Mai 2016

Glück ist keine Glückssache

Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)

Glück ist keine Glückssache. Glück hat nichts mit materiellen Dingen zu tun. Wer wirklich glücklich sein will, muss auf andere Dinge achten.

Ergebnisse aus der Glücksforschung zeigen, es gibt nur ein paar wenige Faktoren, die für ein glückliches Leben ausschlaggebend sind. In einem Punkt sind sich die meisten Glücksforscher einig: folgende fünf Faktoren sind für ein glückliches Leben notwendig:

Gute Gesundheit

Das wichtigste im Leben ist Gesundheit. Körperlich wie geistig. Gesundheit wirkt sich sofort spürbar positiv auf das empfundene Glücksgefühl aus. Gesund sein bedeutet: Acht geben auf den Körper, viel Bewegung, gute Ernährung und vor allem auch die geistige Gesundheit aktiv zu stärken. weiterlesen »

Energieräuber – Menschen, die uns Kraft kosten

Wir treffen im Alltag auf Menschen, die uns inspirieren, die uns gut tun und uns bereichern. Und wir treffen auf Menschen, die uns Kraft und uns unsere Lebens-Energie stehlen. Zeit, für eine klare Ansage.

Ob es die Freunde sind, die andauernd von ihrem tollen neuen Job erzählen und uns dabei nie nach unserer Arbeit fragen. Ob es die Eltern sind, die sich immer wieder ungefragt in unser Beziehungsleben einmischen. Eine Kollegin, die ständig über alles und jeden beklagt, meckert, ohne jedoch an einer Lösung zu arbeiten. Auch der Partner, der uns immer wieder das Gefühl gibt, etwas Falsches zu tun. Sie sind überall, diese Energieräuber.

Nach jeder Begegnung mit solchen Menschen fühlen wir uns unwohl, ausgelaugt und erschöpft oder sind gereizt und niedergeschlagen. Diese Stimmungswechsel sind Anzeichen dafür, dass in unserem Leben Energieräuber ihr Werk verrichten.

Besonders empathische Frauen und Männer, die sich gut in andere hineinversetzen können, werden oft Opfer von Energieräubern. Doch auch wer sich und den anderen schlecht Grenzen setzen kann, es immer allen recht machen möchte oder weiterlesen »

Energieräuber und wie man ihnen strategisch begegnet

Sind Sie von negativen Menschen, so genannten Negaholisten umgeben oder stehlen Ihnen Energieräuber ihre Lebenskraft? Wenn ja, dann wird es Zeit, diesen Menschen und ihrer negativen Ausstrahlung energisch entgegenzutreten. Negative Menschen tun uns nicht gut. Sie lullen uns ein in ihre Wolke des Negativen und entziehen uns Energie.

Deshalb sollten wir ihnen ganz bewusst aus dem Weg gehen. Ist dies nicht möglich, wie z.B. am Arbeitsplatz, können die folgenden Strategien helfen.

Gespräche lenken

Wenn sich ein Gesprächspartner im Negativen verliert und es Ihnen nicht möglich ist, einfach wegzugehen, setzen Sie jedem negativen Aspekt ingressiv und unaufgeregt etwas Positives entgegen. Es ist zu warm? Darüber freuen Sie sich, weil sie nach der Arbeit schwimmen gehen können. Ein Kollege zieht immer zu bunte Sachen an? Das ist doch lustig und bringt Farbe in den Arbeitsalltag. weiterlesen »

Vorsicht! Energieräuber

Heute stelle ich den größten Energieräuber schlechthin vor: Sein Name ist: I.W.N.W.I.M.S. Und er ist auf fataler Mission. Er will dich zurückhalten, das Leben zu leben, das dir eigentlich zusteht. Er will verunsichern, verstören, verrückt machen.

Egal, was Du tust oder denkst oder gedenkst, zu tun – er hämmert Dir sofort die immer gleiche Frage ins Hirn: I.W.N.W.I.M.S – Ich weiß nicht was ich machen soll.

