Februar 2016

Wichtig in der Fastenzeit – den gesunden Menschenverstand gebrauchen

Quelle: www.pixabay.de

Karneval oder Fasching ist vorbei. Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Die Wochen bis Ostern waren für die Menschen in früheren Zeiten nach der Völlerei der Weihnachtszeit und den närrischen Tagen Wochen der Enthaltsamkeit, vor allem von Fleisch. Die Fastenzeit spielt im Leben vieler Menschen heute kaum noch eine Rolle. Doch die Zahl derer, die die Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern nutzen wollen, um abzunehmen, steigt. Diesen Menschen sei gesagt: nutzen Sie Ihren gesunden Menschverstand.

Seit Anfang Januar wird die Diätindustrie nicht müde, uns die neuesten Diäten, Pillen und Pülverchen anzupreisen. Selbsternannte Fitnessgurus verkaufen uns ihr neuestes Fitnessprogramm, das uns zu einem gestählten, muskulösen Körper verhelfen soll und das mit nur wenigen Minuten Training am Tag. Schauspieler und Sänger rotieren durch das Fernseh-programm und erzählen von ihren ganz persönlichen Diät- und Fitnesserfahrungen, die sich natürlich auch gleich in einem Buch festgehalten haben.

Die bunte Blätterwelt der Boulevardillustrierten weiterlesen »

Zurück in die Höhle?

Ist die Steinzeitdiät eine wirkliche Alternative?

Die Steinzeitdiät gibt es schon seit über 40 Jahren, in letzter Zeit wird sie wieder beliebter und in Amerika liegt sie voll im Trend.
Das Comeback verdankt die Steinzeit-Diät zum Teil ihren neuen Unterstützern, darunter die Crossfit-Bewegung oder Hollywood-Stars wie Megan Fox, Jessica Biel, Miley Cyrus und Matthew McConaughey.

Die Anhänger der Steinzeitdiät behaupten, die moderne Ernährung mache uns krank. Um wieder gesund zu werden, müssten wir uns ähnlich ernähren wie unsere steinzeitlichen Vorfahren in der Zeit von vor zwei Millionen bis 10.000 Jahren. Dass die moderne, industriell gefertigte Nahrung krank macht, ist bekannt. Doch wissen wir wirklich, wie unsere Vorfahren von Jahrtausenden lebten?

Steinzeitdiäten sind unterschiedlich, je nachdem, welches Buch ich lese. Das Konzept an sich ist überall dasselbe, der Unterschied liegt in den Empfehlungen, welche Nahrungsmittel gemieden werden sollten. Auch die Ratschläge über den Fleischverzehr variieren. weiterlesen »

Bunt ist gesund – Essen nach Farben

Vortrag im „Begegnungszentrum im Grünen“, Leipzig-Grünau, 16.05.2014

Grapefruit und Zitronen - Vitamin-C-Bomben

Grapefruit und Zitronen – Vitamin-C-Bomben

Wie viel Obst und Gemüse essen Sie pro Tag? Wonach suchen Sie ihr Obst und Gemüse aus?

Wenn es um Farben bei Lebensmitteln geht, dann stehen Obst und Gemüse an erster Stelle. Sie enthalten wenig Energie, liefern dafür eine Menge an Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen. Mit Obst und Gemüse wird eine Mahlzeit nicht nur bunt, sie wird auch gesund.

Es vergeht kaum eine Woche, in dem nicht ein Lebensmittelskandal den nächsten durch die Medienwelt jagt. Und sicherlich haben Sie sich auch schon einmal oder öfter die Frage gestellt: Was kann ich überhaupt noch essen?

Auf diese Frage gibt es eine Antwort: Essen Sie bunt. Essen Sie die Farben der Natur, dann haben Sie einen wunderbaren Schutz für Ihren Körper.

Unsere Pflanzen waren nicht immer bunt. In der Urzeit war die dominierende Farbe Grün. Erst mit der Evolution der Bedecktsamer vor etwa 110 Millionen Jahren wurde die Pflanzenwelt bunt. Bedecktsamer sind praktisch alle Pflanzen, die wir heute essen. Die Bedecktsamer schützen ihre Samen im Gegensatz zu den Nacktsamern, wie Nadelbäumen und Farnen. weiterlesen »

Abnehmen mit Essen

Vortrag im Begegnungszentrum im Grünen in Leipzig-Grünau, 18.07.2014

tomaten-gesundes-essen-ernaehrungGeht es Ihnen auch so? Sie können essen, was sie wollen, Sie nehmen nicht ab. Bejamin Franklin sagte einmal: Seit der Erfindung er Kochkunst essen die Menschen doppelt so viel, wie es die Natur verlangt.

Das Problem unserer Zeit:

  • Nahrung steht uns praktisch rund um die Uhr zur Verfügung.
  • Wir müssen kaum noch Energie aufwenden, um an Nahrung zu gelangen.
  • Wir verbrauchen dank moderner Technik immer weniger Energie für Arbeit, Fortbewegung.
  • Die Industrie nimmt uns die Nahrungszubereitung weitgehend ab.
  • Wir wissen wenig über die Verdauungsfunktionen unseres Körpers.
  • Wir essen zu viel, zu oft, zu gedankenlos.
  • Wir verlassen uns auf die Industrie, den Handel, Fernsehexperten.

Die Folgen: weiterlesen »

Vitalität in der zweiten Lebenshälfte – Ernährung im Alter

Vortrag im Begegnungszentrum im Grünen in Leipzig-Grünau, 13. März 2015

100 Jahre alt werden – wer möchte das nicht? Eine Voraussetzung dafür ist eine gute körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Wohlbefinden und Vitalität sind wesentliche Voraussetzungen für Lebensqualität bis ins hohe Alter.

