November 2017

Jahrestagung „Gesunde Städte-Netzwerk Leipzig“

Die Koordinatorin des Leipziger Gesunde Städte-Netzwerkes, Frau Carmen Kluge, lädt ein zur Jahrestagung des Gesunde Städte-Netzwerkes Leipzig am 01.12.2017. Die diesjährige Jahrestagung steht unter dem Motto „Erwerbslosigkeit und Gesundheit“ und wendet sich einem neuen komplexen Thema zu. Mit der Tagung soll die Frage bearbeitet werden, wie in Leipzig die gesundheitlichen Ressourcen von Langzeiterwerbslosen gestärkt werden können. Dazu bedarf es neben abgestimmten Förderansätzen und koordinierten kommunalen Strategien auch einer Vielzahl an Akteuren aus unterschiedlichen Fachbereichen. Diese Jahrestagung findet in Kooperation mit dem Jobcenter Leipzig statt.

Im anhängenden Flyer finden Sie alle weiteren Informationen und die Hinweise zur Anmeldung.

Tagebuch eines Burnout-Falls

Odyssee durch die Behörden

Von meinem bisherigen Arbeitgeber hatte ich mich durch einen Aufhebungsvertrag getrennt. Für das Arbeitsamt ist ein Aufhebungsvertrag dasselbe, wie eine Kündigung – es gibt drei Monate Sperre, sofern keine schwerwiegenden Gründe für den Aufhebungsvertrag vorliegen. Ob es Gründe für diesen Vertrag gab, wurde erst einmal nicht geprüft. Mir wurde gleich an den Kopf geschmissen, dass ich erst einmal eine dreimonatige Sperre bekomme.

Ich gab in meinem Antrag an, selbstständig zu arbeiten mit mehr als 15 Stunden pro Woche. Das war ein Fehler. Denn damit stand für das Amt fest, ich bin selbstständig und bekomme keine Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung, in die ich 15 Jahre lang eingezahlt hatte. Dagegen legte ich natürlich Widerspruch ein, denn meine Selbstständigkeit bestand zu diesem Zeitpunkt aus Ausbildungen und dem Erstellen von Internetseiten. Geld verdiente ich nicht. weiterlesen »

Selbstbewusstsein – alles Quatsch, oder doch nicht?

An einem Altarm der Mulde bei Eilenburg

Vor einigen Tagen bekam ich eine Mail, in der mir ein Bekannter schrieb, dass ein weltbekannter Business-Psychologe ist in einem Artikel im Harvard Business Review behauptet, dass Menschen mit niedrigerem Selbstbewusstsein erfolgreicher im Leben sind.

Aha. Ich habe kurz überlegt, ob ich meinen Beruf, in dem das Selbstbewusstsein und dessen Entwicklung eine entscheidende Rolle spielt, aufgebe und mich künftig mit einer Flasche Bier auf die Parkbank setze.

Scherz beiseite. Wer auch immer dieser „weltbekannte Business-Psychologe sein mag – er redet Blödsinn. weiterlesen »

Psychosoziales Coaching im Jobcenter Leipzig – ein Kommentar

Mirko Seidel, Burnout-Therapeut und Coach in Leipzig

Es ist eine gute Sache, sich um die Widereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt zu kümmern. Und es ist eine gute Sache, Menschen mit psychischen Störungen zu helfen. Beides wurde mit dem Pilotprojekt des Jobcenters Leipzig getan. Und doch hatte ich dem lesen der Pressemitteilung des Stiftung Deutsche Depressionshilfe einen schalen Nachgeschmack.

Da ist zunächst der Name des Projektes: „Psychosoziales Coaching“. Im Rahmen des Projektes werden Angestellte im Jobcenter von Mitarbeitern des Psychosozialen Coachings geschult, Hinweise auf psychische Erkrankungen zu erkennen. Das ist gut. Die Teilnahme an dem Projekt ist freiwillig. Im Erstgespräch mit einem Psychologen werden eine ausführliche Anamnese sowie ein klinisches Diagnostikgespräch durchgeführt. Im Anschluss erhält der Betroffene Informationen zu seiner Erkrankung, eine Beratung zu Behandlungsmöglichkeiten, Kurzinterventionen und die Möglichkeit an Gruppenprogrammen teilzunehmen.

Aha, der Betroffene wird also zum Psychologen geschickt, erhält eine klinische Behandlung. Auch wenn davon nichts in der Pressmitteilung steht, eine Verabreichung von Medikamenten dürfte Bestandteil dieses Programms sein. Das alles ist klassische Schulmedizin und hat mit Coaching nichts zu tun.
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Psychosoziales Coaching in Jobcenter Leipzig mit „großen“ Erfolgen

In einer Pressmitteilung hat die Stiftung Deutsche Depressionshilfe über das Projekt „Psychosoziales Coaching von Langzeitarbeitslosen“ berichtet.
Im Jobcenter Leipzig wurde hat dieses Pilotprojekt gestartet. Untersuchungen zeigten, dass 66% der älteren Langzeitarbeitslosen unter psychischen Erkrankungen leiden, die bisher nicht erkannt oder nicht optimal behandelt wurden. Psychische Erkrankungen sind oft eine Ursache der Arbeitslosigkeit und verhindern die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.

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Aus Burnout in die Selbständigkeit – Eigene Erfahrungen

Bereits während meiner akuten Burnout-Phase habe ich mich mit der Frage beschäftigt: Wie geht es weiter? Ich habe Burnout nicht als das Ende gesehen, sondern als die Chance zu einem Neuanfang, auch wenn ich lange Zeit nicht wusste, wie dieser Neuanfang aussehen wird.

In den ersten Wochen nach meinem Zusammenbruch habe ich mir öfter die Frage gestellt weiterlesen »

Arbeitsamt oder Jobcenter?

Ich habe eine Weile gebraucht, um mich durch den Namenswirrwar der Ämter zu schlagen, die irgendetwas mit Arbeitsvermittlung und Zahlung von Leistungen an Arbeitssuchende zu tun haben. Und es war gar nicht so einfach.

Also: es gibt die Bundesagentur für Arbeit, kurz BA oder auch nur Arbeitsamt genannt. Sie soll Sozialleistungen am Arbeitsmarkt erbringen, z.B. Leistungen der Arbeitsvermittlung und -förderung sowie finanzielle Entgeltersatzleistungen, also das Arbeitslosengeld I. weiterlesen »

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