Sie kennen diese Frage? Wenn nein, dann herzlichen Glückwunsch! Wenn ja, dann gehören Sie zu den vermutlich 99%, denen I.W.N.W.I.M.S tagtäglich nichts anderes sagt, als: DU bist zu blöd zu allem, lass es doch einfach sein!
I.W.N.W.I.M.S geht trickreich vor. Man muss ihm schon mit allerlei ausgetüfteltem Werkzeug zu Leibe rücken, damit er aufhört und sich auch nicht wieder meldet. weiterlesen »

Depression – Was tun? – Tipps für Angehörige

Fast jeder Mensch kennt vermutlich einen anderen Menschen, der an Depressionen leidet. Meist herrscht dann große Unsicherheit, wie man richtig mit dem Betroffenen umgeht. Die nachfolgenden Empfehlungen können helfen.

Schätzungen gehen davon aus, dass ca. vier Millionen Menschen in Deutschland an Depressionen leiden. Die Krankheit ist heilbar, wenn sich Betroffene rechtzeitig behandeln lassen. Doch bis dahin ist es oft ein langer Weg, der von Angehörigen und Freunden begleitet wird.

Vielen Angehörigen, Kollegen und Freunden fällt es schwer, den richtigen Umgang mit Depressiven zu finden. Wie geht man damit um, dass sich ein geliebter Mensch plötzlich zurückzieht? Darf man einen Kollegen ansprechen, wenn der schlecht aussieht? Und wieso verletzt mich ein depressiver Mensch so häufig? weiterlesen »

Altersdepression – von 100 auf 0

Geschafft! Die Rente ist erreicht. Endlich! Kein Stress mehr, kein schlecht gelaunter Chef, keine nervigen Kollegen. Ruhe! Endlich Ruhe! Und Zeit … viel Zeit. Zeit für die Kinder, die Enkel, für Reisen, Sport, Hobbys und endlich mal Zeit für sich selbst.

Herrlich, so ein Rentnerdasein. Oder doch nicht? Millionen von Arbeitnehmern sehnen sich nach dem Tag, an dem sie ihr Renteneintrittsalter erreicht haben. Dann wollen sie all das nachholen, Was sie Jahrzehntelang nicht geschafft haben. Und dann ist er da, der so lang ersehnte Tag. Der Tag, an dem es für viele von 100 auf 0 geht – mit fatalen Folgen.

20% der älteren Menschen leiden an einer Altersdepression, in Pflegeheimen steigt dieser Anteil auf 30 bis 40%. Warum fallen viele ältere Menschen bei Erreichen der Rente in ein Loch aus Niedergeschlagenheit, Unlust, Sinnlosigkeit und Trauer?

Abgesehen von organischen Ursachen, die eine Depression auslösen können, ist es vor allem der plötzliche Wandel des gewohnten Lebensrhytmusses, der viele ältere Menschen in eine Depression gleiten lässt.
Es ist unausweichlich – weiterlesen »

Mobbing hat (mindestens) zwei Täter …

… einen, der mobbt und einen der sich mobben lässt

Im Fernsehen sah ich einen Bericht über Mobbing. Ein Mann erzählte, zwei Kollegen würden ihn ständig mobben. Einer geht immer an seinem Arbeitsplatz vorbei und stößt dabei absichtlich etwas um. Der andere hat ihn im Vorbeigehen absichtlich angerempelt. Und beide Kollegen haben dabei gegrinst.
Auf die Frage, warum er nicht zum Chef geht antwortete der Mann: „Zum Chef gehen kann ich nicht, weil die zu zweit sind und ich alleine bin und die beiden sicher Recht bekommen“.

„ Was soll ich machen?“ war seine Frage. weiterlesen »

Die Lebensziele …

… und wie man sie am allerbesten verfehlt

Das Leben könnte so toll sein: ein attraktives Ziel setzen und voller Elan darauf hinsteuern. Wenn da nicht zwei Dinge wären, die uns von unseren Lebenszielen abhalten: Schuld und Pflicht.