Das Altern selbst ist nicht zu verhindern, doch vermag eine gesundheitsbewusste Lebensführung die Alterungsvorgänge hinauszuzögern. Zu einer gesundheitsbewussten Lebensführung trägt die Ernährung in ganz entscheidendem Maße bei. Essen und Trinken haben im Alter eine besondere Bedeutung. Wer richtig isst, hat auch im Alter mehr Spaß am Leben, weil er gesünder, leistungsfähiger und damit fröhlicher bleibt!

Altern ist ein natürlicher Prozess
Altern ist ein natürlicher Vorgang, der nicht zwangsläufig von Krankheiten begleitet sein muss. Viele Krankheiten haben nichts mit dem Alter zu tun, sondern entstehen durch jahrelange Verstöße gegen eine gesunde und natürliche Lebensordnung. weiterlesen »

Depression – alternative Behandlungsmethoden

In den Industrienationen verbessern sich die Lebensbedingungen ständig und das Lebensalter steigt. Der modernen Medizin fällt es aber immer schwerer zu erklären, warum die chronischen Erkrankungen zunehmen. Dazu gehören auch Depressionen.

Depressionen sind eine psychiatrische Erkrankung, die zu den affektiven Störungen zählt, das heißt, Veränderung in Stimmung und Antrieb. Depression ist das älteste bekannte psychiatrische Syndrom und die häufigste psychiatrische Erkrankung überhaupt. Typisch für eine Depression ist die psychische Niedergeschlagenheit, die phasenhaft oder andauernd auftreten kann.

Depressionen sind ein Komplex von Symptomen, der eine Stimmungseinengung (Emotionslosigkeit), eine Antriebshemmung beinhaltet, begleitet von einer Denkhemmung, innerer Unruhe und Schlafstörungen. Dazu können Gedankenkreisen, Hoffnungslosigkeit, soziale Isolation, Schuldgefühle, Ängstlichkeit oder Reizbarkeit kommen.

Depressionen können auch mit körperlichen Symptomen einhergehen, wie Appetitlosigkeit, Gewichtszu- oder –abnahme, weiterlesen »

Endometriose – Ganzheitliche Betrachtung Endometriose-Betroffener und alternative und ergänzende Therapieansätze

Vortrag auf der „2. EndoMarch“-Tagung in Leipzig, 28. März 2015

Endometriose ist eine Krankheit, die in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist. Betroffene reden ungern über ihre Erkrankung, aus Scham oder aus Angst, auf Ablehnung und Unverständnis zu stoßen. Die Behandlung liegt zumeist in Händen der Schulmedizin, die mit Medikamenten und/oder Operationen versucht, die Krankheit zu heilen oder zumindest zu lindern. Folgen sind neben den schon starken Symptomen der Krankheit die weiteren Nebenwirkungen der Medikamente und Operationen.

Es lohnt sich, die Krankheit Endometriose aus dem Fokus zu nehmen und stattdessen den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, ihn durch komplementäre Heilverfahren in die Behandlung bei Endometriose mit einzubeziehen, Lebens- und Essgewohnheiten zu verändern und am Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu arbeiten.

Darüber hinaus sollten die Selbstheilungskräfte der betroffenen Frauen weiterlesen »

Saisonale Depression

Dresden in Nebel

Es ist kalt, nass, grau. Erst nieselt es, dann graupelt es, dann schneit es. Der Himmel kennt nur eine Farbe: grau. Manche Menschen lässt so ein Wetter depressiv werden.

Grauer Himmel, Tage, Wochen, das kann aufs Gemüt schlagen. Bei manchen Menschen führt dies zu einer saisonalen Depression, die in der Fachsprache Seasonal Affective Disorder (SAD) genannt wird.

Die typischen Symptome einer saisonalen Depression sind: weiterlesen »

Kohlehydrate – die heimlichen Dickmacher

Fette werden im Allgemeinen als Dickmacher bezeichnet. Fette haben tatsächlich viele Kalorien, sie sind aber auch lebenswichtig, vor allem die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Um Gewicht zu verlieren ist es gut, die Aufnahme von Fetten mit der Nahrung zu reduzieren. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Die wirklichen Dickmacher sind die Kohlehydrate. Reis, Nudeln, Kartoffeln und Brot machen dick – so heißt es. Und viele Menschen schränken den Konsum dieser Lebensmittel ein. Doch was ist mit DEM heimlichen Dickmachern? Dem Zucker, der vor allem in industriell verabreiteten Lebensmitteln vorkommt.

Zwei Stück Zucker im Kaffee oder Tee, die Fertignahrung aus der Tiefkühltruhe, gesüßte Getränke – sie alle enthalten oft große Mengen Zucker, die wir – meist unbewusst – zu uns nehmen.

Welche Lebensmittel enthalten Kohlehydrate in welcher Menge?

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Abnehmen mit Essen – Teil III

Abnehmen durch Essen – wie geht das?

Der normale Tagesablauf der meisten Menschen sieht so aus.

  • Aufstehen, Tagewerk vollbringen, nach Hause kommen, Couch und Fernseher.
  • Wir brauchen also tagsüber mehr Energie als am Abend.
  • Demzufolge sollte die Energiezufuhr morgens am größten, mittags mäßig und abends gering sein.
  • Frühstück sollte kohlehydratreich sein, also Cornflakes, Haferflocken, Brot, Brötchen etc.
  • Mittags Kohlehydrate in geringer Menge durch Reis, Nudeln, Kartoffeln, dazu Gemüse zur Sättigung.
  • Abends Verzicht auf Kohlehydrate, dafür Obst, Gemüse, Rohkost.

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