ihrer Webseite verfasst.

Lass los …

Wir Menschen klammern uns gern an Dinge, die uns lieb und teuer sind oder erscheinen. Wir glauben, diese Dinge damit immer bei uns halten zu können. Das mag mit Omas altem Porzellan auch funktionieren, mit vielen Dingen funktioniert es nicht.

Je mehr wir uns an diese Dinge klammern, desto weniger gehören sie uns. Das gilt vor allem für Job, Freunde, Geld, Partner …

Je mehr wir versuchen, Dinge krampfhaft an uns zu binden, desto weiter entfernen sie sich von uns und umso größer die Gefahr, dass wir sie für immer verlieren. Am besten lässt sich das an einer Beziehung sehen – wer krampfhaft an seinem Partner festhält, wird ihn mit höchster Wahrscheinlichkeit verlieren. weiterlesen »

Mach Dein Ding

Letztens habe ich nachgedacht. Es gibt zwei Arten der Motivation. Die Schmerz-Motivation und die Inspirations-Motivation. Bei der Schmerz-Motivation willst man unbedingt weg von etwas, bei der Inspirations-Motivation will man hin zu etwas.

Wie war das eigentlich bei dir damals, als ich mich selbstständig gemacht habe? Welche Art der Motivation hatte ich? Es war definitiv die Schmerz-Motivation. Ich wollte unbedingt weg von allem.

Ich wollte weg davon, weiterlesen »

Achtsamkeit

Forscher schätzen ja, dass zwischen 90% und 98% unserer inneren Prozesse unbewusst und automatisch ablaufen. Man könnte also sagen, dass wir für uns selbst blind, taub und gefühllos sind. Wer daran etwas ändern will, trainiert seine Achtsamkeit.

Achtsamkeit bedeutet: bewusster in uns hineinschauen, hineinhören, hineinfühlen. Ärger, Angst, Freude – alles lässt sich anschauen, anhören und fühlen.

Zur Achtsamkeit gehört auch, Dinge in meiner Umgebung genauer wahrzunehmen. Das Gras unter den Füßen bewusst spüren, eine Blume am Wegesrand bewusst anschauen, die Stimmen der Vögel bewusst hören.

Achtsamkeit und Bewusstheit kann man aber auch noch auf einer höheren Ebene erleben, wenn man über sich weiterlesen »

Wann hat der Mensch eine Wahl?

Menschen brauchen Freiheit und Mitbestimmung. Ohne fühlen wir uns unwohl. In der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) gibt es einen schönen Gedanken:

  • Wenn du nur eine Wahlmöglichkeit zur Auswahl hast, ist es Zwang.
  • Wenn du zwei Wahlmöglichkeiten hast, bist du in einem Dilemma.
  • Ab drei Wahlmöglichkeiten, da fängt die Freiheit an.

Ein Bereich, in dem manchen Menschen die Bedeutung dieser Idee aus dem NLP täglich spüren, ist der Beruf. Denn viele Menschen stecken in ihrem Beruf fest und fühlen sich gefangen. Weil sie keine Alternativen zu ihrer jetzigen beruflichen Situation sehen. Sie sehen nur den Zwang, sie fühlen sich gezwungen zur Arbeit zu gehen. Keine Alternative. weiterlesen »

Das Gefühl ist entscheidend …

… nicht das Ergebnis

Kennst du das? Du machst etwas im Leben, hast Erfolg, aber ein ungutes Gefühl? Oder anders herum, du scheiterst und hast trotzdem ein gutes Gefühl? Ist doch komisch, eigentlich sollten Erfolg und ein gutes Gefühl untrennbar zusammengehören und wer scheitert kann sich doch gar nicht gut fühlen.

Bei allem, was du tust, brauchst du eine positive Grundeinstellung, ein klares Ziel und eine Vision vom Ergebnis. Das allein ist noch keine Garantie für Erfolg, aber die drei Dinge schaffen in dir ein gutes Gefühl. Und wenn es dann nicht klappt? Okay, dann hat etwas nicht gestimmt, das Ziel war nicht klar, die Vision nicht ausgereift. Aber das Gefühl bleibt. Du wirst enttäuscht sein, aber du hast einen Ansporn, weiter zu machen, um zu dem guten Gefühl auch noch ein gutes Ergebnis hinzuzufügen.

Beispiel: Du machst eine Weiterbildung und stehst vor der Prüfung. Dein Ziel ist, die Prüfung mit maximalem Ergebnis zu bestehen, weiterlesen »

„Na du verdienst dein Geld ja leicht“

Diesen Satz hat kürzlich jemand zu mir gesagt. Der Hintergrund: Ich habe der Person erzählt, was ich mache und womit ich mein Geld verdiene. Dieser Mensch schuftet tagein, tagaus auf Baustellen, muss schwer schleppen, ist Lärm und Dreck ausgesetzt.

„Ich muss noch richtig arbeiten für mein Geld“, sagte er zu mir, „so leicht wie Du möchte ich mein Geld auch mal verdienen.“

Ich antwortete: „Und warum machst du es nicht?“. Er schaute mich an. „Wie soll das denn gehen. Ich arbeite auf dem Bau, da ist es nicht so leicht.“ Ich fragte weiter: „Zwingt dich jemand, auf dem Bau zu arbeiten und hart für dein Geld zu schuften?“ Antwort: „Nein.“ „Warum tust du es dann?“ fragte ich. Keine Reaktion.

Geld muss hart verdient werden – diesen Glaubenssatz hämmern unzählige Eltern ihren Kindern ins Gehirn ein. weiterlesen »

Brich aus der Herde aus

Menschen lernen in zwei Modellen: durch Gruppendenken und durch eigenes Denken.

Gruppendenken bedeutet: Wir schauen auf andere Menschen und gucken, wie die eine Sache gemacht oder ein Problem gelöst haben.

Dadurch partizipieren wir von deren Erfahrungen ohne selbst groß nachdenken bzw. ausprobieren zu müssen. Das Konzept ist super denn man lernt dadurch sehr viel mehr und schneller.

Das Konzept hat aber auch einen großen Nachteil. Man übernimmt auch oft Denkweisen, die gar nicht besonders dienlich sind und oft mehr hindern, als dass sie helfen.

Aus Gruppendenken können hinderliche Glaubenssätze entstehen, wie: weiterlesen »

Ich kann nicht heißt, ich will nicht

Wie oft habe ich diesen Satz als Kind von meinen Eltern gehört? Unzählige Male. Und ich habe diesen Satz gehasst. Wie konnten sie mich nur nicht verstehen? Ich kann das doch nicht, ich will schon, aber ich kann eben nicht …

Heute sehe ich diesen Satz anders. Jeder Grund, der uns angeblich hindert, etwas zu tun, ist eine Ausrede aus dem Kopf. Wer sagt: „Ich kann das nicht“ – der will es nicht.

Dann kommen die Wenns und Abers. Ich kann doch nicht meinen Job aufgeben, ich muss doch arbeiten gehen, weil ich Kinder habe …

Nun, müssen muss keiner irgendetwas. weiterlesen »

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