November 2016

Warum kleine Kinder so anziehend sind

Wer kennt das nicht. Man kommt in ein Zimmer, in dem sich ein kleines Kind befindet und zack … ist man wie magisch angezogen von dem Kind. Man kann nichts dagegen tun. Sobald man das Kind sieht, muss man direkt zu ihm gehen und es knuddeln.

Woher kommt diese unglaubliche Anziehungskraft von Kindern?

Nach kurzem Nachdenken und wurde es mir klar. Diese kleinen Menschen haben das, wonach viele Erwachsene ihr halbes Leben lang suchen: eine totale Unbeschwertheit, den Zustand der totalen Leichtigkeit. Ohne Zweifel. Ohne Sorgen. Und ohne Gedanken an gestern und morgen. weiterlesen »

Work & Life – wie komme ich in Balance?

Impulsvortrag zum „Tag der Familie 2016“ an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, 02. November 2016

Der Begriff Work-Life-Balance steht für einen Zustand, in dem Arbeitsleben und Privatleben miteinander in Einklang stehen – soweit die Definition. Was genau steckt hinter dem Begriff, der sich seit einigen Jahren inflationär entwickelt und verspricht, Arbeit und Leben ausbalancieren zu können?

Work-Life-Balance ist Quatsch! Work-Life-Balance ist ebensolcher Quatsch wie Zeitmanagement oder Selbstoptimierung.

Allein der Begriff Work-Life-Balance suggeriert, dass es Arbeit und Leben gibt. Wir leben also auf Arbeit nicht, oder wie darf ich mir das vorstellen?

In den letzten Jahren hat der Satz „Nicht dem Leben mehr Jahre, sondern den Jahren mehr Leben“ seine Runde gemacht. Sinnvolle Tätigkeit, auch als Arbeit bezeichnet, die Spaß und Freude bringt, und das Leben gehören untrennbar zusammen, sofern wir ein glückliches und zufriedenes Leben führen.

Der Begriff Work-Life-Balance und alle, die ihn propagieren, gehen davon aus, dass Arbeit etwas anderes sei und abseits des Lebens passiert. weiterlesen »

Antidepressiva bei Minderjährigen weitgehend wirkungslos

Zeit-Online hat einen Artikel zu einer Studie veröffentlicht, die sich mit der Wirkung von Antidepressiva bei Minderjährigen beschäftigt.

Das Ergebnis der Studie: Antidepressiva sind bei Kindern und Jugendlichen weitgehend wirkungslos. Sie können sogar suizidale Tendenzen verstärken. Bei der Abwägung von Risiken und potenziellem Nutzen habe sich kein klarer Vorteil gezeigt.

Lesen Sie den ganzen Artikel.

Thema des Monats Februar 2016: BURNOUT UND DEPRESSION

Die Depression hat sich in den letzten Jahren zu einer der größten Volkskrankheiten entwickelt – weltweit. Dabei steht in den entwickelten Ländern die unipolare Depression an erster Stelle mit weitem Abstand vor allen anderen körperlichen und psychiatrischen Krankheiten. Hochrechnungen für die nächsten Jahre zeichnen ein düsteres Bild.

In Deutschland sind ca. 5% der Bevölkerung im Alter zwischen 18 und 65 Jahren an einer behandlungsbedürftigen Depression erkrankt, das sind mehr als 3 Millionen Menschen. Hinzu kommen die Menschen, die von depressiven Störungen betroffen sind. Insgesamt gibt es damit wohl mehr als 4 Millionen Menschen in Deutschland, die an einer depressiven Episode leiden.

Volkskrankheit Depression – ein Phänomen unserer Zeit oder Massenhype durch Fokussierung auf einen Sachverhalt, der so alt ist, wie die Menschheit? weiterlesen »

Zunahme psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen

Im Juni 2015 veröffentlichte die Barmer GEK eine Studie zur Zunahme von psychischen Erkrankungen bei der Krankenkasse versicherten Kindern und Jugendlichen.

Der Rückzug von Kindern und Jugendlichen wird in der Studie als leiser Hilfeschrei überforderter Kinder genannt.

Reagieren Eltern, Lehrer, Erzieher und pädagogische Fachkräfte nicht rechtzeitig, nimmt die Spirale der psychischen Belastung immer schneller an Fahrt auf.