Schuld und Pflicht sind äußerst beliebte Mittel die eingesetzt werden, um Menschen zu manipulieren, sie von ihren Zielen abzubringen und sie auszunutzen. Religionsgemeinschaften, staatliche Organisationen, Familien, Freunde, Kollegen und Chefs setzen Schuld und Pflicht nur allzu gern für ihre Zwecke ein.

Kindern wird die Schuld von ihren Eltern eingeredet. „Wir haben alles für Dich getan, jetzt musst Du uns im Alter auch versorgen.“
„Alle Deine Vorfahren waren Ärzte, jetzt musst Du auch Medizin studieren, dass bist Du der Familie schuldig“.

Noch perfider wird das Schuldprinzip in christlichen Religionsgemeinschaften praktiziert. Der Mensch kommt praktisch schon schuldig auf die Welt, noch bevor er den ersten Atemzug gemacht hat. Jeden Sonntag wird gebetet: „ … und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“. weiterlesen »

Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen – Thesen zum Thema

Wer bin ich?

Auf den ersten Blick betrachtet, scheinen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen dasselbe zu meinen. Doch schaut man sich die beiden Wörter genauer an, werden die verschiedenen Bedeutungen deutlich. Selbstbewusstsein heißt: Sich-seines-selbst-bewusst-sein. Oder anders gesagt: sich selbst kennen. Zu wissen, wer man ist, beinhaltet mehr, als zu wissen, dass man Fritz oder Erna heißt oder wo man wohnt, welche Schuhgröße man hat und wie viele Freunde bei Facebook. Menschen verändern sich im Laufe ihres Lebens – ob sie wollen oder nicht. Sich selbst immer wieder ein bisschen neu kennenzulernen im Laufe eines Lebens gehört zu einem gesunden Selbstbewusstsein.

Vertrauen – Sicherheit und Wertigkeit

Selbstvertrauen bedeutet nicht, dass ich mir selbst über den Weg traue. Vielmehr bedeutet es, auf seine Fähigkeiten und sein Wissen zu vertrauen. Und auch, seiner Eingebung oder Intuition zu vertrauen. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen – das Eine kann es nicht ohne das Andere geben.
Wer der eigenen Kraft und den eigenen Fähigkeiten vertraut, tut das mit Zuversicht. Ich traue mir etwas zu und dafür muss ich mich selbst gut kennen. Welchen Wert das Gefühl in die eigene Person hat, drückt das Wort Selbstwert aus. Selbst-Wert-Schätzung und Selbst-Liebe sind Grundlagen für ein gesundes Leben.

Sicherheit im Innen finden

Ein selbstsicherer Mensch findet Sicherheit und Stabilität in sich selbst. Er benötigt keine Bestätigung durch andere. Ein selbstsicherer Mensch muss anderen auch nicht überlegen sein. Er kennt seinen Selbstwert und das Verhalten anderer kann an diesem Wert nichts ändern. Selbstsicherheit zieht Selbstbehauptung nach sich. Selbstbehaupten bedeutet stark sein – innerlich stark. Klare Aussagen, klare Grenzen: „Ja, ich will“ und „Nein“, ich will nicht“. weiterlesen »

Wer nicht handelt, wird behandelt

Ein wahres Wort, das der deutsche Politiker Rainer Barzel da ausgesprochen hat. Wer sich nicht entscheidet, der muss die Folgen der Entscheidung hinnehmen, die andere für ihn treffen. Denn: keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung.

Wie oft schimpfen Menschen auf die Umstände, den Chef, den Partner, die Kollegen, den Staat. Wie oft schimpfen sie darüber, wie unfair sie behandelt werden. Und die ganze Welt ist schlecht und unfair.

Nein, hier ist nur eine Person schlecht und unfair – die Person, die sich beschwert. Sie ist schlecht und unfair zu sich selbst. Denn jeder, der die Schuld für seine Lebenssituation bei anderen sucht, verharrt willentlich in dieser Situation. weiterlesen »

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