Bei einer steigenden Zahl von Kindern und Jugendlichen sind Depressionen, Angst-, Ess- und Schlafstörungen alltägliche Begleiter geworden. Die Auswertung der Daten der Barmer GEK für den Zeitraum 2011 bis 2014 hat erschreckende Zahlen ergeben:

  • Angststörungen: 2011 bei insgesamt 2.098 Kindern diagnostiziert. 2013 ist die Anzahl auf 3.009 gestiegen.
  • Depressionen: 2011 bei insgesamt 338 Kindern diagnostiziert. weiterlesen »

Depression – Betroffene beraten Betroffene

Resümee nach einem Jahr Beratung

Seit einem Jahr berate ich ehren-amtlich Menschen mit Depressionen, deren Angehörige und Freunde im Gesundheitsamt der Stadt Leipzig.

„Betroffene beraten Betroffene“ – zweimal im Monat gibt es dieses Angebot der Selbsthilfekontakt- und Informationsstelle (SKIS).

Nach einem Jahr ziehe ich mein ganz persönliches Resümee. In den vergangenen zwölf Monaten habe ich ca. 15 Beratungsgespräche geführt. Knapp die Hälfte der Gespräche habe ich mit direkt Betroffenen geführt, knapp die Hälfte mit Angehörigen, ein geringer Anteil der Personen kam aus dem persönlichen Umfeld von Menschen mit Depression. weiterlesen »

Die Zehn Gebote – alte Kamellen oder immer noch aktuell?

Die Zehn Gebote empfing Moses laut Bibel auf dem Berg Sinai direkt von Gott. Das ist Jahrtausende her. In dieser Zeit wurden die Gebote von unterschiedlichen Strömungen in der christlichen Kirche verändert.

Was sagen uns die Zehn Gebote heute? Ist ein Leben nach den Zehn Geboten möglich und sinnvoll? Könnten die zehn Gebote – würden sie von allen Menschen streng befolgt – das Strafgesetzbuch ersetzen?

Die zehn Gebote sind nicht allgemein verbindlich und deswegen juristisch nicht durchsetzbar.

Das Erste, Zweite und Dritte Gebot, die sich mit Gott befassen, könnten nicht allgemeinverbindlich gemacht werden. Damit würde man einen Gottesstaat schaffen und in das individuelle Recht auf freien Glauben eingreifen. Diese Gebote können nur für Mitglieder von Religionsgemeinschaften als verbindlich anerkannt werden. weiterlesen »

Scheidung – schneller und kostengünstiger durch Mediation

Eine Scheidung kostet Zeit, Geld und Nerven. In dem Maße, wie die emotionale Belastung steigt, sindkt das gegenseitige Verständnis. Kommt dann das erste Schreiben des gegenerischen Anwalts, bedeutet dies oft das Ende jeglicher Kommunikation. Es folgt ein Rosenkrieg, unter dem nicht nur die Noch-Ehepartner leiden, sondern auch die gemeinsamen Kinder.

Mediation ist eine sehr gute Alternative zum klassischen anwaltlichen Scheidungskrieg. Der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. hat zum Thema „Scheidungsmediation“ ein Ratgeberjournal veröffentlicht, welches die Vorteile einer Mediation in einem Scheidungsprozess aufzeigt.

Persönliche Freiheitsrechte

Bei den persönlichen Freiheitsrechten geht es darum, dass jeder Mensch sein Leben frei gestalten kann, gleichzeitig aber anderen ihre Freiheit lassen muss. Das Grundgesetz sagt dazu: Jeder Mensch hat das Recht, sein Leben selbst zu gestalten. Jeder soll und darf eigene Wünsche und Vorstellungen haben und sich so entwickeln, wie es seiner Begabung und seiner Persönlichkeit entspricht.

Jeder soll also so leben können, wie er will. Das gilt allerdings nur, solange er damit andere Menschen im Ausleben ihrer Freiheit nicht einschränkt. Denn jeder Mensch hat das gleiche Recht auf persönliche Freiheit. Wenn sich zwei streiten, müssen sie gemeinsam versuchen, eine Lösung zu finden.

Zur Freiheit gehört die Unversehrtheit. Das Grundgesetz sagt, Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Niemand hat das Recht, weiterlesen »

Ach Du armes Opfer

Vor kurzem hatte ich eine Diskussion. Ich erzählte über mein Leben, über meine Art mein Leben zu gestalten und zu genießen, über meine Vorstellung von Freiheit. Ich bekam zur Antwort:“Hast du Kinder? Bist du verheiratet? Wahrscheinlich nicht. Sonst würdest du nicht so etwas sagen. Du hast keine Verpflichtungen. Du musst für niemanden da sein. Da ist es leicht so zu reden.“

Stimmt genau. Ich bin nicht verheiratet und ich habe auch keine Kinder. Und ja es stimmt, es lebt sich so ein Stück freier. Doch diese Sichtweise lenkt komplett von der Thematik ab. Egal, ob man verheiratet ist oder nicht, ob man Kinder hat oder nicht, jeder Mensch hat immer eine Wahl. weiterlesen »

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